EPISODE · Jun 3, 2025 · 9 MIN
“Noch und noch” - die Haller-Revue auf Gastspiel in Hamburg
from Auf den Tag genau · host Jan Fusek, Fabian Goppelsröder und Robert Sollich
„Die Revue ist das Aperçu unserer Zeit. Eine Kette von Aphorismen. Eine Galerie von Unterhaltungen auf ihre Essenz gebracht. Schlag auf Schlag. Rhythmus ist das Gesetz. Rhythmus ist die Urkraft unserer Zeit.“ – Was der Musikkritiker Oscar Bie hier so unnachahmlich auf den Punkt brachte, war konkret auf den Admiralspalast gemünzt, das Mitte der 1920er Jahre vielleicht bedeutendste Unterhaltungstheater Berlins, das seit 1923 von Herman Haller geleitet wurde und das Genre der Ausstattungsrevue in ungeahnte Dimensionen trieb. Die wichtigste Rolle in den Haller-Revuen mit ihren extravaganten Kostümen und rasanten Szenenwechseln kam wahrscheinlich den Tiller-Girls zu, einer legendären, nach ihren Gründern John und Lawrence Tiller benannten Kompagnie von Tänzerinnen, die mehr noch als für ihre Bubiköpfe für die Synchronizität ihrer Choreographien und vor allem ihrer Beinarbeit berühmt waren. In Berlin geriet die Revue „Noch und noch“ zum Winterhit des Jahres 1925. Wie sie in Hamburg bei ihrem Gastspiel im Schauspielhaus aufgenommen wurde, erfahren wir aus dem Hamburger Anzeiger vom 3. Juni 1925 von Frank Riede.
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„Die Revue ist das Aperçu unserer Zeit. Eine Kette von Aphorismen. Eine Galerie von Unterhaltungen auf ihre Essenz gebracht. Schlag auf Schlag. Rhythmus ist das Gesetz. Rhythmus ist die Urkraft unserer Zeit.“ – Was der Musikkritiker Oscar Bie hier so unnachahmlich auf den Punkt brachte, war konkret auf den Admiralspalast gemünzt, das Mitte der 1920er Jahre vielleicht bedeutendste Unterhaltungstheater Berlins, das seit 1923 von Herman Haller geleitet wurde und das Genre der Ausstattungsrevue in ungeahnte Dimensionen trieb. Die wichtigste Rolle in den Haller-Revuen mit ihren extravaganten Kostümen und rasanten Szenenwechseln kam wahrscheinlich den Tiller-Girls zu, einer legendären, nach ihren Gründern John und Lawrence Tiller benannten Kompagnie von Tänzerinnen, die mehr noch als für ihre Bubiköpfe für die Synchronizität ihrer Choreographien und vor allem ihrer Beinarbeit berühmt waren. In Berlin geriet die Revue „Noch und noch“ zum Winterhit des Jahres 1925. Wie sie in Hamburg bei ihrem Gastspiel im Schauspielhaus aufgenommen wurde, erfahren wir aus dem Hamburger Anzeiger vom 3. Juni 1925 von Frank Riede.
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