EPISODE · Jun 27, 2025 · 11 MIN
#168 What if? Lowperformer, oder verfehlte Führung
from Mutausbruch - What if? Vom Mut zur Veränderung · host Simone Gerwers
In der letzten Folge habe ich über einen Begriff gesprochen, der mehr kaputt macht, als er erklärt: „Low Performing“. Ich habe gezeigt, warum wir solche Etiketten vermeiden sollten – und wie Sprache unsere Haltung prägt. Heute: 👉 Was kann Führung konkret tun, um Menschen in ihrer Motivation und Leistung zu stärken – gerade dann, wenn es nicht rund läuft? Denn klar ist: Leistung entsteht nicht durch Druck. Sie entsteht durch Beziehung, Vertrauen – und eine Führung, die weiß, was Menschen wirklich brauchen. 💡 Was gute Führung leisten kann – 6 zentrale Impulse 1. Verstehen statt bewerten 2. Beziehungsarbeit statt Kontrollraster 3. Sinn stiften 4. Stärken erkennen – statt auf Defizite starren 5. Rahmenbedingungen reflektieren 6. Situative Führung – flexibel statt starr Was ist das? Situative Führung ist ein Ansatz, bei dem sich die Führungskraft an der Aufgabe und am Entwicklungsgrad der Mitarbeiterin / des Mitarbeiters orientiert. „Was braucht diese Person gerade – in genau dieser Situation?“ Der Entwicklungsgrad setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: Kompetenz: Wie viel Wissen, Erfahrung und Fähigkeit bringt die Person mit? Commitment: Wie hoch ist Motivation, Engagement, Selbstvertrauen in diesem Bereich? Wie geht das? Anleiten (hohe Steuerung, wenig Unterstützung): Überzeugen (hohe Steuerung, hohe Unterstützung): Partizipieren (niedrige Steuerung, hohe Unterstützung): Delegieren (niedrige Steuerung, geringe Unterstützung): Was bewirkt das? Situative Führung… fördert Selbstverantwortung, weil sie Entwicklung ernst nimmt verhindert Unterforderung oder Überforderung zeigt echte Wertschätzung, weil sie differenziert hinschaut schafft Beweglichkeit in der Führung – statt starrer Routinen Sie sieht den Menschen nicht durch die Brille eines Labels, sondern im Licht seiner Möglichkeiten. 🌀 Reflexionsfragen für Führungskräfte Was motiviert mein Gegenüber – wirklich? Wie klar ist eigentlich die Aufgabe, die ich gestellt habe? Kenne ich die aktuelle Kompetenz- und Motivationslage dieser Person? Was könnte ich tun, um Rahmenbedingungen zu verbessern – statt nur Verhalten zu kritisieren? 🎧 Abschlussgedanken Führung wirkt. Immer. Die Frage ist: Wie? Was wäre, wenn deine Führung nicht darauf zielt, Leistung zu fordern – sondern Menschen dazu zu beflügeln? Danke, dass du dabei warst. Ich freue mich, wenn du die Folge teilst, wenn sie dich inspiriert hat – Deine Simone Gerwers. #lowperformer #leistung #führung #leadership #newwork #neuearbeitswelt #change #wandel #transformation #motivation #situativeführung #empathie #menschlichkeit #kommunikation #motivation #empowerment #erfolg #sinn #stärken #kompetenz #entwicklung #vertrauen #podcast #whatif #rebel4change Folge direkt herunterladen
What this episode covers
In der letzten Folge habe ich über einen Begriff gesprochen, der mehr kaputt macht, als er erklärt: „Low Performing“. Ich habe gezeigt, warum wir solche Etiketten vermeiden sollten – und wie Sprache unsere Haltung prägt. Heute: 👉 Was kann Führung konkret tun, um Menschen in ihrer Motivation und Leistung zu stärken – gerade dann, wenn es nicht rund läuft? Denn klar ist: Leistung entsteht nicht durch Druck. Sie entsteht durch Beziehung, Vertrauen – und eine Führung, die weiß, was Menschen wirklich brauchen. 💡 Was gute Führung leisten kann – 6 zentrale Impulse 1. Verstehen statt bewerten 2. Beziehungsarbeit statt Kontrollraster 3. Sinn stiften 4. Stärken erkennen – statt auf Defizite starren 5. Rahmenbedingungen reflektieren 6. Situative Führung – flexibel statt starr Was ist das? Situative Führung ist ein Ansatz, bei dem sich die Führungskraft an der Aufgabe und am Entwicklungsgrad der Mitarbeiterin / des Mitarbeiters orientiert. „Was braucht diese Person gerade – in genau dieser Situation?“ Der Entwicklungsgrad setzt sich aus zwei Faktoren zusammen: Kompetenz: Wie viel Wissen, Erfahrung und Fähigkeit bringt die Person mit? Commitment: Wie hoch ist Motivation, Engagement, Selbstvertrauen in diesem Bereich? Wie geht das? Anleiten (hohe Steuerung, wenig Unterstützung): Überzeugen (hohe Steuerung, hohe Unterstützung): Partizipieren (niedrige Steuerung, hohe Unterstützung): Delegieren (niedrige Steuerung, geringe Unterstützung): Was bewirkt das? Situative Führung… fördert Selbstverantwortung, weil sie Entwicklung ernst nimmt verhindert Unterforderung oder Überforderung zeigt echte Wertschätzung, weil sie differenziert hinschaut schafft Beweglichkeit in der Führung – statt starrer Routinen Sie sieht den Menschen nicht durch die Brille eines Labels, sondern im Licht seiner Möglichkeiten. 🌀 Reflexionsfragen für Führungskräfte Was motiviert mein Gegenüber – wirklich? Wie klar ist eigentlich die Aufgabe, die ich gestellt habe? Kenne ich die aktuelle Kompetenz- und Motivationslage dieser Person? Was könnte ich tun, um Rahmenbedingungen zu verbessern – statt nur Verhalten zu kritisieren? 🎧 Abschlussgedanken Führung wirkt. Immer. Die Frage ist: Wie? Was wäre, wenn deine Führung nicht darauf zielt, Leistung zu fordern – sondern Menschen dazu zu beflügeln? Danke, dass du dabei warst. Ich freue mich, wenn du die Folge teilst, wenn sie dich inspiriert hat – Deine Simone Gerwers. #lowperformer #leistung #führung #leadership #newwork #neuearbeitswelt #change #wandel #transformation #motivation #situativeführung #empathie #menschlichkeit #kommunikation #motivation #empowerment #erfolg #sinn #stärken #kompetenz #entwicklung #vertrauen #podcast #whatif #rebel4change Folge direkt herunterladen
NOW PLAYING
#168 What if? Lowperformer, oder verfehlte Führung
No transcript for this episode yet
Similar Episodes
No similar episodes found.
Similar Podcasts
No similar podcasts found.