EPISODE · Apr 11, 2025 · 1H 13M
5/8erl in Ehr’n: Clemens Wenger brennt für die Kunst des Innehaltens
from Was soll das alles? · host Philip Dulle
Clemens Wenger ist Pianist, Elektronikmusiker, Komponist – und einer der prägenden Köpfe hinter 5/8erl in Ehr’n, jener eigenwilligen Wiener Band, die Soul, Jazz, Pop und Wienerlied auf ganz eigene Weise verbindet. Ihr siebtes Album “Burn On!” ist ein musikalischer Weckruf an eine erschöpfte Gesellschaft – und eine Einladung, sich wieder dem Menschlichen zuzuwenden: dem Zuhören, dem Mitfühlen, dem gemeinsamen Schweigen. Im Gespräch mit Clemens geht es um das, was diese Band so besonders macht: die Suche nach dem Verbindenden, den Wiener Soul zwischen Motown und Margareten, musikalische Spagate zwischen Bläser-Orchester und Gitarrenpfeifen – und um die Frage, wie Kunst heute wirken kann, ohne sich anzubiedern. Clemens Wenger hat Jazz studiert, aber nie nur Jazz gemacht. Er hat mit dem Jazzorchester Vorarlberg gearbeitet, mit Mira Lu Kovacs das Projekt “The Urge of Night” produziert und als Mitgründer der Jazzwerkstatt Wien eine ganze Szene mitgeprägt. Auf seiner Website beschreibt er sich schlicht als: „composer for stage & media, performing artist“ – und auch das greift noch zu kurz. Wir sprechen auch über die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für kleine Kulturvereine, die abseits der großen Institutionen wichtige Räume für Experimente und Nachwuchsarbeit schaffen. Gerade in der aktuellen politischen Landschaft, in der Kulturförderung zunehmend unter Druck gerät, wird das Überleben für viele dieser Initiativen zur Herausforderung. Ein Gespräch über Burnout, Balsam, Bescheidenheit – und warum der zärtlichste Aufbruch oft der radikalste ist.
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Clemens Wenger ist Pianist, Elektronikmusiker, Komponist – und einer der prägenden Köpfe hinter 5/8erl in Ehr’n, jener eigenwilligen Wiener Band, die Soul, Jazz, Pop und Wienerlied auf ganz eigene Weise verbindet. Ihr siebtes Album “Burn On!” ist ein musikalischer Weckruf an eine erschöpfte Gesellschaft – und eine Einladung, sich wieder dem Menschlichen zuzuwenden: dem Zuhören, dem Mitfühlen, dem gemeinsamen Schweigen. Im Gespräch mit Clemens geht es um das, was diese Band so besonders macht: die Suche nach dem Verbindenden, den Wiener Soul zwischen Motown und Margareten, musikalische Spagate zwischen Bläser-Orchester und Gitarrenpfeifen – und um die Frage, wie Kunst heute wirken kann, ohne sich anzubiedern. Clemens Wenger hat Jazz studiert, aber nie nur Jazz gemacht. Er hat mit dem Jazzorchester Vorarlberg gearbeitet, mit Mira Lu Kovacs das Projekt “The Urge of Night” produziert und als Mitgründer der Jazzwerkstatt Wien eine ganze Szene mitgeprägt. Auf seiner Website beschreibt er sich schlicht als: „composer for stage & media, performing artist“ – und auch das greift noch zu kurz. Wir sprechen auch über die schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für kleine Kulturvereine, die abseits der großen Institutionen wichtige Räume für Experimente und Nachwuchsarbeit schaffen. Gerade in der aktuellen politischen Landschaft, in der Kulturförderung zunehmend unter Druck gerät, wird das Überleben für viele dieser Initiativen zur Herausforderung. Ein Gespräch über Burnout, Balsam, Bescheidenheit – und warum der zärtlichste Aufbruch oft der radikalste ist.
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