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PODCAST · news

4x4 Podcast

Wer die News schon kennt, will mehr: Einordnung, Analyse, Hintergrund. Genau das bietet der 4x4 Podcast von Montag bis Freitag mit ausgewählten Gesprächen und Reportagen aus der Schweiz und aus aller Welt. 4x4 von SRF 4 News - Verstehen, was wirklich wichtig ist.

  1. 50

    Ukraine soll Lizenz für Patriot-Raketen erhalten

    US-Präsident Donald Trump will der Ukraine ermöglichen, selbst Patriot-Flugabwehrraketen herzustellen. Bis die ersten eigens produzierten Raketen zum Einsatz kommen, dürfte es jedoch mehrere Jahren dauern, sagt Fabian Hoffmann von der norwegischen Militärakademie in Oslo. Die weiteren Themen: · Die Hitze in der Schweiz hält an. Unter den hohen Temperaturen leiden nicht nur einige Menschen, sondern auch Gemüse und Früchte. SRF 4 News-Redaktorin Reena Thelly hat auf dem Marktplatz in Basel mit Landwirten und Verkäuferinnen gesprochen und wollte wissen, was die Hitze mit dem Gemüse und den Früchten anstellt, die auf unsere Teller kommen. · Das Gastgeschenk für die Staats- und Regierungschefiinen und -chefs am Nato-Gipfel in Ankara sorgt derzeit für Aufsehen. Gastgeber Recep Tayyip Erdogan liess den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Revolver mit eingraviertem Namen überreichen. Thomas Seibert ist freier Journalist in der Türkei und ordnet ein, was Erdogan mit dem Geschenk bewirken wollte. · Noch vor Kurzem hatte Stephan Kandelhardt keinen Schweizer Pass. Nun ist er gewählter Gemeinderat von Oberweningen ZH und engagiert sich für seine Gemeinde. Zürich-Reporter Can Külahcigil hat ihn zu einem Fest für Politikerinnen und Politiker begleitet und mit ihm über seine besondere Geschichte gesprochen.

  2. 49

    Erdbeben-Hilfe in Venezuela: Trump verfolgt Eigeninteressen

    In Venezuela steigt die Zahl der Todesopfer auch zwei Wochen nach den schweren Erdbeben immer noch. Bei der Rettung engagieren sich die USA auffällig stark. Trump spielt das in die Hände, sagt die freie Journalistin Anne Demmer. Ausserdem in dieser Sendung: · «Alarmstufe Rot», mit diesen Worten warnte UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk in Genf kürzlich vor einer Katastrophe in der sudanesischen Stadt El Obeid. Rund eine halbe Million Menschen sind dort eingeschlossen. Hager Ali, Sicherheits-Expertin am Giga-Institut erklärt, wie gefährlich die Situation für die Bevölkerung vor Ort ist. · Fifa-Effekt: Die Wirtschaft im Kanton Zürich profitiert von der Weltmeisterschaft in Übersee. Während der WM steigt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ungefähr um 1 Prozent. Wie stark der Kanton von diesem Effekt tatsächlich profitiert, sagt Kevin Gismondi, Ökonom bei der Zürcher Kantonalbank, die den Effekt untersucht hat. · Physio-Knatsch: Der Streit um die neue Tarifstruktur eskaliert. Die grossen Praxen spalten sich vom Branchenverband ab. Was das für Patientinnen und Patienten bedeutet, sagt Felix Schneuwly, Gesundheitsfachmann beim Vergleichsdienst Comparis.

  3. 48

    Nigel Farage sagt Goodbye – und gleich wieder Hello

    Der Chef der rechtspopulistischen Partei Reform UK, Nigel Farage, hat überraschend seinen Parlamentssitz aufgegeben. Gleichzeitig will er bei der Ersatzwahl wieder antreten. Peter Stäuber ist freier Journalist in Grossbritannien und ordnet ein, wie Farage dieses politische Manöver schaffen will. Weitere Themen: · Russland steht vor der Rückkehr zu den Olympischen Spielen. Das Internationale Olympische Komitee hat die Sanktionen gegen Russland vorläufig aufgehoben. Was hinter dieser Entscheidung steckt, erklärt Johannes Aumüller, Sportjournalist der Süddeutschen Zeitung. · Südossetien hat sich in den 90er-Jahren von Georgien losgesagt. Das Ziel war Autonomie – doch von dem Traum ist wenig übrig: Heute wird die Region weitgehend von Russland kontrolliert. Das zeigt auch ein Wechsel an der Spitze der Regierung. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie spricht über den neuen Präsidenten und wie seine Verbindungen nach Moskau aussehen. · Norwegen hat grünes Licht gegeben für eine Weltpremiere: Nördlich von Bergen soll an der Küste ein Schiffstunnel entstehen, der so gross ist, dass auch Transport- und Fährschiffe hindurchfahren können. Was sich Norwegen von diesem Grossprojekt erhofft, sagt Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann.

