Erst der Tweet, dann die Spritze episode artwork

EPISODE · Jan 13, 2021 · 38 MIN

Erst der Tweet, dann die Spritze

from CoronaCast aus Dresden · host Sächsische.de

Eigentlich würde sie jetzt schon im Impfzentrum in Büdingen in der Nähe ihres Wohnortes im hessischen Wetteraukreis Menschen gegen das Coronavirus impfen. Doch es kommt zunächst anders. „Geimpft bin jetzt erstmal nur ich selbst“, sagt Ulrike Koock im CoronaCast, dem Podcast von Sächsische.de zur Pandemie. Die Landärztin hat sich im November freiwillig für den Einsatz gemeldet, der nun nicht wie geplant beginnt, weil auch in ihrem Bundesland nicht genug Impfstoff für eine flächendeckende Abgabe vorhanden ist. Als Hausärztin wäre sie eigentlich noch gar nicht an der Reihe. Auf der Prioritätenliste steht ihre Berufsgruppe in Kategorie 3 von 4, also ziemlich weit hinten. "Das kann man eigentlich nicht verstehen, weil wir täglich an vorderster Front stehen und potenzielle Erstkontakte mit Infizierten haben." Doch statt darüber zu schimpfen, findet Koock einen anderen Weg, mit diesem Problem umzugehen: einen charmanten, konstruktiven und vor allem öffentlichkeitswirksamen. Ulrike Koock ist nämlich nicht nur eine Hausärztin, die es aufs Land zog, sondern auch Goldene Medizin-Bloggerin des Jahres 2019, Journalistin und auf Twitter für mehr als 38.000 Follower da. Sowohl in ihrem Blog als auch in Sozialen Medien firmiert sie unter dem Namen "Schwesterfraudoktor". Sie schreibt meist über ihre Erfahrungen im Praxisalltag. Seit Beginn der Corona-Pandemie klärt sie zu diesem Thema auf und findet dabei eine Mischung aus Information, Witz und Alltagsdoku. So wie in dem Tweet Ende November, als sie ihre Anmeldung in einem Impfzentrum bekannt macht und dafür mehr als 6.000 Likes bekommt. Sie schreibt: "Ich habe mich gerade als Ärztin für die Impftzentren angemeldet. Ich werde euch alle chippen." Um mal ein neues Wort zu schöpfen: Koock könnte sich auch als "Impfluencerin" bezeichnen. Doch um Ruhm und Ehre im Netz geht es der 40-Jährigen nicht. Sie nutzt die verschiedenen Plattformen neben ihrer Praxis auch als Ort für medizinische Aufklärung. Und aktuell ist der Bedarf daran sehr groß - vor allem beim Thema Impfung. "Da muss man den Menschen Dinge erläutern. Wir reden schließlich bei den RNA-Impfstoffen über eine neue Technologie." In den Sozialen Medien wird Koock für ihre Beiträge zum Impfen jedoch auch attackiert. "Da gilt anscheinend bei manchen der Grundsatz: Du hast deine Fakten, ich meine Meinung." Hendrik Berth, Psychologie-Professor an der TU Dresden, bestätigt in dem Podcast Koocks Eindruck. "In der aktuellen Debatte ist es leider so, dass es Menschen gibt, die man auch mit den besten Absichten und Erklärungen nicht mehr erreichen kann", so Berth. Doch der Psychologe schätzt trotz der on- wie offline spürbaren gesellschaftlichen Spannungen die aktuelle Lage eher optimistisch ein. "Es gibt einen wirksamen Impfstoff und wir Menschen haben bewiesen, dass wir es schaffen, uns innerhalb eines Jahres an eine Ausnahmesituation zu gewöhnen." Genauso schnell wie man sich auf die Abstandsregeln, Maßnahmen oder Geisteratmosphäre in Stadien eingestellt habe, werde es auch umgekehrt funktionieren. Außerdem spricht der Psychologe im CoronaCast über die gesellschaftlichen Folgen der Coronakrise und wie Menschen mit dem erlittenen Schicksal einer eigenen Ansteckung oder einem schweren bis tödlichen Fall im eigenen Umfeld umgehen können. Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

