Zwischen Gefühl und Realität: Wie gleich ist gleichberechtigt? episode artwork

EPISODE · Mar 27, 2026 · 28 MIN

Zwischen Gefühl und Realität: Wie gleich ist gleichberechtigt?

from Wo Funken wachsen · host Agustina und Kathrin

Worum geht’s in dieser Folge?Wann fühlen wir Gleichberechtigung als „erreicht“?  Und warum entsteht dieses Gefühl manchmal, obwohl sich an den realen Verhältnissen noch wenig geändert hat?In dieser Folge sprechen wir über genau dieses Spannungsfeld: zwischen dem, was wir wahrnehmen, und dem, was tatsächlich messbar ist.Wir schauen darauf, warum gleiche Regeln noch lange nicht gleiche Chancen bedeuten, wie unbewusste Denkmuster unsere Wahrnehmung beeinflussen und weshalb sich Gleichstellung oft schon „erreicht“ anfühlt, obwohl strukturelle Unterschiede weiterhin bestehen.Dabei geht es nicht um Anklage, sondern um Aufmerksamkeit. Denn viele dieser Dynamiken entstehen nicht aus Absicht, sondern aus Gewohnheit, Sprache und gesellschaftlichen Bildern, die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben.Im Gespräch geht es unter anderem um:warum Gleichberechtigung auf dem Papier nicht automatisch Gleichstellung im Alltag bedeutetwie unser Gefühl von Fairness durch Wahrnehmungsverzerrungen geprägt istweshalb Minderheiten in Gruppen häufig „größer“ wirken, als sie zahlenmäßig sindwie Sprache beeinflusst, wen wir als Norm wahrnehmen und wen als Ausnahmewelche kleinen Interventionen im Alltag helfen können, Denkmuster zu hinterfragenAm Ende bleibt eine einfache, aber wirkungsvolle Frage: Welche Gedanken nehme ich eigentlich als selbstverständlich wahr und welche davon stimmen wirklich?___________________Studien und Forschung aus der FolgeEinige der Gedanken aus der Folge basieren auf Forschung zu Wahrnehmung, Repräsentation und Gruppendynamiken diese Forschungsarbeiten zeigen, dass unser Gefühl von Ausgewogenheit stark von Wahrnehmungseffekten geprägt ist.Tokenism und Sichtbarkeit von Minderheiten Rosabeth Moss Kanter (1977)Some Effects of Proportions on Group Life: Skewed Sex Ratios and Responses to Token WomenWahrnehmung von Fairness und Repräsentation Baniamin, H. M. & Jamil, I. (2021)Effects of Representative Bureaucracy on Perceived Performance and FairnessSprachliche Markierung von Frauen in Organisationen Smith, D. G., Rosenstein, J. E., & Nikolov, M. C. (2018)The Different Words We Use to Describe Male and Female LeadersRepräsentation und Wahrnehmung von Überrepräsentation Giakoumi, S. et al. (2021)Gender quotas and perceptions of fairness in representationBuchtipps:Caroline Criado Perez – Unsichtbare Frauen: Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert Ein eindrückliches Buch darüber, wie Datenlücken dazu führen, dass viele gesellschaftliche Strukturen, von Medizin bis Stadtplanung, eher auf Männer ausgerichtet sind.Daniel Kahneman – Schnelles Denken, langsames Denken Ein Buch zum Verständnis von Bias. Kahneman erklärt, wie unser Gehirn Abkürzungen nutzt und warum diese Denkmuster unsere Wahrnehmung verzerren.Iris Bohnet – What Works: Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann Die Harvard-Ökonomin zeigt anhand vieler Studien, wie Organisationen Strukturen verändern können, damit Gleichstellung nicht nur ein Ziel bleibt, sondern tatsächlich umgesetzt wird.Wo du uns findest:Instagram: ⁠@wofunkenwachsen⁠Kontakt: [email protected]: ⁠⁠Bernifox ⁠⁠Layout: ⁠⁠Tahnee

