EPISODE · Sep 16, 2023 · 38 MIN
Wie ein Putsch vor 50 Jahren Chile bis heute prägt
from Was jetzt? – Spezial · host ZEIT ONLINE
Am 11. September 1973 übernahm der General Augusto Pinochet mit einem Putsch die Macht in Chile und etablierte ein brutales Regime. Zehntausende Menschen wurden in den 17 Jahren seiner Herrschaft inhaftiert, gefoltert, verschleppt oder ermordet. In dieser Woche hat sich der Putsch zum 50. Mal gejährt. Obwohl das Land 1990 zur Demokratie zurückkehrte, sind viele Spuren der Diktaturjahre noch immer spürbar, unter anderem weil die chilensische Republik bei der Rückkehr zur Demokratie die Verfassung und das radikal-neoliberale Wirtschaftsmodell Pinochets übernahm. In den letzten Jahren hat Chiles Gesellschaft intensiv darum gerungen, wie sie mit diesem Erbe umgehen möchte. Nach einem Hoch progressiver Kräften sind zuletzt ultrarechte Gruppen erstarkt, die die Verbrechen der Diktatur verharmlosen und relativieren. Die Chile-Korrespondentin Sophia Boddenberg beobachtet seit Jahren, wie unterschiedlich die Menschen in Chile auf die Jahre unter Pinochet zurückblicken. In einem Spezial von "Was jetzt?", 50 Jahre nach dem Putsch, spricht sie mit Jannis Carmesin über ihre Recherchen. Moderation und Produktion: Jannis Carmesin Autorin: Sophia Boddenberg Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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Während der Militärdiktatur wurden in Chile Zehntausende gefoltert, verschleppt und ermordet. 50 Jahre nach dem Putsch ringt das Land immernoch mit dem Erbe dieser Zeit.
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