Kinobesitzerin Edna Epelbaum: "Ich laufe aus schlechten Filmen nicht einfach raus" episode artwork

EPISODE · Jan 31, 2026 · 55 MIN

Kinobesitzerin Edna Epelbaum: "Ich laufe aus schlechten Filmen nicht einfach raus"

from Klartext - der ajour-Talk · host Nicoletta Cimmino

Edna Epelbaum wuchs in der Stadt Biel oberhalb eines Kinos auf, ihre Spielplätze waren die Projektionskabinen. Der erste Film, den sie sah, war «Heidi» – schwarz-weiss: «Ich schrie durch den dunklen Saal: Warum schlafen hier alle?», erinnert sie sich lachend an ihre erste Kinoerfahrung als Dreijährige. Obwohl sie zunächst nach Amerika ging, um eigene Wege zu finden, übernahm sie später das Familienunternehmen von ihrem Vater Vital Epelbaum. "Für meinen Beruf gibt es keinen eidgenössischen Fachausweis - das ist "learning by doing". Der Vater liess sie machen, stand beratend zur Seite: «Wir hatten uns gemeinsame sechs Monate Probezeit gegeben um zu schauen, ob wir miteinander arbeiten können» erzählt sie. Ist das Kino am Sterben, wie es immer wieder heisst? Edna Epelbaum ist gelassen: «Solange wir als Gesellschaft das Bedürfnis haben, Geschichten zu erzählen, gemeinsam zu lachen, solange wird das Kino überleben», ist sie überzeugt.

Edna Epelbaum wuchs in der Stadt Biel oberhalb eines Kinos auf, ihre Spielplätze waren die Projektionskabinen. Der erste Film, den sie sah, war «Heidi» – schwarz-weiss: «Ich schrie durch den dunklen Saal: Warum schlafen hier alle?», erinnert sie sich lachend an ihre erste Kinoerfahrung als Dreijährige. Obwohl sie zunächst nach Amerika ging, um eigene Wege zu finden, übernahm sie später das Familienunternehmen von ihrem Vater Vital Epelbaum. "Für meinen Beruf gibt es keinen eidgenössischen Fachausweis - das ist "learning by doing". Der Vater liess sie machen, stand beratend zur Seite: «Wir hatten uns gemeinsame sechs Monate Probezeit gegeben um zu schauen, ob wir miteinander arbeiten können» erzählt sie. Ist das Kino am Sterben, wie es immer wieder heisst? Edna Epelbaum ist gelassen: «Solange wir als Gesellschaft das Bedürfnis haben, Geschichten zu erzählen, gemeinsam zu lachen, solange wird das Kino überleben», ist sie überzeugt.

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