  4. 47

    Hamas löst de-facto-Regierung im Gazastreifen auf

    Die Hamas hat mitgeteilt, ihre de-facto-Regierung im Gazastreifen aufzulösen. Als Übergang sollen nun Technokraten regieren. Islamwissenschaftler Simon Wolfgang Fuchs von der Hebräischen Universität Jerusalem ordnet ein, ob das ein weiterer Schritt im sogenannten Friedensplan von Donald Trump ist. Weitere Themen: · Waldbrände, sie sind aktuell nicht nur in Europa ein Thema, sondern auch in der Schweiz – so zum Beispiel in Bettingen BS, wo ein Waldstück in Flammen aufging. Ein Mann hat trotz Verbot ein Feuer an einer Grillstelle gemacht. Wie es derzeit um die Waldbrandgefahr hierzulande steht, weiss Boris Pezzatti vom Tessiner Ableger der Forschungsanstalt WSL. · Eine BBC-Recherche sorgt für Aufregung: Der britische Sender hat auf Instagram in Indien Anzeigen gefunden, die für Videos von Kindsmissbrauch werben. Aufgrund dieser Recherche macht die indische Regierung nun Druck auf den Insta-Konzern Meta. Die freie Journalistin Nathalie Mayroth in Indien hat sich den BBC-Dokumentarfilm dazu angesehen und erläutert, wie Nutzerinnen und Nutzer in Indien solche Inhalte zu sehen bekommen. · Am Wochenende hat die deutsche AfD ihren Parteitag abgehalten. Dabei zeigten sich Risse innerhalb der Partei. Offenbar kämpfen zwei Lager um die Macht. «Spiegel»-Journalistin Ann-Katrin Müller über die (Un-)Einigkeit in der AfD.

  5. 46

    Wie schützt der SFV seine Spieler gegen Rassismus?

    Rassistische Online-Kommentare gegen Fussballer nehmen zu. An der laufenden WM sind es gemäss FIFA drei Prozent mehr als noch 2022. Betroffen ist auch das Schweizer Nationalteam. Was der Verband dagegen unternimmt, sagt Adrian Arnold, Sprecher des Schweizerischen Fussballverbands SFV. Die weiteren Themen: · Im Tierschutzfall Ramiswil haben die Solothurner Behörden dutzende Hunde eingeschläfert. In über hundert Fällen zurecht, wie eine externe Untersuchung sagt: Es waren Herdenschutzhunde, und die seien nur schwer vermittelbar. Felix Hahn, Leiter der Fachstelle Herdenschutz bei der landwirtschaftlichen Beratungszentrale AGRIDEA, ordnet das ein. · Besonders rechte Parteien machen in Grossbritannien immer wieder Politik mit den sogenannten «Grooming Gangs»: Männer sollen systematisch und über Jahre hinweg 250'000 Mädchen und Frauen vergewaltigt haben. Aber stimmt das wirklich? Melanie Kömle vom SRF-Netzwerk Faktencheck hat nachgeforscht. · «Das Ende einer Ära», schreibt die Financial Times. Als erster grosser Akteur der Gaming-Industrie will Sony seine Videospiele nur noch digital verkaufen. Digitalredaktor Guido Berger über die Tragweite dieses Schritts.

  6. 45

    250 Jahre USA: Was aus den Idealen der Gründerväter geworden ist

    Am 4. Juli feiern die USA jeweils ihre Unabhängigkeit. Diesmal ist es genau 250 Jahre her, seit sich die 13 Kolonien vom britischen Königreich losgesagt und die Vereinigten Staaten gegründet haben. Claudia Brühwiler, Dozentin für Amerikanistik an der Universität St. Gallen ordnet den Feiertag ein. · Die USA haben sich den Zugang zu einem der grössten Vorkommen an Wolfram gesichert, das noch nicht erschlossen ist – und das liegt in Kasachstan. US-Präsident Trump und sein Umfeld sollen sich privat daran bereichern. Welche wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen Kasachstan verfolgt, erklärt Russlandkorrespondent Calum MacKenzie. · In Thailand ist ein 11-jähriger Junge mit einem Pickup-Truck in eine Pilgergruppe von Mönchen gefahren. Mindestens neun Mönche sind ums Leben gekommen, mehrere weitere sind verletzt. Südostasienkorrespondent Martin Aldrovandi über die Gefahren, die auf thailändischen Strassen lauern. · Die erzkonservative Glaubensgemeinschaft der Piusbrüder hat im Wallis vier neue Bischöfe geweiht. Der Papst hat die Weihung aber nicht erlaubt. Deshalb wurden die neuen Bischöfe, sowie jene zwei Bischöfe, die die Weihung durchgeführt haben, exkommuniziert. SRF-Religionsexperte Norbert Bischofberger beleuchtet die Hintergründe.

