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4x4 Podcast

Wer die News schon kennt, will mehr: Einordnung, Analyse, Hintergrund. Genau das bietet der 4x4 Podcast von Montag bis Freitag mit ausgewählten Gesprächen und Reportagen aus der Schweiz und aus aller Welt. 4x4 von SRF 4 News - Verstehen, was wirklich wichtig ist.

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  1. 50

    Sturzflut im Himalaya: «Felssturz 10-mal so gross wie in Blatten»

    Das Ausmass der Katastrophe nach der verheerenden Schlammlawine in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet wird langsam klarer. Ein Schweizer Forscher hat mittels Satellitenbildern analysiert, was der Ursprung dieser Katastrophe war – und bringt einen Schweiz-Vergleich. Weitere Themen: · Der US-Chiphersteller Nvidia hat Gewinn und Umsatz im zweiten Quartal verdoppelt. Grund dafür ist die ungebrochene Nachfrage nach Rechenkraft für Künstliche Intelligenz. Wirtschaftsredaktor Damian Rast schätzt die Zahlen ein – und redet auch über die Gefahr, der Nvidia ausgesetzt ist. · In Norwegen hat sich ein grossangelegter Cyberangriff ereignet. Eine prorussische Hackergruppe hat die Login-Portale zu fast 5000 öffentlichen Diensten blockiert. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann darüber, wie die Norwegerinnen und Norweger diesen Angriff in ihrem Alltag gespürt haben. · In Japan ist ein 360 Tonnen schwerer Turm von Menschenhand mit Seilen und Rollen mehrere Meter verschoben worden. 4100 Menschen sind daran beteiligt. SRF-Japan-Korrespondent Thomas Stalder erzählt, was hinter der Aktion steckt.

  2. 49

    Parkschaden-Reparaturen bis zu 50 Prozent teurer

    Autoreparaturen kosten mehr. Das zeigt eine Analyse des Vergleichsdienstes Comparis. Eine Hintertür zu reparieren, kostete 2025 50 Prozent mehr als noch 2023, Rückleuchten ersetzen 10 Prozent mehr. Die Gründe erläutert Daniel Röschli, Direktor des Branchenverbands Carrosserie Suisse. Weitere Themen: · Viele Bäume haben unter der Trockenheit im Sommer gelitten, vor allem in den Städten. St. Gallen warnte zum Beispiel vor abbrechenden Ästen. Auch in Basel geht es den Bäumen nicht gut, wie der abtretende Leiter der Stadtgärtnerei, Emanuel Trueb, im Gespräch erklärt. · Wegen Starkregens ist in Guinea ein Abfallberg ins Rutschen gekommen und hat mindestens 32 Menschen getötet. Die Deponie liegt mitten in der Hauptstadt Conakry und die Menschen haben unmittelbar daneben gewohnt. Wie es zu diesem Unglück kommen konnte, ordnet Afrika-Korrespondent Fabian Urech ein. · In der haitianischen Gemeinde Kenscoff oberhalb der Hauptstadt Port-au-Prince haben bewaffnete Banden laut UNO-Angaben 47 Menschen getötet. Die Banden setzten Häuser in Brand und stürmten eine Kirche, in der Menschen Schutz suchten. Zwar wird Haiti seit Jahren von Gewalt erschüttert. Doch warum es jetzt wieder dazu kam – und warum in Kenscoff –, das beantwortet der Journalist und Haiti-Kenner Toni Keppeler.

  3. 48

    Bankkarte nutzen – auch bei Blackout

    Banken, Zahlungsdienstleister und der Detailhandel haben sich darauf verständigt, Offline-Zahlungen einzuführen. Roland Pfister vom Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung sagt, was neu möglich wird. Weitere Themen: · Ein Tornado hat im südfranzösischen Dorf Pomas in der Nähe der Pyrenäen gewütet. Jürg Zogg von SRF Meteo ordnet ein, wie aussergewöhnlich das Ereignis ist. Und sagt, ob solche Tornados in der Schweiz auch möglich sind. · Salt und Sunrise prüfen, ob sie ihre Antennen gemeinsam nützen wollen. Warum dies in einem Land wie der Schweiz mit Bergen Sinn macht, sagt Ralf Beyeler, Telekom-Fachmann beim Vergleichsdienst moneyland.ch. · Am Wochenende kam es im Süden Thailands zu Dutzenden koordinierten Brand- und Sprengstoffanschlägen. Ausgerechnet jetzt, wo die Regierung neue Friedensbemühungen angekündigt hat. Südostasienkorrespondent Martin Aldrovandi erklärt, wer dahinter steckt.

  4. 47

    Wie viel riskieren die USA und Kanada im Handelskonflikt?

    Kanada will die 50 Prozent Zölle der USA zum Schutz seiner Beschäftigten und Unternehmen in gleicher Höhe erwidern. Die Regierung sehe ihre Souveränität und ihre Schlüssel-Industrien bedroht, sagt der freie Journalist Gerd Braune, der in Ottawa lebt. Ausserdem: · Auffallend viele Frauen in Präsident Trumps Administration sind äusserst loyal und gleichzeitig mediengewandt. USA-Experte Stephan Bierling von der Universität Regensburg analysiert die Personalbesetzung und sagt, die weiblichen Angestellten bedienten ein traditionelles Frauenbild. · Im neuen Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China werden erstmals die Menschenrechte erwähnt - es geht unter anderem um Bestimmungen gegen Kinder- oder Zwangsarbeit. China-Experte Ralph Weber von der Universiät Basel findet die Erwähnung der Menschenrechte zwar bemerkenswert, in der Realität werde sich aber nicht viel ändern. Die Trockenheit macht dem Panamakanal zu schaffen. Er führt wenig Wasser. Die Behörden lassen darum weniger Schiffe durch. Was heisst das für den globalen Handel? Das fragen wir Ferdinand Rauch, er ist Professor für internationalen Handel an der Universität St. Gallen.

  5. 46

    Künstliche Intelligenz: Jobkiller in der IT-Branche?

    KI kann längst selbst Programmcodes schreiben. Gleichzeitig wird der Berufseinstieg für junge Entwicklerinnen und Entwickler schwieriger. Das hat auch Jarin gespürt. Ist die künstliche Intelligenz schuld am schwierigeren Berufseinstieg? Unsere Bestandesaufnahme zeigt ein differenzierteres Bild. Jarin erzählt, wie er den Berufseinstieg erlebt hat. Er ist 25, hat gerade sein Software-Engineering-Studium abgeschlossen und nach langer Suche eine Juniorstelle gefunden.

  6. 45

    Zu wenig Kinder für Kita-Plätze

    Kinderbetreuungsplätze waren lange begehrt, aber kaum zu haben. Nun gebe es zumindest teilweise zu viele Kinderbetreuungsplätze, sagt der Verband Kinderbetreuung Schweiz, kibesuisse. Was das für die Kitas bedeutet, sagt Maximiliano Wepfer, Mediensprecher von kibesuisse. Ausserdem: · Unter den Menschen, die aus Marokko in Ceuta angekommen sind, waren auch viele minderjährig. Mehr als 2000 haben die spanischen Behörden nun identifiziert, melden sie. Rund 500 besonders schutzbedürftige unbegleitete Minderjährige sollen aufs Festland nach Spanien gebracht werden. Wie minderjährige Personen identifiziert werden und welche Schutzrechte sie haben, erklärt die Migrationsrechtsprofessorin der Uni Freiburg, Sarah Progin. · Statt Fussball soll es nun Basketball sein: Josh Kushner, der Bruder des Schwiegersohns von US-Präsident Donald Trump, von Jared Kushner, hat die L.A. Lakers gekauft. Nachdem es nichts wurde als Investor für die Fussball-WM-Rechte, besitzt er nun ein Basketball-Team. Welche Absichten er damit verfolgt, sagt Sarah Sendner, Wirtschaftsjournalistin in New York. · Einen Kredit in der Höhe von 100 Millionen Dollar soll die Zürcher Kantonalbank einem Rohstoffunternehmen gewährt haben, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Offenbar soll dieses Unternehmen mehrere Banken mit gefälschten Dokumenten getäuscht haben, um an diese Kredite zu kommen. Die Hintergründe erläutert Wirtschaftsjournalist Manuel Rentsch. · ChatGPT zeigt ab nächster Woche auch in Europa und der Schweiz in der Gratis-Version Werbung. Digital-Redaktor Guido Berger sagt, wie diese Anzeigen in die Gespräche mit ChatGPT eingeflochten werden.

  7. 44

    Sommer-Skigebiete werden immer rarer

    Als letztes Skigebiet in der näheren Umgebung hat nun auch das Stilfser Joch im Südtirol geschlossen. Deshalb müssen die Schweizer Skrennfahrerinnen und -fahrer das Training vermehrt in Übersee absolvieren. Für den Ski-Nachwuchs sei das immer weniger finanzierbar, sagt SRF-Skiexperte Marc Berthod. Und: · In den USA spielt sich derzeit ein bemerkenswerter Verteilkampf ab. Im Zentrum steht Kalifornien, wo die Bevölkerung im November über eine kontroverse Steuer abstimmt. Einmalig sollen alle Milliardäre im Bundesstaat fünf Prozent Steuern auf ihre Vermögen zahlen. Ist das ein neuer Klassenkampf? Das beantwortet USA-Expertin Claudia Brühwiler. · Die neue, gigantische Marienstatue in Polen soll Gläubige aus aller Welt anziehen – sie ist 55 Meter gross und steht in einem kleinen Dorf im Inneren des Landes. Norbert Bischofberger aus der Religionsredaktion erklärt, warum der Marienkult in Polen besonders gross ist und warum dennoch nicht alle Freude an der Statue haben. · Ausserdem geht es um Narwale, sie sind so etwas wie die Einhörner der Meere. Denn die Wale haben eine Art Horn am Kopf, das bis zu zwei Meter lang sein kann und eigentlich als Zahn bezeichnet wird. Nun haben Forschende diese Narwalzähne zum ersten Mal bis ins Innerste untersucht. SRF-Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erklärt, weshalb der Aufbau dieser Zähne einmalig ist und wofür die Erkenntnisse der Forschenden gut sein können.

