EPISODE · Mar 10, 2026 · 14 MIN
16 Immobilien als Geldanlage - Betongold oder überbewerteter Traum
from finanzpost.de – Der Finanz- und Vorsorge-Podcast mit Lia & Maik Marx · host Lia und Maik Marx
In dieser Episode von Finanzpost.de beschäftigen wir uns mit der leidenschaftlich diskutierten Frage: Kaufen oder Mieten? Als ich mit meinem Finanzexperten Mike Marx über dieses Thema sprach, wurde mir schnell klar, dass es viele Missverständnisse über Immobilien als Geldanlage gibt. Oft höre ich von Verwandten und Freunden die Aussage, dass Mieten Geldverschwendung sei. Aber ist das wirklich der Fall? Gemeinsam mit Mike beleuchten wir die Vor- und Nachteile von Immobilien und klären, ob sie tatsächlich die beste Geldanlage sind oder nicht. Wir beginnen mit der Überlegung, warum so viele Menschen der Meinung sind, Immobilien seien die beste Geldanlage. Mike erklärt, dass der greifbare Charakter der Immobilien, zusammen mit der langfristigen Wertsteigerung in städtischen Gebieten, eine bedeutende Rolle spielt. Außerdem diskutieren wir die kulturellen Aspekte und die Vorstellung, dass der Besitz einer Immobilie ein Zeichen für Erfolg und Sicherheit ist. Der Hebel, der durch eine Finanzierung geschaffen wird, ist ein weiteres Argument, das für Immobilien spricht. Im Laufe des Gesprächs gehen wir jedoch auch auf die weniger beachteten Nachteile ein. Hohe Einstiegskosten, laufende Kosten, Klumpenrisiken und die Illiquidität einer Immobilie sind Faktoren, die potenzielle Käufer unbedingt berücksichtigen sollten. Mike bringt einige beeindruckende Zahlen ins Spiel, die zeigen, wie die Renditen aus Immobilien häufig hinter den Renditen von Aktien zurückbleiben. Wir vergleichen die jeweiligen Potenziale und ich beginne zu verstehen, dass die Entscheidung weit über die bloße Vermögensansammlung hinausgeht. Ein zentraler Punkt in unserer Diskussion ist auch die Frage, wann der Kauf einer Immobilie Sinn macht. Mike nennt entscheidende Faktoren wie die Verweildauer an einem Ort, das Preis-Miete-Verhältnis, die Zinslage und die finanziellen Möglichkeiten. Dies sind alles Aspekte, die jeder für sich selbst abwägen muss. Wir vertiefen uns außerdem in die Thematik von Immobilien als Kapitalanlage, insbesondere was das Vermieten betrifft. Hier wird klar, dass es nicht für jeden sein muss. Mike betont den hohen Aufwand, der mit dem Vermieten von Immobilien verbunden ist, und dass für viele Menschen ETFs eine viel einfachere und risikoärmere Anlagemöglichkeit darstellen könnten. Abgerundet wird unser Gespräch mit einer Einführung in Real Estate Investment Trusts (REITs), die als alternative Option hervorgehoben werden. Diese ermöglichen es Anlegern, in Immobilien zu investieren, ohne direkt dafür verantwortlich zu sein. Mike erklärt, wie diese Struktur funktioniert und welche Vorzüge sie bietet. Am Ende der Episode teile ich meine Erkenntnisse darüber, dass es wichtig ist, informierte Entscheidungen zu treffen und dass Mieten nicht gleichbedeutend mit Geldverschwendung ist. Wir ermutigen die Zuhörer, ihre persönlichen Prioritäten zu berücksichtigen und klug über ihren Wohnraum nachzudenken. In der nächsten Folge werden wir uns intensiver mit REITs befassen und weitere Möglichkeiten erkunden, wie man in Immobilien investieren kann, ohne selbst Vermieter zu werden. 00:00:08 Einführung in Immobilienfragen 00:01:23 Gründe für Immobilienkäufe 00:02:37 Nachteile der Immobilieninvestition 00:04:07 Rendite und Immobilien 00:05:15 Aktien versus Immobilien 00:06:16 Kaufen oder Mieten? 00:09:04 Mieten ist kein rausgeworfenes Geld 00:10:43 Kriterien für den Immobilienkauf 00:11:30 Immobilien als Kapitalanlage 00:12:32 REITs als Alternative 🎧 Begleitartikel, Quellen & Transkript zu dieser Folge: https://finanzpost.de/podcast/16-immobilien-als-geldanlage-betongold-oder-ueberbewerteter-traum/
