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EPISODE · Nov 29, 2022 · 50 MIN

In die eigene finanzielle Zukunft schauen: Digitale Rententransparenz

from Digitalgespräch · host Zentrum verantwortungsbewusste Digitalisierung

Wer hat ein Gefühl dafür oder weiß gar, wie die eigenen finanziellen Verhältnisse im Alter sein werden? Gerade, wenn die Rentenzeit noch einige Jahrzehnte vor uns liegt, scheint sie kaum planbar zu sein. Und so warten wir ab. Und wir schieben die Frage, ob unser Geld im Alter reichen wird, vor uns her – vielleicht besonders dann, wenn wir da eine Lücke fürchten. In der Tat machen sich viele Menschen nicht klar, dass sie selbst aktiv werden müssen, um ihr Auskommen im Alter zu ermöglichen. Und was könnte man überhaupt tun, sobald man das Problem einer „Rentenlücke“ erkennt? Das Lagebild ist ja komplex, denkt man an mögliche Versicherungen, Ersparnisse und Vermögenswerte. Auch Inflation und Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt spielen hinein. Das Feld scheint tatsächlich zu unübersichtlich für Laien – also ein typischer Fall für digitale Hilfsmittel. Lassen sich aus Daten, Randbedingungen und individuellen Faktoren Prognosen und sogar alternative Szenarien errechnen? Andreas Hackethal ist Professor für Finanzen am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Der Wirtschaftswissenschaftler forscht zu Finanzen privater Haushalte und entwickelt an der Goethe-Universität eine aufwendige App, mit der die eigenen finanziellen Verhältnisse im Alter simuliert werden können – das „Rentencockpit“. Im Digitalgespräch erklärt Hackethal, warum es für viele Menschen so schwierig ist, sich ein klares Bild von der eigenen finanziellen Zukunft zu machen und wie eine App helfen kann, Wissenslücken zu schließen. Er beschreibt, wie das komplexe App-Projekt zustande kam und worauf es bei der Umsetzung ankommt. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Hackethal, wie digitale Rententransparenz Entscheidungen im Hier und Heute beeinflussen kann, welche Chancen sich dadurch für Individuen und Lebensgemeinschaften auftun – und welche politischen Folgen es haben kann, Rentenlücken transparent zu machen.

Wer hat ein Gefühl dafür oder weiß gar, wie die eigenen finanziellen Verhältnisse im Alter sein werden? Gerade, wenn die Rentenzeit noch einige Jahrzehnte vor uns liegt, scheint sie kaum planbar zu sein. Und so warten wir ab. Und wir schieben die Frage, ob unser Geld im Alter reichen wird, vor uns her – vielleicht besonders dann, wenn wir da eine Lücke fürchten. In der Tat machen sich viele Menschen nicht klar, dass sie selbst aktiv werden müssen, um ihr Auskommen im Alter zu ermöglichen. Und was könnte man überhaupt tun, sobald man das Problem einer „Rentenlücke“ erkennt? Das Lagebild ist ja komplex, denkt man an mögliche Versicherungen, Ersparnisse und Vermögenswerte. Auch Inflation und Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt spielen hinein. Das Feld scheint tatsächlich zu unübersichtlich für Laien – also ein typischer Fall für digitale Hilfsmittel. Lassen sich aus Daten, Randbedingungen und individuellen Faktoren Prognosen und sogar alternative Szenarien errechnen? Andreas Hackethal ist Professor für Finanzen am House of Finance der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Der Wirtschaftswissenschaftler forscht zu Finanzen privater Haushalte und entwickelt an der Goethe-Universität eine aufwendige App, mit der die eigenen finanziellen Verhältnisse im Alter simuliert werden können – das „Rentencockpit“. Im Digitalgespräch erklärt Hackethal, warum es für viele Menschen so schwierig ist, sich ein klares Bild von der eigenen finanziellen Zukunft zu machen und wie eine App helfen kann, Wissenslücken zu schließen. Er beschreibt, wie das komplexe App-Projekt zustande kam und worauf es bei der Umsetzung ankommt. Mit den Gastgeberinnen Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Hackethal, wie digitale Rententransparenz Entscheidungen im Hier und Heute beeinflussen kann, welche Chancen sich dadurch für Individuen und Lebensgemeinschaften auftun – und welche politischen Folgen es haben kann, Rentenlücken transparent zu machen.

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This episode was published on November 29, 2022.

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