EPISODE · Jan 7, 2026 · 34 MIN
#056 Stress ist nur ein Symptom - Die Ursache ist dein Lebensentwurf
from Männer in Krise - Podcast mit Frank Rechsteiner · host Frank Rechsteiner
Warum fühlen sich so viele Männer nach dem Urlaub leerer als vorher? Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Ich habe jahrelang geglaubt, ich bräuchte einfach mehr Erholung. Mehr Urlaub. Mehr Abstand. Mehr Tapetenwechsel. Doch egal ob Wellnesshotel, Fernreise oder freie Tage mit der Familie: kaum war ich zurück im Alltag, war der Stress sofort wieder da. Und oft war ich sogar froh, wieder zu arbeiten, weil dort wenigstens klar war, wer ich zu sein hatte. Heute weiß ich: Das Problem war nicht fehlende Erholung, sondern ein Lebensmodell, das mich innerlich von mir selbst getrennt hat. Im Job habe ich funktioniert, zu Hause habe ich Rollen gespielt. Wirklich präsent war ich nirgends. Also habe ich im Außen nach Ruhe gesucht, weil ich sie innen nicht finden konnte. Ich war ständig auf der Flucht: vor Leere, vor Nähe, vor mir selbst. Urlaub wurde zur Betäubung, nicht zur Erholung. Und je mehr ich gerannt bin, desto leerer habe ich mich gefühlt. Bis ich verstanden habe: Du kannst nicht vor dir selbst wegrennen. Du hast dich immer dabei. Veränderung beginnt nicht mit dem nächsten Urlaub, sondern mit einer ehrlichen Frage: Wie kann es sein, dass mein eigenes Leben sich nicht wie ein Ort anfühlt, an den ich zurückkehren will? Seit ich mein Leben radikal vereinfacht habe und aufgehört habe, fremde Erwartungen zu erfüllen, brauche ich keine Flucht mehr. Kein Dauerstress, kein Rollenwechsel, keine Masken. Mein Nervensystem kommt zur Ruhe und genau dort beginnt echte Zufriedenheit. 👉 Neue Folge „Männer in Krise“: Warum Urlaub oft keine Erholung bringt, was emotionale Flucht wirklich bedeutet und wie Veränderung dort beginnt, wo wir aufhören wegzulaufen und anfangen, Verantwortung zu übernehmen.
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Warum fühlen sich so viele Männer nach dem Urlaub leerer als vorher? Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Ich habe jahrelang geglaubt, ich bräuchte einfach mehr Erholung. Mehr Urlaub. Mehr Abstand. Mehr Tapetenwechsel. Doch egal ob Wellnesshotel, Fernreise oder freie Tage mit der Familie: kaum war ich zurück im Alltag, war der Stress sofort wieder da. Und oft war ich sogar froh, wieder zu arbeiten, weil dort wenigstens klar war, wer ich zu sein hatte. Heute weiß ich: Das Problem war nicht fehlende Erholung, sondern ein Lebensmodell, das mich innerlich von mir selbst getrennt hat. Im Job habe ich funktioniert, zu Hause habe ich Rollen gespielt. Wirklich präsent war ich nirgends. Also habe ich im Außen nach Ruhe gesucht, weil ich sie innen nicht finden konnte. Ich war ständig auf der Flucht: vor Leere, vor Nähe, vor mir selbst. Urlaub wurde zur Betäubung, nicht zur Erholung. Und je mehr ich gerannt bin, desto leerer habe ich mich gefühlt. Bis ich verstanden habe: Du kannst nicht vor dir selbst wegrennen. Du hast dich immer dabei. Veränderung beginnt nicht mit dem nächsten Urlaub, sondern mit einer ehrlichen Frage: Wie kann es sein, dass mein eigenes Leben sich nicht wie ein Ort anfühlt, an den ich zurückkehren will? Seit ich mein Leben radikal vereinfacht habe und aufgehört habe, fremde Erwartungen zu erfüllen, brauche ich keine Flucht mehr. Kein Dauerstress, kein Rollenwechsel, keine Masken. Mein Nervensystem kommt zur Ruhe und genau dort beginnt echte Zufriedenheit. 👉 Neue Folge „Männer in Krise“: Warum Urlaub oft keine Erholung bringt, was emotionale Flucht wirklich bedeutet und wie Veränderung dort beginnt, wo wir aufhören wegzulaufen und anfangen, Verantwortung zu übernehmen.
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