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In dieser Episode von Finanzpost.de beschäftigen wir uns mit der leidenschaftlich diskutierten Frage: Kaufen oder Mieten? Als ich mit meinem Finanzexperten Mike Marx über dieses Thema sprach, wurde mir schnell klar, dass es viele Missverständnisse über Immobilien als Geldanlage gibt. Oft höre ich von Verwandten und Freunden die Aussage, dass Mieten Geldverschwendung sei. Aber ist das wirklich der Fall? Gemeinsam mit Mike beleuchten wir die Vor- und Nachteile von Immobilien und klären, ob sie tatsächlich die beste Geldanlage sind oder nicht. Wir beginnen mit der Überlegung, warum so viele Menschen der Meinung sind, Immobilien seien die beste Geldanlage. Mike erklärt, dass der greifbare Charakter der Immobilien, zusammen mit der langfristigen Wertsteigerung in städtischen Gebieten, eine bedeutende Rolle spielt. Außerdem diskutieren wir die kulturellen Aspekte und die Vorstellung, dass der Besitz einer Immobilie ein Zeichen für Erfolg und Sicherheit ist. Der Hebel, der durch eine Finanzierung geschaffen wird, ist ein weiteres Argument, das für Immobilien spricht. Im Laufe des Gesprächs gehen wir jedoch auch auf die weniger beachteten Nachteile ein. Hohe Einstiegskosten, laufende Kosten, Klumpenrisiken und die Illiquidität einer Immobilie sind Faktoren, die potenzielle Käufer unbedingt berücksichtigen sollten. Mike bringt einige beeindruckende Zahlen ins Spiel, die zeigen, wie die Renditen aus Immobilien häufig hinter den Renditen von Aktien zurückbleiben. Wir vergleichen die jeweiligen Potenziale und ich beginne zu verstehen, dass die Entscheidung weit über die bloße Vermögensansammlung hinausgeht. Ein zentraler Punkt in unserer Diskussion ist auch die Frage, wann der Kauf einer Immobilie Sinn macht. Mike nennt entscheidende Faktoren wie die Verweildauer an einem Ort, das Preis-Miete-Verhältnis, die Zinslage und die finanziellen Möglichkeiten. Dies sind alles Aspekte, die jeder für sich selbst abwägen muss. Wir vertiefen uns außerdem in die Thematik von Immobilien als Kapitalanlage, insbesondere was das Vermieten betrifft. Hier wird klar, dass es nicht für jeden sein muss. Mike betont den hohen Aufwand, der mit dem Vermieten von Immobilien verbunden ist, und dass für viele Menschen ETFs eine viel einfachere und risikoärmere Anlagemöglichkeit darstellen könnten. Abgerundet wird unser Gespräch mit einer Einführung in Real Estate Investment Trusts (REITs), die als alternative Option hervorgehoben werden. Diese ermöglichen es Anlegern, in Immobilien zu investieren, ohne direkt dafür verantwortlich zu sein. Mike erklärt, wie diese Struktur funktioniert und welche Vorzüge sie bietet. Am Ende der Episode teile ich meine Erkenntnisse darüber, dass es wichtig ist, informierte Entscheidungen zu treffen und dass Mieten nicht gleichbedeutend mit Geldverschwendung ist. Wir ermutigen die Zuhörer, ihre persönlichen Prioritäten zu berücksichtigen und klug über ihren Wohnraum nachzudenken. In der nächsten Folge werden wir uns intensiver mit REITs befassen und weitere Möglichkeiten erkunden, wie man in Immobilien investieren kann, ohne selbst Vermieter zu werden. 00:00:08 Einführung in Immobilienfragen 00:01:23 Gründe für Immobilienkäufe 00:02:37 Nachteile der Immobilieninvestition 00:04:07 Rendite und Immobilien 00:05:15 Aktien versus Immobilien 00:06:16 Kaufen oder Mieten? 00:09:04 Mieten ist kein rausgeworfenes Geld 00:10:43 Kriterien für den Immobilienkauf 00:11:30 Immobilien als Kapitalanlage 00:12:32 REITs als Alternative 🎧 Begleitartikel, Quellen & Transkript zu dieser Folge: https://finanzpost.de/podcast/16-immobilien-als-geldanlage-betongold-oder-ueberbewerteter-traum/
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16 Immobilien als Geldanlage - Betongold oder überbewerteter Traum
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