  7. 44

    Schweden will das Bargeld zurück – zumindest ein Stück weit

    In Schweden sind Münzen und Banknoten aus dem Alltag fast verschwunden. Jetzt soll ein neues Gesetz das Bargeld aber wieder stärken. Das Gespräch mit Nordeuropakorrespondent Bruno Kaufmann. Weitere Themen: · Jedes Kind hat das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Das steht seit dem 1. Juli im Schweizer Zivilgesetzbuch. Aber was bedeutet gewaltfreie Erziehung genau - und wo fängt Gewalt gegenüber dem eigenen Kind an? Das Gespräch mit der Erziehungsberaterin Sibylle Arnold von Kinderschutz Schweiz. · Die deutsche Politikerin und ehemalige Linken-Abgeordnete Sarah Wagenknecht will wieder ins Gespräch kommen. Dafür umwirbt sie Alice Weidel, Chefin der rechtspopulistischen AfD. Wagenknecht lädt Weidel zu gemeinsamen Wahlkampveranstaltungen und kontroversen Debatten ein. Aber was haben beide gemeinsam? Die Einschätzung von Stefan Reinhart, der für SRF regelmässig über deutsche Politik berichtet. · Zwei Milliarden Dollar soll Donald Trump im vergangenen Jahr eingenommen haben – für seine Privatkasse. Vor allem mit Krypto-Geschäften hat der US-Präsident viel Geld gemacht. Wie Trump daran genau verdient, erklärt US-Börsenkorrespondent Jens Korte.

  8. 43

    «Meilenstein»: Neues Kinderschutzgesetz in Kraft

    Ab heute gilt in der Schweiz der Grundsatz der gewaltfreien Erziehung. Eltern sollen ihre Kinder ohne körperliche Bestrafungen, psychische Gewalt und erniedrigende Behandlung erziehen. Regula Bernhard-Hug von der Stiftung Kinderschutz Schweiz erklärt, was sich damit verändert. Ausserdem: · Wer in Grossbritannien Asyl erhält, soll unter bestimmten Bedingungen bis zu 10'000 Pfund für Unterkunft und Lebensunterhalt zurückzahlen müssen. Der freie Journalist Peter Stäuber sagt, warum die Regierung ihre Asylpolitik verschärft. · Donald Trump ist ein gutes Stück reicher geworden, seit er wieder US-Präsident ist. Ein neuer Bericht zeigt, dass Trump mindestens zwei Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 eingenommen hat. Woher kommt all das Geld? Das beantwortet Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff. · Ein virales Video zeigt, wie beim Matterhorn auf 4000 Metern Wasserfälle in die Tiefe stürzen. Online vermuten einige Nutzerinnen und Nutzer, es handle sich um einen Fake. Ob das stimmt, beantwortet Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi. · Dieselbusse können erstaunlich gut zu Elektrobussen umgebaut werden, zeigt ein neuer Bericht der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Empa. Wie das geht, erklärt Empa-Mitarbeiter Harald Desing.

  9. 42

    Unicef-Mitarbeiter in Venezuela: «Ausmass ist herzzerreissend»

    Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela mit mehr als 1700 Toten bergen Rettungskräfte noch immer Verschüttete. Doch auch jene, die überlebt haben, sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, wie das Kinderhilfswerk Unicef mitteilt. Unicef-Mitarbeiter Gabriel Vockel schildert die Situation vor Ort. Weitere Themen: · US-Präsident Donald Trump hat vor dem Obersten Gericht mehrere Rückschläge erlitten. Er scheiterte unter anderem mit schärferen Regeln bei der Briefwahl oder mit einer Kündigung einer Gouverneurin der US-Notenbank Fed. Wie ist das einzuordnen? Und ist der Supreme Court für Trump ein Bremser oder ein Erfüllungsgehilfe? Antworten vom Politikwissenschaftler Thomas Jäger von der Universität Köln. · In rund einer Woche findet in der Türkei ein Nato-Gipfel statt. Neben Präsident Erdogan werden auch andere Staatsoberhäupter teilnehmen, nicht aber zahlreiche türkische Medienschaffende. Ihnen wurde die Akkreditierung für den Gipfel verwehrt. Warum? Erläuterungen vom freien Journalisten in Istanbul, Thomas Seibert. · Erwärmt sich das Klima weiter, so müssen wir uns alle auf noch intensivere Hitzeperioden und damit andauernd hohe Temperaturen einstellen – auch zu Hause. Müsste in der Schweiz also anders gebaut werden? Andri Gerber, Professor für Architektur und konstruktives Entwerfen an der ZHAW, erklärt, wie Gebäude anders gestaltet werden könnten.

  10. 41

    Wie heiss war es in den letzten Tagen im Vergleich mit 2003?

    Das grosse Schwitzen hat – vorerst – ein Ende. Nacht 12 Tagen. Damit war die aktuelle Hitzewelle gleich lang wie jene im August 2003. Roman Brogli von SRF Meteo ordnet die Temperaturen ein und blickt auf den möglichen weiteren Verlauf dieses Sommers. · In Uganda hat Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba in seiner Funktion als Armeechef die Schliessung des unabhängigen Medienunternehmens «Nation Media Group» verfügt. Naveena Kottoor, freie Journalistin in Kenia ordnet die Ereignisse ein und erklärt die Situation der Medien im afrikanischen Land. · Elon Musks Starlink dominiert bisher den Markt für Satelliteninternet. Über 10’000 Satelliten kreisen für Starlink bereits um die Erde, Millionen Kundinnen und Kunden nutzen den Dienst weltweit. Nun will China mit einem eigenen Projekt dagegenhalten: SpaceSail. Worum es dabei geht, sagt SRF-China-Korrespondent Samuel Emch. · Das hat vor ihm noch kein britischer Monarch getan: König Charles hat seine Steuerunterlagen offengelegt. Damit will er für mehr Transparenz bei den königlichen Finanzen sorgen: Peter Stäuber, freier Journalist in London über die Höhe der Steuerzahlung und die Hintergründe. · Milliarden für den Wiederaufbau und politische Rückendeckung für die Ukraine – darum ist es an der aktuellen Wiederaufbaukonferenz in Polen gegangen. Doch das Treffen wurde von Spannungen überschattet. Was das bewirkt hat, erklärt Osteuropaexperte Marcel Hirsiger.

