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EPISODE · Dec 10, 2020 · 41 MIN

„Eine Maschine wird niemals empathisch und kreativ sein“

from Wissenswelle · host Universität Hamburg

Vor welchen Herausforderungen stehen Menschen, wenn sie auf Technologie treffen? An dieser Schnittstelle forscht Prof. Dr. Frank Steinicke vom Fachbereich Informatik an der Universität Hamburg. Er leitet den Arbeitsbereich Mensch-Computer-Interaktion und entwickelt mit seinem Team Virtual-Reality-Anwendungen. „Wir werden bald nicht mehr unterscheiden können, ob ein Video von einer Künstlichen Intelligenz computergeniert wurde oder ob es sich um eine echte Videoaufnahme handelt,“ erklärt Prof. Steinicke im Gespräch. Wir müssen daher lernen, auch audiovisuelle Informationen stärker zu hinterfragen. Der Informatiker hat als erster Mensch in einem Selbstversuch 24 Stunden mit einer Datenbrille in der Virtuellen Realität (VR) verbracht. Im Podcast erzählt er, wie er diese Zeit erlebt hat und wie er dadurch gewonnene Erfahrungen in die Forschung einbringt. Bei den Projekten seiner Forschungsgruppe stellt er den Menschen in den Mittelpunkt und verbindet Informatik mit einer psychologischen Perspektive. Im Bereich der VR-Anwendungen entstehen dabei zum Beispiel Bewegungsspiele, die helfen sollen, den Verlauf neurologischer Erkrankungen wie Demenz zu verlangsamen. „Ich wünsche mir, dass wir die Fähigkeiten, die uns als Menschen ausmachen, in Zukunft stärker wertschätzen, weil wir sehen, dass wir sie nicht durch Maschinen ersetzen können“, erzählt Prof. Steinicke.

Vor welchen Herausforderungen stehen Menschen, wenn sie auf Technologie treffen? An dieser Schnittstelle forscht Prof. Dr. Frank Steinicke vom Fachbereich Informatik an der Universität Hamburg. Er leitet den Arbeitsbereich Mensch-Computer-Interaktion und entwickelt mit seinem Team Virtual-Reality-Anwendungen. „Wir werden bald nicht mehr unterscheiden können, ob ein Video von einer Künstlichen Intelligenz computergeniert wurde oder ob es sich um eine echte Videoaufnahme handelt,“ erklärt Prof. Steinicke im Gespräch. Wir müssen daher lernen, auch audiovisuelle Informationen stärker zu hinterfragen. Der Informatiker hat als erster Mensch in einem Selbstversuch 24 Stunden mit einer Datenbrille in der Virtuellen Realität (VR) verbracht. Im Podcast erzählt er, wie er diese Zeit erlebt hat und wie er dadurch gewonnene Erfahrungen in die Forschung einbringt. Bei den Projekten seiner Forschungsgruppe stellt er den Menschen in den Mittelpunkt und verbindet Informatik mit einer psychologischen Perspektive. Im Bereich der VR-Anwendungen entstehen dabei zum Beispiel Bewegungsspiele, die helfen sollen, den Verlauf neurologischer Erkrankungen wie Demenz zu verlangsamen. „Ich wünsche mir, dass wir die Fähigkeiten, die uns als Menschen ausmachen, in Zukunft stärker wertschätzen, weil wir sehen, dass wir sie nicht durch Maschinen ersetzen können“, erzählt Prof. Steinicke.

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This episode was published on December 10, 2020.

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