Leben als Pflegekind – Was sagen Pflegekinder dazu? (Karin Werner) episode artwork

EPISODE · Sep 17, 2021 · 1H 2M

Leben als Pflegekind – Was sagen Pflegekinder dazu? (Karin Werner)

from Pflegefamilien Deutschland · host Bertram Kasper und Team

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Heute ist Karin Werner bei uns zu Gast, sie ist Professorin an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Bereich Soziale Arbeit am Institut für Kindheit, Jugend und Familie. Sie ist eine ausgewiesene Expertin im Bereich der Forschung zum Pflegekinderwesen und heute wollen wir gemeinsam darüber sprechen, wie Jugendliche ihr Leben als Pflegekind in Pflegefamilien erleben und wie sie mit den damit verbundenen Herausforderungen umgehen. Darüber hat Karin Werner eine Doktorarbeit mit dem Titel: „Leben als Pflegekind – die Perspektive jugendlicher Pflegekinder auf ihre Lebenssituation“ geschrieben.  Karin Werner, Professorin an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Bereich Soziale Arbeit am Institut für Kindheit, Jugend und Familie  Wir haben über folgende Aspekte gesprochen: Frau Werner, wie sind Sie für sich auf den Schwerpunkt „Forschung im Pflegekinderbereich“ gekommen?Hat das Thema neben dem wissenschaftlichen Interesse auch eine ganz persönliche Komponente?Kommen wir zu Ihrer Veröffentlichung. Sie sprechen bezogen auf die Unterbringung in einer Pflegefamilie von einem kritischen Lebensereignis. Was meinen Sie damit genau?Grundlage Ihrer Arbeit sind pflegekindspezifische Entwicklungsaufgaben: Dazu zählten bisher in der Literatur folgende benannten: Einleben in eine neue Familienkultur, Wahrnehmung eines weiteren sozialen Netzes außerhalb der Pflegefamilie, Beziehungsgestaltung zu zwei Familien, Auseinandersetzung mit der Herkunftsfamilie, Umgang mit Loyalitätskonflikten, Zufriedenheit mit der Pflegekindsituation, Annahme des Pflegekindstatus und Aufrechterhaltung der eigenen Normalitätsbalance. Sie selbst haben in Ihrer Studie ähnliche und andere pflegekindspezifische Herausforderungen herausgefunden. Können Sie unseren Hörer:innen dazu etwas sagen.Regeln als Bestandteil der neuen FamilienkulturUmgang mit DiskontinuitätserfahrungenUmgang mit dem Tod der leiblichen Mutter und/oder VaterEinstellung der Eltern gegenüber der FremdunterbringungReligionszugehörigkeit der PflegeelternUmkehrung der generationalen SorgeReaktionen der Umwelt auf die Pflegekindsituation  Im Laufe Ihrer Dissertation wird deutlich, dass sich vor allem zwei Entwicklungsaufgaben als zentral bei allen Pflegekindern herauskristallisieren. Welche zwei sind das?  Und welche Empfehlungen haben Sie vielleicht für Pflegeeltern, um das Pflegekind in der Be- bzw. Verarbeitung gut zu unterstützen? Beginnen wir mit „Bedeutung der Pflegefamilie mit der entsprechenden Sinnzuweisung“. Und wie sieht es mit der „Bedeutung der und Kontakt zu den Herkunftseltern“ aus und dann gibt es ja noch deutliche Wechselwirkungen?  Hätten Sie noch andere Hinweise, die eher für Fachkräfte im Pflegekinderbereich sind?  Aus den Aspekten leiten Sie dann ein Modell des Arrangements der doppelten Elternschaft ab. Erläuterungen dazu würden nach Verständigung in unserem Vorgespräch zu komplex für das Podcastformat sein. Was wäre für die Leser:innen Ihres Buches der vertiefende Aspekt? Was hat Sie aufseiten der Pflegekinder im Rahmen Ihrer Studie im Sinne einer besonderen Kompetenz oder Bewältigungsstrategie besonders beeindruckt?Am Ende leiten Sie aus Ihren Erkenntnissen Empfehlungen für die Pflegekinderhilfe generell ab. Welche Aspekte finden Sie besonders zentral?Welche Herausforderungen sehen Sie insgesamt für die Pflegekinderhilfe?Was wünschen Sie sich als Forscherin für Pflegekinder, für Pflegeeltern und für Herkunftseltern?  Hier finden Sie uns im Internet:www.elisabeth-verein.dewww.pflegefamilien-hessen.dewww.pflegefamilien-akademie.dewww.pflegefamilien-akademie.de/podcastwww.foerderverein-pflegekinder-deutschland.dewww.pflegefamilien-im-mittelpunkt.de