  11. 40

    Die Erde steht in Venezuela noch nicht still

    Immer wieder werden in Venezuela Nachbeben registriert, nach den zwei schweren Erdbeben, die weite Teile des Landes verwüstet haben. Auch für grössere Nachbeben besteht ein Risiko, erklärt Stefan Wiemer, Leiter des Schweizerischen Erdbebendiensts. Weitere Themen: · Nach Venezuela reist auch ein Rettungsteam aus der Schweiz. Mit dabei sind acht Hunde vom Rettungsdienst Redog, einem Verein, der Such- und Rettungshunde ausbildet. Zentralpräsidentin Linda Hornisberger hat den Einsatz koordiniert. · Wer ein iPad oder ein Macbook kaufen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Apple ehöht nämlich weltweit seine Preise. Für einen Laptop bedeutet schnell Extrakosten in Höhe von 200 Franken. Jan Baumann erklärt, warum Apple diesen Schritt macht. · Am Montag wird die Google-Tochter Alphabet in den Dow Jones aufgenommen. Für Alphabet ist das nicht nur eine gute Nachricht. Grund ist: Der sogenannte «dow curse», also der «Fluch des Dow Jones». Was es damit auf sich hat, erklärt US-Börsenkorrespondent Jens Korte. · Europa leidet unter der Hitze. In Frankreich fallen AKWs und Züge aus, Schulen bleiben geschlossen, die Krankenhäuser kommen an ihre Grenzen. Auch in Spanien werden Rekordtemperaturen gemessen. Und doch scheinen die Probleme dort weniger gravierend zu sein als etwa in Frankreich. Was macht Spanien anders? Die Einschätzung von Julia Macher, freie Journalistin in Barcelona. · Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere passen sich an die Hitze an. Zum Beispiel Vögel. Das funktioniert ähnlich wie bei hechelnden Hunden, erklärt Livio Rey von der Vogelwarte Sempach.

  12. 39

    UNO-Bericht wirft Israel Völkermord vor

    Ein neuer Bericht der UNO-Kommission erhebt schwere Vorwürfe gegenüber Israel. So sollen israelische Sicherheitskräfte gezielt palästinensische Kinder ins Visier genommen und getötet haben. ARD-Korrespondent Julio Segrador in Tel Aviv ordnet den Bericht ein. Die weiteren Themen: · An der Downing Street 10 in London fahren schon bald wieder Umzugswagen vor: Bald übernimmt in Grossbritannien der fünfte Regierungschef in sechs Jahren das Amt. Adrian Ritz forscht Public Management an der Universität Bern und schätzt ein, wie effizient ein politisches System sein kann, wenn es ständig im Wandel ist. · In Lateinamerika rücken zwei weitere Länder nach rechts. In Kolumbien hat der Rechtsaussen-Politiker Abelardo de la Espriella die Präsidentschaftswahl gewonnen, während in Peru die konservative Keiko Fujimori uneinholbar vorne liegt. Henning Suhr arbeitet in Uruguay für die Konrad Adenauer Stiftung und erklärt, worauf der Stimmungswandel in Südamerika zurückzuführen ist. · Der US-Dollar trägt den Status einer Leitwährung und gibt damit weitgehend den Takt in der Wirtschaft und in geopolitischen Konflikten an. Doch der Ukrainekrieg und der Irankrieg könnten diesen Status in Frage stellen. Der Yuan, die chinesische Währung, gewinnt zunehmend an Einfluss. Börsenkorrespondent Jens Korte schätzt ein, ob der US-Dollar seine Vormachtstellung verliert.

  13. 38

    Kampf gegen Doping: Fifa in der Kritik

    Doping ist auch im Fussball ein Thema, aber es wird wenig darüber gesprochen. Das gilt auch für die laufende Fussball-WM. Experten kritisieren die FIFA, dass sie zu wenig teste und zu intransparent sei. Der Weltfussballverband brüstet sich mit seinen «umfangreichen» Massnahmen. Weitere Themen: · Jetzt aber wirklich: Die deutsche Bundesregierung will eine Rentenreform verabschieden. Bei dem Thema haben sich die Koalitionspartner CDU/CSU und SPD in der Vergangenheit ordentlich gestritten. Ist das der langersehnte Befreiungsschlag für die angeschlagene Regierung? Einschätzungen von Mark Schieritz, Politikredaktor bei der Wochenzeitung «Die Zeit». · Wochenlang wurden in Peru Wahlzettel gezählt. Nun ist klar: Die konservative Keiko Fujimori wird neue Präsidentin. Ihre Wahlversprechen: Mehr Ordnung für Peru, mehr Sicherheit und auch weniger Banden-Kriminalität. Kann Fujimori mit ihrer harten Hand die Lage beruhigen? Wir haben mit dem Länderdirektor von Helvetas in Peru, Richard Haep, gesprochen. · Sie sind in Not und brauchen Hilfe, kriegen die aber nur gegen Sex: Mitarbeitende der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sollen geflüchtete Frauen im Tschad sexuell missbraucht haben. Dies zeigt ein interner Bericht der Hilfsorganisation. Die Journalistin Birte Mensing erklärt, wie die Fälle ans Licht kamen.