  8. 43

    Behindertenverbände diskutieren Verteilung von Bundesgeldern

    Rund 155 Millionen Franken zahlt der Bund jährlich an Behindertenorganisationen. Menschen mit psychischen Behinderungen erhalten derzeit im Verhältnis weniger Geld als solche mit einer Sinnes- oder körperlichen Behinderung. Muriel Langenberger von Pro Mente Sana zeigt die Folgen auf. Weitere Themen: · Noch immer harren in Ceuta, in der spanischen Exklave auf dem afrikanischen Kontinent, mehrere Hundert unbegleitete Kinder und Minderjährige aus. Wie es ihnen geht, beschreibt «Spiegel»-Reporterin Zoé Kammermann. Sie war vor Ort und steht mit einigen der Betroffenen in Kontakt. · Das Memorandum of Understanding zwischen den USA und Iran ist offiziell Geschichte. Anfang der Woche ist die Frist von 60 Tagen verstrichen, in der es hätte Verhandlungen geben sollen. Roland Popp, Nahost-Experte an der Militärakademie der ETH Zürich, zieht Bilanz. · Auch die neuesten Gespräche bringen keinen Durchbruch in der Gazafrage. Israel und die Hamas halten nach den Gesprächen mit dem US-Gesandten Jared Kushner an ihren Forderungen fest. Nahost-Kennerin Gudrun Harrer schätzt die aktuelle Situation ein.

  9. 42

    Rega: «Hatten einen intensiven und einsatzreichen Sommer»

    Ab heute sind in den meisten Kantonen die langen Ferien vorbei – und damit auch die intensivste Zeit für die Schweizerische Rettungsflugwacht. Rega-Sprecher Mathias Gehrig dazu, welchen Einfluss das heisstrockene Wetter auf die Anzahl Einsätze gehabt hat. Weitere Themen: • Stunden vor dem Start einer Militärübung zwischen den USA und Südkorea hat US-Präsident Trump angeordnet, die Übung zurückzufahren. Es sei ein «feindseliges Signal», das man an Nordkorea sende, begründete er seinen Entscheid. Schliesslich habe er eine gute Beziehung zum nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un. Was Trumps Befehl für die US-Verbündeten in Ostasien heisst, erklärt SRF-Korrespondent Samuel Emch. • Die Artenvielfalt und ganze Ökosysteme geraten weltweit immer stärker unter Druck. Vor vier Jahren haben sich deshalb fast alle Staaten im kanadischen Montreal darauf geeinigt, bis 2030 mindestens 30 Prozent der Land- und Meeresflächen zu schützen. Jetzt warnt die UNO: Die bisherigen Fortschritte reichen nicht aus. Wie weit die Welt von den vereinbarten Zielen entfernt ist, erörtert SRF-Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann. • Es gibt Anzeichen dafür, dass sich das Great Barrier Reef in Australien erholt. Dies, weil sich das Meer um das grösste Korallenriff der Welt wegen eines Monsunregens abgekühlt hat. Welche Anzeichen das sind, weiss Korallenforscherin Maren Ziegler von der deutschen Universität Giessen.

  10. 41

    Putins Besuch reisst alte Wunden auf

    Der russische Präsident Putin hat die Kurilen im Nordwestpazifik besucht. Tokio reagierte scharf, denn Japan erhebt Anspruch auf die Inselgruppe, die im Zweiten Weltkrieg von der Sowjetunion erobert worden ist. SRF-Japan-Korrespondent Thomas Stalder sagt, was der Besuch bei Japans Regierung auslöst. Ausserdem in dieser Sendung: · Microsoft krebst zurück: Das Unternehmen investiert weniger Geld in Technologien, die CO2 aus der Atmosphäre absaugen. Wieso das einen grösseren Einfluss auf diese Absaug-Technologie haben könnte, sagt Wirtschafts-Redaktor Klaus Ammann. · Finnland hat sich erholt: Heute vor 30 Jahren hat das finnische Handy-Unternehmen Nokia mit dem 9000 Communicator das Büro in der Hosentasche verwirklicht. Das iPhone hat das finnische Unternehmen vom Handy-Markt verdrängt. Für viele Finnen und Finnen war das traumatisch. Wie sie sich erholt haben und was heute ihr Selbstverständnis ausmacht, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann. · Dinosaurier sind verbrannt: Vor 66 Millionen Jahren hat der Einschlag eines rund zehn Kilometer großen Asteroiden auf der Erde die Dinosaurier ausgelöscht. Eine neue Studie zeigt nun, dass sie an der grossen Hitze gestorben sind. Woher diese kam, erklärt der freie Wissenschafts-Journalist Simon Storz.

  11. 40

    Trumps verliert enge Vertraute: Sprecherin Leavitt tritt ab

    Die Sprecherin von Donald Trump, Karoline Leavitt, kündigt ihren Rücktritt per Ende August an – aus familiären Gründen, wie die Regierung mitteilt. Politologe und USA-Kenner Thomas Jäger über ihre Wichtigkeit als Trumps Sprachrohr, ihre künftige Aufgabe für den US-Präsidenten – und die Nachfolge. Weitere Themen: · Der neue britische Premierminister Andy Burnham erlebt diese Woche seine erste Bewährungsprobe: Die Regierung entlässt rund 5000 Häftlinge frühzeitig aus den Gefängnissen. Darunter auch Schwerverbrecher, die wegen Totschlags verurteilt sind. Der Grund dafür ist seit Jahren bekannt: Die britischen Haftanstalten sind überfüllt. Warum Burnham nun trotzdem in der Kritik steht, weiss der freie Journalist in London, Peter Stäuber. · Eigentlich sind sich diese zwei Parteien spinnefeind: die deutsche CDU und die Partei die Linke. Doch in der Linkspartei werben seit dieser Woche prominente Stimmen für eine Zusammenarbeit. Im Herbst stehen nämlich Landtagswahlen im Bundesland Sachsen-Anhalt an. Wenn die CDU dort an der Macht bleiben will, kommt sie kaum an der Linkspartei vorbei. Politikwissenschaftlerin Ursula Münch über die Annäherungsversuche der Links-Partei – und wie sie bei der CDU ankommen. · Im Wallis ist einem Medienbericht zufolge der Bella-Tola-Gletscher verschwunden. Auf rund 3000 Metern Höhe sollen nur noch einige Schneefelder zu sehen sein. Der aktuelle Hitzesommer dürfte dem Gletscher auf der deutsch-französischsprachigen Grenze stark zugesetzt haben. Ist der Gletscher nun für immer weg? Antworten von ETH-Gletscherforscher Matthias Hug. · Ist das ein KI-Song? Das ist oft schwer zu erkennen. Der Streamingdienst Spotify will künftig explizit bei den Profilen von Künstlerinnen und Künstlern darauf hinweisen, wenn dahinter KI steckt. Spotify schreibt, mit dieser Massnahme wolle man mehr Vertrauen schaffen. Wie hilfreich ein solches Label ist, erörtert SRF-Digitalredaktor Guido Berger.

  12. 39

    Sonnenfinsternis in Europa: Warum uns sowas früher Angst machte

    Am Mittwochabend gibt es über Europa eine Sonnenfinsternis. Hierzulande bedeckt der Mond bis zu 93 Prozent der Sonne. Es ist die stärkste partielle Sonnenfinsternis in der Schweiz seit 1999. Religionsexpertin Judith Wipfler erzählt, warum Menschen so etwas früher als bedrohlich wahrnahmen. Weitere Themen: · Der Libanon schafft als erster arabischer Staat die Todesstrafe ab. Neu gibt es anstelle der Todesstrafe eine verschärfte lebenslange Haft mit Zwangsarbeit. Zwar hat der Libanon seit 2004 niemanden mehr hingerichtet. Doch der Schritt ist dennoch historisch, sagt die freie Journalistin Meret Michel im Libanon. · Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien laufen die Rettungsarbeiten. Das Beben hat - Stand Mittwochvormittag - mindestens 250 Menschen das Leben gekostet, Unzählige werden vermisst, Tausende sind verletzt. Fabian Hayoz ist stellvertretender Botschafter in Kolumbien und schätzt die aktuelle Lage vor Ort ein. · In Russland sind Kriegsgegner nach wie vor unerwünscht: Bei der Parlamentswahl im September wird nun doch keine Partei antreten, die ein Ende des Kriegs gegen die Ukraine fordert. Das Oberste Gericht hat die liberale Partei Jabloko von der Wahl ausgeschlossen. Von der russischen Wahlkommission wurde sie Ende Juli noch einstimmig zugelassen. Warum das Hin und Her? Ulrich Schmid, Professor für Osteuropastudien an der Universität St. Gallen erklärt’s.

  13. 38

    Will Revolut eine «normale» Bank werden?

