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Die Scheidung und der Streit ums Geld

Eine Scheidung wirbelt auch die finanzielle Situation zweier Menschen durcheinander. Antworten auf die wichtigsten Fragen im Podcast "Recht in Sachsen" mit Fachanwältin Bettina Hünnighausen.

An episode of the Recht in Sachsen podcast, hosted by Sächsische.de, titled "Die Scheidung und der Streit ums Geld" was published on October 1, 2024 and runs 49 minutes.

October 1, 2024 ·49m · Recht in Sachsen

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Eine Scheidung ist juristisch betrachtet eigentlich ein formaler Akt. Doch wenn sich Emotionen mit enttäuschten Hoffnungen aus gegenseitig gebrochenen Versprechen mischen, fallen rationale Entscheidungen oft schwer. Erst recht, wenn es um komplizierte Angelegenheiten wie das Auseinanderdividieren eines gemeinsamen Kreditvertrages geht, einen Zugewinnanspruch oder die angemessene Höhe des Unterhalts. In der neuesten Folge des Podcasts "Recht in Sachsen" spricht Bettina Hünnighausen über die Herausforderungen, die Scheidungen mit sich bringen - und wie man insbesondere Streitigkeiten um Finanzen und Immobilien löst. Hünnighausen ist seit 30 Jahren Anwältin und führt die Hünnighausen Fachanwaltskanzlei in Dresden. Sie sagt: „Die Trennung ist selten ein klarer, sofortiger Bruch.“ Viele Paare würden oft lange vor ihrer Trennung Krisenphasen durchleben. Dass man nicht sofort beim kleinsten Streit zu einem Anwalt gehen müsse, sei klar. Eine Beratung sei aber ratsam, bevor man den Entschluss fasst, sich scheiden lassen zu wollen. "Gerade wenn eine lange Ehe beendet wird, geht es oft um eine gemeinsame Immobilie", sagt Hünnighausen. Wer darf nach der Scheidung darin bleiben? Ist das Haus oder die Wohnung überhaupt zu halten? Welche Ansprüche hat eigentlich wer? "Diese Fragen zu klären, kann emotional sehr belastend sein", so die Fachanwältin. Ausführlich berichtet Hünnighausen auch darüber, welche Tücken es beim sogenannten Zugewinnanspruch zu beachten gibt. Damit wird bei einer Scheidung geregelt, wer wem aus dem gemeinsamen Leben etwas schuldig ist. Und dabei gelte, erklärt die Anwältin: Je mehr Werte eine Zugewinngemeinschaft gemeinsam erwirtschaftet hat, desto größer werden auch die Summen, über die man im Zweifel streitet. Doch dass nicht jede Scheidung gleich in einem niemald enden wollenden Rosenkrieg mündet, weiß Hünnighausen auch zu berichten. Wie eine einvernehmliche Scheidung gelingt, also wie der "goldene Weg" aussehen kann, das verrät sie auch in der neuen Folge des Podcasts "Recht in Sachsen" … Schwerpunkte in dieser Folge sind: - Was bedeutet Unterhalt und wie wird er berechnet? - Was passiert bei einer Scheidung mit gemeinsamen Schulden? - Was ist ein Zugewinnanspruch? - Der Ehevertrag: Was kann er regeln und wan hat es Sinn, einen zu haben?

Eine Scheidung ist juristisch betrachtet eigentlich ein formaler Akt. Doch wenn sich Emotionen mit enttäuschten Hoffnungen aus gegenseitig gebrochenen Versprechen mischen, fallen rationale Entscheidungen oft schwer. Erst recht, wenn es um komplizierte Angelegenheiten wie das Auseinanderdividieren eines gemeinsamen Kreditvertrages geht, einen Zugewinnanspruch oder die angemessene Höhe des Unterhalts. In der neuesten Folge des Podcasts "Recht in Sachsen" spricht Bettina Hünnighausen über die Herausforderungen, die Scheidungen mit sich bringen - und wie man insbesondere Streitigkeiten um Finanzen und Immobilien löst. Hünnighausen ist seit 30 Jahren Anwältin und führt die Hünnighausen Fachanwaltskanzlei in Dresden. Sie sagt: „Die Trennung ist selten ein klarer, sofortiger Bruch.“ Viele Paare würden oft lange vor ihrer Trennung Krisenphasen durchleben. Dass man nicht sofort beim kleinsten Streit zu einem Anwalt gehen müsse, sei klar. Eine Beratung sei aber ratsam, bevor man den Entschluss fasst, sich scheiden lassen zu wollen. "Gerade wenn eine lange Ehe beendet wird, geht es oft um eine gemeinsame Immobilie", sagt Hünnighausen. Wer darf nach der Scheidung darin bleiben? Ist das Haus oder die Wohnung überhaupt zu halten? Welche Ansprüche hat eigentlich wer? "Diese Fragen zu klären, kann emotional sehr belastend sein", so die Fachanwältin. Ausführlich berichtet Hünnighausen auch darüber, welche Tücken es beim sogenannten Zugewinnanspruch zu beachten gibt. Damit wird bei einer Scheidung geregelt, wer wem aus dem gemeinsamen Leben etwas schuldig ist. Und dabei gelte, erklärt die Anwältin: Je mehr Werte eine Zugewinngemeinschaft gemeinsam erwirtschaftet hat, desto größer werden auch die Summen, über die man im Zweifel streitet. Doch dass nicht jede Scheidung gleich in einem niemald enden wollenden Rosenkrieg mündet, weiß Hünnighausen auch zu berichten. Wie eine einvernehmliche Scheidung gelingt, also wie der "goldene Weg" aussehen kann, das verrät sie auch in der neuen Folge des Podcasts "Recht in Sachsen" … Schwerpunkte in dieser Folge sind: - Was bedeutet Unterhalt und wie wird er berechnet? - Was passiert bei einer Scheidung mit gemeinsamen Schulden? - Was ist ein Zugewinnanspruch? - Der Ehevertrag: Was kann er regeln und wan hat es Sinn, einen zu haben?
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