EPISODE · Dec 22, 2025 · 37 MIN
Der Bauernkrieg – Bluttat und Sühne – Zwei von Vier
from Ritter, Tod und Teufel - Dunkle Geschichten im Mittelalter
Ostern 1525. Der Morgen nach der Schlacht von Weinsberg. Blut klebt noch an den Steinen, der Rauch hängt schwer über der Stadt. Jäcklein Rohrbach, erhitzt vom Sieg – und von Margarethe Renner – lässt der aufgestauten Wut freien Lauf. Die Obrigkeit wird öffentlich hingerichtet, brutal, ohne Gnade. Ein „Akt der Gerechtigkeit“, wie mancher es nennt. Andere nennen es schlicht: ein Fehler. Denn mit dem Blutbad beginnt die Spaltung innerhalb der Bewegung.Die einen wollen das System brennen sehen, die anderen hoffen noch auf Dialog. Hoffnung, die mit jedem abgetrennten Kopf schwindet. Die Bauern versuchen, sich politisch zu sortieren. In Memmingen entstehen die „Zwölf Artikel“, die erstmals konkrete Forderungen formulieren: ein revolutionäres Dokument für mehr Gerechtigkeit, mehr Freiheit – und eine Gesellschaft, die nicht länger auf Unterdrückung fußt.Doch auch diese Bewegung ist zerrissen: Zwischen religiösem Eifer, revolutionärer Vision und purer Rachsucht. Zwischen sozialer Gerechtigkeit und dem simplen Wunsch, sich endlich zu nehmen, was einem seit Generationen verwehrt wurde. Am Ende steht Jäcklein Rohrbach allein da. Aus dem gefürchteten Anführer wird ein Getriebener, dem der eigene Zorn die Gefolgschaft kostet. Eine Falle, ein Trupp Soldaten – und der Truchseß hat, was er braucht: ein feuriges Exempel.Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Ostern 1525. Der Morgen nach der Schlacht von Weinsberg. Blut klebt noch an den Steinen, der Rauch hängt schwer über der Stadt. Jäcklein Rohrbach, erhitzt vom Sieg – und von Margarethe Renner – lässt der aufgestauten Wut freien Lauf. Die Obrigkeit wird öffentlich hingerichtet, brutal, ohne Gnade. Ein „Akt der Gerechtigkeit“, wie mancher es nennt. Andere nennen es schlicht: ein Fehler. Denn mit dem Blutbad beginnt die Spaltung innerhalb der Bewegung.Die einen wollen das System brennen sehen, die anderen hoffen noch auf Dialog. Hoffnung, die mit jedem abgetrennten Kopf schwindet. Die Bauern versuchen, sich politisch zu sortieren. In Memmingen entstehen die „Zwölf Artikel“, die erstmals konkrete Forderungen formulieren: ein revolutionäres Dokument für mehr Gerechtigkeit, mehr Freiheit – und eine Gesellschaft, die nicht länger auf Unterdrückung fußt.Doch auch diese Bewegung ist zerrissen: Zwischen religiösem Eifer, revolutionärer Vision und purer Rachsucht. Zwischen sozialer Gerechtigkeit und dem simplen Wunsch, sich endlich zu nehmen, was einem seit Generationen verwehrt wurde. Am Ende steht Jäcklein Rohrbach allein da. Aus dem gefürchteten Anführer wird ein Getriebener, dem der eigene Zorn die Gefolgschaft kostet. Eine Falle, ein Trupp Soldaten – und der Truchseß hat, was er braucht: ein feuriges Exempel.Executive Producer: Ruben Schulze-Fröhlich, Christoph Falke Autor: Lutz NeumannRedaktion: Volker Strübing, Anna MüllerleileHosts: Anna Müllerleile, Michael LottSounddesign: Fabian SchäfflerProduktionsleitung: Annabell Rühlemann Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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