    Immer mehr Menschen nutzen die Dienstleistungen von Smartphone-Banken. Eine davon ist Revolut. Dieses Fin-Tech-Unternehmen hat nun in Frankreich eine Banklizenz erhalten. Was verspricht man sich davon. Und wie sieht es in der Schweiz aus? Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge gibt Antworten. Weitere Themen: Für US-Präsident Donald Trumps Rückflug nach dem Nato-Gipfel in der Türkei wurde wegen einer Drohung zu einer List gegriffen. Trump stieg in Ankara vor laufenden Kameras in die Regierungsmaschine ein, stieg dann aber laut «Washington Post» unbemerkt in einen Catering-Container. Was danach passierte, davon berichtet SRF-Redaktor Julius Schmid. Nach dem Drohnen-Vorfall am Flughafen in Leipzig will die deutsche Regierung noch stärker in die Drohnenabwehr investieren. Wie man gefährliche Drohnen erkennen und stoppen kann und wo die Schweiz bei der Drohnenabwehr steht, sagt Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich. Er arbeitet mit dem Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) zusammen. Einem US-amerikanischen Forschungsteam der Universität Stanford ist es erstmals gelungen, mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz die Bauanleitung für neue, funktionsfähige Viren herzustellen. Wissenschaftsredaktorin Cathrin Caprez erklärt, wie die Forscher vorgegangen sind und wo die Hoffnungen und Gefahren liegen. Kürzlich wurde in einem Kloster in der Toskana ein Rezept gefunden aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Mixtur ähnelt Coca-Cola. Wurde das Brausegetränk vielleicht gar nicht in den USA erfunden, sondern in Italien? Kulturredaktorin Gisela Feuz ist der Sache nachgegangen.

  14. 37

    Eingeschränkte Schifffahrt auf dem Rhein – droht ein Gütermangel?

    Der Deutsche Bundesverband für Binnenschifffahrt warnt: Der Wassermangel im Rhein könnte schon in den nächsten Tagen die internationale Transportroute im mittleren Flussabschnitt zwischen Koblenz und Mainz unterbrechen. Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi über die Folgen, auch für die Schweiz. Weitere Themen: · Die Billig-Airline EasyJet erhält einen neuen Besitzer: US-Finanzinvestor Apollo hat sich in einem Bieterwettsreit durchgesetzt. Er kauft nun für umgerechnet gut sechs Milliarden Franken EasyJet-Aktien. Ob dies ein guter Preis ist, sagt Stefan Eiselin, Herausgeber von «Aero-Telegraph». · Er war der jüngste Schwarze Professor an der Universität Cambridge in England. Jetzt ist der Soziologe Jason Arday zurückgetreten. Ihm werden Plagiate und Ungenauigkeiten in seinen Arbeiten vorgeworfen. Einen Blick auf den öffentlichen Diskurs rund um den Fall wirft Caspar Hirschi, Professor für Geschichte an der Uni St. Gallen. · In weiten Teilen Spaniens ist diesen Mittwoch eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Das zieht auch viele Touristinnen und Touristen an. Die freie Journalistin Julia Macher berichtet vom Ausnahmezustand vor Ort.

  15. 36

    Drogen an der Street Parade: «lieber keine Experimente»

    An der der grössten Techno-Partys der Welt gibt es für das Drogen-Informationszentrum der Stadt Zürich viel zu tun denn es betreibt an der Street Parade mobile Drogenteststellen. Dominique Schori, Co-Leiter des Zentrums, beobachtet neue Entwicklungen. Weitere Themen: · Und grad nochmals Street Parade: Rund 90 Tonnen Abfall müssen danach so schnell wie möglich weggeräumt werden. Thomas Jörg, Einsatzleiter Street Parade der Stadtreinigung Zürich, freut sich trotzdem auf die Aufgabe. · Der ehemalige Chef der Raiffeisenbank, Pierin Vincenz, muss erneut vor Gericht. Am Montag beginnt der Berufungsprozess vor dem Zürcher Obergericht. Ihm wird Betrug vorgeworfen. In erster Instanz ist er zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Muss er nun wirklich ins Gefängnis? Antworten gibt Wirtschaftsrechtsprofessor Peter V. Kunz. · Das türkische Parlament beginnt mit der Beratung über ein Amnestie-Gesetz für Mitglieder der PKK. Das Gesetz soll die Rückkehr von tausenden PKK-Mitgliedern in die türkische Gesellschaft regeln. Wie Präsident Recep Tayyip Erdogan politisch davon profitieren kann, erklärt der freie Journalist Thomas Seibert.

  16. 35

    Welchen Schaden können Drohnen mit Sprengstoff anrichten?

    In Deutschland ist am Flughafen in Leipzig eine Drohne gefunden worden, die mit Sprengstoff beladen war. Der deutsche Innenminister sagt, dieser Vorfall habe sicherheitspolitisch eine neue Qualität. Die Sicherheitsexpertin Ulrike Franke ordnet ein, wie gefährlich solche Drohnen sind. Weitere Themen in dieser Sendung: · In den USA befindet sich die Demokratische Partei in einem Richtungsstreit. Auf der einen Seite steht ein moderates Lager, auf der anderen Seite ein linkes Lager. Bei den Vorwahlen der Demokraten in Michigan hat das linke Lager nun einen Schlüsselsieg gefeiert. Sarah Wagner von der Atlantischen Akademie in Rheinland-Pfalz über die Bedeutung dieser Vorwahl. · Im Kosovo reissen alte Wunden wieder auf. Die Behörden haben letzte Woche zwei Massengräber gefunden. Sie stammen möglicherweise aus der Zeit des Kosovo-Kriegs. Auslandredaktor Janis Fahrländer klärt, was man bis jetzt über diese Gräber weiss. · In der Tiefsee wollen einige Firmen und Staaten Bergbau betreiben und im grossen Stil Metalle abbauen. An einer Konferenz dazu wollte man Regeln für den Bergbau in der Tiefsee festlegen. Doch dieses Ziel ist gescheitert. Wie bewertet Wissenschaftsrektorin Cathrin Caprez das Ergebnis der Konferenz?

  17. 34

    Cyberangriff in Liechtenstein: Hacker waren stundenlang im System

    Zwei Tage nachdem über 30'000 Datensätze aus einem liechtensteinischen Behördenregister gestohlen wurden, ist klar: Die Angreifer haben die Daten einzeln abgefragt und heruntergeladen - dafür waren sie stundenlang im System. Wie kann das passieren? Cybersicherheitsexperte Raphael Reischuck erklärt. · Je früher Kinder Soziale Medien benutzen, desto schlechter sind sie in der Schule - zeigt eine neue Studie. Kinder mit einem Konto ab der 6. Klasse schneiden in Tests schlechter ab als Kinder, die erst ab der 9. Klasse Soziale Medien verwenden. Klaus Zierer, Leiter Schulpädagogik an der Universität Augsburg, ordnet ein. · Das Kino-Unternehmen IMAX befindet sich im Höhenflug. Der Film "The Odyssey" hat weltweit das Publikum in die Säle mit der ganz grossen Leinwand gelockt. Nun bricht auch der neue Spiderman-Film Eintrittsrekorde. Das spiegelt sich auch in der Aktie: sie klettert auf ein neues Allzeithoch. SRF-Filmredaktor Enno Reins analysiert. · Können wir übers Leben reden? Diese Frage stellt SRF-Moderator Donat Hofer in der Serie "Donat auf Achse" auch diesen Sommer wieder. Er fährt mit einem kleinen Kamerateam in einem alten Auto durch die Schweiz und spricht spontan mit Menschen. Wie spontan ist das alles wirklich? Donat Hofer erzählt vom Dreh.

  18. 33

    Wie sicher ist die Trinkwasserversorgung in der Schweiz?

    Es ist weiterhin trocken in der Schweiz - und Regen ist nicht in Sicht. Was dies für die Trinkwasserversorgung hierzulande bedeutet, erklärt Rolf Kipfer vom Wasserforschungsinstitut EAWAG. Weitere Themen: · Stromknappheit wegen Trockenheit? Ungarn schaltet sein einziges Atomkraftwerk ab - die Donau führ zu wenig Wasser, um das AKW zu kühlen. Das Problem: 40 Prozent des Stroms in Ungarn kommt aus diesem AKW. Wirtschaftsredaktor Matthias Heim ordnet ein. · 11 Länder, darunter die USA, Grossbritannien, Frankreich oder Deutschland, warnen gemeinsam vor IT-Fachkräften aus Nordkorea. Die top qualifizierten Leute heuern unter falschen Identitäten in IT-Firmen an, um das nordkoreanische Atomprogramm zu finanzieren. Mit der Anstellung von Leuten aus Nordkorea machen sich die Firmen strafbar. Was dahintersteckt, weiss Tanja Eder, SRF-Digitalredaktorin. · Die 2015 gestürzte Regierungschefin von Myanmar, Aung San Suu Kyi, ist seit 5 Jahren in Haft. Die Sorge um die Gesundheit der heute 81-Jährigen wuchs. Nun hat die Militärregierung einen Besuch des Roten Kreuzes IKRK zugelassen. Was man darüber weiss, erzählt Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi.

  19. 32

    Tiefer Rheinpegel: «Preis für Tankerladung hat sich verdreifacht»

    Mehrere Flüsse in Europa führen wenig Wasser – so wie der Rhein. Dieser hat in Deutschland einen historischen Tiefstand erreicht; mit Folgen für Tiere, Pflanzen und die Schiffe, die die Fracht in die Schweiz transportieren. Weitere Themen: · Die Schweizer Kultmarke Mammut wird chinesisch. Eine Investmentfirma mit Sitz in Peking hat den Aargauer Outdoor-Ausrüster gekauft. Der Hauptsitz soll jedoch im Aargau bleiben. Auch die Mitarbeitenden dort sollen weiter beschäftigt werden. Doch verliert Mammut mit diesem Verkauf die Schweizer Identität? Der ehemalige Mammut-CEO Oliver Pabst glaubt das nicht. · Die USA und Japan haben gemeinsam am Devisenmarkt interveniert, um die japanische Währung Yen zu stützen. Das hat es so seit Jahrzehnten nicht gegeben. Was das für Japan bedeutet – und was sich die USA davon versprechen, schätzt Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge ein. · Beim Krieg im Nahen Osten rückt ein weiterer Schauplatz verstärkt in den Fokus: der Irak. Die USA und Saudi-Arabien griffen letzte Woche Stellungen im Land an. Ziel seien Iran-treue Milizen gewesen, so die US-Armee. Die Politspitze im Irak verurteilte die Angriffe. Warum der Irak derzeit in den Nahostkrieg hineingezogen wird, weiss Politikwissenschaftler Thomas Schmidinger von der Universität im irakischen Erbil.

