Der Bürgermeister und sein geheimer Verteidiger episode artwork

EPISODE · Sep 9, 2025 · 12 MIN

Der Bürgermeister und sein geheimer Verteidiger

from P+P: Plaudern mit Partsch · host Stephanie Beyrich

Auch in Schleswig-Holstein bleibt der Name des Pflichtverteidigers vertraulich. Ein Blick in die Akten von Dr. Christoph Partsch. Diesmal: Warum fragt man nicht einfach mal beim Verteidiger nach? Problem gelöst!Vielleicht erinnert Ihr Euch: Schon in einer anderen Episode ging es darum, dass Journalisten bei der Recherche Auskunft zum Namen einer des Verteidigers erbaten. Und nun ging es um ein Ermittlungsverfahren, das sich - wie sich später herausstellte - einen Bürgermeister betraf. Ein ähnlicher Fall - allerdings ging es da nicht um Stratftaten und die Staatsanwaltschaft, sondern den BND - betraf eine Auskunft rund um die Sicherheitsüberprüfung des Virologen Drosten. Was die Fälle gemein haben? Argument: persönlichkeitsschutz. Im Falle der Verteidiger auch noch das Mandatsgeheimnis. Aber wenn der Beschuldigte doch gar nicht namentlich bekannt ist?In diesem Fall versuchte die Presse erneut, ihrer Sorgfaltspflicht gerecht zu werden und zu recherchieren und ggf. Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, bevor sie einen Artikel veröffentlicht. Wieder wurde der Name des Verteidigers nicht benannt. Auch hier lautete die Begründung: Persönlichkeitsschutz des Betroffenen und Mandatsgeheimnis.Könnte man nicht beides wahren, wenn man den Namen des Pflichtverteidigers benennt? Dadurch würde weder offenbart, wer der namentlich unbekannte Mandant ist, noch das Mandatsgeheimnis verletzt, das in die Sphäre der Beziehung Mandant-Anwalt fällt. Oder?Hat man den Verteidiger überhaupt gefragt? Hätte Zeit und ein ein Gerichtsverfahren gespart.P+P: Immer mittwochs auf allen Podcastplattformen, auf Instagram und YouTube.Episode zum zweiten Fall verweigerter AuskunftEpisode zum dritten Fall: Drosten und der BNDPlaudern mit Partsch auf InstagramSteffi auf LinkedInSteffi auf MastodonSteffi auf BlueskyChristoph auf LinkedInChristoph in seiner KanzleiSamt vs Seide Der Vodcast: 1 Richter + 1 Anwältin + 1 Thema NEU NEU NEU: Jura & Trash Mit uns erlebst Du Recht völlig anders!  Lasst gleich ein Abo da, um nichts zu verpassen!EureSteffi Beyrich Mehr spannende Gespräche von mir gibt es hier: Samt vs. Seide:  1 Richter + 1 Anwältin + 1 Thema 10 Minuten ohne Skript und ohne SchwurbelSamt vs. Seide: PodcastSamt vs. Seide: VodcastDemnächst:All Eyes on: Warum spricht eigentlich niemand über...?All Eyes On: PodcastAll Eyes On: Vodcast

Auch in Schleswig-Holstein bleibt der Name des Pflichtverteidigers vertraulich. Ein Blick in die Akten von Dr. Christoph Partsch. Diesmal: Warum fragt man nicht einfach mal beim Verteidiger nach? Problem gelöst!Vielleicht erinnert Ihr Euch: Schon in einer anderen Episode ging es darum, dass Journalisten bei der Recherche Auskunft zum Namen einer des Verteidigers erbaten. Und nun ging es um ein Ermittlungsverfahren, das sich - wie sich später herausstellte - einen Bürgermeister betraf. Ein ähnlicher Fall - allerdings ging es da nicht um Stratftaten und die Staatsanwaltschaft, sondern den BND - betraf eine Auskunft rund um die Sicherheitsüberprüfung des Virologen Drosten. Was die Fälle gemein haben? Argument: persönlichkeitsschutz. Im Falle der Verteidiger auch noch das Mandatsgeheimnis. Aber wenn der Beschuldigte doch gar nicht namentlich bekannt ist?In diesem Fall versuchte die Presse erneut, ihrer Sorgfaltspflicht gerecht zu werden und zu recherchieren und ggf. Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, bevor sie einen Artikel veröffentlicht. Wieder wurde der Name des Verteidigers nicht benannt. Auch hier lautete die Begründung: Persönlichkeitsschutz des Betroffenen und Mandatsgeheimnis.Könnte man nicht beides wahren, wenn man den Namen des Pflichtverteidigers benennt? Dadurch würde weder offenbart, wer der namentlich unbekannte Mandant ist, noch das Mandatsgeheimnis verletzt, das in die Sphäre der Beziehung Mandant-Anwalt fällt. Oder?Hat man den Verteidiger überhaupt gefragt? Hätte Zeit und ein ein Gerichtsverfahren gespart.P+P: Immer mittwochs auf allen Podcastplattformen, auf Instagram und YouTube.Episode zum zweiten Fall verweigerter AuskunftEpisode zum dritten Fall: Drosten und der BNDPlaudern mit Partsch auf InstagramSteffi auf LinkedInSteffi auf MastodonSteffi auf BlueskyChristoph auf LinkedInChristoph in seiner KanzleiSamt vs Seide Der Vodcast: 1 Richter + 1 Anwältin + 1 Thema NEU NEU NEU: Jura & Trash Mit uns erlebst Du Recht völlig anders!  Lasst gleich ein Abo da, um nichts zu verpassen!EureSteffi Beyrich Mehr spannende Gespräche von mir gibt es hier: Samt vs. Seide:  1 Richter + 1 Anwältin + 1 Thema 10 Minuten ohne Skript und ohne SchwurbelSamt vs. Seide: PodcastSamt vs. Seide: VodcastDemnächst:All Eyes on: Warum spricht eigentlich niemand über...?All Eyes On: PodcastAll Eyes On: Vodcast

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Der Bürgermeister und sein geheimer Verteidiger

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This episode is 12 minutes long.

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This episode was published on September 9, 2025.

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