  14. 37

    Der Bund schaut genauer hin bei der Gesundheit von Kindern

    Wie geht es den Kindern und Jugendlichen in der Schweiz? Ein neuer Bericht des Bundes zeigt: Grundsätzlich geht es ihnen gut, doch insbesondere für die Altersgruppe der Elf- bis Fünfzehnjährigen gibt es Herausforderungen. Annette Fahr vom Bundesamt für Gesundheit erklärt die Gründe dafür. Die weiteren Themen: · Es ist heiss, und Regen ist derzeit kaum in Sicht. Da fragt sich: Wie trocken ist es eigentlich gerade? Eine Antwort darauf gibt die Trockenheitsplattform des Bundes. Fabia Hülser, Zuständige beim Bundesamt für Umwelt, sagt, was sich auf der Plattform genau ablesen lässt. · Nach Wochen unter öffentlichem Druck ist Grossbritanniens Premier Keir Starmer zurückgetreten. Jetzt soll es wahrscheinlich Andy Burnham richten, der wie Starmer zur Labour-Partei gehört. Peter Stäuber, freier Journalist in London, sagt, was für eine Stimmung den nächsten britischen Premier erwartet. · In Albanien gibt es seit Wochen Proteste gegen ein geplantes Luxusresort auf einer Insel, die eigentlich unter Naturschutz steht. Hinter dem Projekt steht unter anderem Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump. Doch inzwischen geht es bei den Protesten um mehr als nur das Bauprojekt, sagt die freie Journalistin Franziska Tschinderle.

  15. 36

    Iran und USA: Warum gibt es kein gemeinsames Bürgenstock-Foto

    Bis tief in die Nacht haben die Delegationen aus den USA und dem Iran auf dem Bürgenstock verhandelt. Obwohl es positive Signale gibt, gibt es kein gemeinsames Foto. Politikwissenschaftler Ali Fatollah-Nejad erklärt, warum nicht. Weitere Themen in dieser Sendung: Gibt es im sozialistischen Kuba bald Filialen von Starbucks oder McDonald’s? Bisher unvorstellbar, aber die Regierung plant grosse wirtschaftliche Reformen, um so die schwere Wirtschaftskrise in Kuba zu bewältigen. Aber, lassen sich marktwirtschaftliche Mechanismen einfach so «hineinpflanzen» in ein zutiefst sozialistisches Land? Antworten dazu von Lateinamerika-Korrespondentin Sandra Weiss. Der Krieg in der Ukraine dauert nun schon mehr als vier Jahre und damit länger als der Erste Weltkrieg. Historikerinnen und Historiker ziehen immer häufiger Parallelen zwischen den beiden Kriegen. Historiker Jörn Leonhard darüber, ob man Kriege vergleichen darf. Die 89. Tour de Suisse ist schon wieder vorbei. Das Radrennen durch die Schweiz dauerte neu nur noch fünf Tage. Zudem sind die Etappen kürzer und die Frauen- und Männerrennen finden am selben Tag am gleichen Ort statt. Tourdirektor Olivier Senn zieht ein erstes Fazit zum neuen Konzept.

  16. 35

    Wird Andy Burnham nächster britischer Premierminister?

    Andy Burnham gilt als möglicher Herausforderer von Grossbritanniens angeschlagenem Premierminister Keir Starmer. Nun hat der Bürgermeister von Manchester bei einer Nachwahl den Einzug ins Parlament geschafft. Grossbritannien-Korrespondent Michael Gerber ordnet die Chancen Burnhams ein. · Die Ukraine hat am Donnerstag einen der massivsten Drohnengriffe auf Moskau seit Kriegsbeginn durchgeführt. Eine Ölraffinerie wurde schwer beschädigt und die Moskauer Flughäfen waren zwischenzeitlich geschlossen. Russland-Korrespondent Calum MacKenzie erklärt, wie sich solche Angriffe auf die Stimmung in Russland auswirken. · Ein Kaffeebecher von Starbucks sorgt in Südkorea für Empörung: Die Kaffee-Kette lancierte in dem Land einen Becher mit dem Namen «SS Tank» und dies am 18. Mai. An dem Tag wird der blutigen Niederschlagung eines Studentensaufstands während der Zeit der Militärdiktatur gedacht. Jetzt schickt Starbucks seine Mitarbeitenden zur Geschichtsnachhilfe. Der freie Südkorea-Korrespondent Fabian Kretschmer mit den Einzelheiten. · Die Schweiz ist nicht mehr das wettbewerbsstärkste Land der Welt. Sie fällt im Ranking der Business- Schule IMD auf Platz drei zurück. Auch andere europäische Länder sind abgerutscht. Wirtschafts-Redaktor Jan Baumann hat sich das Ranking genauer angeschaut.

