EPISODE · Oct 26, 2024 · 12 MIN
Treue Seele und Rabenkinder
from Der Hörspiel-Kritiker: Welche Hörspiele lohnt es anzuhören? · host Hörspiel-Kritiker
In „Treue Seele“ nach einem Roman von Castle Freeman werden wir in ein kleines, ländliches Dorf in Vermont entführt, wo Polt Conway als Volkszähler über Jahrzehnte hinweg immer wieder die gleichen Menschen trifft und ihre Geschichten erlebt. Es ist Hörspiele über eine verschlossene Dorfgemeinschaft, in der die Schrullen und die tiefen Sehnsüchte der Charaktere zum Vorschein kommen. „Rabenkinder“ nach einem Roman von Grit Poppe nimmt uns mit in die düstere Vergangenheit der DDR, in den Jugendwerkhof Torgau, wo Jugendliche, die als „schwer erziehbar“ galten, unter entwürdigenden Bedingungen festgehalten wurden. Nach dem Fall der Mauer wird die Ermittlerin Beate Vogt mit einem Mord im Werkhof konfrontiert, bei dem der verhasste Direktor tot aufgefunden wird. Im Durcheinander der Wende gelingt drei verbliebenen Jugendlichen die Flucht, und Vogt muss sich bald nicht nur gegen den Einfluss der Stasi, sondern auch gegen die Ost-West-Spannungen durchsetzen. Das Hörspiel zeigt ohne erhobenen Zeigefinger die Brutalität der Jugendwerkhöfe und die schwierigen Wendezeiten aus Sicht der Polizei – ein Krimi mit historischer Tiefe, genial inszeniert und echt spannend. Treue Seele nach einem Roman von Castle Freeman Regie: Irene Schuck Vorlage: Treue Seele (Kriminalroman, amerikanisch) Übersetzung: Dirk van Gunsteren Bearbeitung (Wort): Irene Schuck Dramaturgie: Uta-Maria Heim Technische Realisierung: Andreas Völzing, Marcus Krol Regieassistenz: Cornelia Walter Südwestrundfunk 2024 Rabenkinder nach einem Roman von Grit Poppe Regie: Anne Osterloh Vorlage: Rabenkinder (Roman) Bearbeitung (Wort): Irene Schuck Komposition: Tommy Neuwirth Redaktion: Susanne Birkner Technische Realisierung: Corinna Gathmann, Sebastian Ohm Regieassistenz: Luca Toboll Norddeutscher Rundfunk 2024 ∞ Die nächste Folge des Hörspiel-Kritikers gibt es am 02.11.24
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In „Treue Seele“ nach einem Roman von Castle Freeman werden wir in ein kleines, ländliches Dorf in Vermont entführt, wo Polt Conway als Volkszähler über Jahrzehnte hinweg immer wieder die gleichen Menschen trifft und ihre Geschichten erlebt. Es ist Hörspiele über eine verschlossene Dorfgemeinschaft, in der die Schrullen und die tiefen Sehnsüchte der Charaktere zum Vorschein kommen. „Rabenkinder“ nach einem Roman von Grit Poppe nimmt uns mit in die düstere Vergangenheit der DDR, in den Jugendwerkhof Torgau, wo Jugendliche, die als „schwer erziehbar“ galten, unter entwürdigenden Bedingungen festgehalten wurden. Nach dem Fall der Mauer wird die Ermittlerin Beate Vogt mit einem Mord im Werkhof konfrontiert, bei dem der verhasste Direktor tot aufgefunden wird. Im Durcheinander der Wende gelingt drei verbliebenen Jugendlichen die Flucht, und Vogt muss sich bald nicht nur gegen den Einfluss der Stasi, sondern auch gegen die Ost-West-Spannungen durchsetzen. Das Hörspiel zeigt ohne erhobenen Zeigefinger die Brutalität der Jugendwerkhöfe und die schwierigen Wendezeiten aus Sicht der Polizei – ein Krimi mit historischer Tiefe, genial inszeniert und echt spannend. Treue Seele nach einem Roman von Castle Freeman Regie: Irene Schuck Vorlage: Treue Seele (Kriminalroman, amerikanisch) Übersetzung: Dirk van Gunsteren Bearbeitung (Wort): Irene Schuck Dramaturgie: Uta-Maria Heim Technische Realisierung: Andreas Völzing, Marcus Krol Regieassistenz: Cornelia Walter Südwestrundfunk 2024 Rabenkinder nach einem Roman von Grit Poppe Regie: Anne Osterloh Vorlage: Rabenkinder (Roman) Bearbeitung (Wort): Irene Schuck Komposition: Tommy Neuwirth Redaktion: Susanne Birkner Technische Realisierung: Corinna Gathmann, Sebastian Ohm Regieassistenz: Luca Toboll Norddeutscher Rundfunk 2024 ∞ Die nächste Folge des Hörspiel-Kritikers gibt es am 02.11.24
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