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16. Dezember

Vogelreimdingsis ist der gefiederte, gesprochene Adventskalender von Matthias und Kai. Falls dein Podcastendgerät keine Episodenbilder anzeigt, geh einfach auf https://vogelreimdingsis.trivial.studio.

Episode 16 of the Vogelreimdingsis podcast, hosted by Matthias Kleimann, titled "16. Dezember" was published on December 15, 2023 and runs 5 minutes.

December 15, 2023 ·5m · Vogelreimdingsis

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Vogelreimdingsis ist der gefiederte, gesprochene Adventskalender von Matthias und Kai. Falls dein Podcastendgerät keine Episodenbilder anzeigt, geh einfach auf https://vogelreimdingsis.trivial.studio. A-Seite: Adler Adler sind in deutschen Landen Äußerst gründlich missverstanden. Hängen Adler doch in allen Räumen, wo sich Leute ballen, Die dem Staat als Bürokraten Dienen und Bericht erstatten. Ausgerechnet Adler! Alter Falter! Hängt sich der Verwalter / Hängt sich die Verwalterin Unsres Staats ins Zimmer rin. Adler, lieber Deutscher Staat, Haben Akten gründlich satt! Adler scheißen auch auf Siegel, Durchschlag und Behördenfibel. Adler soll'n in diesem Land In die Luft. Nicht an die Wand. B-Seite: Axel Es krächzt in früher Morgenstunde Axel. Er fliegt seine Runde Durch die Gärten und den Park Und ihm fällt auf: Es riecht sehr stark Du fragst vielleicht: Ergibt das Sinn? Dass Vögel riechen können? Hmmmmm… Nun, Axel schon. Er ist ein eher Hochsensibler Eichelhäher Und den starken Leichendunst Zu schnüffeln ist auch keine Kunst Vielmehr umhüllt ein Pest-Odeur Den Park, die Gärten und ich schwör‘: Hätt Axel kein Benehmen nicht Gelernt als er ein kleiner Wicht Er hätt dem Drang nicht lang getrotzt Und irgendwo auf’s Gras gekotzt Denn nicht nur starker Übelruch Legt penetrant sein Leichentuch Auf alles, nein, es ist vielmehr Der Anblick selbst, der Axel schwer An allem Guten zweifeln lässt Des Botschaft er doch stets dem Rest Der Welt verlässlich Kund getan Doch steht dies alles weit hintan Nach dem, was dort im Morgenglanz Umspielt von vieler Fliegen Tanz Im Park vor Axels Augen liegt Dass Axel schweres Grausen kriegt Denn dort ist eingerollt gefläzt Ein totes Mammut, das, so schätzt Der Eichelhäher ungefähr Vier Meter lang, fünf Tonnen schwer Und überaus gestorben ist Wovon ein meterlanger Riss Am Unterleib des Tieres zeugt Aus dem Gedärm nach außen äugt Der Eichelhäher landet sanft Wobei er einem Würgekrampf Mit größter Würde widersteht Und schaut sich um, was hier wohl geht Von wegen leichtem Aaserwerb Denn klar, auch wenn das Fleisch verderbt Und schon von Fliegen in Besitz Zum Leichenschmaus genommen ist Muss man doch sehen, wo man bleibt Und Axel schüttelt sich und treibt Den Schnabel erst mal nur zum Test Ins Mammutfleisch – es ist ein Fest Doch da baut sich vor Axels Platz Noch während Axel schamlos schmatzt Ein Mäuserich vor Axel auf Und brüllt ihn an mit viel Geschnauf „Was, Vogel, fällt dir bitte ein?! Was pickst du auf mein Mammut drein Das ich in mühevoller Jagd Gehetzt und dann getötet hab? Was denkst du denn? Dass solch ein Leib Vom Himmel fällt und liegen bleibt? Damit’s die Tiere hier im Park So einfach aßen können? Quark! Was glaubst du denn, wie schwer es ist Ein solches Tier in Tagesfrist Zu jagen und zu stellen und Dann auszuweiden solchen Fund? Schaff deinen fetten Vogelarsch Sofort von meinem Mammut, Marsch! Und wenn du nicht sofort parierst Brauch ich Gewalt, dass Du’s kapierst!“ Und Axel lässt so schnell er kann Vom Mammut ab. Er denkt daran, Dass nun statt Elefantenass Ganz and’rer Happen steht zum Fraß Bereit. Und ohne Blickkontakt Hat er die Maus am Schopf gepackt Und schlingt das zeternde Getier Herunter. Schwupps, das hast du dir Verdient, du rüpelhafte Maus Und Axel rülpst und fliegt nach Haus. Und, tja, so läuft das hier auf Erden: Fressen und Gefressen werden.