Wir freuen uns sehr, wenn Sie unseren Podcast bewerten und vielleicht sogar dazu schreiben, was Ihnen besonders gut gefällt! Das steigert unser Rating und hilft mehr Menschen, die sich für unsere Themen interessieren, unseren Podcast zu finden - Herzlichen Dank!Heute ist Karin Werner bei uns zu Gast, sie ist Professorin an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Bereich Soziale Arbeit am Institut für Kindheit, Jugend und Familie. Sie ist eine ausgewiesene Expertin im Bereich der Forschung zum Pflegekinderwesen und heute wollen wir gemeinsam darüber sprechen, wie Jugendliche ihr Leben als Pflegekind in Pflegefamilien erleben und wie sie mit den damit verbundenen Herausforderungen umgehen. Darüber hat Karin Werner eine Doktorarbeit mit dem Titel: „Leben als Pflegekind – die Perspektive jugendlicher Pflegekinder auf ihre Lebenssituation“ geschrieben.  Karin Werner, Professorin an der Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Bereich Soziale Arbeit am Institut für Kindheit, Jugend und Familie  Wir haben über folgende Aspekte gesprochen: Frau Werner, wie sind Sie für sich auf den Schwerpunkt „Forschung im Pflegekinderbereich“ gekommen?Hat das Thema neben dem wissenschaftlichen Interesse auch eine ganz persönliche Komponente?Kommen wir zu Ihrer Veröffentlichung. Sie sprechen bezogen auf die Unterbringung in einer Pflegefamilie von einem kritischen Lebensereignis. Was meinen Sie damit genau?Grundlage Ihrer Arbeit sind pflegekindspezifische Entwicklungsaufgaben: Dazu zählten bisher in der Literatur folgende benannten: Einleben in eine neue Familienkultur, Wahrnehmung eines weiteren sozialen Netzes außerhalb der Pflegefamilie, Beziehungsgestaltung zu zwei Familien, Auseinandersetzung mit der Herkunftsfamilie, Umgang mit Loyalitätskonflikten, Zufriedenheit mit der Pflegekindsituation, Annahme des Pflegekindstatus und Aufrechterhaltung der eigenen Normalitätsbalance. Sie selbst haben in Ihrer Studie ähnliche und andere pflegekindspezifische Herausforderungen herausgefunden. Können Sie unseren Hörer:innen dazu etwas sagen.Regeln als Bestandteil der neuen FamilienkulturUmgang mit DiskontinuitätserfahrungenUmgang mit dem Tod der leiblichen Mutter und/oder VaterEinstellung der Eltern gegenüber der FremdunterbringungReligionszugehörigkeit der PflegeelternUmkehrung der generationalen SorgeReaktionen der Umwelt auf die Pflegekindsituation  Im Laufe Ihrer Dissertation wird deutlich, dass sich vor allem zwei Entwicklungsaufgaben als zentral bei allen Pflegekindern herauskristallisieren. Welche zwei sind das?  Und welche Empfehlungen haben Sie vielleicht für Pflegeeltern, um das Pflegekind in der Be- bzw. Verarbeitung gut zu unterstützen? Beginnen wir mit „Bedeutung der Pflegefamilie mit der entsprechenden Sinnzuweisung“. Und wie sieht es mit der „Bedeutung der und Kontakt zu den Herkunftseltern“ aus und dann gibt es ja noch deutliche Wechselwirkungen?  Hätten Sie noch andere Hinweise, die eher für Fachkräfte im Pflegekinderbereich sind?  Aus den Aspekten leiten Sie dann ein Modell des Arrangements der doppelten Elternschaft ab. Erläuterungen dazu würden nach Verständigung in unserem Vorgespräch zu komplex für das Podcastformat sein. Was wäre für die Leser:innen Ihres Buches der vertiefende Aspekt? Was hat Sie aufseiten der Pflegekinder im Rahmen Ihrer Studie im Sinne einer besonderen Kompetenz oder Bewältigungsstrategie besonders beeindruckt?Am Ende leiten Sie aus Ihren Erkenntnissen Empfehlungen für die Pflegekinderhilfe generell ab. Welche Aspekte finden Sie besonders zentral?Welche Herausforderungen sehen Sie insgesamt für die Pflegekinderhilfe?Was wünschen Sie sich als Forscherin für Pflegekinder, für Pflegeeltern und für Herkunftseltern?  Hier finden Sie uns im Internet:www.elisabeth-verein.dewww.pflegefamilien-hessen.dewww.pflegefamilien-akademie.dewww.pflegefamilien-akademie.de/podcastwww.foerderverein-pflegekinder-deutschland.dewww.pflegefamilien-im-mittelpunkt.de

