EPISODE · Apr 24, 2026 · 5 MIN
Automesse in China mit Mercedes, VW und Co.: zu spät, um aufzuholen?
Sie wollen endlich wieder mitmischen auf dem globalen Automarkt, der sich gerade so stark wandelt. Lange haben deutsche Hersteller in China sehr viel Geld verdient mit ihren Autos. Darunter viele Luxusmodelle – und fast ausschließlich Verbrenner. Und weil das Geschäft so gut lief, haben die deutschen Automanager etwas spät realisiert, dass China - im Gegensatz zu ihnen - voll auf E-Mobilität gesetzt hat: jedes zweite verkaufte Auto ist dort mittlerweile elektrisch. Und meist von einer chinesischen Firma entwickelt. Über 100 Hersteller von Elektroautos sind in China in den letzten Jahren aus dem Boden geschossen, berichtet Benjamin Eyssel, ARD-Korrespondent in Peking, wo die international wichtige Branchenmesse "Auto China" gerade stattfindet. Hier sei wichtig zu wissen: Chinas Staats- und Parteiführung habe die Energiewende von ganz oben ausgerufen und die E-Mobilität zum Staatsziel erklärt, inklusiver massiver finanzieller Förderung. "Dadurch sind sehr viele E-Auto-Startups und ein heftiger Preiskampf entstanden. Da mithalten zu können als deutscher Autohersteller, das ist unglaublich schwer." Was sie jedoch gleichzeitig von den Konkurrenten, aber auch Kollegen, in China lernen können und ob das Verbrenner-Segment in China gar keine Rolle mehr spielt, erklärt ARD-Korrespondent Benjamin Eyssel im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Florian Rudolph.
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