  17. 34

    Wie unser Körper auf Hitze reagiert

    Die Schweiz schwitzt in den nächsten Tagen: Vielerorts gibt es Temperaturen über 30 Grad und der Bund gibt eine Hitzewarnung heraus. Was extreme Hitze mit unserem Körper macht, erklärt Wissenschafts-Redaktorin Katrin Zöfel. · In der kleinen Freiburger Gemeinde Siviriez haben Bagger die Grenzsteine zum Nachbarkanton Waadt verrückt. Warum verschieben die Kantone Waadt und Freiburg ihre Grenzen? Antworten von Westschweiz-Korrespondent Philippe Reichen. · Die Schweiz und Italien kommen sich ein bisschen näher – zumindest in Sachen ÖV. Denn in Zukunft soll es mehr Verbindungen vom Tessin in Richtung Mailand geben. Tessin-Korrespondent Iwan Santorro mit den Einzelheiten. · Neues Leben für eine alte Bahnverbindung im Nahen Osten: Sie soll von Saudi-Arabien über Jordanien und Syrien in die Türkei führen und dort an das europäische Bahnnetz anschliessen. Die Türkei und Saudi-Arabien wollen damit eine Alternative zur Strasse von Hormus schaffen. Bernd Dörries, Nahost-Korrepsondent beim «Tages-Anzeiger» erklärt, was die Bahnverbindung taugt.

  18. 33

    Was die Schweiz auf dem Bürgenstock leisten muss

    Am Freitag soll auf dem Bürgenstock eine Absichtserklärung zwischen den USA und Iran unterzeichnet werden. Politikwissenschafter Laurent Goetschel erklärt, welche Rolle die Schweiz bei den Vorbereitungen für das Treffen spielt. Weitere Themen: · Wie wird die angekündigte Einigung im Iran wahrgenommen? Das Abkommen werde vor allem als Sieg verkauft, sagt unser Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn. · Japan will das Verständnis für queere Menschen fördern. Ein neues Gesetz verpflichte die Regierung zum LGBTQ+-Bildungsprogramm, sagt Journalist Martin Fritz. · Warum brechen die Autoverkäufe in China ein? Dass sich der Markt verlangsame, habe mehrere Gründe erklärt Beatrix Keim vom Center for Automotive Research.

  19. 32

    Stadt-Land-Graben: «Vieles passiert im Kopf»

    Nach der Abstimmung über die Initiative gegen eine 10-Mio-Schweiz sprechen viele von der Schweiz als gespaltenem Land. Aber stimmt das Bild? Ist die Erklärung so einfach? Politikwissenschaftlerin Sarah Bütikofer ordnet ein. Weitere Themen: · Der Kanton Waadt braucht dringend mehr Personal für den Strafvollzug. Mit Infoabenden will man bessere Kandidatinnen für die Arbeit im Gefängnis finden. Der Journalist Dario Brander sagt, wie man sich einen solchen Infoabend vorstellen muss. · Marius Borg Høiby, Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, ist der Vergewaltigung schuldig gesprochen worden. In anderen Punkten wurde er freigesprochen. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann erklärt, was das mit dem neuen Sexualstrafrecht zu tun hat. · Millionen von Spielerinnen und Spielern des beliebten Handyspiels Pokémon Go sollen indirekt militärische Drohnen trainiert haben. Digitalredaktorin Tanja Eder erklärt, wie das genau passiert ist.

  20. 31

    US-Einwanderungsbehörde ICE sichert sich Milliarden-Finanzierung

    Bis zu einer Million eingewanderte Menschen will die Trump-Regierung nach eigenen Angaben jährlich aus den USA abschieben. USA-Experte Thomas Jäger erklärt, warum das US-Parlament der umstrittenen Einwanderungsbehörde gerade jetzt 70 Milliarden Dollar zusichert. Die weiteren Themen: · Das Wetterphänomen «El Nino» dürfte dieses Jahr sogar noch stärker werden, als in den letzten Jahren – mancherorts wird sogar vom «Super-El-Nino» gesprochen. Neue Zahlen der US-Wetterbehörde zeigen jetzt: der El Nino hat bereits begonnen. Luzian Schmassmann von SRF Meteo schätzt ein, was hinter dem «Super El Nino» steckt. · Chinesische Behörden warnen vor Spionage-Schildkröten und Spionage-Fische. Die Rede sei von einem unsichtbaren, geheimen Krieg. China-Korrespondent Samuel Emch ordnet die Warnung der chinesischen Behörden ein. · Nach 53 Jahren gewinnen die Basketballer der New York Knicks die Meisterschaft in der Profiliga NBA. In New York herrschte Samstagnacht deshalb Ausnahmezustand. ARD-Korrespondentin Giselle Ucar berichtet über die Stimmung auf den Strassen New Yorks und über die Bedeutung dieses Siegs.

  21. 30

    Steht ein Deal zwischen den USA und dem Iran kurz bevor?

