EPISODE · Mar 7, 2022 · 7 MIN
Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens
from Auf den Tag genau · host Jan Fusek, Fabian Goppelsröder und Robert Sollich
Einer der bekanntesten und einflussreichsten Filme der Weimarer Republik ist zweifelsfrei „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ von Friedrich Wilhelm Murnau. Obgleich der Film von einer umfangreichen Vermarktungskampagne begleitet wurde, zu der die feierliche Premiere am 4. März in Berlin gehörte, die mit einem Theater-Prolog begann und nach der Vorführung in einen Biedermeier-Kostümball überging, war er ein kommerzieller Mißerfolg. Die kurz zuvor gegründete Produktionfirma “Prana-Film” ging im Anschluss pleite und die Erben von Bram Stoker, auf dessen Dracula-Roman der Film basiert, verklagten die Produktion, da diese die Verfilmungsrechte nicht gezahlt – stattdessen lediglich Dracula in Graf Orlok umbenannt hatte. Dennoch begründete Murnau mit diesem Film seinen Ruf als brillanter Regisseur – im Lob des Regisseurs sind sich die meisten Kritiken einig –, und der Film sollte mit seiner Ästhetik, den „on location“ in Wismar gedrehten Szenen das gesamte Genre des Horrorfilms bis heute prägen. Die Kritik der Berliner Börsen-Zeitung vom 7. März liest für uns Paula Leu. Wie immer empfehlen wir einen Blick auf stummfilm-magazin.de, wo ihr mehr Material zu den großen Filmen des Jahres 1922 findet.
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Einer der bekanntesten und einflussreichsten Filme der Weimarer Republik ist zweifelsfrei „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ von Friedrich Wilhelm Murnau. Obgleich der Film von einer umfangreichen Vermarktungskampagne begleitet wurde, zu der die feierliche Premiere am 4. März in Berlin gehörte, die mit einem Theater-Prolog begann und nach der Vorführung in einen Biedermeier-Kostümball überging, war er ein kommerzieller Mißerfolg. Die kurz zuvor gegründete Produktionfirma “Prana-Film” ging im Anschluss pleite und die Erben von Bram Stoker, auf dessen Dracula-Roman der Film basiert, verklagten die Produktion, da diese die Verfilmungsrechte nicht gezahlt – stattdessen lediglich Dracula in Graf Orlok umbenannt hatte. Dennoch begründete Murnau mit diesem Film seinen Ruf als brillanter Regisseur – im Lob des Regisseurs sind sich die meisten Kritiken einig –, und der Film sollte mit seiner Ästhetik, den „on location“ in Wismar gedrehten Szenen das gesamte Genre des Horrorfilms bis heute prägen. Die Kritik der Berliner Börsen-Zeitung vom 7. März liest für uns Paula Leu. Wie immer empfehlen wir einen Blick auf stummfilm-magazin.de, wo ihr mehr Material zu den großen Filmen des Jahres 1922 findet.
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