  20. 31

    1. August ohne Feuerwerk und Grill: Wie wird das durchgesetzt?

    Keine Knallerei und keine Bratwürste vom Grill - der 1. August wird dieses Jahr anders. Wegen der grossen Trockenheit sind Feuer und Feuerwerk fast in der ganzen Schweiz verboten. Wie lässt sich das durchsetzen? Feuerwehrkommandant Sandro Heinzmann hat Antworten. · FIFA-Chef Gianni Infantino will die Weltmeisterschaften teilweise privatisieren. Dagegen wehren sich die europäischen Verbände: Die UEFA ruft zum Boykott der WM auf. Johannes Aumüller, Journalist für Sportpolitik, sagt, was das für die FIFA bedeutet. · Mitte Juli kaperten somalische Piraten einen tansanischen Öltanker, seit April halten Piraten vier Schiffe und 67 Crewmitglieder gefangen: Rund um das Horn von Afrika, bei Somalia und Äthiopien, nimmt die Piraterie wieder zu. Die freie Journalistin Bettina Rühl in Nairobi erzählt. · Die Musikpreise "Grammy Awards" hatten im Juni bekannt gegeben, dass eine neue Kategorie für asiatische Musik eingeführt werden soll. Das sorgt für Kritik. BTS, die im Moment die bekannteste asiatische Pop-Band, will deshalb die nächste Preisverleihung 2027 boykottieren. SRF-Musikredaktorin Gisela Feuz ordnet ein.

  21. 30

    In der Schweiz wird mehr gebaut – sinken dadurch auch die Mieten?

    In den letzten zwölf Monaten wurden in der Schweiz so viele Wohnungen zum Bau bewilligt wie seit 2018 nicht mehr. Wirtschaftsredaktor Dario Pelosi erklärt, ob das für eine Entlastung auf dem angespannten Wohnungsmarkt reicht. Weitere Themen: · Satellitenbilder zeigen einen Erdwall, der sich durch den Gazastreifen zieht, errichtet vom israelischen Militär. Wie realistisch ist es, dass Israel so dauerhaft eine Grenze zieht? Die Einschätzung der freien Journalistin Vera Weidenbach. · Österreich verlängert den Wehrdienst: Statt sechs müssen Rekruten nun neun Monate ins Militär. Wie kommt das bei den Parteien, den Militärs und den jungen Männern an? Das Gespräch mit Auslandredaktor Peter Voegeli. · 20 Millionen Schiiten reisen in die irakische Stadt Kerbala, es ist die weltweit grösste jährliche Pilgerreise. Mit dabei ist dieses Jahr auch die Theologin Christine Schliesser von der Universität Zürich. Sie erzählt, was sie als Christin bei dieser Reise erwartet.

  22. 29

    Warum der FIFA-Plan Infantinos Handschrift trägt

    Die FIFA will die Fussball-WM teilweise privatisieren. Mögliche Investorengelder kommen aus den USA, auch der Name Trump fällt im Kontext des Deals. Was schwebt FIFA-Präsident Gianni Infantino da vor? Das Interview mit Sportjournalist Ronny Blaschke. Weitere Themen: · Ob Polizistinnen und Polizisten einen Schweizer Pass haben sollen, das wird an manchen Orten kontrovers diskutiert. In Basel-Stadt können Ausländerinnen und Ausländer aber schon fast seit 30 Jahren bei der Polizei arbeiten. Bislang benötigen sie dafür eine unbefristete Niederlassung, eine C-Bewilligung. Jetzt geht der Stadtkanton noch weiter, wie der Sonntags-Blick berichtet hat: Neu will Basel-Stadt auch Ausländer mit einer befristeten B-Bewilligung ins Korps aufnehmen. Ein Beitrag von Basel-Korrespondent Roger Lange. · Zum ersten Mal entsteht zwischen Russland und Nordkorea eine Strassenbrücke. Die zwei Länder vertiefen so ihre Zusammenarbeit, und zwar nicht nur symbolisch: Die Brücke dürfte auch für Rüstungstransporte dienen, erklärt Ulrich Schmid, Professor für Osteuropa-Studien an der Universität St. Gallen. · Kamele gelten als Wüstenschiffe: Sie tragen Lasten durch die kargen Landschaften und kommen mit extremer Hitze besser zurecht als fast jedes andere Nutztier. Doch am Horn von Afrika ist es mittlerweile auch für die einhöckrigen Kamele, die Dromedare, zu heiss. Die Konsequenzen erklärt Afrika-Korrespondentin Sarah Fluck.

  23. 28

    Syrien will Sicherheitsvertrag mit Israel

    Syrien will die Aussenpolitik neu ausrichten. Das Land befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg mit Israel – nun wird aktiv an einer Sicherheitsvereinbarung zwischen den beiden Ländern gearbeitet. Nahost-Expertin Monika Bolliger ordnet ein. · Wer nach Venedig will, muss Eintritt bezahlen. Dieses Jahr hat Venedig damit so viel Geld verdient wie noch nie – insgesamt 5 Millionen Euro. Ist das der erhoffte Effekt? Italien-Korrespondent Franco Battel erklärt. · In Polen ist die langjährige Regierungspartei PiS auseinandergebrochen - wegen einem Richtungsstreit zwischen dem Parteichef und dem ehemaligen Ministerpräsidenten. Worum bedeutet das für Polens Politik? Der freie Journalist in Polen, Jan Opielka, analysiert. · Der deutsche Autobauer Porsche baut weitere 5'000 Stellen ab bis 2035. Zusätzlich zu ca. 4'000, die bereits beschlossen waren. In den letzten Jahren gings für den Konzern steil bergab. Was lief schief? Birgit Priemer, Chefredaktorin der Automobil-Zeitschrift «auto motor und sport», ordnet ein.

  24. 27

    Nach CSD-Anschlag: "Es trifft Berlin mitten ins Herz"

    Bei einem mutmasslich islamistischen Anschlag auf die Pride-Parade CSD in Berlin sind eine Frau getötet & 29 weitere verletzt worden. An der Demo für mehr queere Rechte war auch Adrian Knecht, Co-Präsident von Pink Cross Schweiz dabei. Er erzählt von seinen Erlebnissen. · Im Westen von Frankreich kämpfen Tausende Feuerwehrleute gegen die Waldbrände. Das Ausmass ist historisch: Rund 200'000 Menschen mussten die Region um Bordeaux schon verlassen. Frankreich-Korrespondentin Miriam Mathis schildert die Situation. · Ein Test der US-Softwarefirma OpenAI ist aus dem Ruder gelaufen. Die Künstliche Intelligenz von OpenAI verschaffte sich Zugriff auf fremde Systeme. Die Forderung nach einem sogenannten „Kill Switch“, einem Not-Ausschalt-Knopf für KI, wird lauter. Digitalredaktor Jürg Tschirren ordnet ein. · In der Provinz Guang-Dong hat China einen Teilchenbeschleuniger gestartet. Es ist die weltweit erste Forschungsanlage für sogenannte Schwer-Ionen. Eine Art "Supermikroskop für die Physik-Forschung", erklärt Wissenschaftsjournalist Frank Grotelüschen.

  25. 26

    Ukraine beschiesst riesigen russischen Onlinehändler

    Schon zum dritten Mal in kurzer Zeit hat die Ukraine Warenlager von Wildberries angegriffen – das Unternehmen gilt als das russische Amazon. David Nauer, SRF-Russland- und Ukraine-Korrespondent, ordnet ein. Und: · Die Marktmacht des Tech-Unternehmens Google ist der EU ein Dorn im Auge. Sie spricht darum eine Busse gegen Google aus in der Höhe von 890 Millionen Euro. Wirtschaftsredaktor Jan Baumann sagt, was die EU Google genau vorwirft. · In den USA haben die Jungen das Sparschwein entdeckt: Keine Generation hat so früh mit dem Sparen begonnen wie die 14- und 29-Jährigen. Was hinter dieser Bewegung steckt und wie die Generation Z konkret Geld spart, sagt US-Wirtschaftskorrespondent Jens Korte. · Der Fall Maisano soll Folgen haben für alle Spitäler in der Schweiz. Das fordert die Eidgenössische Qualitätskommission. Nach dem Skandal an der Herzklinik des Zürcher Unispitals sollen Lehren gezogen werden. Der Präsident der Kommission, Michael Jordi, sagt, was sich an Schweizer Spitälern nun ändern muss. · Der Aargauer Missbrauchsfall wird seit Tagen in Schweizer Medien behandelt. Welche Folgen kann diese mediale Aufmerksamkeit auf den späteren Prozess haben? Marianne Heer war bis 2021 Richterin am Kantonsgericht in Luzern und sagt, ob sich diese Berichterstattung strafmildernd auswirken kann.

  26. 25

    Google-Suche lässt Kassen von Alphabet klingeln

    Der Konzern verdient weiterhin vor allem mit der Google-Suche viel Geld – obwohl lange befürchtet wurde, künstliche Intelligenz könnte genau dieses Geschäft unter Druck setzen. Wirtschaftsredaktorin Nora Meuli ordnet die Zahlen ein. Ausserdem in dieser Sendung: · Vorsicht in den Schweizer Bergen: Die anhaltende Hitze diesen Sommer verändere die Verhältnisse im Hochgebirge. Dadurch werden gewisse Routen gefährlicher. Deshalb mahnt der Schweizer Alpenclub SAC zur Vorsicht. Wie sich die Situation in den Schweizer Bergen verändert hat, sagt Severin Karrer, Bergführer und verantwortlich für die Ausbildung beim SAC. · Diskussionen nach Tötungsdelikte an Frauen im Tessin: Ein brutaler Mord an einer Frau hat in den vergangenen Tagen und Wochen das Tessin aufgerüttelt: Ein Mann hat seine Ex-Frau umgebracht und sich danach selber in die Luft gesprengt. Es ist bereits der dritte gemeldete Femizid im Kanton Tessin dieses Jahr. Korrespondent Iwan Santoro sagt, was dieser Fall im Tessin auslöst. · Aufgepasst vor automatisierter Gesichtserkennung: In London hat die Polizei 2500 Personen seit dem Jahr 2024 festgenommen, mit Hilfe automatischer Gesichtserkennung. Auch in der Schweiz fordern einzelne politische Kreise mehr Mittel für die Polizei, um den öffentlichen Raum zu überwachen. Rahel Estermann sitzt für die Grünen im Luzerner Kantonsrat und arbeitet für den Verein digitale Gesellschaft, der sich gegen Überwachung einsetzt. Sie erklärt, wieso solche automatisierte Überwachungen heikel sein können.

