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EPISODE · Jan 28, 2021 · 29 MIN

Wie Corona Krematorien ans Limit bringt

from CoronaCast aus Dresden · host Sächsische.de

Die Zahl neuer Infektionen mit dem Coronavirus gehen deutschlandweit zurück, auch in Sachsen. "Für unseren Bereich kann ich einen Rückgang der Fälle jedoch noch nicht beobachten. Ich hoffe aber, dass die Entwicklung sich bald bemerkbar macht", sagt Gerold Münster. Der Geschäftsführer des Krematoriums in Döbeln spricht im CoronaCast, dem Podcast von Sächsische.de zur Pandemie, über die momentan äußerst angespannte Situation in seiner Branche. Der 47-Jährige blickt auf nun inzwischen mehr als zwei Monate anhaltend hohen Arbeitsdruck für sich und seine Mitarbeiter zurück. Im Oktober vergangenen Jahres hätte man eine stetig wachsende Zahl an Sterbefällen bemerkt. Sukzessive seien dann täglich immer mehr Särge im Krematorium angekommen. "Rund um Weihnachten war dann der Höhepunkt erreicht." Um die momentane Lage zu beschreiben, zieht Münster Vergleichszahlen heran. "Im Dezember 2020 hatten wir in Döbeln rund 50 Prozent mehr Einäscherungen als durchschnittlich in diesem Monat in den vergangenen fünf Jahren." Die Anlage sei deshalb fast durchgehend in Betrieb, die Mitarbeiter jeden Tag da, auch an Feiertagen und Wochenenden. "Und trotzdem ist es an manchen Tagen so, dass wir abends mehr Särge auf dem Gelände haben als noch am Morgen." Von den Betreibern anderer sächsischer Krematorien weiß Münster, dass die Lage dort vergleichbar ist. "Eine Entspannung ist bei allen noch nicht zu spüren." Für Münster haben die Sterbezahlen, die im Zusammenhang mit der Corona-Lage derzeit noch anhaltend hoch sind, logistische Herausforderungen zur Folge. Etwa doppelt so viele Särge wie eigentlich in der Anlage angenommen werden können, lagern derzeit auf dem Gelände. "Jenseits unserer regulären Kapazitäten müssen wir auf ungekühlte Räume ausweichen. Deshalb dient jetzt unsere Trauerhalle als Lager." Das sei aber nur aufgrund der momentan niedrigen Außentemperaturen möglich. Außerdem parkt auf dem Gelände ein Sattelauflieger mit großem Kühlaggregat. "Den hatten wir im Dezember vorsorglich angeschafft, inzwischen ist er im Dauerbetrieb." Anders als die Trauerhalle könne der große Lkw-Anhänger auch noch bei höheren Außentemperaturen genutzt werden. Für Münster ist klar: "Das Team hat meinen größten Respekt. Seit Wochen stellt sich jeder ohne zu murren dieser momentanen Aufgabe." Die Arbeit in einem Krematorium ist nämlich nicht nur psychisch, sondern auch körperlich anstrengend. Zudem würde mit einem Rückgang der Sterbezahlen auch das allgemeine Interesse wieder nachlassen. "Denn wir wollen nicht so sehr in die Öffentlichkeit. Uns genügt eigentlich die stille Anerkennung für unsere Arbeit." Außerdem erläutert Gerold Münster in dem Podcast-Gespräch, ob sich Einäscherungen von Corona-Toten von gewöhnlichen unterscheiden, welche zusätzlichen Schutzmaßnahmen seine Mitarbeiter treffen müssen, und er gibt Einblicke in die Arbeitsweisen und Abläufe seiner Branche. Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

Die Zahl neuer Infektionen mit dem Coronavirus gehen deutschlandweit zurück, auch in Sachsen. "Für unseren Bereich kann ich einen Rückgang der Fälle jedoch noch nicht beobachten. Ich hoffe aber, dass die Entwicklung sich bald bemerkbar macht", sagt Gerold Münster. Der Geschäftsführer des Krematoriums in Döbeln spricht im CoronaCast, dem Podcast von Sächsische.de zur Pandemie, über die momentan äußerst angespannte Situation in seiner Branche. Der 47-Jährige blickt auf nun inzwischen mehr als zwei Monate anhaltend hohen Arbeitsdruck für sich und seine Mitarbeiter zurück. Im Oktober vergangenen Jahres hätte man eine stetig wachsende Zahl an Sterbefällen bemerkt. Sukzessive seien dann täglich immer mehr Särge im Krematorium angekommen. "Rund um Weihnachten war dann der Höhepunkt erreicht." Um die momentane Lage zu beschreiben, zieht Münster Vergleichszahlen heran. "Im Dezember 2020 hatten wir in Döbeln rund 50 Prozent mehr Einäscherungen als durchschnittlich in diesem Monat in den vergangenen fünf Jahren." Die Anlage sei deshalb fast durchgehend in Betrieb, die Mitarbeiter jeden Tag da, auch an Feiertagen und Wochenenden. "Und trotzdem ist es an manchen Tagen so, dass wir abends mehr Särge auf dem Gelände haben als noch am Morgen." Von den Betreibern anderer sächsischer Krematorien weiß Münster, dass die Lage dort vergleichbar ist. "Eine Entspannung ist bei allen noch nicht zu spüren." Für Münster haben die Sterbezahlen, die im Zusammenhang mit der Corona-Lage derzeit noch anhaltend hoch sind, logistische Herausforderungen zur Folge. Etwa doppelt so viele Särge wie eigentlich in der Anlage angenommen werden können, lagern derzeit auf dem Gelände. "Jenseits unserer regulären Kapazitäten müssen wir auf ungekühlte Räume ausweichen. Deshalb dient jetzt unsere Trauerhalle als Lager." Das sei aber nur aufgrund der momentan niedrigen Außentemperaturen möglich. Außerdem parkt auf dem Gelände ein Sattelauflieger mit großem Kühlaggregat. "Den hatten wir im Dezember vorsorglich angeschafft, inzwischen ist er im Dauerbetrieb." Anders als die Trauerhalle könne der große Lkw-Anhänger auch noch bei höheren Außentemperaturen genutzt werden. Für Münster ist klar: "Das Team hat meinen größten Respekt. Seit Wochen stellt sich jeder ohne zu murren dieser momentanen Aufgabe." Die Arbeit in einem Krematorium ist nämlich nicht nur psychisch, sondern auch körperlich anstrengend. Zudem würde mit einem Rückgang der Sterbezahlen auch das allgemeine Interesse wieder nachlassen. "Denn wir wollen nicht so sehr in die Öffentlichkeit. Uns genügt eigentlich die stille Anerkennung für unsere Arbeit." Außerdem erläutert Gerold Münster in dem Podcast-Gespräch, ob sich Einäscherungen von Corona-Toten von gewöhnlichen unterscheiden, welche zusätzlichen Schutzmaßnahmen seine Mitarbeiter treffen müssen, und er gibt Einblicke in die Arbeitsweisen und Abläufe seiner Branche. Das Podcast-Gespräch wurde über einen Videoanruf aufgezeichnet. Alle am Gespräch beteiligten Personen saßen ausreichend weit voneinander getrennt an verschiedenen Orten.