    Laut Donald Trump könnte ein mögliches Abkommen bereits am Wochenende unterzeichnet werden. Anders klingt es aus dem Iran: Man habe noch nicht entschieden, ob man eine Vereinbarung unterzeichnen werde, sagt ein Sprecher. Roland Popp, Sicherheitsexperte an der Militärakademie der ETH, ordnet ein. Die weiteren Themen: · Die thailändische Prinzessin Bha ist gestorben. Die älteste Tochter des Königs lag nach einem Herzstillstand und einer Infektion seit dreieinhalb Jahren im Koma. Die Prinzessin galt als äusserst beliebt in Thailand - und gehörte zum innersten Kreis des Königs. ARD-Korrespondentin Jennifer Johnston berichtet, was der Tod von Prinzessin Bha in Thailand auslöst. · Am Abend startete offiziell die Fussball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA. Die Schweizer Nationalmannschaft tritt am Samstag für ihr erstes Spiel gegen Katar an. Der Bericht von Wissenschaftsredaktor Sandro Della Torre zeigt, wie das Team dabei auf Knowhow der ETH Zürich zurückgreift. · Ein Kettenbrief auf Whatsapp sorgte in den letzten Tagen für viele Fragen bei Nutzerinnen und Nutzern. Die Nachricht warnt davor, dass eine Künstliche Intelligenz bald alle Whatsapp-Chats mitliest. Der Kettenbrief verbreitet sich zwar schnell, an der Warnung ist jedoch nichts dran, erklärt SRF Digitalredaktor Guido Berger.

  22. 29

    Wieder Randale in Belfast

    Die nordirische Hauptstadt Belfast erlebt der Nächte der Gewalt. Vermummte setzen Häuser und Fahrzeuge in Brand, sie nehmen gezielt migrantische Haushalte ins Visier. SRF-Korrespondent Michael Gerber erklärt, warum das Vereinigte Königreich in diesen Tagen nicht zur Ruhe kommt. Weitere Themen: · Zermatt will endlich einen Ski-Weltcup austragen. Zweimal sind die Abfahrtsrennen an den Wetterbedingungen gescheitert. Jetzt hat die Bevölkerung aber einen wichtigen Entscheid gefällt: Auf einer neuen Strecke soll es in gut zwei Jahren klappen. Für die Piste muss viel Wald weichen. Wallis-Korrespondentin Anna-Lisa Achtermann erklärt, warum nicht einmal die Umweltverbände Einspruch erheben. · Windparks gelten für Vögel als Hochrisiko-Gebiet. Rund 114 Millionen Vögel sind in Europa potenziell gefährdet durch Windräder, schätzt die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft. Diese Zahl könnte man senken – durch die geschickte Auswertung von Wetterdaten. Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi erklärt, wie das funktioniert. · Am 19. November soll das Videospiel Grand Theft Auto VI erscheinen. Die Fieberkurve in der Gaming-Community steigt aber schon jetzt, Monate zuvor. Wir klären mit Digitalredaktor Guido Berger die kulturelle Bedeutung dieses Spiels – und warum es das grösste aller Zeiten werden könnte.

  23. 28

    Erneuerbare Energien: Europa wird immer unabängiger

    Europa macht vorwärts bei den erneuerbaren Energien – und wird unabhängiger. Europäische Produzenten können laut einem neuen Bericht den Binnenmarkt bereits vollständig mit Windkraftanlagen, E-Autos und Wärmepumpen versorgen. Einordnungen von Wirtschaftsredaktor Klaus Ammann. · In der Schweiz werden immer mehr Erbschaften ausgeschlagen – wegen Schulden. Dies führt zum Konkurs. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch mit den Hintergründen. · Russlands Schattenflotte: Mit Schiffen, die unter falscher Flagge fahren, umgeht Russland die westlichen Öl-Sanktionen. Die Auswertung eines Datenlecks zeigt: Mittlerweile werden viele dieser Schiffe von mutmasslich bewaffneten Sicherheitsleuten an Bord begleitet. Und fahren wieder häufiger unter russischer Flagge. Fragen an NDR-Journalist Antonius Kempmann, der für die Recherche mitverantwortlich ist. · Die eigenen Kinder verkaufen, damit genug zu essen da ist: Die Folgen der humanitären Lage in Afghanistan sind verheerend. Fast die Hälfte der Bevölkerung ist auf Hilfe angewiesen. Doch den Hilfsorganisationen fehlt das Geld. Einordnungen von Südasien-Korrespondentin Maren Peters. · Ein neues Smartphone-Format mischt gerade die Filmindustrie auf. Vertical Dramas: Serien fürs Smartphone, gedreht im Hochformat, schnell geschnitten und: sehr kurz. Eine Folge geht gerade Mal zwei Minuten. Filmredaktor Enno Reins über den neuen Hype.