  27. 24

    Armeechef abgesetzt: Selenski reagiert auf Proteste

    Nach tagelangen Protesten hat der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski Armeechef Oleksander Syrskyi entlassen. Letzte Woche hatte Selenski den populären Verteidigungsminister Mychailo Fedorow entlassen. ARD-Korrespondent Stephan Laack in Kiew zur Bedeutung für den Kriegsverlauf. Ausserdem in dieser Sendung: · Premiere in Europa: Frankreich will ein Verbot von sozialen Medien für Kinder unter 15 Jahren. Beide Parlamentskammern haben deutlich angenommen. Frankreichkorrespondentin Mirjam Mathis sagt, warum der Entscheid so deutlich ausgefallen ist. · Die Huthi-Miliz lässt den Konflikt mit Saudi-Arabien wieder aufflammen. Sie blockiert das Rote Meer für saudi-arabische Schiffe. Dies könnte sich auf den Welthandel und damit auf grosse Teile der Bevölkerung auswirken, schätzt Nahost-Expertin Gudrun Harrer ein. · Der US-Technologie-Konzern Microsoft geht eine Zusammenarbeit mit dem europäischen KI-Unternehmen Mistral AI ein. Microsoft erhofft sich mehr Unabhängigkeit von Open AI. Auch für den Technologie-Standort Europa könnte diese Zusammenarbeit ebenfalls neue Impulse bringen, ist KI-Experte Max Meister überzeugt. · Die Tate-Brüder wurden in den USA festgenommen und sollen an Grossbritannien ausgeliefert werden. Dort sind die Influencer angeklagt – unter anderem wegen Vergewaltigung, Menschenhandel und Körperverletzung. Mit ihrem frauenfeindlichen Männerbild wurden Andrew und Tristan Tate attraktiv für die republikanische Partei. Nun wird das für die Partei zur Herausforderung, sagt Stephan Bierling, Professor für internationale Politik an der Universität Regensburg.

  28. 23

    Schafft Nicaraguas Präsident Ortega die Demokratie ganz ab?

    In Nicaragua soll es keine Wahlen mehr geben, hat Präsident Daniel Ortega in einer Rede verkündet. Er will der Opposition den Weg zur Macht versperren. Nicaragua-Expertin Alina Ripplinger vom GIGA-Institut Hamburg erklärt, wie Ortega das genau rechtfertigt. Die weiteren Themen: In China sind in den letzten Tagen Millionen von Freundschaften und Liebesbeziehungen abrupt beendet worden. Das ist allerdings nicht freiwillig passiert, und es sind auch keine Beziehungen zwischen Menschen – sondern zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz. Die chinesische Regierung hat es auf sogenannte KI-Companions abgesehen. Das sind Apps, auf denen man Beziehungen zu digitalen Robotern aufbauen kann. Der freie Ostasien-Korrespondent Fabian Kretschmer erklärt, was dahintersteckt. In der indischen Hauptstadt Neu Delhi ist es am Montag zu einem grossen Protest gekommen: Anhängerinnen und Anhänger der sogenannten Kakerlaken-Bewegung haben versucht, zum Parlament zu marschieren. Dabei hat sich die Polizei mit Schlagstöcken und Tränengas in den Weg gesteltl. Die freie Indien-Korrespondentin Natalie Mayroth erklärt, was die Protestierenden antreibt. Die Fussball-WM hat in vielerlei Hinsicht für Aufsehen gesorgt – zum Beispiel auch, weil die christliche Religion zur Schau gestellt wurde wie selten zuvor. Zuletzt an der grossen Halbzeit-Show im WM-Finale mit Justin Biber, der da nicht einen seiner grossen Hits gesungen hat, sondern seinen Song "Everything Hallelujah". Religions-Redaktorin Nicole Freudiger zu den Hintergründen.

  29. 22

    Buenos Aires feiert nach der Niederlage Argentiniens an der WM

    Spanien holt sich den Pokal bei der Fussballweltmeisterschaft, Argentinien muss sich mit dem zweiten Platz begnügen. Und doch herrscht in Argentinien eine gute Stimmung, berichtet Südamerika-Korrespondentin Karen Naundorf. Die weiteren Themen: · In Madrid waren die Glücksgefühle schon während des Final-Spiels wahrzunehmen, aber so richtig los ging es erst nach dem Sieg der Furia Roja über Argentinien, berichtet Sonderkorrespondentin Karina Rierola. · Für politisch Verfolgte – beispielsweise aus China – gilt Thailand als Zufluchtsort. Doch dieses Image bröckelt. Das zeigt der Fall des chinesischen Journalisten Bai Zhaodong, der vor den chinesischen Behörden nach Thailand geflüchtet ist. Denn er wurde festgenommen und könnte bald an China ausgeliefert werden – obwohl er als politisch Verfolgter Flüchtlingsstatus hat. Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi erläutert die Einzelheiten des Falls. · In Kanada wüten derzeit starke Waldbrände, deren Rauch bis in den Nordosten der USA für schlechte Luft sorgt. Darum droht US-Präsident Trump Kanada mit zusätzlichen Zöllen. Kanada müsse für die Kosten der Luftverschmutzung zahlen, weil das Land seine Wälder nicht richtig pflege. Gerd Braune, freier Journalist in Kanada, schildert das Ausmass der aktuellen Brände.

  30. 21

    Ebola: Warum breitet sich das Virus in Kongo-Kinshasa weiter aus?

    Seit Ende Mai sind in Kongo-Kinshasa fast 800 Menschen am Ebola-Virus gestorben, mehr als 2'200 Infektionen sind bestätigt. Laut der WHO hat sich das Virus noch nie so schnell ausgebreitet. Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl ordnet ein, warum sich Ebola bis anhin nicht stoppen liess. Die weiteren Themen: · In Shanghai läuft die «World AI Conference». Beim Treffen dürfte dieses Jahr nicht nur Künstliche Intelligenz, sondern auch die Politik im Zentrum stehen. Das zeigt auch ein Auftritt von Xi Jinping, der zum ersten Mal bei der Konferenz dabei ist. Claudia Stahel, Journalistin in Shanghai, ordnet die Teilnahme von Xi ein. · Plug-In-Hybride verbrauchen mehr Sprit als gedacht. Das hat die EMPA, die Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, festgestellt. Sie hat den Verbrauch dieser Autos untersucht, die sowohl einen Verbrennungs- wie auch einen Elektromotor haben. Studienautorin Miriam Elser spricht über die neuen Erkenntnisse der EMPA. · Madonna, Shakira, Justin Bieber - sie sind nur einige der Stars, die am Sonntag beim Finale der Fussball-WM an der ersten Halbzeitshow dieser Art teilnehmen. Die Halbzeitpause könnte insgesamt rund 30 Minuten dauern - doppelt so lang wie die internationalen Fussballregeln erlauben. Sportjournalist Ronny Blaschke ordnet ein, wie viel Super Bowl in den Plänen der FIFA für diesen WM-Final steckt.

  31. 20

    Beliebter ukrainischer Verteidigungsminister muss gehen

    In der Ukraine baut Präsident Selenskyj seine Regierung um. Besonders im Fokus steht dabei Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow, einst enger Vertrauter Selenskyjs und Hoffnungsträger für die Modernisierung der Armee. Was er geleistet hat, erklärt der ukrainische Journalist Dennis Trubetskoy. Die weiteren Themen: · Viele Länder waren auf die Corona-Pandemie schlecht vorbereitet. Besonders deutlich zeigte sich das in Grossbritannien. Die Regierung hat damals insgesamt knapp 15 Milliarden Pfund für Schutz-Ausrüstung ausgegeben. Ein neuer Bericht sagt nun, dass zwei Drittel dieser Ausgaben verschwendet worden seien. Peter Stäuber, freier Journalist in Grossbritannien, erklärt, wie die Untersuchungskommission zu diesem Schluss kam. · Die SVP Zürich sorgt mit einem Social Media-Post aktuell für Schlagzeilen. Das mit Künstlicher Intelligenz erstellte Bild bewirbt die Schweizer Neutralität – mit Menschen in bayerischer Tracht. Anne Schulz, Professorin für Politische Kommunikation an der Universität Zürich, zu den möglichen Auswirkungen, die der Einsatz von KI in Wahlkämpfen nach sich ziehen könnte. · Diese Woche findet in Bern das 43. Gurtenfestival statt. Musik, draussen sein und mit tausenden anderen den Sommer feiern – das ist seit jeher das Erfolgsrezept. Verändert haben sich aber die Ticket-Preise. SRF-Musikredaktor Luca Bruno erklärt, wie die Preissteigerungen zustande kommen.

