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EPISODE · Apr 4, 2023 · 49 MIN

Datenvielfalt handhabbar machen – das Beispiel Biodiversitätsforschung

from Digitalgespräch · host Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung

Die Forschung zur Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren steht vor einer technischen Herausforderung: Die Datensammlungen, die bei der Beobachtung der Natur und in den Umwelt- oder Biowissenschaften entstehen, sind riesig und wachsen stetig an. Datensorten und Datensätze unterscheiden sich jedoch stark, je nach Forschungsfeld und praktischen Begebenheiten. Für die Biodiversitätsforschung muss das heterogene Wissen aber systematisch zusammengebracht und auch geteilt werden – für ökologische Problemstellungen benötigt man die Zusammenschau. Konkret kann man die Herausforderung auch so beschreiben: Wie gewinnt man möglichst viele Daten aus unzähligen Excel-Tabellen, handschriftlichen Dokumentationen, Satellitenbildern, lebenden Organismen oder getrockneten Pflanzenteilen – und zwar vergleichbar, einheitlich formatiert und maschinenlesbar – sodass Forscher:innen über ein Online-Portal komfortabel darauf zugreifen können? Eins ist klar: Hier stellt sich eine Mammutaufgabe. Und neben den technischen Aufgaben stellen sich datenrechtliche und wissenschaftspolitische Probleme. Dr. Barbara Ebert ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für Biologische Daten e. V. und koordiniert im Projekt „NFDI4Biodiversity“ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) den Aufbau einer Plattform für Forschungsdaten zur Biodiversitätsforschung. Im Digitalgespräch erklärt die Biologin und Expertin für Datenmanagement, welche Anforderungen ein solches Projekt an alle Beteiligten stellt und welche Hürden dabei zu überwinden sind. Sie beschreibt, aus welchen Quellen Daten zusammenkommen, wozu sie erhoben und wie sie für weitere Forschung nutzbar gemacht werden. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Ebert, wo Aushandlungsprozesse stattfinden, welche Bedarfe im Vordergrund stehen und wessen Interessen berücksichtigt werden müssen.

Die Forschung zur Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren steht vor einer technischen Herausforderung: Die Datensammlungen, die bei der Beobachtung der Natur und in den Umwelt- oder Biowissenschaften entstehen, sind riesig und wachsen stetig an. Datensorten und Datensätze unterscheiden sich jedoch stark, je nach Forschungsfeld und praktischen Begebenheiten. Für die Biodiversitätsforschung muss das heterogene Wissen aber systematisch zusammengebracht und auch geteilt werden – für ökologische Problemstellungen benötigt man die Zusammenschau. Konkret kann man die Herausforderung auch so beschreiben: Wie gewinnt man möglichst viele Daten aus unzähligen Excel-Tabellen, handschriftlichen Dokumentationen, Satellitenbildern, lebenden Organismen oder getrockneten Pflanzenteilen – und zwar vergleichbar, einheitlich formatiert und maschinenlesbar – sodass Forscher:innen über ein Online-Portal komfortabel darauf zugreifen können? Eins ist klar: Hier stellt sich eine Mammutaufgabe. Und neben den technischen Aufgaben stellen sich datenrechtliche und wissenschaftspolitische Probleme. Dr. Barbara Ebert ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für Biologische Daten e. V. und koordiniert im Projekt „NFDI4Biodiversity“ der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) den Aufbau einer Plattform für Forschungsdaten zur Biodiversitätsforschung. Im Digitalgespräch erklärt die Biologin und Expertin für Datenmanagement, welche Anforderungen ein solches Projekt an alle Beteiligten stellt und welche Hürden dabei zu überwinden sind. Sie beschreibt, aus welchen Quellen Daten zusammenkommen, wozu sie erhoben und wie sie für weitere Forschung nutzbar gemacht werden. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Ebert, wo Aushandlungsprozesse stattfinden, welche Bedarfe im Vordergrund stehen und wessen Interessen berücksichtigt werden müssen.

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