Irmela Wiemann - Die Grande Dame des Pflegekinderwesens episode artwork

EPISODE · Apr 27, 2023 · 1H 5M

Irmela Wiemann - Die Grande Dame des Pflegekinderwesens

from Pflegefamilien Deutschland · host Bertram Kasper und Team

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Interview mit: Irmela WiemannHomepage: https://www.irmelawiemann.de/Titel : „Irmela Wiemann, die Grande Dame des Pflegekinderwesens“Herzlich Willkommen Frau Wiemann.Heute sprechen wir gemeinsam anlässlich Ihres 80. Geburtstages. Sie sind im Jahr 2022 80 Jahre alt geworden, also Grund genug, einmal Rückschau auf ein bewegtes Leben als Mutter und Pflegemutter zu halten. Und Rückschau auf Ihre berufliche Karriere hin zu einer der deutschen Expertinnen im Pflegekinderwesen. Ich glaube, wir können sagen, Sie sind die Grande Dame im Pflegekinderbereich.Wir wollen einen biographischen Ausflug zu wichtigen Stationen Ihres Lebens machen und wir wollen dadurch auch sehr gerne Ihr jahrzehntelanges Engagement für Pflegekinder und Pflegefamilien würdigen und anerkennen.Sie und uns vom Fachbereich Pflegefamilien Hessen beim St. Elisabeth-Verein e.V. verbindet eine lange, intensive und sehr wertschätzende Zusammenarbeit, die unsere Kollegin und Leiterin unserer PflegefamilienAkademie – Esther Schmitt – in den letzten Jahren mehr und mehr erweitert hat. Ich glaube sie beide verstehen sich richtig gut und mögen einander sehr. Diese tiefe wechselseitige Resonanz drückt aus meiner Sicht die gegenseitige Wertschätzung füreinander aus. Einfach toll.So halten Sie bei uns Vorträge, bilden unsere Pflegefamilien fort, stehen unseren Fachberatungen zur Verfügung und sind in unserem Podcast zu Gast.Über diese schöne Verbindung freuen wir uns sehr.• Liebe Frau Wiemann, Sie sind als jüngstes Kind mit drei weiteren Geschwistern im Krieg aufgewachsen. Ihre Mutter war immer wieder krank und fiel länger aus und so wurden Sie von einer Betreuerin – heute würde man wahrscheinlich sagen Tagesmutter - versorgt. Wie hat Sie diese Zeit geprägt und was hat sie vielleicht dazu beigetragen, dass Sie sich bis heute dem Thema Pflege- und Adoptivkinder widmen?• Und was glauben Sie, sind die zentralen Fähigkeiten, die Sie von Ihrer Familie vermittelt bekommen haben?• Vielleicht mögen Sie einfach einmal erzählen wie Sie aufgewachsen sind? Vielleicht so bis zum Abitur.• Was hat Sie bewogen dann Psychologie zu studieren?• Wie haben Sie die Zeit als Studierende erlebt? Wie können wir uns das vorstellen?• Mit 30 Jahren haben Sie dann Ihre psychologische Praxis gegründet. Sie haben einmal gesagt, „Ich habe damals das erste Mal von Kindern gelernt“ und das war für Sie ein Schlüsselerlebnis.• Sie bilden sich dann weiter fort und ergänzen Ihr Wissen mit Zusatzausbildungen in Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie, analytischer und systemischer Familientherapie, und ab 2002 sind Sie Psychologische Psychotherapeutin). 1974 nehmen Sie eine halbe Stelle in der Erziehungsberatung in Frankfurt am Main/Gallus an. Damals gab es wenig Wissen zur Fremdunterbringung und der Rolle der Herkunftseltern. Sie haben erkannt, wie wichtig die Arbeit mit Herkunftseltern ist, auch im Sinne des Pflegekindes, besonders bezogen auf die Tatsache, dass diese Kinder zwei Familien haben. Sie gelten als Pionierin im deutschsprachigen Raum, stießen jedoch auf Widerstand bei Ihren Berufskolleg:innen. Wie würden Sie aus heutiger Sicht diese berufliche Phase beschreiben?• Dann haben Sie 1978, als alleinerziehende Mutter eines Sohnes selbst einen 12-jährigen Pflegesohn aufgenommen. Wie kam es dazu und welche Motivation hat Sie damals geleitet?• Wie blicken Sie aus heutiger Sicht auf diese Zeit als Pflegemutter zurück? Gibt es heute noch Kontakt zu Ihrem Pflegesohn?• Ende der 90er Jahre wendet sich eine Gruppe von abgebenden Eltern an Sie, die sich selbst Herkunftseltern nennen. Sie bitten Sie mit Ihnen Seminare durchzuführen. Können Sie unseren Hörer:innen von dieser Zeit erzählen?• Und Sie sind ab 1981 aktives Mitglied der Grünen gewesen und haben sich viele Jahre politisch engagiert, bis Sie dann 1991 austraten, da Sie nicht mit der Haltung der Partei zum Jugoslawienkrieg übereinstimmten. Was hat Sie bewogen, sich so intensiv politisch einzubringen?• Kommen wir wieder zum Pflegekinderbereich zurück: 1991 erscheint Ihr erstes Fachbuch bei rowohlt „Pflege- und Adoptivkinder“. Wenn ich richtig gezählt habe, dann sind Sie Autorin oder Mitautorin von 9 Büchern. Was hat Sie bewegt zu schreiben und wie war die Resonanz der Pflegeeltern bzw. der Fachkräfte im Pflegekinderwesen darauf?• Gibt es vielleicht zwei ganz besondere Erlebnisse oder Momente mit Pflegekindern oder Pflegeeltern, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind und die Sie heute noch gerne erzählen?• Sie sind ja immer noch ganz aktiv unterwegs und haben auch für 2023 wieder einige Veranstaltungen geplant. Woher nehmen Sie die Energie und welches Motiv leitet Sie dabei?• Was wünschen Sie sich noch, für Ihre vierte Lebensphase, welche Pläne haben Sie?• Wenn Sie Politikerin wären, was würden Sie gerne im Pflegekinderwesen verbessern?• Und abschließend: Was wünscht sich die Grande Dame des Pflegekinderwesens für Pflegekinder und Pflegefamilien?