Worum geht’s in dieser Folge?Wann fühlen wir Gleichberechtigung als „erreicht“?  Und warum entsteht dieses Gefühl manchmal, obwohl sich an den realen Verhältnissen noch wenig geändert hat?In dieser Folge sprechen wir über genau dieses Spannungsfeld: zwischen dem, was wir wahrnehmen, und dem, was tatsächlich messbar ist.Wir schauen darauf, warum gleiche Regeln noch lange nicht gleiche Chancen bedeuten, wie unbewusste Denkmuster unsere Wahrnehmung beeinflussen und weshalb sich Gleichstellung oft schon „erreicht“ anfühlt, obwohl strukturelle Unterschiede weiterhin bestehen.Dabei geht es nicht um Anklage, sondern um Aufmerksamkeit. Denn viele dieser Dynamiken entstehen nicht aus Absicht, sondern aus Gewohnheit, Sprache und gesellschaftlichen Bildern, die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben.Im Gespräch geht es unter anderem um:warum Gleichberechtigung auf dem Papier nicht automatisch Gleichstellung im Alltag bedeutetwie unser Gefühl von Fairness durch Wahrnehmungsverzerrungen geprägt istweshalb Minderheiten in Gruppen häufig „größer“ wirken, als sie zahlenmäßig sindwie Sprache beeinflusst, wen wir als Norm wahrnehmen und wen als Ausnahmewelche kleinen Interventionen im Alltag helfen können, Denkmuster zu hinterfragenAm Ende bleibt eine einfache, aber wirkungsvolle Frage: Welche Gedanken nehme ich eigentlich als selbstverständlich wahr und welche davon stimmen wirklich?___________________Studien und Forschung aus der FolgeEinige der Gedanken aus der Folge basieren auf Forschung zu Wahrnehmung, Repräsentation und Gruppendynamiken diese Forschungsarbeiten zeigen, dass unser Gefühl von Ausgewogenheit stark von Wahrnehmungseffekten geprägt ist.Tokenism und Sichtbarkeit von Minderheiten Rosabeth Moss Kanter (1977)Some Effects of Proportions on Group Life: Skewed Sex Ratios and Responses to Token WomenWahrnehmung von Fairness und Repräsentation Baniamin, H. M. & Jamil, I. (2021)Effects of Representative Bureaucracy on Perceived Performance and FairnessSprachliche Markierung von Frauen in Organisationen Smith, D. G., Rosenstein, J. E., & Nikolov, M. C. (2018)The Different Words We Use to Describe Male and Female LeadersRepräsentation und Wahrnehmung von Überrepräsentation Giakoumi, S. et al. (2021)Gender quotas and perceptions of fairness in representationBuchtipps:Caroline Criado Perez – Unsichtbare Frauen: Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert Ein eindrückliches Buch darüber, wie Datenlücken dazu führen, dass viele gesellschaftliche Strukturen, von Medizin bis Stadtplanung, eher auf Männer ausgerichtet sind.Daniel Kahneman – Schnelles Denken, langsames Denken Ein Buch zum Verständnis von Bias. Kahneman erklärt, wie unser Gehirn Abkürzungen nutzt und warum diese Denkmuster unsere Wahrnehmung verzerren.Iris Bohnet – What Works: Wie Verhaltensdesign die Gleichstellung revolutionieren kann Die Harvard-Ökonomin zeigt anhand vieler Studien, wie Organisationen Strukturen verändern können, damit Gleichstellung nicht nur ein Ziel bleibt, sondern tatsächlich umgesetzt wird.Wo du uns findest:Instagram: ⁠@wofunkenwachsen⁠Kontakt: [email protected]: ⁠⁠Bernifox ⁠⁠Layout: ⁠⁠Tahnee

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Das denkt Deutschland – Über Meinung und Medien WELT Wie unterscheidet sich die Generation Z tatsächlich vom Rest der Bevölkerung? Wendet sich die Politik von den Menschen ab, oder die Menschen sich von der Politik? Und tickt die Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland immer noch unterschiedlich?In "Das denkt Deutschland" sprechen Thorsten Thierhoff, Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstitutes forsa, und WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt jede Woche über das Auseinanderdriften von öffentlicher und veröffentlichter Meinung. Anhand von konkreten Themen und auf Basis von empirischen Befragungsdaten widmen sie sich in jeder Folge den aktuellen Debatten."Das denkt Deutschland - Über Meinung und Medien" erscheint jeden Mittwoch um 16 Uhr – überall da, wo es Podcast gibt und auf welt.de/dasdenktdeutschland. Ein Podcast von forsa und WELT. Alben für die Ewigkeit audiowest, Freddy Kappen, Stephan Kleiber, Dieter Kottnik Es gibt Alben, die sind etwas Besonderes. Da ist nicht einfach nur Musik drauf – sondern Musik, die bleiben wird. Vielleicht für immer. Es sind Alben, die die Geschichte der Rock- und Popmusik um entscheidende Entwicklungen bereichert haben. Die nicht nur Erfolg, sondern auch Wirkung haben. Und hier stellen wir sie vor.Bei uns könnt Ihr zeitlose Klassiker der Musikgeschichte kennenlernen. Oder sie noch einmal neu erleben und sozusagen ein zweites Mal kennenlernen. Ihr erfahrt die Geschichten, die hinter diesen Alben stecken: Wann und wo sind sie entstanden? Was lässt sie hervortreten aus der Menge? Warum sind sie so, wie sie sind? Und was ist das Besondere an ihnen? Und: Natürlich spielen wir auch Musik. Jede Menge sogar — denn darum geht‘s ja bei uns. Wald Absolut Absolem „Im Wald“ ist mehr als ein Song – es ist ein Bekenntnis. Ein Rückzug ins Ursprüngliche, ein Gespräch mit den Bänken, den Vögeln, den Schatten. Ein Ort, wo Gedanken fließen, wo Märchen ihren Ursprung haben, und wo man Schutz findet – ohne Mauern, ohne Grenzen.Absolut Absolem zeigt mit „Im Wald“ seine tiefe Verbundenheit zur Natur: ein Lied über Einsamkeit und Freiheit, über das Geschenk des Waldes, über das Feuer, das nachts brennt, und die Stimmen, die zwischen den Bäumen flüstern.Der Vortrag, der am Anfang des Songs zu hören ist, stammt von einer tapferen jungen Dame. Er wurde eingebaut, weil er mich tief berührt hat – und weil er die Stimmung des Waldes auf besondere Weise einfängt.Link zum Original Vortrag:www.youtube.com/watch?v=0KnDH2a0ut4&t=16s👉 Bitte kommentiert und teilt den Original-Vortrag. Der Wald wird es euch danken! 🌲💚 Ende mit Schrecken Franzi + André, PodRiders Netzwerk Franzi und André führen ihre Hörer:innen durch die dunklen Pfade von urbanen Legenden und Creepypastas. Was ist dran, an den Schauermärchen? Wo haben sie ihre Ursprünge? Was ist wahr, was Fiktion? Findet es heraus und erlebt lieber ein Ende mit Schrecken, als Schrecken ohne Ende.https://www.podriders.de

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How long is this episode of Wo Funken wachsen?

This episode is 28 minutes long.

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This episode was published on March 27, 2026.

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Worum geht’s in dieser Folge?Wann fühlen wir Gleichberechtigung als „erreicht“?  Und warum entsteht dieses Gefühl manchmal, obwohl sich an den realen Verhältnissen noch wenig geändert hat?In dieser Folge sprechen wir über genau dieses Spannungsfeld:...

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