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EPISODE · Jan 15, 2021 · 44 MIN

Digitales Lernen während Corona: "LernSax ist nicht das Problem"

from CoronaCast aus Dresden · host Sächsische.de

Die Ausfälle bei der sächsischen Lernplattform Lernsax haben bei Lehrern, Schülern und Eltern während des Lockdowns für reichlich Frust gesorgt. Denn die Software ist vor allem während der Corona-Pandemie zu einem wichtigen Kommunikationsmittel geworden. LernSax ermöglicht den Informationenaustausch zwischen Schülern und Lehrern, hilft beim Fernunterricht und dem Bereitstellen von Lernstoff. Doch es würde der Plattform nicht gerecht werden, sie nach den tageweisen Totalausfällen infolge von DDoS-Attacken oder Serverproblemen jetzt als unbrauchbar abzustempeln. So empfindet es Eberhard Müller, Lehrer an der Schkola Oberland in Ebersbach-Neugersdorf, einer freien Schule mit Gymnasium, Grund- und Mittelschule. "LernSax ist die Plattform auf die ich meine gesamte Arbeit verlagert habe", sagt der Lehrer im CoronaCast von Sächsische.de. Die Entscheidung hat er nicht erst mit dem Beginn der Pandemie getroffen, sondern schon vor reichlich zweieinhalb Jahren. "Denn in LernSax finde ich alles vor, was ich für den Unterricht und den Austausch mit meinen Schülern benötige." In dem Podcast-Gespräch räumt Müller zwar ein, dass technische Störungen immer bedauerlich seien, aber bei LernSax eigentlich nicht die Regel sind. "Die Probleme, die jetzt während Corona zutage kommen, haben mit der Plattform wenig zu tun. Dass es im Fernunterricht hakt, liegt oft an mangelhafter Infrastruktur." Damit meint Müller, die vor allem in ländlichen Regionen teils defizitäre Verfügbarkeit von schnellem Internet. In Müllers Gegend, dem Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, fällt das besonders auf - und führt auch zu Verärgerung. "Wenn ich von mir zu Hause nur ein, zwei Kilometer rüber nach Tschechien in den Wald gehe, habe ich 4G-Netz." Den Eindruck, dass man im Nachbarland bei ähnlich ländlicher Lage besser an schnelles Internet angeschlossen sei, hätten viele. "Da muss sich dringend etwas ändern." Einen zweiten Grund für den teils nur bedingten Erfolg des digitalen Lernens sieht Müller auch in der Qualifikation seiner Berufskollegen. "Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber es wurde uns Lehrern nicht wirklich gezeigt, welche Möglichkeiten LernSax bietet." Wer es nicht freiwillig erkundet habe oder wessen Schule keine Fortbildung dazu gemacht habe, dem fehlten jetzt die Kompetenzen. "Ich sage immer, wenn ein Klempner nicht nach vorgeschriebenen Standards arbeitet, entzieht man ihm die Lizenz." Das sei zwar überspitzt formuliert, aber man solle sich einmal vorstellen, wenn das auf die Lehrerschaft zutreffe. "Es müsste also eine zentral organisierte Weiterbildung geben", damit Digitalisierung und Schule zusammen finden, regt Müller an. Müller selbst ist 64 Jahre alt. Er unterrichtet Mathematik, Physik und seit einigen Jahren auch Informatik. Seit 1979 arbeitet er in seinem Beruf und hofft jetzt, knapp anderthalb Jahre bevor er in Rente geht, dass die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie dazu führen, dass die Schule digitaler wird. Außerdem geht es in dem Podcast auch um die Rolle der Eltern während der Heim-Unterrichtszeit, wie Schüler aus benachteiligten Verhältnissen die nötige Technik erhalten können und wie LernSax überhaupt entstanden ist. Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