  32. 19

    Frankreichs WM-Reise ist nach schwacher Leistung vorbei

    Der Tenor in Frankreichs Medien ist klar: «Les Bleus» sind im Halbfinal zurecht ausgeschieden. Die Mannschaft sei nicht wiederzuerkennen gewesen – irgendwie aus den Wolken gefallen. SRF 4 News-Redaktorin Claudia Pfister hat die Stimmen aus den französischen Medien zusammengetragen. Weiter in dieser Sendung: · Gemeinsame Militärübungen: Die sogenannte Koalition der Willigen will zusammen mit der Ukraine militärische Manöver testen – in Nachbarländern der Ukraine. Militärexperte Gustav Gressel sagt, ob dies vor allem ein politisches Signal an Russland ist oder tatsächlich ein wichtiger Schritt, um militärisch zusammenzurücken. · Familiäre Nachfolge: Nach dem überraschenden Tod des republikanischen Senators Lindsey Graham kümmert sich nun seine jüngere Schwester Darline Graham Nordone um die Amtsgeschäfte. Wie aussergewöhnlich dieser Fall ist, erklärt Stephan Bierling, Professor für internationale Politik an der Universität Regensburg. · Essen aus Luft: Eine Erfindung aus Finnland verspricht, Nahrung bloss aus Luft, Wasser und Energie herzustellen. Aus einer speziellen Mikrobe entsteht das Pulver Solein. Wie dieser Vorgang genau funktioniert, schildert SRF-Nordeuropa-Korrespondentin Felicie Notter.

  33. 18

    Proteste in Grönland gegen Einfluss der USA

    Die USA wollen ihren Einfluss auf die arktische Insel vergrössern. Dagegen haben sich die Menschen in Grönland gewehrt. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann erklärt, wieso sich die Menschen vor allem gegen ein Ölförderprojekt des Unternehmens «Greenland Energy" auflehnen. Ausserdem in der Sendung: · Nun will auch Japan einen eigenen zentralen Geheimdienst aufbauen. Das Land verfügte zwar bereits über mehrere Nachrichtendienste, will diese aber unter Premierministerin Sanae Takaichi deutlich stärker bündeln. Martin Fritz, freier Journalist in Tokio, erklärt, was sich dadurch ändern soll. · China kämpft bereits mit dem neunten Taifun der Saison. Mit «Bavi» ist am Wochenende der stärkste Juli-Taifun seit rund 70 Jahren auf Land getroffen. Mehr als 2,5 Millionen Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Ostasien-Korrespondent Samuel Emch erklärt, wie die chinesische Regierung den Taifun für politische Zwecke nutzt. · Die Mega-Fusion in Hollywoods Filmbranche könnte doch noch scheitern. Zwölf US-Bundesstaaten wehren sich dagegen, dass Paramount den Film-Konzern Warner Bros übernehmen soll. Die Staaten klagen gegen das Justizministerium, das dafür grünes Licht gegeben hat. Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff sagt, was die Bundesstaaten gegen diese Fusion haben.

  34. 17

    Ukrainische Drohnenangriffe als Heldentat gefeiert

    In ukrainischen Medien werden die Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Öl-Infrastruktur als Erfolg dargestellt. Weit kritischer ist die Bevölkerung, sagt NZZ-Reporterin Katharina Bracher. Ausserdem in der Sendung: · Katastrophe in Thailand: In einer Bar in Bangkok ist ein Brand ausgebrochen. 27 Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Solche Unglücke gibt es immer wieder. Erhöht wird die Sicherheit von öffentlichen Einrichtungen dadurch nicht zwingend, sagt Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi. · Rekordverdächtiger Hitzesommer 2026: In gewissen Aspekten könnte der Sommer dieses Jahr extremer ausfallen und ein Jahrhundertsommer werden. Stephanie Westerhuis von SRF Meteo erklärt, wieso dies noch nicht definitiv ist. · Waldbrände haben auch positive Seiten: An verschiedenen Orten in Europa brennen Wälder. In Spanien haben diese an nur einem Tag zehn Todesopfer gefordert. Wann Waldbrände auch positiv sein können für die Natur, erklärt Daniel Scherrer, Forscher an der Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). · Faszinierende Bewegungen im Meer: Zum ersten Mal konnten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler messen, wie sich zwei Erdplatten im Ozean auseinanderbewegen und dabei Lava austritt. Wieso das aussergewöhnlich ist, schätzt SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel ein.

  35. 16

    Ukraine soll Lizenz für Patriot-Raketen erhalten

    US-Präsident Donald Trump will der Ukraine ermöglichen, selbst Patriot-Flugabwehrraketen herzustellen. Bis die ersten eigens produzierten Raketen zum Einsatz kommen, dürfte es jedoch mehrere Jahren dauern, sagt Fabian Hoffmann von der norwegischen Militärakademie in Oslo. Die weiteren Themen: · Die Hitze in der Schweiz hält an. Unter den hohen Temperaturen leiden nicht nur einige Menschen, sondern auch Gemüse und Früchte. SRF 4 News-Redaktorin Reena Thelly hat auf dem Marktplatz in Basel mit Landwirten und Verkäuferinnen gesprochen und wollte wissen, was die Hitze mit dem Gemüse und den Früchten anstellt, die auf unsere Teller kommen. · Das Gastgeschenk für die Staats- und Regierungschefiinen und -chefs am Nato-Gipfel in Ankara sorgt derzeit für Aufsehen. Gastgeber Recep Tayyip Erdogan liess den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Revolver mit eingraviertem Namen überreichen. Thomas Seibert ist freier Journalist in der Türkei und ordnet ein, was Erdogan mit dem Geschenk bewirken wollte. · Noch vor Kurzem hatte Stephan Kandelhardt keinen Schweizer Pass. Nun ist er gewählter Gemeinderat von Oberweningen ZH und engagiert sich für seine Gemeinde. Zürich-Reporter Can Külahcigil hat ihn zu einem Fest für Politikerinnen und Politiker begleitet und mit ihm über seine besondere Geschichte gesprochen.

  36. 15

    Erdbeben-Hilfe in Venezuela: Trump verfolgt Eigeninteressen

    In Venezuela steigt die Zahl der Todesopfer auch zwei Wochen nach den schweren Erdbeben immer noch. Bei der Rettung engagieren sich die USA auffällig stark. Trump spielt das in die Hände, sagt die freie Journalistin Anne Demmer. Ausserdem in dieser Sendung: · «Alarmstufe Rot», mit diesen Worten warnte UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk in Genf kürzlich vor einer Katastrophe in der sudanesischen Stadt El Obeid. Rund eine halbe Million Menschen sind dort eingeschlossen. Hager Ali, Sicherheits-Expertin am Giga-Institut erklärt, wie gefährlich die Situation für die Bevölkerung vor Ort ist. · Fifa-Effekt: Die Wirtschaft im Kanton Zürich profitiert von der Weltmeisterschaft in Übersee. Während der WM steigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ungefähr um 1 Prozent. Wie stark der Kanton von diesem Effekt tatsächlich profitiert, sagt Kevin Gismondi, Ökonom bei der Zürcher Kantonalbank, die den Effekt untersucht hat. · Physio-Knatsch: Der Streit um die neue Tarifstruktur eskaliert. Die grossen Praxen spalten sich vom Branchenverband ab. Was das für Patientinnen und Patienten bedeutet, sagt Felix Schneuwly, Gesundheitsfachmann beim Vergleichsdienst Comparis.

  37. 14

    Nigel Farage sagt Goodbye – und gleich wieder Hello

    Der Chef der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Nigel Farage, hat überraschend seinen Parlamentssitz aufgegeben. Gleichzeitig will er bei der Ersatzwahl wieder antreten. Peter Stäuber ist freier Journalist in Grossbritannien und ordnet ein, wie Farage dieses politische Manöver schaffen will. Weitere Themen: · Russland steht vor der Rückkehr zu den Olympischen Spielen. Das Internationale Olympische Komitee hat die Sanktionen gegen Russland vorläufig aufgehoben. Was hinter dieser Entscheidung steckt, erklärt Johannes Aumüller, Sportjournalist der Süddeutschen Zeitung. · Südossetien hat sich in den 90er-Jahren von Georgien losgesagt. Das Ziel war Autonomie – doch von dem Traum ist wenig übrig: Heute wird die Region weitgehend von Russland kontrolliert. Das zeigt auch ein Wechsel an der Spitze der Regierung. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie spricht über den neuen Präsidenten und wie seine Verbindungen nach Moskau aussehen. · Norwegen hat grünes Licht gegeben für eine Weltpremiere: Nördlich von Bergen soll an der Küste ein Schiffstunnel entstehen, der so gross ist, dass auch Transport- und Fährschiffe hindurchfahren können. Was sich Norwegen von diesem Grossprojekt erhofft, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann.

  38. 13

    Hamas löst de-facto-Regierung im Gazastreifen auf

    Die Hamas hat mitgeteilt, ihre de-facto-Regierung im Gazastreifen aufzulösen. Als Übergang sollen nun Technokraten regieren. Islamwissenschaftler Simon Wolfgang Fuchs von der Hebräischen Universität Jerusalem ordnet ein, ob das ein weiterer Schritt im sogenannten Friedensplan von Donald Trump ist. Weitere Themen: · Waldbrände, sie sind aktuell nicht nur in Europa ein Thema, sondern auch in der Schweiz – so zum Beispiel in Bettingen BS, wo ein Waldstück in Flammen aufging. Ein Mann hat trotz Verbot ein Feuer an einer Grillstelle gemacht. Wie es derzeit um die Waldbrandgefahr hierzulande steht, weiss Boris Pezzatti vom Tessiner Ableger der Forschungsanstalt WSL. · Eine BBC-Recherche sorgt für Aufregung: Der britische Sender hat auf Instagram in Indien Anzeigen gefunden, die für Videos von Kindsmissbrauch werben. Aufgrund dieser Recherche macht die indische Regierung nun Druck auf den Insta-Konzern Meta. Die freie Journalistin Nathalie Mayroth in Indien hat sich den BBC-Dokumentarfilm dazu angesehen und erläutert, wie Nutzerinnen und Nutzer in Indien solche Inhalte zu sehen bekommen. · Am Wochenende hat die deutsche AfD ihren Parteitag abgehalten. Dabei zeigten sich Risse innerhalb der Partei. Offenbar kämpfen zwei Lager um die Macht. «Spiegel»-Journalistin Ann-Katrin Müller über die (Un-)Einigkeit in der AfD.

