EPISODE · Jul 3, 2025 · 6 MIN
#273 D Ballflug verstehen – mit dem LaunchMonitor zur Kontrolle und Präzision (in Deutsch)
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Von Henrik Jentsch – PGA Professional | golf247.euIn einer Zeit, in der datengestütztes Training immer mehr zum Standard wird, ist die Kontrolle des Ballflugs kein Rätselraten mehr. Mit einem LaunchMonitor erkennen Golfer exakt, warum der Ball fliegt, wie er fliegt – und wie man ihn bewusst steuern kann. Entscheidend sind drei Parameter: der Schlägerpfad, der Schlagflächenwinkel und der Face-to-Path-Winkel. Sie bestimmen Richtung, Kurve und Kontrolle des Ballflugs.Die drei SchlüsselfaktorenSchlägerpfad: Die Bewegungsrichtung des Schlägers im Treffmoment.Schlagflächenwinkel: Die Ausrichtung der Schlagfläche im Treffmoment.Face-to-Path: Der Unterschied zwischen Schlagflächenwinkel und Schlägerpfad.Diese Parameter beeinflussen die Spinachse des Balls – und damit seine Flugbahn: Draw, Fade oder Hook.Mehr Spinverständnis statt „gerade schlagen“Ein verbreiteter Irrtum im Golfsport: Viele glauben, dass die Schlagfläche im Treffmoment exakt zum Ziel zeigen müsse. Doch entscheidend ist nicht ein neutraler Winkel, sondern die richtige Kurve. Denn selbst mit einer "quadratischen" Schlagfläche kann ein ungünstiger Pfad zu unerwünschtem Spin führen. Ziel ist der kontrollierte Spin, der den Ball zur Ziellinie zurückbringt – nicht zwangsläufig ein gerader Flug.Beispiel aus der Praxis: Der „Bad Pull Hook“Einer der häufigsten Fehler bei Amateuren ist der starke Linksschlag – der sogenannte Bad Pull Hook.Was passiert dabei?Der Schlägerpfad ist positiv (nach rechts).Der Schlagflächenwinkel ist negativ (zeigt nach links) und betragsmäßig größer als der Pfad.Ergebnis: Die Schlagfläche zeigt stark nach links, erzeugt Linksspin – der Ball startet links und krümmt sich weiter nach links.In einem dokumentierten Fall wich der Ball 100 Fuß nach links ab – 40 Fuß allein durch Spin. Der LaunchMonitor zeigt: Der entscheidende Fehler liegt in der ungünstigen Kombination aus Pfad und Schlagflächenwinkel.Die Formel für den perfekten DrawEin Draw – also eine kontrollierte Rechts-Links-Kurve – entsteht durch:Positiven Pfad.Negativen Schlagflächenwinkel, der kleiner ist als der Pfad.Negative Spinachse (Draw Spin).Der Ball startet leicht rechts vom Ziel, erhält Linksspin und kehrt zur Ziellinie zurück – ein idealer Ballflug.So gelingt ein präziser FadeFür einen Fade (Links-Rechts-Kurve) gelten folgende Bedingungen:Pfad ist negativ (nach links).Schlagfläche zeigt offen (leicht nach rechts).Der Winkel ist kleiner als der Pfad (betragsmäßig).Ergebnis: Der Ball startet links, erhält Rechtsspin (Fade Spin) und krümmt sich zurück zum Ziel.Warum der LaunchMonitor so wertvoll istDer LaunchMonitor liefert nicht nur Zahlen – er gibt präzise Rückmeldung darüber, was im Treffmoment wirklich passiert:1. Messung entscheidender SchlagparameterEr misst Pfad, Schlagflächenwinkel und deren Verhältnis (Face-to-Path).2. Erkennung von FehlernEr zeigt, warum ein Hook entsteht, und erklärt typische Fehlerkonstellationen.3. Optimierung des BallflugsEr hilft, Draws und Fades bewusst zu steuern – durch gezielte Anpassung von Pfad und Schlagfläche.4. Aufklärung über MythenEr widerlegt die Vorstellung, dass eine „gerade“ Schlagfläche automatisch gute Ergebnisse bringt. Der Schlüssel ist das Spinverhalten, nicht der Winkel allein.FazitWer den Zusammenhang zwischen Schlägerpfad, Schlagflächenwinkel und Spin versteht – und diese Daten mit einem LaunchMonitor sichtbar macht –, hat einen entscheidenden Vorteil auf dem Platz. Der LaunchMonitor verwandelt Bauchgefühl in messbare Realität. Für alle, die ihr Spiel ernsthaft verbessern wollen, ist er längst kein Luxus mehr, sondern ein unverzichtbares Trainingsinstrument.📊 Moderne Indoor-Studios und Driving Ranges bieten heute vielfältige Möglichkeiten, LaunchMonitor-Daten zu nutzen. Wer gezielt trainieren will, sollte dieses Tool in seine Routine integrieren.www.Golf247.eu