Die Ausfälle bei der sächsischen Lernplattform Lernsax haben bei Lehrern, Schülern und Eltern während des Lockdowns für reichlich Frust gesorgt. Denn die Software ist vor allem während der Corona-Pandemie zu einem wichtigen Kommunikationsmittel geworden. LernSax ermöglicht den Informationenaustausch zwischen Schülern und Lehrern, hilft beim Fernunterricht und dem Bereitstellen von Lernstoff. Doch es würde der Plattform nicht gerecht werden, sie nach den tageweisen Totalausfällen infolge von DDoS-Attacken oder Serverproblemen jetzt als unbrauchbar abzustempeln. So empfindet es Eberhard Müller, Lehrer an der Schkola Oberland in Ebersbach-Neugersdorf, einer freien Schule mit Gymnasium, Grund- und Mittelschule. "LernSax ist die Plattform auf die ich meine gesamte Arbeit verlagert habe", sagt der Lehrer im CoronaCast von Sächsische.de. Die Entscheidung hat er nicht erst mit dem Beginn der Pandemie getroffen, sondern schon vor reichlich zweieinhalb Jahren. "Denn in LernSax finde ich alles vor, was ich für den Unterricht und den Austausch mit meinen Schülern benötige." In dem Podcast-Gespräch räumt Müller zwar ein, dass technische Störungen immer bedauerlich seien, aber bei LernSax eigentlich nicht die Regel sind. "Die Probleme, die jetzt während Corona zutage kommen, haben mit der Plattform wenig zu tun. Dass es im Fernunterricht hakt, liegt oft an mangelhafter Infrastruktur." Damit meint Müller, die vor allem in ländlichen Regionen teils defizitäre Verfügbarkeit von schnellem Internet. In Müllers Gegend, dem Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien, fällt das besonders auf - und führt auch zu Verärgerung. "Wenn ich von mir zu Hause nur ein, zwei Kilometer rüber nach Tschechien in den Wald gehe, habe ich 4G-Netz." Den Eindruck, dass man im Nachbarland bei ähnlich ländlicher Lage besser an schnelles Internet angeschlossen sei, hätten viele. "Da muss sich dringend etwas ändern." Einen zweiten Grund für den teils nur bedingten Erfolg des digitalen Lernens sieht Müller auch in der Qualifikation seiner Berufskollegen. "Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber es wurde uns Lehrern nicht wirklich gezeigt, welche Möglichkeiten LernSax bietet." Wer es nicht freiwillig erkundet habe oder wessen Schule keine Fortbildung dazu gemacht habe, dem fehlten jetzt die Kompetenzen. "Ich sage immer, wenn ein Klempner nicht nach vorgeschriebenen Standards arbeitet, entzieht man ihm die Lizenz." Das sei zwar überspitzt formuliert, aber man solle sich einmal vorstellen, wenn das auf die Lehrerschaft zutreffe. "Es müsste also eine zentral organisierte Weiterbildung geben", damit Digitalisierung und Schule zusammen finden, regt Müller an. Müller selbst ist 64 Jahre alt. Er unterrichtet Mathematik, Physik und seit einigen Jahren auch Informatik. Seit 1979 arbeitet er in seinem Beruf und hofft jetzt, knapp anderthalb Jahre bevor er in Rente geht, dass die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie dazu führen, dass die Schule digitaler wird. Außerdem geht es in dem Podcast auch um die Rolle der Eltern während der Heim-Unterrichtszeit, wie Schüler aus benachteiligten Verhältnissen die nötige Technik erhalten können und wie LernSax überhaupt entstanden ist. Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

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Lebe deine Wahrheit Larissa Geiges Was heißt es eigentlich die eigene Wahrheit zu leben? Und wie finde ich sie überhaupt?Für mich bedeutet es, die ehrlichste Version von mir selbst zu sein. All die Masken abnehmen, mit denen wir durch unser Leben gehen, den Menschen zu leben, der man im Kern ist.Wir dürfen immer entscheiden welchen Weg wir gehen. Den Eigenen oder den, den andere für uns gewählt haben. In diesem Podcast nehme ich dich mit auf meine Reise und wünsche mir, dass du viele wertvolle Impulse für dich und deinen Weg mitnehmen kannst. Ich teile mit dir welche Schritte ich auf dem Weg zu meiner Wahrheit gegangen bin und welche Prozesse ich auch heute noch durchlaufe. Ich teile meine Struggles und Ängste mit dir und meine Erkenntnise aus all den Phasen, durch die ich noch gehe und schon gegangen bin.Ich freue mich sehr, wenn du Teil hiervon bist und ich dich auf deinem Weg zu deiner ganz eigenen Wahrheit ein Stück begleiten darf.Alles Liebe für dich,deine Larissa Alben für die Ewigkeit audiowest, Freddy Kappen, Stephan Kleiber, Dieter Kottnik Es gibt Alben, die sind etwas Besonderes. Da ist nicht einfach nur Musik drauf – sondern Musik, die bleiben wird. Vielleicht für immer. Es sind Alben, die die Geschichte der Rock- und Popmusik um entscheidende Entwicklungen bereichert haben. Die nicht nur Erfolg, sondern auch Wirkung haben. Und hier stellen wir sie vor.Bei uns könnt Ihr zeitlose Klassiker der Musikgeschichte kennenlernen. Oder sie noch einmal neu erleben und sozusagen ein zweites Mal kennenlernen. Ihr erfahrt die Geschichten, die hinter diesen Alben stecken: Wann und wo sind sie entstanden? Was lässt sie hervortreten aus der Menge? Warum sind sie so, wie sie sind? Und was ist das Besondere an ihnen? Und: Natürlich spielen wir auch Musik. Jede Menge sogar — denn darum geht‘s ja bei uns. Frag Big Moes Mama 98.8 KISS FM Big Moes Mama ist genauso crazy wie ihr Sohn und ab sofort part of the podcast family! Ab jetzt jeden Dienstag ab 22 Uhr auf KISS FM in der Podcast Happy Hour: Frag Big Moe’s Mama! Big Moe und seine Mama beantworten gemeinsam alle möglichen Fragen aus der KISS Nation. Jedes Thema ist willkommen. Natürlich nutzt Big Moe’s Mama jede Möglichkeit, um diverse peinliche Geschichten aus Big Moe’s Leben zu erzählen! Was für Big Moe auch mal sehr unangenehm werden kann. Tune in! Beide Seiten Live PULS 24 Jede Geschichte hat immer zwei Seiten!Das tägliche PULS 24 Primetime-Newsmagazin “Beide Seiten Live” beleuchtet in einer Doppelmoderation die wichtigsten Themen des Tages aus verschiedenen Perspektiven und bietet einen Überblick über aktuelle Ereignisse und endet mit einem Interview des Tages mit hochkarätigen Gästen. Das Ergebnis: Das Publikum kann sich so seine eigene Meinung bilden.

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