Vogelreimdingsis ist der gefiederte, gesprochene Adventskalender von Matthias und Kai. Falls dein Podcastendgerät keine Episodenbilder anzeigt, geh einfach auf https://vogelreimdingsis.trivial.studio. A-Seite: Adler Adler sind in deutschen Landen Äußerst gründlich missverstanden. Hängen Adler doch in allen Räumen, wo sich Leute ballen, Die dem Staat als Bürokraten Dienen und Bericht erstatten. Ausgerechnet Adler! Alter Falter! Hängt sich der Verwalter / Hängt sich die Verwalterin Unsres Staats ins Zimmer rin. Adler, lieber Deutscher Staat, Haben Akten gründlich satt! Adler scheißen auch auf Siegel, Durchschlag und Behördenfibel. Adler soll'n in diesem Land In die Luft. Nicht an die Wand. B-Seite: Axel Es krächzt in früher Morgenstunde Axel. Er fliegt seine Runde Durch die Gärten und den Park Und ihm fällt auf: Es riecht sehr stark Du fragst vielleicht: Ergibt das Sinn? Dass Vögel riechen können? Hmmmmm… Nun, Axel schon. Er ist ein eher Hochsensibler Eichelhäher Und den starken Leichendunst Zu schnüffeln ist auch keine Kunst Vielmehr umhüllt ein Pest-Odeur Den Park, die Gärten und ich schwör‘: Hätt Axel kein Benehmen nicht Gelernt als er ein kleiner Wicht Er hätt dem Drang nicht lang getrotzt Und irgendwo auf’s Gras gekotzt Denn nicht nur starker Übelruch Legt penetrant sein Leichentuch Auf alles, nein, es ist vielmehr Der Anblick selbst, der Axel schwer An allem Guten zweifeln lässt Des Botschaft er doch stets dem Rest Der Welt verlässlich Kund getan Doch steht dies alles weit hintan Nach dem, was dort im Morgenglanz Umspielt von vieler Fliegen Tanz Im Park vor Axels Augen liegt Dass Axel schweres Grausen kriegt Denn dort ist eingerollt gefläzt Ein totes Mammut, das, so schätzt Der Eichelhäher ungefähr Vier Meter lang, fünf Tonnen schwer Und überaus gestorben ist Wovon ein meterlanger Riss Am Unterleib des Tieres zeugt Aus dem Gedärm nach außen äugt Der Eichelhäher landet sanft Wobei er einem Würgekrampf Mit größter Würde widersteht Und schaut sich um, was hier wohl geht Von wegen leichtem Aaserwerb Denn klar, auch wenn das Fleisch verderbt Und schon von Fliegen in Besitz Zum Leichenschmaus genommen ist Muss man doch sehen, wo man bleibt Und Axel schüttelt sich und treibt Den Schnabel erst mal nur zum Test Ins Mammutfleisch – es ist ein Fest Doch da baut sich vor Axels Platz Noch während Axel schamlos schmatzt Ein Mäuserich vor Axel auf Und brüllt ihn an mit viel Geschnauf „Was, Vogel, fällt dir bitte ein?! Was pickst du auf mein Mammut drein Das ich in mühevoller Jagd Gehetzt und dann getötet hab? Was denkst du denn? Dass solch ein Leib Vom Himmel fällt und liegen bleibt? Damit’s die Tiere hier im Park So einfach aßen können? Quark! Was glaubst du denn, wie schwer es ist Ein solches Tier in Tagesfrist Zu jagen und zu stellen und Dann auszuweiden solchen Fund? Schaff deinen fetten Vogelarsch Sofort von meinem Mammut, Marsch! Und wenn du nicht sofort parierst Brauch ich Gewalt, dass Du’s kapierst!“ Und Axel lässt so schnell er kann Vom Mammut ab. Er denkt daran, Dass nun statt Elefantenass Ganz and’rer Happen steht zum Fraß Bereit. Und ohne Blickkontakt Hat er die Maus am Schopf gepackt Und schlingt das zeternde Getier Herunter. Schwupps, das hast du dir Verdient, du rüpelhafte Maus Und Axel rülpst und fliegt nach Haus. Und, tja, so läuft das hier auf Erden: Fressen und Gefressen werden.

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