EPISODE · May 11, 2026 · 49 MIN
Cringe, Horror, Hoffnung: Ein Deep Dive mit Lamin Leroy Gibba
from Theater Echo - Wir sehen Schwarz
In dieser Folge begrüßen Miriam Ibrahim und Sarah Claire Ray Lamin Leroy Gibba, einen der vielseitigsten Künstler der aktuellen deutschen Kulturszene. Als Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent lässt sich Lamin nicht in eine Schublade stecken und erläutert im Gespräch, warum multidisziplinäres Arbeiten kein Widerspruch, sondern eine notwendige Befreiung darstellt.Lamin bietet dabei Einblicke in seine Arbeiten am Maxim Gorki Theater, darunter die durch das Genre Horror inspirierte Produktion „Die Zwillinge“ (2026) sowie die berührende May-Ayim-Hommage „Blues in schwarz-weiß“ (2025). Darüber hinaus thematisiert Gibba in einem ehrlichen Austausch Machtstrukturen im Kulturbetrieb, die Verantwortung gegenüber dem Publikum und die dringende Sehnsucht nach einer größeren Vielfalt und Repräsentanz Schwarzer Lebensrealitäten auf der Bühne. Er beleuchtet zudem die Magie des Absurden in seinem Stück „Doppeltreppe zum Wald“ und erklärt, warum eine Besetzung mit neun Schwarzen Charakteren in der deutschen Theaterlandschaft noch immer als revolutionär gelten muss. Lamin nimmt uns mit auf eine Reise durch seine Figurenwelt voller „Cringe-Momente“, radikaler Nacktheit und tiefer Menschlichkeit – ein absolutes Muss für alle, die die Zukunft des afrodeutschen Erzählens miterleben wollen.Gäst:innen:Lamin Leroy GibbaLamin Leroy Gibba ist Schauspieler, Autor und Filmemacher. Nach seinem Studium an der New School for Drama in New York folgten Engagements an Häusern wie dem Classical Theatre of Harlem, Kampnagel und dem Ballhaus Naunynstraße. Internationale Erfolge feierte er mit dem Kurzfilm Hundefreund sowie als Creator und Hauptdarsteller der ARD-Serie Schwarze Früchte (2025), die 2025 mit dem Deutschen Serienpreis ausgezeichnet wurde.Sein Theaterwerk umfasst preisgekrönte Texte wie u.a. Doppeltreppe zum Wald, entstanden in der Ballhaus Naunynstraße Schreibwerkstatt unconventional signs, sowie die von Joanna Tischkau inszenierte Produktion Die Zwillinge (2026). Als Regisseur inszenierte er May Ayims Gedichtsband blues in schwarz-weiß (2025) am Maxim-Gorki-Theater und zuletzt Lennart Kos' Balance und Harmony (2026) an den Münchner Kammerspielen. Gibba verknüpft in seinem Schaffen eine profunde Auseinandersetzung mit afrodeutscher Geschichte mit visionärer Kraft für die darstellenden Künste.Sarah* Claire Wray Sarah* Claire Wray hat Regie an der Ernst Busch in Berlin studiert. They schreibt Lyrik, Drehbücher und Essays und wurde u.A. im WETTER Magazin veröffentlicht. Zuletzt hat they Regie am Schauspielhaus Zürich geführt bei der Uraufführung des Stücks STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS TRE, dass Kay Matter geschrieben hat. Sarahs* thematischer Fokus liegt auf der Intersektion zwischen Gender, Race und KlasseDieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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In dieser Folge begrüßen Miriam Ibrahim und Sarah Claire Ray Lamin Leroy Gibba, einen der vielseitigsten Künstler der aktuellen deutschen Kulturszene. Als Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent lässt sich Lamin nicht in eine Schublade stecken und erläutert im Gespräch, warum multidisziplinäres Arbeiten kein Widerspruch, sondern eine notwendige Befreiung darstellt.Lamin bietet dabei Einblicke in seine Arbeiten am Maxim Gorki Theater, darunter die durch das Genre Horror inspirierte Produktion „Die Zwillinge“ (2026) sowie die berührende May-Ayim-Hommage „Blues in schwarz-weiß“ (2025). Darüber hinaus thematisiert Gibba in einem ehrlichen Austausch Machtstrukturen im Kulturbetrieb, die Verantwortung gegenüber dem Publikum und die dringende Sehnsucht nach einer größeren Vielfalt und Repräsentanz Schwarzer Lebensrealitäten auf der Bühne. Er beleuchtet zudem die Magie des Absurden in seinem Stück „Doppeltreppe zum Wald“ und erklärt, warum eine Besetzung mit neun Schwarzen Charakteren in der deutschen Theaterlandschaft noch immer als revolutionär gelten muss. Lamin nimmt uns mit auf eine Reise durch seine Figurenwelt voller „Cringe-Momente“, radikaler Nacktheit und tiefer Menschlichkeit – ein absolutes Muss für alle, die die Zukunft des afrodeutschen Erzählens miterleben wollen.Gäst:innen:Lamin Leroy GibbaLamin Leroy Gibba ist Schauspieler, Autor und Filmemacher. Nach seinem Studium an der New School for Drama in New York folgten Engagements an Häusern wie dem Classical Theatre of Harlem, Kampnagel und dem Ballhaus Naunynstraße. Internationale Erfolge feierte er mit dem Kurzfilm Hundefreund sowie als Creator und Hauptdarsteller der ARD-Serie Schwarze Früchte (2025), die 2025 mit dem Deutschen Serienpreis ausgezeichnet wurde.Sein Theaterwerk umfasst preisgekrönte Texte wie u.a. Doppeltreppe zum Wald, entstanden in der Ballhaus Naunynstraße Schreibwerkstatt unconventional signs, sowie die von Joanna Tischkau inszenierte Produktion Die Zwillinge (2026). Als Regisseur inszenierte er May Ayims Gedichtsband blues in schwarz-weiß (2025) am Maxim-Gorki-Theater und zuletzt Lennart Kos' Balance und Harmony (2026) an den Münchner Kammerspielen. Gibba verknüpft in seinem Schaffen eine profunde Auseinandersetzung mit afrodeutscher Geschichte mit visionärer Kraft für die darstellenden Künste.Sarah* Claire Wray Sarah* Claire Wray hat Regie an der Ernst Busch in Berlin studiert. They schreibt Lyrik, Drehbücher und Essays und wurde u.A. im WETTER Magazin veröffentlicht. Zuletzt hat they Regie am Schauspielhaus Zürich geführt bei der Uraufführung des Stücks STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS TRE, dass Kay Matter geschrieben hat. Sarahs* thematischer Fokus liegt auf der Intersektion zwischen Gender, Race und KlasseDieses Projekt ist gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hansestadt Hamburg Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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