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Leben als Pflegekind – Was sagen Pflegekinder dazu? (Karin Werner)

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Denn sie wissen was sie wandern Manuel Andrack Alles über Premiumwanderwege, die schönsten Wege in Deutschland. Sensationelle Outdoor-Erlebnisse auf 750 Premiumwegen. Moderiert von Manuel Andrack (Sidekick der Harald Schmidt Show) und Klaus Erber (Vorsitzender des Deutschen Wanderinstituts.) Das denkt Deutschland – Über Meinung und Medien WELT Wie unterscheidet sich die Generation Z tatsächlich vom Rest der Bevölkerung? Wendet sich die Politik von den Menschen ab, oder die Menschen sich von der Politik? Und tickt die Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland immer noch unterschiedlich?In "Das denkt Deutschland" sprechen Thorsten Thierhoff, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstitutes forsa, und WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt jede Woche über das Auseinanderdriften von öffentlicher und veröffentlichter Meinung. Anhand von konkreten Themen und auf Basis von empirischen Befragungsdaten widmen sie sich in jeder Folge den aktuellen Debatten."Das denkt Deutschland - Über Meinung und Medien" erscheint jeden Mittwoch um 16 Uhr – überall da, wo es Podcast gibt und auf welt.de/dasdenktdeutschland. Ein Podcast von forsa und WELT. Asien Aktuell Konrad-Adenauer-Stiftung Asien Aktuell bringt relevante Nachrichten und Hintergrundgespräche aus und zu Asien. Das Team des Politikdialogs Asien der Konrad-Adenauer-Stiftung in Singapur erläutert alle zwei Wochen wichtige Entwicklungen aus der Region. Expertinnen und Experten berichten im Interview über die Rolle Asiens in der Welt und die Bedeutung für Deutschland und Europa. Generation Deutschland Gabor Dayß Herzlich Willkommen zum neuen Podcast aus Berlin.hier erwarten euch spannende Themen, wissensreiches, viel Spaß und sonstiges.Lehnt euch zurück und hört gespannt zu.Für Staffel 1 gibt es leider nicht das beste Equipment. Daher kann es möglich sein das die Audiodatei etwas Herausfordernd ist. Wir bitten daher um Entschuldigung und Verständnis.

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This episode is 1 hour and 2 minutes long.

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This episode was published on September 17, 2021.

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