EPISODE · Jul 10, 2026 · 17 MIN
Die Sozialversicherungen - damit du keine 30.000€ nachzahlen musst
from Mut zur Gründung - wie mache ich mich selbstständig?
In dieser Folge nehme ich mir ein Thema vor, das bei Gründern immer wieder für Verunsicherung sorgt: die Sozialversicherung. Der Impuls dazu kam durch ein TikTok-Video, das bei uns viral gegangen ist – mit der provokanten Aussage, dass eine Nachzahlung von 30.000 Euro überhaupt nicht sein muss. Grund genug, dem Thema eine ganze Folge zu widmen und einmal strukturiert durch alle vier Bereiche zu gehen. Denn wer sich selbstständig macht, hat plötzlich selbst die Verantwortung für etwas, worum sich im Angestelltenverhältnis der Arbeitgeber kümmert. Wer hier nicht weiß, wie es funktioniert, riskiert übel enden könnende Nachzahlungen. Deshalb gilt: vorab prüfen, welche Möglichkeiten und Pflichten für die eigene, individuelle Situation gelten – Gründung ist eben keine Blaupause, auch nicht beim Thema Sozialversicherung. Darum gehts: - Die vier Säulen der Sozialversicherung: Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung - Warum jeder Gründer seine individuelle Situation in allen vier Bereichen prüfen sollte - Private vs. gesetzliche Krankenversicherung: fester Beitrag vs. einkommensabhängige Abrechnung - Wie die Beitragsabrechnung bei der gesetzlichen Krankenkasse funktioniert – Abschlag und Nachberechnung, ähnlich wie beim Energieversorger - Warum Rücklagenbildung so entscheidend ist, zum Beispiel über ein Drei- oder Fünf-Konten-Modell - Existenzgründertarife bei Krankenkassen – und warum trotzdem am Ende nachgezahlt werden muss - Rentenversicherung: Pflichtmitgliedschaft vs. privates Altersvorsorgekonzept - Die aktuelle politische Diskussion um eine mögliche Rentenversicherungspflicht für Selbstständige - Arbeitslosenversicherung auf freiwilliger Basis inklusive vergünstigtem Einstiegstarif - Der wenig bekannte Fakt: Bei Gründung mit Gründungszuschuss bleibt der Restanspruch auf Arbeitslosengeld I vier Jahre lang erhalten Praktische Tipps aus der Folge: - Prüfe frühzeitig, ob du gesetzlich oder privat krankenversichert sein kannst bzw. musst - Bilde von Anfang an Rücklagen für Nachzahlungen, statt dich überraschen zu lassen - Nutze ein Konten-Modell, um den Überblick über deine Rücklagen zu behalten - Kläre auch die Rentenversicherung frühzeitig – privat oder gesetzlich - Denk über eine freiwillige Arbeitslosenversicherung nach, gerade zu Beginn der Selbstständigkeit - Hol dir bei Unsicherheiten Unterstützung – bei der Krankenkasse, der Deutschen Rentenversicherung oder im Gründercoaching Mein neues Buch: „Gründen statt grübeln – raus aus dem Zweifel, rein ins Business“ https://www.remote-verlag.de/products/grunden-statt-gruebeln?srsltid=AfmBOoocAnY8uxm0T0YYCFEtdxjU1xQBJKOa1mv54WRR-tQzazqPEU-D Fazit der Folge Sozialversicherung klingt kompliziert – ist sie am Anfang auch ein Stück weit. Aber sie lässt sich recherchieren, klären und planen. Du musst nicht alles auf einmal verstehen. Aber du solltest frühzeitig hinschauen, bevor die Nachzahlung kommt.
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Die Sozialversicherungen - damit du keine 30.000€ nachzahlen musst
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