EPISODE · Mar 1, 2026 · 31 MIN
Politik vor dem Umbruch? - Engelberg & Andreas Grassl
from Engelberg Podcasts · host Martin Engelberg
Andreas Grassl ist kein klassischer Politikjournalist – und genau das macht dieses Gespräch so brisant. Im Gespräch mit Martin Engelberg spricht er über den Medienumbruch, warum Personenmarken heute mehr Vertrauen aufbauen als große Medienhäuser, und weshalb er sagt, dass etablierte Formate oft nur noch „Talking Heads“ produzieren.Es geht aber nicht nur um Medien. Grassl legt eine deutlich härtere Diagnose auf den Tisch: In Österreich sei der Gesellschaftsvertrag gebrochen, weil das alte Wohlstandsversprechen („der nächsten Generation geht es besser“) nicht mehr trägt. Aus dieser Lücke entstehen Frust, Radikalisierung und neue ideologische Angebote.Außerdem spricht er über:warum er Meinung und Inhalt strikt trennt – und warum er Haltungsjournalismus nicht mit Gegen-Propaganda beantworten will, sondern mit Präzision warum er Innenpolitik oft meidet, obwohl ihn die Nähe zur Politik reizt (inkl. Kurz-Anekdote) warum er aktuell kaum reformfähige Köpfe in Österreichs Politik siehtseine These für die nächsten Jahre: Politiker werden zu Persönlichkeitsmarken – und Parteien verlieren Kontrolle an Reichweite und Followership Ein Gespräch über Macht, Medien, Glaubwürdigkeit – und über die Frage, was in Österreich und Europa politisch als Nächstes kommt.
What this episode covers
Andreas Grassl ist kein klassischer Politikjournalist – und genau das macht dieses Gespräch so brisant. Im Gespräch mit Martin Engelberg spricht er über den Medienumbruch, warum Personenmarken heute mehr Vertrauen aufbauen als große Medienhäuser, und weshalb er sagt, dass etablierte Formate oft nur noch „Talking Heads“ produzieren.Es geht aber nicht nur um Medien. Grassl legt eine deutlich härtere Diagnose auf den Tisch: In Österreich sei der Gesellschaftsvertrag gebrochen, weil das alte Wohlstandsversprechen („der nächsten Generation geht es besser“) nicht mehr trägt. Aus dieser Lücke entstehen Frust, Radikalisierung und neue ideologische Angebote.Außerdem spricht er über:warum er Meinung und Inhalt strikt trennt – und warum er Haltungsjournalismus nicht mit Gegen-Propaganda beantworten will, sondern mit Präzision warum er Innenpolitik oft meidet, obwohl ihn die Nähe zur Politik reizt (inkl. Kurz-Anekdote) warum er aktuell kaum reformfähige Köpfe in Österreichs Politik siehtseine These für die nächsten Jahre: Politiker werden zu Persönlichkeitsmarken – und Parteien verlieren Kontrolle an Reichweite und Followership Ein Gespräch über Macht, Medien, Glaubwürdigkeit – und über die Frage, was in Österreich und Europa politisch als Nächstes kommt.
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