EPISODE · Feb 23, 2026 · 6 MIN
The Economics of Digital Multinational Enterprises
from Digitales Management · host Prof. Dr. Stefan Detscher, Prof. Dr. Michael Hepp
Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Bernd Ebersberger und Dr. Bernhard Dachs:Die Evolution hin zu digitalen multinationalen Unternehmen (Digital MNEs) revolutioniert die klassischen Theorien der Internationalisierung und Wertschöpfung durch die konsequente Nutzung digitaler Technologien als Basis des Geschäftsmodells, um physische Standortabhängigkeiten zu überwinden und globale Märkte unmittelbar als „Born Globals“ zu erschließen.Diese Erkenntnisse machen das Verständnis der neuen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten unerlässlich, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie der Nutzung von Information als nicht-rivalem Rohstoff, steigenden Skalenerträgen bei sinkenden Grenzkosten und der effektiven Ausnutzung von Netzwerkeffekten abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie der Entstehung von „Winner-Takes-All“-Märkten, Datenschutzrisiken und aggressiver Steuervermeidung fokussieren sich politische Akteure zunehmend auf regulatorische Konzepte und technologische Souveränität, um den Wettbewerb zu sichern und gesellschaftliche Nachteile langfristig zu begrenzen.Dieses Kapitel skizziert die theoretischen Abgrenzungen zwischen traditionellen „Lehrbuch-Firmen“ und digitalen MNEs, analysiert die Funktionsweise von Plattformen in zweiseitigen Märkten und erörtert zentrale ökonomische Mechanismen wie Bundling, Versionierung und Lock-in-Effekte.Zudem wird am Beispiel aktueller EU-Regulierungen wie dem Digital Markets Act aufgezeigt, wie die Spannung zwischen dem Nutzen für Konsumenten und der Marktmacht dominanter „Superstar-Firmen“ künftig durch strengere politische Rahmenbedingungen neu austariert werden muss.
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Basierend auf dem Beitrag von Prof. Dr. Bernd Ebersberger und Dr. Bernhard Dachs:Die Evolution hin zu digitalen multinationalen Unternehmen (Digital MNEs) revolutioniert die klassischen Theorien der Internationalisierung und Wertschöpfung durch die konsequente Nutzung digitaler Technologien als Basis des Geschäftsmodells, um physische Standortabhängigkeiten zu überwinden und globale Märkte unmittelbar als „Born Globals“ zu erschließen.Diese Erkenntnisse machen das Verständnis der neuen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten unerlässlich, indem sie verdeutlichen, dass der Erfolg maßgeblich von Faktoren wie der Nutzung von Information als nicht-rivalem Rohstoff, steigenden Skalenerträgen bei sinkenden Grenzkosten und der effektiven Ausnutzung von Netzwerkeffekten abhängt. Angesichts der Herausforderungen wie der Entstehung von „Winner-Takes-All“-Märkten, Datenschutzrisiken und aggressiver Steuervermeidung fokussieren sich politische Akteure zunehmend auf regulatorische Konzepte und technologische Souveränität, um den Wettbewerb zu sichern und gesellschaftliche Nachteile langfristig zu begrenzen.Dieses Kapitel skizziert die theoretischen Abgrenzungen zwischen traditionellen „Lehrbuch-Firmen“ und digitalen MNEs, analysiert die Funktionsweise von Plattformen in zweiseitigen Märkten und erörtert zentrale ökonomische Mechanismen wie Bundling, Versionierung und Lock-in-Effekte.Zudem wird am Beispiel aktueller EU-Regulierungen wie dem Digital Markets Act aufgezeigt, wie die Spannung zwischen dem Nutzen für Konsumenten und der Marktmacht dominanter „Superstar-Firmen“ künftig durch strengere politische Rahmenbedingungen neu austariert werden muss.
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