EPISODE · Mar 6, 2026 · 1H 26M
SdB110 Lifestyle-Teilzeit-Podcast
from Sprechstunde der Belanglosigkeit · host Benedikt Glatz & Johann Neugebauer
Klassenkampf von oben, Feiertage abschaffen, 10 % Mehrarbeit ohne Lohnausgleich und das ewige Mantra: „Wir müssen mal wieder was leisten“. Gleichzeitig läuft die Bullshit-Bingo-Maschine rund um Friedrich Merz, den sogenannten CDU-Wirtschaftsflügel (laut LobbyControl das „Einfallstor für Konzerninteressen“) und die Arbeitgeberverbände so heiß, dass beim Thema Arbeit häufig nur noch gequirlter Mist die Münder der Protagonist:innen verlässt. Ihr merkt, wir haben uns ein bisschen triggern lassen. Wir – und hoffentlich auch ihr – werden aber im zweiten Teil dieser Folge schnell feststellen, dass man mit etwas Menschenkenntnis, Nachdenken und Zuhören bei diesem Thema doch sehr viel weiter kommt als so manche:r Politiker:in oder TV-Moderator:in. Scheinbar vergisst man bei diesem Thema Dinge, die vor zehn Jahren in öffentlichen Debatten noch als selbstverständlich vorausgesetzt werden konnten. Gab es da tatsächlich mal eine Studie, die festgestellt hat, dass wir nicht zwangsläufig weniger schaffen, nur weil wir weniger arbeiten? Machen nicht auch wir die Erfahrung, dass wir nicht mehr leisten könnten, nur weil wir eine Stunde länger absitzen? Und wer fängt eigentlich das marode Kita- und Schulsystem auf? Wer bezahlt die Altersvorsorge für die Lanz’schen Kleinsparer:innen, die sich von ihrem mühsam abgesparten Geld damals „nur“ fünf Wohnungen kaufen konnten? Warum strauchelt die Wirtschaft wirklich und tut sie es tatsächlich? Bevor wir uns aber kopfüber in die Abgründe der Arbeits- und Standortdebatte stürzen, atmen wir im ersten Teil der Folge erst einmal tief durch. Wir sprechen über den Einzug des Frühlings, teilen ein paar schöne Momente und lassen auch Platz für die traurigen Dinge, die uns gerade bewegen. Ein bisschen Erdung muss sein, bevor der Puls beim Thema Arbeitszeit wieder auf 180 steigt.
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Klassenkampf von oben, Feiertage abschaffen, 10 % Mehrarbeit ohne Lohnausgleich und das ewige Mantra: „Wir müssen mal wieder was leisten“. Gleichzeitig läuft die Bullshit-Bingo-Maschine rund um Friedrich Merz, den sogenannten CDU-Wirtschaftsflügel (laut LobbyControl das „Einfallstor für Konzerninteressen“) und die Arbeitgeberverbände so heiß, dass beim Thema Arbeit häufig nur noch gequirlter Mist die Münder der Protagonist:innen verlässt. Ihr merkt, wir haben uns ein bisschen triggern lassen. Wir – und hoffentlich auch ihr – werden aber im zweiten Teil dieser Folge schnell feststellen, dass man mit etwas Menschenkenntnis, Nachdenken und Zuhören bei diesem Thema doch sehr viel weiter kommt als so manche:r Politiker:in oder TV-Moderator:in. Scheinbar vergisst man bei diesem Thema Dinge, die vor zehn Jahren in öffentlichen Debatten noch als selbstverständlich vorausgesetzt werden konnten. Gab es da tatsächlich mal eine Studie, die festgestellt hat, dass wir nicht zwangsläufig weniger schaffen, nur weil wir weniger arbeiten? Machen nicht auch wir die Erfahrung, dass wir nicht mehr leisten könnten, nur weil wir eine Stunde länger absitzen? Und wer fängt eigentlich das marode Kita- und Schulsystem auf? Wer bezahlt die Altersvorsorge für die Lanz’schen Kleinsparer:innen, die sich von ihrem mühsam abgesparten Geld damals „nur“ fünf Wohnungen kaufen konnten? Warum strauchelt die Wirtschaft wirklich und tut sie es tatsächlich? Bevor wir uns aber kopfüber in die Abgründe der Arbeits- und Standortdebatte stürzen, atmen wir im ersten Teil der Folge erst einmal tief durch. Wir sprechen über den Einzug des Frühlings, teilen ein paar schöne Momente und lassen auch Platz für die traurigen Dinge, die uns gerade bewegen. Ein bisschen Erdung muss sein, bevor der Puls beim Thema Arbeitszeit wieder auf 180 steigt.
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