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EPISODE · Mar 28, 2026 · 26 MIN

Schwarz hören: Petra Schwarz im Gespräch mit Bernd Wefelmeyer über Leben und Tod

from Schwarz hören - Petra Schwarz im Gespräch mit Prominenten über Leben und Tod · host Petra Schwarz

„Berlin, Berliner, am Berlinsten“ steht für den Komponisten, Arrangeur und Dirigenten Bernd Wefelmeyer. Es ist auch ein satirisches Theaterstück im „Stadttheater Köpenick“ (seinem Heimatbezirk) mit Musik von ihm (und Texten von Peter Ensikat) und in seiner Regie. „Ich wollte immer Musik machen. Aber als Pianist war ich nicht gut genug und als Komponist hatte ich noch keine Erfahrungen. Etwas Technisches sollte auch dabei sein und so kam mir der Tonmeister-Studiengang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin gerade recht.“ beschreibt Wefelmeyer seine Anfänge in den 60er Jahren, in denen er außerdem ein Kompositionsstudium abgeschlossen hat. Beruflich startete er dann als Tonregisseur im Rundfunk der DDR mit Big Band-Musik und mit dem großen Rundfunk-Orchester. 1990/91 hat er dann das „Deutsche Filmorchester Babelsberg“ mitbegründet, dessen Chefdirigent er bis 1996 war. Der – heute 86Jährige – Berliner ist in der Musik-Szene (Ost-) Deutschlands „Crossover“ aktiv. Aktuell gibt es „Gundermann Classic“ am heutigen Samstag in Cottbus, am 21.Juni 2026 im Kulturpalast Dresden sowie am 26. Oktober 2026 im Gewandhaus Leipzig. Die Texte des bereits 1998 verstorbenen Baggerführers und Liedermachers Gerhard „Gundi“ Gundermann, den er erst durch den Film von Andreas Dresen kennengelernt hat, haben für Wefelmeyer eine „Brechtsche Nähe“ und eine „Musik, die raffiniert ist durch ihre Einfachheit“. Das hat den Komponisten Wefelmeyer gereizt, nachdem er bereits „Queen Classic“ gemacht und „Pink Floyd Classic“ für 2027 in Planung hat. Bernd Wefelmeyer hat mehr als 300 Theater-, Fernseh- und Filmmusiken (u.a. „Polizeiruf 110“, „Der kleine Eisbär“, „Das Adlon“, „Donna Leon“) komponiert und betont: „Wenn man Filmmusiken macht, muss man in allen Genres firm sein.“ Geprägt haben ihn seine musikalischen Anfänge am Klavier bei den „Jazz Optimisten“ mit Manfred Krug und irgendwie ist es nur zu logisch, dass er nun – siehe Podcast-Foto – als Hörer bei „Ella Radio“ gelandet ist, das die Gastgeberin von „Schwarz hören“ wochentäglich (14-18 Uhr) moderiert. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Bernd Wefelmeyer im März 2026 in seinem Haus in Berlin-Köpenick im Südosten Berlins besucht und wir haben über sein vielfältiges Leben gesprochen. Auch über KI, die – so sagt Wefelmeyer – „… vernünftige Sachen machen können wird. Aber: Die Idee muss vorher vom Komponisten da sein, denn die KI lernt von dem Vorhandenen.“ Und natürlich war auch der Tod, „… der die die einzige Gewissheit ist, die wir in unserem Leben haben.“ Thema unseres angeregten Gesprächs. „Die Frage ist bloß, wie er kommt.“ Auf meine darauffolgende Frage, ob er sich einen selbstbestimmten Tod vorstellen kann, antwortet Wefelmeyer ohne Umschweife: „Ja.“ und beklagt die bisher existierende „Bevormundung durch den Staat“, wenn Suizid als „Selbstmord“ verstanden wird. „Mit einem Opiat glücklich und beseelt in den Tod gehen – das ist für mich die Ideal-Vorstellung.“ Für „danach“ hat er längst vorgesorgt: Die Grabstelle auf dem Friedhof in Berlin-Köpenick, wo er lebt, ist gekauft und dort liegen auch schon seine Mutter und ein Großvater. Wie der große Schauspieler Hilmar Thate, für den er die Abschiedsmusik gestaltet hat, will er keine Trauerrede. Über die Idee einer eigenen Abschiedsrede, will er nachdenken. „Das wäre eine Möglichkeit.“ Und: Musikalisch wird es wohl ein Stück aus dem „Messias“ von Händel geben … Viel Spaß mit der Episode 155 von „Schwarz hören“ mit Bernd Wefelmeyer.

