EPISODE · Dec 31, 2025 · 34 MIN
#055 Warum du mit Chefs Probleme hast und was das mit deinem Vater zu tun hat
from Männer in Krise - Podcast mit Frank Rechsteiner · host Frank Rechsteiner
Wenn jeder Chef für dich ein Idiot ist, liegt das Problem vielleicht nicht bei den Chefs. Ich musste das schmerzhaft selbst lernen. Ich habe lange geglaubt, ich sei einfach so: unabhängig, kritisch, selten zufrieden. Autoritäten haben mich genervt, weil ich dachte, ich kann es besser. Also habe ich mich selbstständig gemacht, nicht nur aus einem Freiheitsgefühl, sondern auch aus innerem Widerstand heraus. Heute weiß ich, dass mich jahrelang meine Vergangenheit und elterliche emotionale Unerreichbarkeit gesteuert hat. Keine Orientierung, keine Ermutigung, sondern viel Kritik in Kindheit und Jugend. Und genau das hat mein Verhalten geprägt: im Job, in Beziehungen und im Umgang mit mir selbst. Ich konnte Autorität nicht annehmen, weil mir innere Sicherheit gefehlt hat. Ich habe meine Grenzen nicht klar gesetzt, weil ich meinen eigenen Wert nicht wirklich gespürt habe. Und ich bin Konflikten ausgewichen oder habe sie bekämpft, statt ehrlich hinzuschauen. Heute weiß ich: Freiheit bedeutet nicht, niemandem folgen zu müssen. Freiheit bedeutet, eine Wahl zu haben. Ich kann heute für andere arbeiten oder selbstständig sein. Nicht aus Trotz, sondern aus Entscheidung. Ich setze Grenzen, weil ich mir selbst wichtig bin. Und ich gehe auch manchmal in Konflikte, um meine Würde zu wahren. 👉 Neue Folge „Männer in Krise“: Warum Autorität und Selbstachtung oft alte Wunden berühren und wie Veränderung beginnt, wenn wir aufhören auszuweichen und anfangen, Verantwortung zu übernehmen.
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Wenn jeder Chef für dich ein Idiot ist, liegt das Problem vielleicht nicht bei den Chefs. Ich musste das schmerzhaft selbst lernen. Ich habe lange geglaubt, ich sei einfach so: unabhängig, kritisch, selten zufrieden. Autoritäten haben mich genervt, weil ich dachte, ich kann es besser. Also habe ich mich selbstständig gemacht, nicht nur aus einem Freiheitsgefühl, sondern auch aus innerem Widerstand heraus. Heute weiß ich, dass mich jahrelang meine Vergangenheit und elterliche emotionale Unerreichbarkeit gesteuert hat. Keine Orientierung, keine Ermutigung, sondern viel Kritik in Kindheit und Jugend. Und genau das hat mein Verhalten geprägt: im Job, in Beziehungen und im Umgang mit mir selbst. Ich konnte Autorität nicht annehmen, weil mir innere Sicherheit gefehlt hat. Ich habe meine Grenzen nicht klar gesetzt, weil ich meinen eigenen Wert nicht wirklich gespürt habe. Und ich bin Konflikten ausgewichen oder habe sie bekämpft, statt ehrlich hinzuschauen. Heute weiß ich: Freiheit bedeutet nicht, niemandem folgen zu müssen. Freiheit bedeutet, eine Wahl zu haben. Ich kann heute für andere arbeiten oder selbstständig sein. Nicht aus Trotz, sondern aus Entscheidung. Ich setze Grenzen, weil ich mir selbst wichtig bin. Und ich gehe auch manchmal in Konflikte, um meine Würde zu wahren. 👉 Neue Folge „Männer in Krise“: Warum Autorität und Selbstachtung oft alte Wunden berühren und wie Veränderung beginnt, wenn wir aufhören auszuweichen und anfangen, Verantwortung zu übernehmen.
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