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Von Henrik Jentsch – PGA Professional | golf247.euIn einer Zeit, in der datengestütztes Training immer mehr zum Standard wird, ist die Kontrolle des Ballflugs kein Rätselraten mehr. Mit einem LaunchMonitor erkennen Golfer exakt, warum der Ball fliegt, wie er fliegt – und wie man ihn bewusst steuern kann. Entscheidend sind drei Parameter: der Schlägerpfad, der Schlagflächenwinkel und der Face-to-Path-Winkel. Sie bestimmen Richtung, Kurve und Kontrolle des Ballflugs.Die drei SchlüsselfaktorenSchlägerpfad: Die Bewegungsrichtung des Schlägers im Treffmoment.Schlagflächenwinkel: Die Ausrichtung der Schlagfläche im Treffmoment.Face-to-Path: Der Unterschied zwischen Schlagflächenwinkel und Schlägerpfad.Diese Parameter beeinflussen die Spinachse des Balls – und damit seine Flugbahn: Draw, Fade oder Hook.Mehr Spinverständnis statt „gerade schlagen“Ein verbreiteter Irrtum im Golfsport: Viele glauben, dass die Schlagfläche im Treffmoment exakt zum Ziel zeigen müsse. Doch entscheidend ist nicht ein neutraler Winkel, sondern die richtige Kurve. Denn selbst mit einer "quadratischen" Schlagfläche kann ein ungünstiger Pfad zu unerwünschtem Spin führen. Ziel ist der kontrollierte Spin, der den Ball zur Ziellinie zurückbringt – nicht zwangsläufig ein gerader Flug.Beispiel aus der Praxis: Der „Bad Pull Hook“Einer der häufigsten Fehler bei Amateuren ist der starke Linksschlag – der sogenannte Bad Pull Hook.Was passiert dabei?Der Schlägerpfad ist positiv (nach rechts).Der Schlagflächenwinkel ist negativ (zeigt nach links) und betragsmäßig größer als der Pfad.Ergebnis: Die Schlagfläche zeigt stark nach links, erzeugt Linksspin – der Ball startet links und krümmt sich weiter nach links.In einem dokumentierten Fall wich der Ball 100 Fuß nach links ab – 40 Fuß allein durch Spin. Der LaunchMonitor zeigt: Der entscheidende Fehler liegt in der ungünstigen Kombination aus Pfad und Schlagflächenwinkel.Die Formel für den perfekten DrawEin Draw – also eine kontrollierte Rechts-Links-Kurve – entsteht durch:Positiven Pfad.Negativen Schlagflächenwinkel, der kleiner ist als der Pfad.Negative Spinachse (Draw Spin).Der Ball startet leicht rechts vom Ziel, erhält Linksspin und kehrt zur Ziellinie zurück – ein idealer Ballflug.So gelingt ein präziser FadeFür einen Fade (Links-Rechts-Kurve) gelten folgende Bedingungen:Pfad ist negativ (nach links).Schlagfläche zeigt offen (leicht nach rechts).Der Winkel ist kleiner als der Pfad (betragsmäßig).Ergebnis: Der Ball startet links, erhält Rechtsspin (Fade Spin) und krümmt sich zurück zum Ziel.Warum der LaunchMonitor so wertvoll istDer LaunchMonitor liefert nicht nur Zahlen – er gibt präzise Rückmeldung darüber, was im Treffmoment wirklich passiert:1. Messung entscheidender SchlagparameterEr misst Pfad, Schlagflächenwinkel und deren Verhältnis (Face-to-Path).2. Erkennung von FehlernEr zeigt, warum ein Hook entsteht, und erklärt typische Fehlerkonstellationen.3. Optimierung des BallflugsEr hilft, Draws und Fades bewusst zu steuern – durch gezielte Anpassung von Pfad und Schlagfläche.4. Aufklärung über MythenEr widerlegt die Vorstellung, dass eine „gerade“ Schlagfläche automatisch gute Ergebnisse bringt. Der Schlüssel ist das Spinverhalten, nicht der Winkel allein.FazitWer den Zusammenhang zwischen Schlägerpfad, Schlagflächenwinkel und Spin versteht – und diese Daten mit einem LaunchMonitor sichtbar macht –, hat einen entscheidenden Vorteil auf dem Platz. Der LaunchMonitor verwandelt Bauchgefühl in messbare Realität. Für alle, die ihr Spiel ernsthaft verbessern wollen, ist er längst kein Luxus mehr, sondern ein unverzichtbares Trainingsinstrument.📊 Moderne Indoor-Studios und Driving Ranges bieten heute vielfältige Möglichkeiten, LaunchMonitor-Daten zu nutzen. Wer gezielt trainieren will, sollte dieses Tool in seine Routine integrieren.www.Golf247.eu
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