EPISODE · Jul 1, 2026 · 37 MIN
AfD jetzt doch verbieten?
from Eine Meine Deine Meinung - EMDM · host Djamil Deininger, Tim Koschwitz
Tim und Djamil diskutieren, ob ein AfD-Verbotsverfahren angestoßen werden sollte – Anlass ist ein neues Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte, das die AfD als verfassungswidrig einstuft. Wie immer wird per Los entschieden, wer welche Position vertreten muss: Tim ist dieses Mal dafür, Djamil dagegen. Verfassungsschutzbericht wirft der AfD zunehmende Radikalisierung und ein völkisch-nationales Volksverständnis vor Karl Poppers Toleranzparadoxon: Zu viel Toleranz gegenüber intoleranten Kräften gefährdet die Demokratie selbst AfD sei auslandsfinanziert und stehe im Austausch mit autoritären Mächten (Russland, China) Ein Verbot würde Finanzierung und "Online-Brainwashing" der Partei stoppen Wähler folgen ohnehin selten Fakten, sondern einem "gefühligen" Weltbild – ein Verbot ändere daran wenig Etwa 15 Millionen potenzielle Wähler dürfen nicht einfach ihre politische Option verlieren – Risiko für gesellschaftlichen Unmut bis hin zu Gewalt Ein Verbot könnte einen Märtyrer-Effekt erzeugen und die AfD-Erzählung vom "unterdrückten Opfer" bestätigen Reale Probleme (Mietpreise, gefühlte Unsicherheit) blieben ungelöst, wenn man nur die Partei verbietet statt die Ursachen zu bekämpfen Verweis auf Ungarn/Orbán: Auch dort war letztlich ein demokratischer Kurswechsel per Wahl möglich Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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Tim und Djamil diskutieren, ob ein AfD-Verbotsverfahren angestoßen werden sollte – Anlass ist ein neues Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte, das die AfD als verfassungswidrig einstuft. Wie immer wird per Los entschieden, wer welche Position vertreten muss: Tim ist dieses Mal dafür, Djamil dagegen. Verfassungsschutzbericht wirft der AfD zunehmende Radikalisierung und ein völkisch-nationales Volksverständnis vor Karl Poppers Toleranzparadoxon: Zu viel Toleranz gegenüber intoleranten Kräften gefährdet die Demokratie selbst AfD sei auslandsfinanziert und stehe im Austausch mit autoritären Mächten (Russland, China) Ein Verbot würde Finanzierung und "Online-Brainwashing" der Partei stoppen Wähler folgen ohnehin selten Fakten, sondern einem "gefühligen" Weltbild – ein Verbot ändere daran wenig Etwa 15 Millionen potenzielle Wähler dürfen nicht einfach ihre politische Option verlieren – Risiko für gesellschaftlichen Unmut bis hin zu Gewalt Ein Verbot könnte einen Märtyrer-Effekt erzeugen und die AfD-Erzählung vom "unterdrückten Opfer" bestätigen Reale Probleme (Mietpreise, gefühlte Unsicherheit) blieben ungelöst, wenn man nur die Partei verbietet statt die Ursachen zu bekämpfen Verweis auf Ungarn/Orbán: Auch dort war letztlich ein demokratischer Kurswechsel per Wahl möglich Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
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