EPISODE · Sep 9, 2025 · 1H 41M
#184 Dorothea Puente – Alt, unscheinbar und extrem gefährlich
from Pollux - Raus aus dem Knast · host Podimo
“Sie wirkt wie das Opfer des nächsten Verbrechens, nicht wie die Täterin.” Dorothea Puente war eine extrem manipulative Betrügerin mit vielen verschiedenen Namen und einem dunklen Geheimnis. Puentes Kindheit als Tochter einer unfürsorglichen, alkoholkranken Mutter und eines suizidalen und ebenfalls alkoholkranken Veteranen des Ersten Weltkriegs war alles andere als leicht. Ihre Eltern starben beide innerhalb eines Jahres, als sie noch nicht einmal zehn Jahre alt war. Vor seinem Tod hatte sich Puente auch noch um ihren schwerkranken Vater gekümmert. Puente schlug sich dann als junge Erwachsene mithilfe ihrer dreisten Art zu lügen und manipulieren durch das Leben, um zum Beispiel gefälschte Schecks einzulösen und sich auf andere kriminelle Weise Geld zu beschaffen. Dadurch landete sie auch mehrmals hinter Gittern und bei Psychiatern. Prominenz und Ansehen erlangte Puente dann, als sie sogenannte Boarding-Häuser eröffnete, Heime für Bedürftige und kranke Menschen – und das ohne jegliche Qualifikation. Die Sozialleistungen der Bewohner behielt sie für sich. Dass die unscheinbare, alt erscheinende und hilfsbereite Oma in Wirklichkeit extrem gefährlich war, war zu dieser Zeit noch niemandem bewusst. Doch die Bewohnerzahl der Boarding-Häuser reduzierte sich immer wieder ohne richtige Erklärung… Wieso Puente gefährlicher war als manch brutaler Straßengangster und wie unglaublich ihre Lügenkonstrukte waren, darüber reden wir in dieser Folge. Die Mailadresse, unter der ihr uns erreichen könnt, lautet: [email protected] Eine Produktion von Auf die Ohren für Podimo. Neue Folgen “Pollux” gibt es jeden Dienstag exklusiv bei Podimo. [Triggerwarnung: In dieser Folge wird die Ausübung von Gewalt und sexuellem Missbrauch an Minderjährigen explizit geschildert.]
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“Sie wirkt wie das Opfer des nächsten Verbrechens, nicht wie die Täterin.” Dorothea Puente war eine extrem manipulative Betrügerin mit vielen verschiedenen Namen und einem dunklen Geheimnis. Puentes Kindheit als Tochter einer unfürsorglichen, alkoholkranken Mutter und eines suizidalen und ebenfalls alkoholkranken Veteranen des Ersten Weltkriegs war alles andere als leicht. Ihre Eltern starben beide innerhalb eines Jahres, als sie noch nicht einmal zehn Jahre alt war. Vor seinem Tod hatte sich Puente auch noch um ihren schwerkranken Vater gekümmert. Puente schlug sich dann als junge Erwachsene mithilfe ihrer dreisten Art zu lügen und manipulieren durch das Leben, um zum Beispiel gefälschte Schecks einzulösen und sich auf andere kriminelle Weise Geld zu beschaffen. Dadurch landete sie auch mehrmals hinter Gittern und bei Psychiatern. Prominenz und Ansehen erlangte Puente dann, als sie sogenannte Boarding-Häuser eröffnete, Heime für Bedürftige und kranke Menschen – und das ohne jegliche Qualifikation. Die Sozialleistungen der Bewohner behielt sie für sich. Dass die unscheinbare, alt erscheinende und hilfsbereite Oma in Wirklichkeit extrem gefährlich war, war zu dieser Zeit noch niemandem bewusst. Doch die Bewohnerzahl der Boarding-Häuser reduzierte sich immer wieder ohne richtige Erklärung… Wieso Puente gefährlicher war als manch brutaler Straßengangster und wie unglaublich ihre Lügenkonstrukte waren, darüber reden wir in dieser Folge. Die Mailadresse, unter der ihr uns erreichen könnt, lautet: [email protected] Eine Produktion von Auf die Ohren für Podimo. Neue Folgen “Pollux” gibt es jeden Dienstag exklusiv bei Podimo. [Triggerwarnung: In dieser Folge wird die Ausübung von Gewalt und sexuellem Missbrauch an Minderjährigen explizit geschildert.]
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