EPISODE · Dec 15, 2025 · 4 MIN
Advent - Ein Licht, das nicht verlischt
from Giraffentränke · host David Scherler
Am 14. Dezember haben Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt die erste Kerze des Chanukka-Leuchters entzündet. Chanukka, das jüdische Lichterfest, erinnert an ein Wunder aus dem Jahr 164 v. Chr.: Nach der Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem reichte das geweihte Öl für die Menorah eigentlich nur für einen Tag – doch das Licht brannte acht Tage lang, bis neues Öl hergestellt war. Dieses Fest steht bis heute für die Verheissung, dass Gottes Gegenwart bleibt und nicht ausgelöscht werden kann, dass Gott versorgt, dass Hoffnung berechtigt ist. Chanukka wird auch im Neuen Testament erwähnt: Im Johannesevangelium (Joh 10,22–23), kurz nachdem Jesus von sich sagt: «Ich bin das Licht der Welt.» Was die Menorah für den Tempel ist, das ist Jesus Christus für die ganze Welt. Johannes betont dabei bewusst: Es war Winter. Ein kaltes, liebloses Klima – auch für Jesus, der in harten Auseinandersetzungen auf Ablehnung stiess. Diese Spannung ist bis heute spürbar, gerade im Advent: Licht und Dunkelheit, Hoffnung und Verletzlichkeit liegen nahe beieinander. Diese Episode lädt ein, Chanukka als Fest des bleibenden Lichts zu entdecken – und Jesus als ein Licht, das niemals auslöschen wird.
What this episode covers
Am 14. Dezember haben Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt die erste Kerze des Chanukka-Leuchters entzündet. Chanukka, das jüdische Lichterfest, erinnert an ein Wunder aus dem Jahr 164 v. Chr.: Nach der Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem reichte das geweihte Öl für die Menorah eigentlich nur für einen Tag – doch das Licht brannte acht Tage lang, bis neues Öl hergestellt war. Dieses Fest steht bis heute für die Verheissung, dass Gottes Gegenwart bleibt und nicht ausgelöscht werden kann, dass Gott versorgt, dass Hoffnung berechtigt ist. Chanukka wird auch im Neuen Testament erwähnt: Im Johannesevangelium (Joh 10,22–23), kurz nachdem Jesus von sich sagt: «Ich bin das Licht der Welt.» Was die Menorah für den Tempel ist, das ist Jesus Christus für die ganze Welt. Johannes betont dabei bewusst: Es war Winter. Ein kaltes, liebloses Klima – auch für Jesus, der in harten Auseinandersetzungen auf Ablehnung stiess. Diese Spannung ist bis heute spürbar, gerade im Advent: Licht und Dunkelheit, Hoffnung und Verletzlichkeit liegen nahe beieinander. Diese Episode lädt ein, Chanukka als Fest des bleibenden Lichts zu entdecken – und Jesus als ein Licht, das niemals auslöschen wird.
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