«Mundartfestival Arosa 2024» mit Franz Hohler episode artwork

EPISODE · Sep 10, 2025 · 51 MIN

«Mundartfestival Arosa 2024» mit Franz Hohler

from Spasspartout

Mit Experimentierfreude zielt Franz Hohler seit je darauf ab, nicht nur die Sprache, sondern mit ihr auch das Denken zu erweitern. Fürs Mundartfestival Arosa lotete er letzten Oktober den Begriff Mundart unter dem Titel «Schnäll i Chäller» in Texten und Nummern voll aus.  Franz Hohler zählt zu den einflussreichsten Mundartkünstlern, obgleich die Mundart in seinem breiten Werk und Wirken nur eine Facette ausmacht. Gerade in Dialekttexten bewies der Autor und Kabarettist indes immer wieder sein Gespür für Sprachmusik und Rhythmus.   In Hohlers Schaffen schlich sich die Mundart erst allmählich ein. «Als ich mit acht Jahren zu schreiben anfing, war es für mich klar, dass ich das auf Hochdeutsch tat. Das war die Sprache, die in den Büchern stand», sagt er selbst. «Als es mit dem Schreiben ernster wurde, war immer noch klar, dass meine Erzählungen hochdeutsch geschrieben waren. Auch mein erstes Bühnenprogramm «pizzicato» war fast ausschliesslich hochdeutsch.» Zunehmend aber wurde der Dialekt zum wesentlichen Transporteur seiner Gedanken, gerade für satirische Radio- und TV-Beiträge. «Da galt es, die unmittelbare Umgebung anzusprechen.» Und ein Lied wie Boris Vians «Déserteur» fuhr dem Publikum, zum «Dienschtverweigerer» übersetzt, ungleich mehr ein.  Eine Aufzeichnung vom 6. Oktober 2024 am Mundartfestival Arosa.  ____________________  Mit: Franz Hohler  ____________________  Redaktion: Barbara Anderhub – Technik: Patrik Arnold ____________________  Produktion: SRF 2025  ____________________  Dauer: ca. 50’ 

Mit Experimentierfreude zielt Franz Hohler seit je darauf ab, nicht nur die Sprache, sondern mit ihr auch das Denken zu erweitern. Fürs Mundartfestival Arosa lotete er letzten Oktober den Begriff Mundart unter dem Titel «Schnäll i Chäller» in Texten und Nummern voll aus.  Franz Hohler zählt zu den einflussreichsten Mundartkünstlern, obgleich die Mundart in seinem breiten Werk und Wirken nur eine Facette ausmacht. Gerade in Dialekttexten bewies der Autor und Kabarettist indes immer wieder sein Gespür für Sprachmusik und Rhythmus.   In Hohlers Schaffen schlich sich die Mundart erst allmählich ein. «Als ich mit acht Jahren zu schreiben anfing, war es für mich klar, dass ich das auf Hochdeutsch tat. Das war die Sprache, die in den Büchern stand», sagt er selbst. «Als es mit dem Schreiben ernster wurde, war immer noch klar, dass meine Erzählungen hochdeutsch geschrieben waren. Auch mein erstes Bühnenprogramm «pizzicato» war fast ausschliesslich hochdeutsch.» Zunehmend aber wurde der Dialekt zum wesentlichen Transporteur seiner Gedanken, gerade für satirische Radio- und TV-Beiträge. «Da galt es, die unmittelbare Umgebung anzusprechen.» Und ein Lied wie Boris Vians «Déserteur» fuhr dem Publikum, zum «Dienschtverweigerer» übersetzt, ungleich mehr ein.  Eine Aufzeichnung vom 6. Oktober 2024 am Mundartfestival Arosa.  ____________________  Mit: Franz Hohler  ____________________  Redaktion: Barbara Anderhub – Technik: Patrik Arnold ____________________  Produktion: SRF 2025  ____________________  Dauer: ca. 50’

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This episode was published on September 10, 2025.

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