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Interview mit: Irmela WiemannHomepage: https://www.irmelawiemann.de/Titel : „Irmela Wiemann, die Grande Dame des Pflegekinderwesens“Herzlich Willkommen Frau Wiemann.Heute sprechen wir gemeinsam anlässlich Ihres 80. Geburtstages. Sie sind im Jahr 2022 80 Jahre alt geworden, also Grund genug, einmal Rückschau auf ein bewegtes Leben als Mutter und Pflegemutter zu halten. Und Rückschau auf Ihre berufliche Karriere hin zu einer der deutschen Expertinnen im Pflegekinderwesen. Ich glaube, wir können sagen, Sie sind die Grande Dame im Pflegekinderbereich.Wir wollen einen biographischen Ausflug zu wichtigen Stationen Ihres Lebens machen und wir wollen dadurch auch sehr gerne Ihr jahrzehntelanges Engagement für Pflegekinder und Pflegefamilien würdigen und anerkennen.Sie und uns vom Fachbereich Pflegefamilien Hessen beim St. Elisabeth-Verein e.V. verbindet eine lange, intensive und sehr wertschätzende Zusammenarbeit, die unsere Kollegin und Leiterin unserer PflegefamilienAkademie – Esther Schmitt – in den letzten Jahren mehr und mehr erweitert hat. Ich glaube sie beide verstehen sich richtig gut und mögen einander sehr. Diese tiefe wechselseitige Resonanz drückt aus meiner Sicht die gegenseitige Wertschätzung füreinander aus. Einfach toll.So halten Sie bei uns Vorträge, bilden unsere Pflegefamilien fort, stehen unseren Fachberatungen zur Verfügung und sind in unserem Podcast zu Gast.Über diese schöne Verbindung freuen wir uns sehr.• Liebe Frau Wiemann, Sie sind als jüngstes Kind mit drei weiteren Geschwistern im Krieg aufgewachsen. Ihre Mutter war immer wieder krank und fiel länger aus und so wurden Sie von einer Betreuerin – heute würde man wahrscheinlich sagen Tagesmutter - versorgt. Wie hat Sie diese Zeit geprägt und was hat sie vielleicht dazu beigetragen, dass Sie sich bis heute dem Thema Pflege- und Adoptivkinder widmen?• Und was glauben Sie, sind die zentralen Fähigkeiten, die Sie von Ihrer Familie vermittelt bekommen haben?• Vielleicht mögen Sie einfach einmal erzählen wie Sie aufgewachsen sind? Vielleicht so bis zum Abitur.• Was hat Sie bewogen dann Psychologie zu studieren?• Wie haben Sie die Zeit als Studierende erlebt? Wie können wir uns das vorstellen?• Mit 30 Jahren haben Sie dann Ihre psychologische Praxis gegründet. Sie haben einmal gesagt, „Ich habe damals das erste Mal von Kindern gelernt“ und das war für Sie ein Schlüsselerlebnis.• Sie bilden sich dann weiter fort und ergänzen Ihr Wissen mit Zusatzausbildungen in Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie, analytischer und systemischer Familientherapie, und ab 2002 sind Sie Psychologische Psychotherapeutin). 1974 nehmen Sie eine halbe Stelle in der Erziehungsberatung in Frankfurt am Main/Gallus an. Damals gab es wenig Wissen zur Fremdunterbringung und der Rolle der Herkunftseltern. Sie haben erkannt, wie wichtig die Arbeit mit Herkunftseltern ist, auch im Sinne des Pflegekindes, besonders bezogen auf die Tatsache, dass diese Kinder zwei Familien haben. Sie gelten als Pionierin im deutschsprachigen Raum, stießen jedoch auf Widerstand bei Ihren Berufskolleg:innen. Wie würden Sie aus heutiger Sicht diese berufliche Phase beschreiben?• Dann haben Sie 1978, als alleinerziehende Mutter eines Sohnes selbst einen 12-jährigen Pflegesohn aufgenommen. Wie kam es dazu und welche Motivation hat Sie damals geleitet?• Wie blicken Sie aus heutiger Sicht auf diese Zeit als Pflegemutter zurück? Gibt es heute noch Kontakt zu Ihrem Pflegesohn?• Ende der 90er Jahre wendet sich eine Gruppe von abgebenden Eltern an Sie, die sich selbst Herkunftseltern nennen. Sie bitten Sie mit Ihnen Seminare durchzuführen. Können Sie unseren Hörer:innen von dieser Zeit erzählen?• Und Sie sind ab 1981 aktives Mitglied der Grünen gewesen und haben sich viele Jahre politisch engagiert, bis Sie dann 1991 austraten, da Sie nicht mit der Haltung der Partei zum Jugoslawienkrieg übereinstimmten. Was hat Sie bewogen, sich so intensiv politisch einzubringen?• Kommen wir wieder zum Pflegekinderbereich zurück: 1991 erscheint Ihr erstes Fachbuch bei rowohlt „Pflege- und Adoptivkinder“. Wenn ich richtig gezählt habe, dann sind Sie Autorin oder Mitautorin von 9 Büchern. Was hat Sie bewegt zu schreiben und wie war die Resonanz der Pflegeeltern bzw. der Fachkräfte im Pflegekinderwesen darauf?• Gibt es vielleicht zwei ganz besondere Erlebnisse oder Momente mit Pflegekindern oder Pflegeeltern, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind und die Sie heute noch gerne erzählen?• Sie sind ja immer noch ganz aktiv unterwegs und haben auch für 2023 wieder einige Veranstaltungen geplant. Woher nehmen Sie die Energie und welches Motiv leitet Sie dabei?• Was wünschen Sie sich noch, für Ihre vierte Lebensphase, welche Pläne haben Sie?• Wenn Sie Politikerin wären, was würden Sie gerne im Pflegekinderwesen verbessern?• Und abschließend: Was wünscht sich die Grande Dame des Pflegekinderwesens für Pflegekinder und Pflegefamilien?