  39. 12

    Wie schützt der SFV seine Spieler gegen Rassismus?

    Rassistische Online-Kommentare gegen Fussballer nehmen zu. An der laufenden WM sind es gemäss FIFA drei Prozent mehr als noch 2022. Betroffen ist auch das Schweizer Nationalteam. Was der Verband dagegen unternimmt, sagt Adrian Arnold, Sprecher des Schweizerischen Fussballverbands SFV. Die weiteren Themen: · Im Tierschutzfall Ramiswil haben die Solothurner Behörden dutzende Hunde eingeschläfert. In über hundert Fällen zurecht, wie eine externe Untersuchung sagt: Es waren Herdenschutzhunde, und die seien nur schwer vermittelbar. Felix Hahn, Leiter der Fachstelle Herdenschutz bei der landwirtschaftlichen Beratungszentrale AGRIDEA, ordnet das ein. · Besonders rechte Parteien machen in Grossbritannien immer wieder Politik mit den sogenannten «Grooming Gangs»: Männer sollen systematisch und über Jahre hinweg 250'000 Mädchen und Frauen vergewaltigt haben. Aber stimmt das wirklich? Melanie Kömle vom SRF-Netzwerk Faktencheck hat nachgeforscht. · «Das Ende einer Ära», schreibt die Financial Times. Als erster grosser Akteur der Gaming-Industrie will Sony seine Videospiele nur noch digital verkaufen. Digitalredaktor Guido Berger über die Tragweite dieses Schritts.

  40. 11

    250 Jahre USA: Was aus den Idealen der Gründerväter geworden ist

    Am 4. Juli feiern die USA jeweils ihre Unabhängigkeit. Diesmal ist es genau 250 Jahre her, seit sich die 13 Kolonien vom britischen Königreich losgesagt und die Vereinigten Staaten gegründet haben. Claudia Brühwiler, Dozentin für Amerikanistik an der Universität St. Gallen ordnet den Feiertag ein. · Die USA haben sich den Zugang zu einem der grössten Vorkommen an Wolfram gesichert, das noch nicht erschlossen ist – und das liegt in Kasachstan. US-Präsident Trump und sein Umfeld sollen sich privat daran bereichern. Welche wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen Kasachstan verfolgt, erklärt Russlandkorrespondent Calum MacKenzie. · In Thailand ist ein 11-jähriger Junge mit einem Pickup-Truck in eine Pilgergruppe von Mönchen gefahren. Mindestens neun Mönche sind ums Leben gekommen, mehrere weitere sind verletzt. Südostasienkorrespondent Martin Aldrovandi über die Gefahren, die auf thailändischen Strassen lauern. · Die erzkonservative Glaubensgemeinschaft der Piusbrüder hat im Wallis vier neue Bischöfe geweiht. Der Papst hat die Weihung aber nicht erlaubt. Deshalb wurden die neuen Bischöfe, sowie jene zwei Bischöfe, die die Weihung durchgeführt haben, exkommuniziert. SRF-Religionsexperte Norbert Bischofberger beleuchtet die Hintergründe.

  41. 10

    Schweden will das Bargeld zurück – zumindest ein Stück weit

    In Schweden sind Münzen und Banknoten aus dem Alltag fast verschwunden. Jetzt soll ein neues Gesetz das Bargeld aber wieder stärken. Das Gespräch mit Nordeuropakorrespondent Bruno Kaufmann. Weitere Themen: · Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Das steht seit dem 1. Juli im Schweizer Zivilgesetzbuch. Aber was bedeutet gewaltfreie Erziehung genau - und wo fängt Gewalt gegenüber dem eigenen Kind an? Das Gespräch mit der Erziehungsberaterin Sibylle Arnold von Kinderschutz Schweiz. · Die deutsche Politikerin und ehemalige Linken-Abgeordnete Sarah Wagenknecht will wieder ins Gespräch kommen. Dafür umwirbt sie Alice Weidel, Chefin der rechtspopulistischen AfD. Wagenknecht lädt Weidel zu gemeinsamen Wahlkampveranstaltungen und kontroversen Debatten ein. Aber was haben beide gemeinsam? Die Einschätzung von Stefan Reinhart, der für SRF regelmässig über deutsche Politik berichtet. · Zwei Milliarden Dollar soll Donald Trump im vergangenen Jahr eingenommen haben – für seine Privatkasse. Vor allem mit Krypto-Geschäften hat der US-Präsident viel Geld gemacht. Wie Trump daran genau verdient, erklärt US-Börsenkorrespondent Jens Korte.

  42. 9

    «Meilenstein»: Neues Kinderschutzgesetz in Kraft

    Ab heute gilt in der Schweiz der Grundsatz der gewaltfreien Erziehung. Eltern sollen ihre Kinder ohne körperliche Bestrafungen, psychische Gewalt und erniedrigende Behandlung erziehen. Regula Bernhard-Hug von der Stiftung Kinderschutz Schweiz erklärt, was sich damit verändert. Ausserdem: · Wer in Grossbritannien Asyl erhält, soll unter bestimmten Bedingungen bis zu 10'000 Pfund für Unterkunft und Lebensunterhalt zurückzahlen müssen. Der freie Journalist Peter Stäuber sagt, warum die Regierung ihre Asylpolitik verschärft. · Donald Trump ist ein gutes Stück reicher geworden, seit er wieder US-Präsident ist. Ein neuer Bericht zeigt, dass Trump mindestens zwei Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 eingenommen hat. Woher kommt all das Geld? Das beantwortet Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff. · Ein virales Video zeigt, wie beim Matterhorn auf 4000 Metern Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Online vermuten einige Nutzerinnen und Nutzer, es handle sich um einen Fake. Ob das stimmt, beantwortet Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi. · Dieselbusse können erstaunlich gut zu Elektrobussen umgebaut werden, zeigt ein neuer Bericht der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa. Wie das geht, erklärt Empa-Mitarbeiter Harald Desing.

  43. 8

    Unicef-Mitarbeiter in Venezuela: «Ausmass ist herzzerreissend»

    Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela mit mehr als 1700 Toten bergen Rettungskräfte noch immer Verschüttete. Doch auch jene, die überlebt haben, sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, wie das Kinderhilfswerk Unicef mitteilt. Unicef-Mitarbeiter Gabriel Vockel schildert die Situation vor Ort. Weitere Themen: · US-Präsident Donald Trump hat vor dem Obersten Gericht mehrere Rückschläge erlitten. Er scheiterte unter anderem mit schärferen Regeln bei der Briefwahl oder mit einer Kündigung einer Gouverneurin der US-Notenbank Fed. Wie ist das einzuordnen? Und ist der Supreme Court für Trump ein Bremser oder ein Erfüllungsgehilfe? Antworten vom Politikwissenschaftler Thomas Jäger von der Universität Köln. · In rund einer Woche findet in der Türkei ein Nato-Gipfel statt. Neben Präsident Erdogan werden auch andere Staatsoberhäupter teilnehmen, nicht aber zahlreiche türkische Medienschaffende. Ihnen wurde die Akkreditierung für den Gipfel verwehrt. Warum? Erläuterungen vom freien Journalisten in Istanbul, Thomas Seibert. · Erwärmt sich das Klima weiter, so müssen wir uns alle auf noch intensivere Hitzeperioden und damit andauernd hohe Temperaturen einstellen – auch zu Hause. Müsste in der Schweiz also anders gebaut werden? Andri Gerber, Professor für Architektur und konstruktives Entwerfen an der ZHAW, erklärt, wie Gebäude anders gestaltet werden könnten.

  44. 7

    Wie heiss war es in den letzten Tagen im Vergleich mit 2003?

    Das grosse Schwitzen hat – vorerst – ein Ende. Nacht 12 Tagen. Damit war die aktuelle Hitzewelle gleich lang wie jene im August 2003. Roman Brogli von SRF Meteo ordnet die Temperaturen ein und blickt auf den möglichen weiteren Verlauf dieses Sommers. · In Uganda hat Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba in seiner Funktion als Armeechef die Schliessung des unabhängigen Medienunternehmens «Nation Media Group» verfügt. Naveena Kottoor, freie Journalistin in Kenia ordnet die Ereignisse ein und erklärt die Situation der Medien im afrikanischen Land. · Elon Musks Starlink dominiert bisher den Markt für Satelliteninternet. Über 10’000 Satelliten kreisen für Starlink bereits um die Erde, Millionen Kundinnen und Kunden nutzen den Dienst weltweit. Nun will China mit einem eigenen Projekt dagegenhalten: SpaceSail. Worum es dabei geht, sagt SRF-China-Korrespondent Samuel Emch. · Das hat vor ihm noch kein britischer Monarch getan: König Charles hat seine Steuerunterlagen offengelegt. Damit will er für mehr Transparenz bei den königlichen Finanzen sorgen: Peter Stäuber, freier Journalist in London über die Höhe der Steuerzahlung und die Hintergründe. · Milliarden für den Wiederaufbau und politische Rückendeckung für die Ukraine – darum ist es an der aktuellen Wiederaufbaukonferenz in Polen gegangen. Doch das Treffen wurde von Spannungen überschattet. Was das bewirkt hat, erklärt Osteuropaexperte Marcel Hirsiger.