„Berlin, Berliner, am Berlinsten“ steht für den Komponisten, Arrangeur und Dirigenten Bernd Wefelmeyer. Es ist auch ein satirisches Theaterstück im „Stadttheater Köpenick“ (seinem Heimatbezirk) mit Musik von ihm (und Texten von Peter Ensikat) und in seiner Regie. „Ich wollte immer Musik machen. Aber als Pianist war ich nicht gut genug und als Komponist hatte ich noch keine Erfahrungen. Etwas Technisches sollte auch dabei sein und so kam mir der Tonmeister-Studiengang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin gerade recht.“ beschreibt Wefelmeyer seine Anfänge in den 60er Jahren, in denen er außerdem ein Kompositionsstudium abgeschlossen hat. Beruflich startete er dann als Tonregisseur im Rundfunk der DDR mit Big Band-Musik und mit dem großen Rundfunk-Orchester. 1990/91 hat er dann das „Deutsche Filmorchester Babelsberg“ mitbegründet, dessen Chefdirigent er bis 1996 war. Der – heute 86Jährige – Berliner ist in der Musik-Szene (Ost-) Deutschlands „Crossover“ aktiv. Aktuell gibt es „Gundermann Classic“ am heutigen Samstag in Cottbus, am 21.Juni 2026 im Kulturpalast Dresden sowie am 26. Oktober 2026 im Gewandhaus Leipzig. Die Texte des bereits 1998 verstorbenen Baggerführers und Liedermachers Gerhard „Gundi“ Gundermann, den er erst durch den Film von Andreas Dresen kennengelernt hat, haben für Wefelmeyer eine „Brechtsche Nähe“ und eine „Musik, die raffiniert ist durch ihre Einfachheit“. Das hat den Komponisten Wefelmeyer gereizt, nachdem er bereits „Queen Classic“ gemacht und „Pink Floyd Classic“ für 2027 in Planung hat. Bernd Wefelmeyer hat mehr als 300 Theater-, Fernseh- und Filmmusiken (u.a. „Polizeiruf 110“, „Der kleine Eisbär“, „Das Adlon“, „Donna Leon“) komponiert und betont: „Wenn man Filmmusiken macht, muss man in allen Genres firm sein.“ Geprägt haben ihn seine musikalischen Anfänge am Klavier bei den „Jazz Optimisten“ mit Manfred Krug und irgendwie ist es nur zu logisch, dass er nun – siehe Podcast-Foto – als Hörer bei „Ella Radio“ gelandet ist, das die Gastgeberin von „Schwarz hören“ wochentäglich (14-18 Uhr) moderiert. Anlässlich der „Rede meines Lebens“ habe ich Bernd Wefelmeyer im März 2026 in seinem Haus in Berlin-Köpenick im Südosten Berlins besucht und wir haben über sein vielfältiges Leben gesprochen. Auch über KI, die – so sagt Wefelmeyer – „… vernünftige Sachen machen können wird. Aber: Die Idee muss vorher vom Komponisten da sein, denn die KI lernt von dem Vorhandenen.“ Und natürlich war auch der Tod, „… der die die einzige Gewissheit ist, die wir in unserem Leben haben.“ Thema unseres angeregten Gesprächs. „Die Frage ist bloß, wie er kommt.“ Auf meine darauffolgende Frage, ob er sich einen selbstbestimmten Tod vorstellen kann, antwortet Wefelmeyer ohne Umschweife: „Ja.“ und beklagt die bisher existierende „Bevormundung durch den Staat“, wenn Suizid als „Selbstmord“ verstanden wird. „Mit einem Opiat glücklich und beseelt in den Tod gehen – das ist für mich die Ideal-Vorstellung.“ Für „danach“ hat er längst vorgesorgt: Die Grabstelle auf dem Friedhof in Berlin-Köpenick, wo er lebt, ist gekauft und dort liegen auch schon seine Mutter und ein Großvater. Wie der große Schauspieler Hilmar Thate, für den er die Abschiedsmusik gestaltet hat, will er keine Trauerrede. Über die Idee einer eigenen Abschiedsrede, will er nachdenken. „Das wäre eine Möglichkeit.“ Und: Musikalisch wird es wohl ein Stück aus dem „Messias“ von Händel geben … Viel Spaß mit der Episode 155 von „Schwarz hören“ mit Bernd Wefelmeyer.

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