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Irmela Wiemann - Die Grande Dame des Pflegekinderwesens

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Denn sie wissen was sie wandern Manuel Andrack Alles über Premiumwanderwege, die schönsten Wege in Deutschland. Sensationelle Outdoor-Erlebnisse auf 750 Premiumwegen. Moderiert von Manuel Andrack (Sidekick der Harald Schmidt Show) und Klaus Erber (Vorsitzender des Deutschen Wanderinstituts.) Das denkt Deutschland – Über Meinung und Medien WELT Wie unterscheidet sich die Generation Z tatsächlich vom Rest der Bevölkerung? Wendet sich die Politik von den Menschen ab, oder die Menschen sich von der Politik? Und tickt die Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland immer noch unterschiedlich?In "Das denkt Deutschland" sprechen Thorsten Thierhoff, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstitutes forsa, und WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt jede Woche über das Auseinanderdriften von öffentlicher und veröffentlichter Meinung. Anhand von konkreten Themen und auf Basis von empirischen Befragungsdaten widmen sie sich in jeder Folge den aktuellen Debatten."Das denkt Deutschland - Über Meinung und Medien" erscheint jeden Mittwoch um 16 Uhr – überall da, wo es Podcast gibt und auf welt.de/dasdenktdeutschland. Ein Podcast von forsa und WELT. Asien Aktuell Konrad-Adenauer-Stiftung Asien Aktuell bringt relevante Nachrichten und Hintergrundgespräche aus und zu Asien. Das Team des Politikdialogs Asien der Konrad-Adenauer-Stiftung in Singapur erläutert alle zwei Wochen wichtige Entwicklungen aus der Region. Expertinnen und Experten berichten im Interview über die Rolle Asiens in der Welt und die Bedeutung für Deutschland und Europa. Generation Deutschland Gabor Dayß Herzlich Willkommen zum neuen Podcast aus Berlin.hier erwarten euch spannende Themen, wissensreiches, viel Spaß und sonstiges.Lehnt euch zurück und hört gespannt zu.Für Staffel 1 gibt es leider nicht das beste Equipment. Daher kann es möglich sein das die Audiodatei etwas Herausfordernd ist. Wir bitten daher um Entschuldigung und Verständnis.

Frequently Asked Questions

How long is this episode of Pflegefamilien Deutschland?

This episode is 1 hour and 5 minutes long.

When was this Pflegefamilien Deutschland episode published?

This episode was published on April 27, 2023.

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