EPISODE · May 20, 2025 · 1H 30M
Peter Schadt: Zur politischen Ökonomie der künstlichen Intelligenz
from DGB Hochschulgruppe Darmstadt · host Diverse Referent*innen
Disclaimer: Leider gab es in der Aufnahme einige technische Probleme, weshalb die Audioqualität variiert. Die folgende Aufnahme ist dennoch vollständig. Ankündigungstext: Es wird schon so sein, dass mit der „künstlichen Intelligenz“ mal wieder eine neue Technik in der Arbeitswelt ihre Anwendung findet. Damit ChatGPT seinen Dienst in den Browserfenstern von New York bis Berlin tun kann, müssen vorher in der Inneren Mongolei im Norden Chinas oder der Provinz Kivu im Ostkongo die seltenen Erden und Metalle abgebaut werden. Ein paar Millionen Habenichtse und ihre elenden Arbeitsbedingungen bieten die extraktive Grundlage für die KI. Von Taipei bis Leipzig werden dann die Halbleiter produziert, also die notwendige Hardware für die Schraubenhirne. Das in diesen Fabriken nicht nur in Korea, sondern auch in ihren amerikanischen Pendants bis zu 12 Stunden am Tag gearbeitet wird passt zum „Training“ der KI-Software, welche von Nairobi bis Südafrika ausgelagert wird: Selbstständige „Clickworker“ „labeln“ Fotos und was auf ihnen zu sehen ist, für Mikrobeträge pro Bild. Und das ist erst die Grundlage für die Veränderungen, die alle Welt diskutiert: KI in der modernen Produktion, Verwaltung und Handel. An diesem Abend soll es darum gehen, die Grundlagen einer politischen Ökonomie der künstlichen Intelligenz zu vermitteln und einige gängige, aber verkehrte Urteile aus dem Verkehr zu ziehen.
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Disclaimer: Leider gab es in der Aufnahme einige technische Probleme, weshalb die Audioqualität variiert. Die folgende Aufnahme ist dennoch vollständig. Ankündigungstext: Es wird schon so sein, dass mit der „künstlichen Intelligenz“ mal wieder eine neue Technik in der Arbeitswelt ihre Anwendung findet. Damit ChatGPT seinen Dienst in den Browserfenstern von New York bis Berlin tun kann, müssen vorher in der Inneren Mongolei im Norden Chinas oder der Provinz Kivu im Ostkongo die seltenen Erden und Metalle abgebaut werden. Ein paar Millionen Habenichtse und ihre elenden Arbeitsbedingungen bieten die extraktive Grundlage für die KI. Von Taipei bis Leipzig werden dann die Halbleiter produziert, also die notwendige Hardware für die Schraubenhirne. Das in diesen Fabriken nicht nur in Korea, sondern auch in ihren amerikanischen Pendants bis zu 12 Stunden am Tag gearbeitet wird passt zum „Training“ der KI-Software, welche von Nairobi bis Südafrika ausgelagert wird: Selbstständige „Clickworker“ „labeln“ Fotos und was auf ihnen zu sehen ist, für Mikrobeträge pro Bild. Und das ist erst die Grundlage für die Veränderungen, die alle Welt diskutiert: KI in der modernen Produktion, Verwaltung und Handel. An diesem Abend soll es darum gehen, die Grundlagen einer politischen Ökonomie der künstlichen Intelligenz zu vermitteln und einige gängige, aber verkehrte Urteile aus dem Verkehr zu ziehen.
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