EPISODE · Dec 22, 2025 · 37 MIN
Atypische Weidemyopathie
from Equine Vet News · host Dr. Anja Gabe
In dieser Folge besprechen Dr. Anja Gabe und Dr. Victoria Kratzmann die Klinik, Pathophysiologie und toxischen Ursachen der atypischen Weidemyopathie. Im Mittelpunkt stehen drei Studien aus dem Jahr 2o25: Assessment of tree- associated atypical myopathy risk factors in Acerpseudoplatanus(sycamore) seeds and leaves; González-Medina et al (2025) Equine Vet ; Unravelling Faecal Microbiota Variations in Equine Atypical Myopathy: Correlation with Blood Markers and Contribution of Microbiome; Francois et al (2025) Animals und In Vitro Investigation of Equine Gut Microbiota Alterations During Hypoglycin A Exposure¸Francois et al (2025) AnimalsKlinische Symptome der Atypischen Weidemyopathie· Schwäche, Steifheit, Dyspnoe, Myoglobinurie, Festliegen· Mortalitätsrate bis 75%, in der Regel 72h nach Beginn der SymptomeBetroffen· Pferde mit 24h Weidegang ohne Zufütterung· Oft unter 3 Jahre alt und eher dünn· Vor allen im HerbstAuslöser· Toxischer Metabolit des Hypoglycin A von Samen des Berg- oder Eschenahorn· Inhibierte Acyl-CoA-Dehydrogenasen dadurch Störung der beta-Oxidation· Betroffen ist der Energiestoffwechsel der Typ I Muskelfasern in Halte- und AtemmuskulaturTherapie· symptomatischEinflussfaktoren auf die Hypoglycin A Konzentration in Samen des Bergahorns· Hohe Variabilität der Konzentration der Samen bei einem Baum· Mechanische Zerkleinerung erhöht die Hypoglycin A Konzentrationo Wärme (>4°C) und Feuchte steigern die Hypoglycin A Konzentration dieser beschädigten Samen· Geschädigte Samen können Wasser kontaminierenSonstiges· Intestinale Mikroflora ist in der Lage Hypoglycin A abzubauen· Hypoglycin A Konzentration kann im kontaminiertem Heu über Jahre verbleiben· Eine Intoxikation von Fohlen über Muttermilch oder transplazentar ist möglichQuellen: https://pferdepraxishofheim.com/equine-vetnews/folge-5/
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In dieser Folge besprechen Dr. Anja Gabe und Dr. Victoria Kratzmann die Klinik, Pathophysiologie und toxischen Ursachen der atypischen Weidemyopathie. Im Mittelpunkt stehen drei Studien aus dem Jahr 2o25: Assessment of tree- associated atypical myopathy risk factors in Acerpseudoplatanus(sycamore) seeds and leaves; González-Medina et al (2025) Equine Vet ; Unravelling Faecal Microbiota Variations in Equine Atypical Myopathy: Correlation with Blood Markers and Contribution of Microbiome; Francois et al (2025) Animals und In Vitro Investigation of Equine Gut Microbiota Alterations During Hypoglycin A Exposure¸Francois et al (2025) Animals Klinische Symptome der Atypischen Weidemyopathie · Schwäche, Steifheit, Dyspnoe, Myoglobinurie, Festliegen · Mortalitätsrate bis 75%, in der Regel 72h nach Beginn der Symptome Betroffen · Pferde mit 24h Weidegang ohne Zufütterung · Oft unter 3 Jahre alt und eher dünn · Vor allen im Herbst Auslöser · Toxischer Metabolit des Hypoglycin A von Samen des Berg- oder Eschenahorn · Inhibierte Acyl-CoA-Dehydrogenasen dadurch Störung der beta-Oxidation · Betroffen ist der Energiestoffwechsel der Typ I Muskelfasern in Halte- und Atemmuskulatur Therapie · symptomatisch Einflussfaktoren auf die Hypoglycin A Konzentration in Samen des Bergahorns · Hohe Variabilität der Konzentration der Samen bei einem Baum · Mechanische Zerkleinerung erhöht die Hypoglycin A Konzentration o Wärme (>4°C) und Feuchte steigern die Hypoglycin A Konzentration dieser beschädigten Samen · Geschädigte Samen können Wasser kontaminieren Sonstiges · Intestinale Mikroflora ist in der Lage Hypoglycin A abzubauen · Hypoglycin A Konzentration kann im kontaminiertem Heu über Jahre verbleiben · Eine Intoxikation von Fohlen über Muttermilch oder transplazentar ist möglich Quellen: https://pferdepraxishofheim.com/equine-vetnews/folge-5/
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