EPISODE · Sep 23, 2024 · 40 MIN
Franz-Bernd Große-Wilde, Spar- und Bauverein eG: "Uns fehlen 500 Millionen"
from Immobiléros - Der Podcast für die Immobilienszene · host Ivette Wagner
„Wir wissen definitiv, dass es nicht reicht. Das weiß auch die Politik.“ Und: „Die Messlatte liegt so hoch, dass keiner drüber springen wird.“ Zwei Sätze von Franz-Bernd Große-Wilde, die den aktuellen Stand in der Wohnungswirtschaft gut aufzeigen. Mit dem Vorstandsvorsitzenden der Spar- und Bauverein eG, Dortmunds größtem Wohnungsunternehmen mit knapp 12.000 Wohnungen im Bestand, spreche ich über Nachhaltigkeit als Balance zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Komponenten und das Ungleichgewicht, wenn einer der Faktoren eine zu große Rolle spielt. Es geht um die zu geringe Fluktuation und um jene 20 Prozent der Gebäude, die in Dortmund nicht wirtschaftlich zu ertüchtigen sind. Genau an dieser Stelle muss es dann um Förderungen, Regularien und auch die Erwartungen an die Politik gehen. Franz-Bernd Große-Wilde fordert mehr Unterstützung bei der Imageverbesserung von Investoren und erklärt, warum ein Wohnungsbaukoordinator irgendwie nur theoretisch eine gute Idee ist. Er sorgt sich um die Vernachlässigung von Themen wie Wohnen im Alter und lässt mich an seinen Gedanken teilhaben, die ihm bei Artikeln kommen, in denen es darum geht, ob Unternehmen angesichts der Ziele bis 2045 und deren Nichterreichung eigentlich schon jetzt insolvent sind. Wie immer sehr spannend und für mich unterhaltsam, da es auch um Kacheln im Schwimmbad, Rennpferde und Esel geht.
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„Wir wissen definitiv, dass es nicht reicht. Das weiß auch die Politik.“ Und: „Die Messlatte liegt so hoch, dass keiner drüber springen wird.“ Zwei Sätze von Franz-Bernd Große-Wilde, die den aktuellen Stand in der Wohnungswirtschaft gut aufzeigen. Mit dem Vorstandsvorsitzenden der Spar- und Bauverein eG, Dortmunds größtem Wohnungsunternehmen mit knapp 12.000 Wohnungen im Bestand, spreche ich über Nachhaltigkeit als Balance zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Komponenten und das Ungleichgewicht, wenn einer der Faktoren eine zu große Rolle spielt. Es geht um die zu geringe Fluktuation und um jene 20 Prozent der Gebäude, die in Dortmund nicht wirtschaftlich zu ertüchtigen sind. Genau an dieser Stelle muss es dann um Förderungen, Regularien und auch die Erwartungen an die Politik gehen. Franz-Bernd Große-Wilde fordert mehr Unterstützung bei der Imageverbesserung von Investoren und erklärt, warum ein Wohnungsbaukoordinator irgendwie nur theoretisch eine gute Idee ist. Er sorgt sich um die Vernachlässigung von Themen wie Wohnen im Alter und lässt mich an seinen Gedanken teilhaben, die ihm bei Artikeln kommen, in denen es darum geht, ob Unternehmen angesichts der Ziele bis 2045 und deren Nichterreichung eigentlich schon jetzt insolvent sind. Wie immer sehr spannend und für mich unterhaltsam, da es auch um Kacheln im Schwimmbad, Rennpferde und Esel geht.
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