Jakob Lass
Jakob Lass (1981, München) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.. Bereits im Alter von neun Jahren sammelte er erste Bühnenerfahrungen, später kam eine Schauspielausbildung hinzu, bevor er – nach mehreren Absagen deutscher Filmhochschulen – ab 2009 Regie an der Filmuniversität Babelsberg “Konrad Wolf” studierte. Der Durchbruch kam mit Love Steaks (2013), einer improvisierten Liebeskomödie, die beim Filmfest München den Förderpreis "Neues Deutsches Kino" in allen vier Kategorien gewann. 2014 folgten der Max‑Ophüls-Preis sowie eine Nominierung als Bester Film beim Deutschen Filmpreis. In Tiger Girl (2017) thematisierte Lass die eskalierende Freundschaft zweier junger Frauen im Milieu der Sicherheitsdienste. Der Film feierte Premiere auf der Berlinale und startete im April in den deutschen Kinos. Sein darauf folgender Film So was von da (2018), eine improvisierte Romanadaption, hatte seine Uraufführung auf dem Filmfest München. Jakob Lass ist bekannt für seine radikal improvisierte Herangehensweise: Er arbeitet mit einem dramaturgischen Gerüst statt traditioneller Drehbücher, lässt Dialog und Szenen vor Ort entstehen und pflegt Kooperation im Kollektiv.
Episode 3 of the Take 2 - Geschichten vom Scheitern podcast, hosted by Bundesverband Regie, titled "Jakob Lass" was published on August 18, 2025 and runs 69 minutes.
August 18, 2025 ·69m · Take 2 - Geschichten vom Scheitern
Summary
Jakob Lass (1981, München) ist ein deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor.. Bereits im Alter von neun Jahren sammelte er erste Bühnenerfahrungen, später kam eine Schauspielausbildung hinzu, bevor er – nach mehreren Absagen deutscher Filmhochschulen – ab 2009 Regie an der Filmuniversität Babelsberg “Konrad Wolf” studierte. Der Durchbruch kam mit Love Steaks (2013), einer improvisierten Liebeskomödie, die beim Filmfest München den Förderpreis "Neues Deutsches Kino" in allen vier Kategorien gewann. 2014 folgten der Max‑Ophüls-Preis sowie eine Nominierung als Bester Film beim Deutschen Filmpreis. In Tiger Girl (2017) thematisierte Lass die eskalierende Freundschaft zweier junger Frauen im Milieu der Sicherheitsdienste. Der Film feierte Premiere auf der Berlinale und startete im April in den deutschen Kinos. Sein darauf folgender Film So was von da (2018), eine improvisierte Romanadaption, hatte seine Uraufführung auf dem Filmfest München. Jakob Lass ist bekannt für seine radikal improvisierte Herangehensweise: Er arbeitet mit einem dramaturgischen Gerüst statt traditioneller Drehbücher, lässt Dialog und Szenen vor Ort entstehen und pflegt Kooperation im Kollektiv.
Episode Description
In der dritten Folge von Take 2 – Geschichten vom Scheitern spricht Jakob Lass über seine Schulzeit und welchen Einfluss die Erfahrungen dort auf sein Leben und seine Filme hatten. Er erzählt, warum Scheitern für ihn ein unverzichtbarer Teil des künstlerischen Prozesses ist, wie es seine Arbeit mit Improvisation prägt und warum das Risiko des Misslingens für ihn immer auch ein Motor ist.
Aufgenommen im Sommer 2025 in Berlin, wird das Gespräch ungekürzt veröffentlicht – ein Austausch über Freiheit, Kontrolle und den Mut, Projekte auch mal gegen die Wand zu fahren.
Tongestaltung Folge 1-4: Nils Gradlowsky | Tongestaltung Folge 5-9: Nasos Pechlivanidis | Logo: Aljoscha Seuss | Musik: Inma Galiot | Gefördert durch die Stiftung Kulturwerk | Mit freundlicher Unterstützung des https://www.sonnenstudio.film
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