Eigentlich würde sie jetzt schon im Impfzentrum in Büdingen in der Nähe ihres Wohnortes im hessischen Wetteraukreis Menschen gegen das Coronavirus impfen. Doch es kommt zunächst anders. „Geimpft bin jetzt erstmal nur ich selbst“, sagt Ulrike Koock im CoronaCast, dem Podcast von Sächsische.de zur Pandemie. Die Landärztin hat sich im November freiwillig für den Einsatz gemeldet, der nun nicht wie geplant beginnt, weil auch in ihrem Bundesland nicht genug Impfstoff für eine flächendeckende Abgabe vorhanden ist. Als Hausärztin wäre sie eigentlich noch gar nicht an der Reihe. Auf der Prioritätenliste steht ihre Berufsgruppe in Kategorie 3 von 4, also ziemlich weit hinten. "Das kann man eigentlich nicht verstehen, weil wir täglich an vorderster Front stehen und potenzielle Erstkontakte mit Infizierten haben." Doch statt darüber zu schimpfen, findet Koock einen anderen Weg, mit diesem Problem umzugehen: einen charmanten, konstruktiven und vor allem öffentlichkeitswirksamen. Ulrike Koock ist nämlich nicht nur eine Hausärztin, die es aufs Land zog, sondern auch Goldene Medizin-Bloggerin des Jahres 2019, Journalistin und auf Twitter für mehr als 38.000 Follower da. Sowohl in ihrem Blog als auch in Sozialen Medien firmiert sie unter dem Namen "Schwesterfraudoktor". Sie schreibt meist über ihre Erfahrungen im Praxisalltag. Seit Beginn der Corona-Pandemie klärt sie zu diesem Thema auf und findet dabei eine Mischung aus Information, Witz und Alltagsdoku. So wie in dem Tweet Ende November, als sie ihre Anmeldung in einem Impfzentrum bekannt macht und dafür mehr als 6.000 Likes bekommt. Sie schreibt: "Ich habe mich gerade als Ärztin für die Impftzentren angemeldet. Ich werde euch alle chippen." Um mal ein neues Wort zu schöpfen: Koock könnte sich auch als "Impfluencerin" bezeichnen. Doch um Ruhm und Ehre im Netz geht es der 40-Jährigen nicht. Sie nutzt die verschiedenen Plattformen neben ihrer Praxis auch als Ort für medizinische Aufklärung. Und aktuell ist der Bedarf daran sehr groß - vor allem beim Thema Impfung. "Da muss man den Menschen Dinge erläutern. Wir reden schließlich bei den RNA-Impfstoffen über eine neue Technologie." In den Sozialen Medien wird Koock für ihre Beiträge zum Impfen jedoch auch attackiert. "Da gilt anscheinend bei manchen der Grundsatz: Du hast deine Fakten, ich meine Meinung." Hendrik Berth, Psychologie-Professor an der TU Dresden, bestätigt in dem Podcast Koocks Eindruck. "In der aktuellen Debatte ist es leider so, dass es Menschen gibt, die man auch mit den besten Absichten und Erklärungen nicht mehr erreichen kann", so Berth. Doch der Psychologe schätzt trotz der on- wie offline spürbaren gesellschaftlichen Spannungen die aktuelle Lage eher optimistisch ein. "Es gibt einen wirksamen Impfstoff und wir Menschen haben bewiesen, dass wir es schaffen, uns innerhalb eines Jahres an eine Ausnahmesituation zu gewöhnen." Genauso schnell wie man sich auf die Abstandsregeln, Maßnahmen oder Geisteratmosphäre in Stadien eingestellt habe, werde es auch umgekehrt funktionieren. Außerdem spricht der Psychologe im CoronaCast über die gesellschaftlichen Folgen der Coronakrise und wie Menschen mit dem erlittenen Schicksal einer eigenen Ansteckung oder einem schweren bis tödlichen Fall im eigenen Umfeld umgehen können. Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

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Erst der Tweet, dann die Spritze

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Lebe deine Wahrheit Larissa Geiges Was heißt es eigentlich die eigene Wahrheit zu leben? Und wie finde ich sie überhaupt?Für mich bedeutet es, die ehrlichste Version von mir selbst zu sein. All die Masken abnehmen, mit denen wir durch unser Leben gehen, den Menschen zu leben, der man im Kern ist.Wir dürfen immer entscheiden welchen Weg wir gehen. Den Eigenen oder den, den andere für uns gewählt haben. In diesem Podcast nehme ich dich mit auf meine Reise und wünsche mir, dass du viele wertvolle Impulse für dich und deinen Weg mitnehmen kannst. Ich teile mit dir welche Schritte ich auf dem Weg zu meiner Wahrheit gegangen bin und welche Prozesse ich auch heute noch durchlaufe. Ich teile meine Struggles und Ängste mit dir und meine Erkenntnise aus all den Phasen, durch die ich noch gehe und schon gegangen bin.Ich freue mich sehr, wenn du Teil hiervon bist und ich dich auf deinem Weg zu deiner ganz eigenen Wahrheit ein Stück begleiten darf.Alles Liebe für dich,deine Larissa Alben für die Ewigkeit audiowest, Freddy Kappen, Stephan Kleiber, Dieter Kottnik Es gibt Alben, die sind etwas Besonderes. Da ist nicht einfach nur Musik drauf – sondern Musik, die bleiben wird. Vielleicht für immer. Es sind Alben, die die Geschichte der Rock- und Popmusik um entscheidende Entwicklungen bereichert haben. Die nicht nur Erfolg, sondern auch Wirkung haben. Und hier stellen wir sie vor.Bei uns könnt Ihr zeitlose Klassiker der Musikgeschichte kennenlernen. Oder sie noch einmal neu erleben und sozusagen ein zweites Mal kennenlernen. Ihr erfahrt die Geschichten, die hinter diesen Alben stecken: Wann und wo sind sie entstanden? Was lässt sie hervortreten aus der Menge? Warum sind sie so, wie sie sind? Und was ist das Besondere an ihnen? Und: Natürlich spielen wir auch Musik. Jede Menge sogar — denn darum geht‘s ja bei uns. Frag Big Moes Mama 98.8 KISS FM Big Moes Mama ist genauso crazy wie ihr Sohn und ab sofort part of the podcast family! Ab jetzt jeden Dienstag ab 22 Uhr auf KISS FM in der Podcast Happy Hour: Frag Big Moe’s Mama! Big Moe und seine Mama beantworten gemeinsam alle möglichen Fragen aus der KISS Nation. Jedes Thema ist willkommen. Natürlich nutzt Big Moe’s Mama jede Möglichkeit, um diverse peinliche Geschichten aus Big Moe’s Leben zu erzählen! Was für Big Moe auch mal sehr unangenehm werden kann. Tune in! Beide Seiten Live PULS 24 Jede Geschichte hat immer zwei Seiten!Das tägliche PULS 24 Primetime-Newsmagazin “Beide Seiten Live” beleuchtet in einer Doppelmoderation die wichtigsten Themen des Tages aus verschiedenen Perspektiven und bietet einen Überblick über aktuelle Ereignisse und endet mit einem Interview des Tages mit hochkarätigen Gästen. Das Ergebnis: Das Publikum kann sich so seine eigene Meinung bilden.

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