  45. 6

    Die Erde steht in Venezuela noch nicht still

    Immer wieder werden in Venezuela Nachbeben registriert, nach den zwei schweren Erdbeben, die weite Teile des Landes verwüstet haben. Auch für grössere Nachbeben besteht ein Risiko, erklärt Stefan Wiemer, Leiter des Schweizerischen Erdbebendiensts. Weitere Themen: · Nach Venezuela reist auch ein Rettungsteam aus der Schweiz. Mit dabei sind acht Hunde vom Rettungsdienst Redog, einem Verein, der Such- und Rettungshunde ausbildet. Zentralpräsidentin Linda Hornisberger hat den Einsatz koordiniert. · Wer ein iPad oder ein Macbook kaufen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Apple ehöht nämlich weltweit seine Preise. Für einen Laptop bedeutet schnell Extrakosten in Höhe von 200 Franken. Jan Baumann erklärt, warum Apple diesen Schritt macht. · Am Montag wird die Google-Tochter Alphabet in den Dow Jones aufgenommen. Für Alphabet ist das nicht nur eine gute Nachricht. Grund ist: Der sogenannte «dow curse», also der «Fluch des Dow Jones». Was es damit auf sich hat, erklärt US-Börsenkorrespondent Jens Korte. · Europa leidet unter der Hitze. In Frankreich fallen AKWs und Züge aus, Schulen bleiben geschlossen, die Krankenhäuser kommen an ihre Grenzen. Auch in Spanien werden Rekordtemperaturen gemessen. Und doch scheinen die Probleme dort weniger gravierend zu sein als etwa in Frankreich. Was macht Spanien anders? Die Einschätzung von Julia Macher, freie Journalistin in Barcelona. · Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere passen sich an die Hitze an. Zum Beispiel Vögel. Das funktioniert ähnlich wie bei hechelnden Hunden, erklärt Livio Rey von der Vogelwarte Sempach.

  46. 5

    UNO-Bericht wirft Israel Völkermord vor

    Ein neuer Bericht der UNO-Kommission erhebt schwere Vorwürfe gegenüber Israel. So sollen israelische Sicherheitskräfte gezielt palästinensische Kinder ins Visier genommen und getötet haben. ARD-Korrespondent Julio Segrador in Tel Aviv ordnet den Bericht ein. Die weiteren Themen: · An der Downing Street 10 in London fahren schon bald wieder Umzugswagen vor: Bald übernimmt in Grossbritannien der fünfte Regierungschef in sechs Jahren das Amt. Adrian Ritz forscht Public Management an der Universität Bern und schätzt ein, wie effizient ein politisches System sein kann, wenn es ständig im Wandel ist. · In Lateinamerika rücken zwei weitere Länder nach rechts. In Kolumbien hat der Rechtsaussen-Politiker Abelardo de la Espriella die Präsidentschaftswahl gewonnen, während in Peru die konservative Keiko Fujimori uneinholbar vorne liegt. Henning Suhr arbeitet in Uruguay für die Konrad Adenauer Stiftung und erklärt, worauf der Stimmungswandel in Südamerika zurückzuführen ist. · Der US-Dollar trägt den Status einer Leitwährung und gibt damit weitgehend den Takt in der Wirtschaft und in geopolitischen Konflikten an. Doch der Ukrainekrieg und der Irankrieg könnten diesen Status in Frage stellen. Der Yuan, die chinesische Währung, gewinnt zunehmend an Einfluss. Börsenkorrespondent Jens Korte schätzt ein, ob der US-Dollar seine Vormachtstellung verliert.

  47. 4

    Kampf gegen Doping: Fifa in der Kritik

    Doping ist auch im Fussball ein Thema, aber es wird wenig darüber gesprochen. Das gilt auch für die laufende Fussball-WM. Experten kritisieren die FIFA, dass sie zu wenig teste und zu intransparent sei. Der Weltfussballverband brüstet sich mit seinen «umfangreichen» Massnahmen. Weitere Themen: · Jetzt aber wirklich: Die deutsche Bundesregierung will eine Rentenreform verabschieden. Bei dem Thema haben sich die Koalitionspartner CDU/CSU und SPD in der Vergangenheit ordentlich gestritten. Ist das der langersehnte Befreiungsschlag für die angeschlagene Regierung? Einschätzungen von Mark Schieritz, Politikredaktor bei der Wochenzeitung «Die Zeit». · Wochenlang wurden in Peru Wahlzettel gezählt. Nun ist klar: Die konservative Keiko Fujimori wird neue Präsidentin. Ihre Wahlversprechen: Mehr Ordnung für Peru, mehr Sicherheit und auch weniger Banden-Kriminalität. Kann Fujimori mit ihrer harten Hand die Lage beruhigen? Wir haben mit dem Länderdirektor von Helvetas in Peru, Richard Haep, gesprochen. · Sie sind in Not und brauchen Hilfe, kriegen die aber nur gegen Sex: Mitarbeitende der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sollen geflüchtete Frauen im Tschad sexuell missbraucht haben. Dies zeigt ein interner Bericht der Hilfsorganisation. Die Journalistin Birte Mensing erklärt, wie die Fälle ans Licht kamen.

  48. 3

    Der Bund schaut genauer hin bei der Gesundheit von Kindern

    Wie geht es den Kindern und Jugendlichen in der Schweiz? Ein neuer Bericht des Bundes zeigt: Grundsätzlich geht es ihnen gut, doch insbesondere für die Altersgruppe der Elf- bis Fünfzehnjährigen gibt es Herausforderungen. Annette Fahr vom Bundesamt für Gesundheit erklärt die Gründe dafür. Die weiteren Themen: · Es ist heiss, und Regen ist derzeit kaum in Sicht. Da fragt sich: Wie trocken ist es eigentlich gerade? Eine Antwort darauf gibt die Trockenheitsplattform des Bundes. Fabia Hülser, Zuständige beim Bundesamt für Umwelt, sagt, was sich auf der Plattform genau ablesen lässt. · Nach Wochen unter öffentlichem Druck ist Grossbritanniens Premier Keir Starmer zurückgetreten. Jetzt soll es wahrscheinlich Andy Burnham richten, der wie Starmer zur Labour-Partei gehört. Peter Stäuber, freier Journalist in London, sagt, was für eine Stimmung den nächsten britischen Premier erwartet. · In Albanien gibt es seit Wochen Proteste gegen ein geplantes Luxusresort auf einer Insel, die eigentlich unter Naturschutz steht. Hinter dem Projekt steht unter anderem Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Doch inzwischen geht es bei den Protesten um mehr als nur das Bauprojekt, sagt die freie Journalistin Franziska Tschinderle.

  49. 2

    Iran und USA: Warum gibt es kein gemeinsames Bürgenstock-Foto

    Bis tief in die Nacht haben die Delegationen aus den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock verhandelt. Obwohl es positive Signale gibt, gibt es kein gemeinsames Foto. Politikwissenschaftler Ali Fatollah-Nejad erklärt, warum nicht. Weitere Themen in dieser Sendung: Gibt es im sozialistischen Kuba bald Filialen von Starbucks oder McDonald’s? Bisher unvorstellbar, aber die Regierung plant grosse wirtschaftliche Reformen, um so die schwere Wirtschaftskrise in Kuba zu bewältigen. Aber, lassen sich marktwirtschaftliche Mechanismen einfach so «hineinpflanzen» in ein zutiefst sozialistisches Land? Antworten dazu von Lateinamerika-Korrespondentin Sandra Weiss. Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon mehr als vier Jahre und damit länger als der Erste Weltkrieg. Historikerinnen und Historiker ziehen immer häufiger Parallelen zwischen den beiden Kriegen. Historiker Jörn Leonhard darüber, ob man Kriege vergleichen darf. Die 89. Tour de Suisse ist schon wieder vorbei. Das Radrennen durch die Schweiz dauerte neu nur noch fünf Tage. Zudem sind die Etappen kürzer und die Frauen- und Männerrennen finden am selben Tag am gleichen Ort statt. Tourdirektor Olivier Senn zieht ein erstes Fazit zum neuen Konzept.

  50. 1

    Wird Andy Burnham nächster britischer Premierminister?

    Andy Burnham gilt als möglicher Herausforderer von Grossbritanniens angeschlagenem Premierminister Keir Starmer. Nun hat der Bürgermeister von Manchester bei einer Nachwahl den Einzug ins Parlament geschafft. Grossbritannien-Korrespondent Michael Gerber ordnet die Chancen Burnhams ein. · Die Ukraine hat am Donnerstag einen der massivsten Drohnengriffe auf Moskau seit Kriegsbeginn durchgeführt. Eine Ölraffinerie wurde schwer beschädigt und die Moskauer Flughäfen waren zwischenzeitlich geschlossen. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie erklärt, wie sich solche Angriffe auf die Stimmung in Russland auswirken. · Ein Kaffeebecher von Starbucks sorgt in Südkorea für Empörung: Die Kaffee-Kette lancierte in dem Land einen Becher mit dem Namen «SS Tank» und dies am 18. Mai. An dem Tag wird der blutigen Niederschlagung eines Studentensaufstands während der Zeit der Militärdiktatur gedacht. Jetzt schickt Starbucks seine Mitarbeitenden zur Geschichtsnachhilfe. Der freie Südkorea-Korrespondent Fabian Kretschmer mit den Einzelheiten. · Die Schweiz ist nicht mehr das wettbewerbsstärkste Land der Welt. Sie fällt im Ranking der Business- Schule IMD auf Platz drei zurück. Auch andere europäische Länder sind abgerutscht. Wirtschafts-Redaktor Jan Baumann hat sich das Ranking genauer angeschaut.

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What is 4x4 Podcast about?

Wer die News schon kennt, will mehr: Einordnung, Analyse, Hintergrund. Genau das bietet der 4x4 Podcast von Montag bis Freitag mit ausgewählten Gesprächen und Reportagen aus der Schweiz und aus aller Welt. 4x4 von SRF 4 News - Verstehen, was wirklich wichtig ist.

How often does 4x4 Podcast release new episodes?

4x4 Podcast has 50 episodes. Check the episode list to see recent publication dates and frequency.

Where can I listen to 4x4 Podcast?

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Who hosts 4x4 Podcast?

4x4 Podcast is created and hosted by Schweizer Radio und Fernsehen (SRF).
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