EPISODE · May 17, 2026 · 59 MIN
Warum der SPÖ Funktionär Wien verlassen musste: Engelberg & Götz Schrage
from Engelberg Podcasts · host Martin Engelberg
Er ist Fotograf, war jahrzehntelang in der SPÖ Neubau aktiv — bis er nach dem 7. Oktober das Falsche schrieb. Heute sagt Götz Schrage, seine eigene Partei habe ihn so lange gemobbt, bis er einen Herzinfarkt bekam.Götz Schrage, langjähriger SPÖ-Bezirksrat in Wien-Neubau, erzählt Martin Engelberg, warum er Wien den Rücken kehren musste und heute in der SPÖ Burgenland sitzt. Das Gespräch dreht sich um Israel, die SPÖ, eine STANDARD-Kolumne, die alles veränderte, und eine ganze Reihe von Brüchen — privat, parteipolitisch, gesundheitlich.Es geht aber nicht nur um eine Biografie. Schrage und Engelberg sezieren live, woher der Antisemitismus der österreichischen Linken kommt. Engelberg stellt fest, in keiner Partei gebe es weniger Antisemiten als in einer anderen — der Unterschied liege darin, wer aufgearbeitet hat und wer nicht. Schrage liefert die Anekdote dazu: ein SPÖ-Referat, in dem ihm „ins Hirn geschissen" wurde, als nach einem Spital-Beschuss-Vorwurf gegen Israel jemand aufstand und sagte, die Israelis hätten das absichtlich gemacht — „die machen keine Fehler".Im zweiten Teil des Gesprächs verteidigt Engelberg Sebastian Kurz hart gegen den Vorwurf der Ideologiefreiheit. Über andere Spitzenpolitiker im bürgerlichen Lager fällt Engelberg ein vernichtenderes Urteil — „eine große Enttäuschung". Beide sind sich einig: Es kommt eine politische Pendelbewegung in Europa, die niemand von beiden wirklich will.
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Er ist Fotograf, war jahrzehntelang in der SPÖ Neubau aktiv — bis er nach dem 7. Oktober das Falsche schrieb. Heute sagt Götz Schrage, seine eigene Partei habe ihn so lange gemobbt, bis er einen Herzinfarkt bekam.Götz Schrage, langjähriger SPÖ-Bezirksrat in Wien-Neubau, erzählt Martin Engelberg, warum er Wien den Rücken kehren musste und heute in der SPÖ Burgenland sitzt. Das Gespräch dreht sich um Israel, die SPÖ, eine STANDARD-Kolumne, die alles veränderte, und eine ganze Reihe von Brüchen — privat, parteipolitisch, gesundheitlich.Es geht aber nicht nur um eine Biografie. Schrage und Engelberg sezieren live, woher der Antisemitismus der österreichischen Linken kommt. Engelberg stellt fest, in keiner Partei gebe es weniger Antisemiten als in einer anderen — der Unterschied liege darin, wer aufgearbeitet hat und wer nicht. Schrage liefert die Anekdote dazu: ein SPÖ-Referat, in dem ihm „ins Hirn geschissen" wurde, als nach einem Spital-Beschuss-Vorwurf gegen Israel jemand aufstand und sagte, die Israelis hätten das absichtlich gemacht — „die machen keine Fehler".Im zweiten Teil des Gesprächs verteidigt Engelberg Sebastian Kurz hart gegen den Vorwurf der Ideologiefreiheit. Über andere Spitzenpolitiker im bürgerlichen Lager fällt Engelberg ein vernichtenderes Urteil — „eine große Enttäuschung". Beide sind sich einig: Es kommt eine politische Pendelbewegung in Europa, die niemand von beiden wirklich will.
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