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Lebe deine Wahrheit Larissa Geiges Was heißt es eigentlich die eigene Wahrheit zu leben? Und wie finde ich sie überhaupt?Für mich bedeutet es, die ehrlichste Version von mir selbst zu sein. All die Masken abnehmen, mit denen wir durch unser Leben gehen, den Menschen zu leben, der man im Kern ist.Wir dürfen immer entscheiden welchen Weg wir gehen. Den Eigenen oder den, den andere für uns gewählt haben. In diesem Podcast nehme ich dich mit auf meine Reise und wünsche mir, dass du viele wertvolle Impulse für dich und deinen Weg mitnehmen kannst. Ich teile mit dir welche Schritte ich auf dem Weg zu meiner Wahrheit gegangen bin und welche Prozesse ich auch heute noch durchlaufe. Ich teile meine Struggles und Ängste mit dir und meine Erkenntnise aus all den Phasen, durch die ich noch gehe und schon gegangen bin.Ich freue mich sehr, wenn du Teil hiervon bist und ich dich auf deinem Weg zu deiner ganz eigenen Wahrheit ein Stück begleiten darf.Alles Liebe für dich,deine Larissa Alben für die Ewigkeit audiowest, Freddy Kappen, Stephan Kleiber, Dieter Kottnik Es gibt Alben, die sind etwas Besonderes. Da ist nicht einfach nur Musik drauf – sondern Musik, die bleiben wird. Vielleicht für immer. Es sind Alben, die die Geschichte der Rock- und Popmusik um entscheidende Entwicklungen bereichert haben. Die nicht nur Erfolg, sondern auch Wirkung haben. Und hier stellen wir sie vor.Bei uns könnt Ihr zeitlose Klassiker der Musikgeschichte kennenlernen. Oder sie noch einmal neu erleben und sozusagen ein zweites Mal kennenlernen. Ihr erfahrt die Geschichten, die hinter diesen Alben stecken: Wann und wo sind sie entstanden? Was lässt sie hervortreten aus der Menge? Warum sind sie so, wie sie sind? Und was ist das Besondere an ihnen? Und: Natürlich spielen wir auch Musik. Jede Menge sogar — denn darum geht‘s ja bei uns. Frag Big Moes Mama 98.8 KISS FM Big Moes Mama ist genauso crazy wie ihr Sohn und ab sofort part of the podcast family! Ab jetzt jeden Dienstag ab 22 Uhr auf KISS FM in der Podcast Happy Hour: Frag Big Moe’s Mama! Big Moe und seine Mama beantworten gemeinsam alle möglichen Fragen aus der KISS Nation. Jedes Thema ist willkommen. Natürlich nutzt Big Moe’s Mama jede Möglichkeit, um diverse peinliche Geschichten aus Big Moe’s Leben zu erzählen! Was für Big Moe auch mal sehr unangenehm werden kann. Tune in! Beide Seiten Live PULS 24 Jede Geschichte hat immer zwei Seiten!Das tägliche PULS 24 Primetime-Newsmagazin “Beide Seiten Live” beleuchtet in einer Doppelmoderation die wichtigsten Themen des Tages aus verschiedenen Perspektiven und bietet einen Überblick über aktuelle Ereignisse und endet mit einem Interview des Tages mit hochkarätigen Gästen. Das Ergebnis: Das Publikum kann sich so seine eigene Meinung bilden.

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This episode was published on January 28, 2021.

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Die Zahl neuer Infektionen mit dem Coronavirus gehen deutschlandweit zurück, auch in Sachsen. "Für unseren Bereich kann ich einen Rückgang der Fälle jedoch noch nicht beobachten. Ich hoffe aber, dass die Entwicklung sich bald bemerkbar macht", sagt...

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