EPISODE · Jul 24, 2024
RR 51 - der Spielplatz
from Radio Riverflow · host Sir Adam Allegrretto an der Schnulze
mit Sir Adam Alegretto & Gästen Adam fragt die Experten: Was findet ihr toll an einem Spielplatz und was ist richtig blöd? Aber warum das Ganze? Simone muss einen Spielplatz planen und hat sich Hilfe geholt: Evelyn arbeitet für die Lebenshilfe mit Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen und hat einen Sohn im Rollstuhl. Mit dabei ist auch Michelle, sie ist frisch gebackene Erzieherin. Zuerst fragt Adam, was ein Spielplatz eigentlich ist: Phantasie ausleben, Freunde treffen, Kind sein können, ein Raum für Alle über Generationen hinweg sowie Freude an Geräten, Spielen, Lachen. Ein Ort, an dem Inklusion gelebt werden kann. Um das zu schaffen, müssen die befragt und beteiligt werden, um die es geht: Kinder sowie deren Eltern und Umfeld. Dabei ist Inklusion nicht nur auf die Kinder, sondern auch auf gehandicapte Eltern und Großeltern zu beziehen. Es gibt zum Beispiel Rollstuhlfahrer -Karussells, -Wippen und –Schaukeln, außerdem helfen geeignete Zuwegungen zu Rutschen sowie barrierefreie Wege zu den einzelnen Spielgeräten. Wichtig ist aber auch, dass es viel mehr Behinderungsformen und –Arten gibt als Gehbehinderung, z.B. Einschränkungen der Fein- und Grob Motorik sowie der Sinneswahrnehmungen etc. Wie schaffen wir es nun, mit diesen Geräten eine Phantasie Welt zu erschaffen, denn für Adam kann und soll ein Spielplatz in zunehmenden Alter auch ein Ort der Alltagsflucht sein. In unserem Fall geht das, indem man den Park so nimmt und ausbaut, wie er ist: mit Fluss und Bäumen, also möglichst naturnah und mit Naturmaterialien und -Formen planen. Ein bisschen Theorie muss auch sein, Adam besteht auf langweiligem Verwaltungskram: Wie läuft das konkret ab? Zuerst muss geprüft werden, ob das nötige Geld vorhanden ist, dann folgen Ausschreibungen bzw. das Einholen von Angeboten. Dann wird der Vorschlag der Verwaltung der Politik vorgestellt und die entscheidet, wie und ob es umgesetzt werden soll. Dabei muss man aber sehen, dass das Bundesteilhabegesetz die Grundlage bildet, es also eine Verpflichtung zur Inklusion an öffentlichen Orten gibt. Das Bundesteilhabegesetz ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf deutscher Ebene. Als letztes fragt Adam die FachkräftInnen, wie ihr eigener persönlicher bester Spielplatz aussehen würde, wenn es keine finanziellen oder ähnlichen Limits gäbe: Simone wünscht sich einen Streichelhof mit Wald, Wasser und Wiese sowie Kletterwald über Ponywiesen und Einhornfelsen. Michelle träumt von einem Trampolins oder Trampolinenpark, der teilweise auch draußen mit Wasser gebaut ist sowie einen Strand mit Beachvolleyball. Dabei schlägt Adam noch einen Turm aus schrägen Trampolinen vor, der einen ganz hoch hinaus, aber auch ganz tief hinab fallen lässt. Evelin möchte einen Freizeit und Erlebnispark mit körperlichen Ausprobiermöglichkeiten und Rollstuhlgeräte (Schaukel, Rutsche, und Wippe) *Richtigstellung wir reden über Menschen mit körperlicher, geistiger und seelischer Behinderung Geht raus und spielt! Erstausstrahlung: 24.07.2024 / 24oo-01oo
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RR 51 - der Spielplatz
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