  24. 27

    OpenAI will an die Börse

    Noch ein Tech-Unternehmen plant einen Mega-Börsengang: OpenAI, der Erfinder von ChatGPT. Warum? Und warum gerade jetzt? Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff beantwortet die Fragen. · Er ist regelrecht abgestürzt: Der geplante deutsch-französische Kampfjet. Dabei galt das sogenannte «Future Combat Air System» (FCAS) als Schlüsselprojekt für Europas militärische Zukunft. Die Hintergründe für das Ende und wie es weitergeht mit Europas Zusammenarbeit in Sachen Sicherheit, erklärt Ulrike Franke, Sicherheitsexpertin beim European Council on Foreign Relations in Paris. · Vor Malta starben zehn Migranten nach einem Bootsunglück. Der Inselstaat steht immer wieder in der Kritik, seine Verantwortung bei Seerettungen nicht genug wahrzunehmen. Das sagt auch Maurice Stierl, Migrationsforscher an der Universität Osnabrück. · Bald geht sie los, die Fussball-WM. Im legendären Azteken-Stadion in Mexiko-Stadt geht es aber nicht nur um Tore, sondern auch um Besitzrechte von 14'000 VIP-Plätzen. Das hat Folgen für die FIFA. Wie es zu diesen Exklusivrechten kam, erklärt die freie Journalistin Vera Dünki in Mexiko.

  25. 26

    Albin Kurtis Regierungspartei gewinnt die Wahlen im Kosovo

    Zum dritten Mal in 16 Monaten hat der Kosovo ein neues Parlament gewählt. Gewonnen hat die Partei Vetevendosje von Regierungschef Albin Kurtin. Die freie Journalistin Adelina Gashi erklärt, warum Kurtin nach wie vor viel Unterstützung im Kosovo geniesst. · Russland rationiert Treibstoffe, vor allem auf der annektierten Halbinsel Krim und im besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk. Und auch in Moskau sprechen Tankstellenbetreiber von Versorgungsengpässen. Wie knapp ist der Treibstoff in Russland und in den besetzten Gebieten momentan? Und wie erklären die Behörden die Engpässe? Die Einschätzung von Osteuropa-Korrespondent Calum MacKenzie. · Der starke Schweizer Franken drückt der Schweizer Exportwirtschaft auf die Stimmung. Ihre Produkte werden im Ausland teurer – und das müssen die Schweizer Firmen teilweise bei ihrer Marge kompensieren. Am Swiss Economic Forum SEF haben wir unter anderem mit Claudia Moerker gesprochen. Sie ist Geschäftsleiterin des Verbands Swiss Export. Wir haben sie gefragt, wie gut die Unternehmen den starken Franken momentan wegstecken können. · Dass der Schweizer Franken so stark ist, hat auch historische Gründe. Zum Beispiel eine relativ niedrige Inflationsrate. Der Ökonom Adriel Jost erklärt, warum die Schweiz eine so stabile Währung hat – und wer davon profitiert.

  26. 25

    Nordkorea will Nukleararsenal ausbauen – und kriegt hohen Besuch

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hat angekündigt, die nuklearen Streitkräfte deutlich ausbauen zu wollen. Ausserdem bereitet das Land einen Staatsbesuch Chinas vor. Ist der atomare Ausbau Propaganda oder gibt es tatsächlich Hinweise darauf? Antworten von China-Korrespondent Samuel Emch. Weitere Themen: · Das Schweizer Medienhaus CH Media baut sein digitales Nachrichtenangebot aus. Es lanciert das Newsportal «Schweiz heute». Macht das für CH Media aus wirtschaftlicher Sicht überhaupt Sinn? Ja, sagt Medienredaktor Salvador Atasoy. · Einmal im Jahr vergibt das Bundesamt für Kultur die Schweizer Musikpreise, insgesamt sieben – darunter den mit 100'000 Schweizer Franken dotierten Grand Prix Musik. Nadja Räss ist die erste Gewinnerin aus der Schweizer Volksmusik. Ein Besuch in ihrem Jodel-Studio in Einsiedeln. · Wie jedes Jahr treffen sich am Swiss Economic Forum (SEF) Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem In- und Ausland für zwei Tage in Interlaken, um zu Netzwerken und sich auszutauschen – zum Beispiel darüber, wie man mit verletzlichen Lieferketten. Rainer Baumann von der Migros-Generaldirektion nimmt Stellung. Ausserdem schätzt Economie-Suisse-Chefin Monika Rühl ein, wie es der Schweizer Wirtschaft im Moment geht.

  27. 24

    Israel muss IKRK Zugang zu palästinensischen Häftlingen gewähren

    In Israel hat das Oberste Gericht entschieden, dass das IKRK wieder Zugang zu palästinensischen Gefangenen haben muss. Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 haben die Behörden solche Besuche verweigert. Wird sich die Regierung daranhalten? Antworten von Auslandredaktorin Susanne Brunner. Weitere Themen: · Anfang Woche hat die EU den Weg freigemacht für Abschiebungen in Drittstaaten. Migrationsforscherin Judith Kohlenberger von der Wirtschaftsuniversität Wien erklärt, wie man solche Abschiebungen gestalten kann, dass sie tatsächlich einen Rückgang der irregulären Migration bewirken. · Ein Polizeifehler im Mordfall an einem weissen Studenten löst eine Debatte über Ungleichbehandlung und Rassismus aus. Ein bekannter Rechtsextremist ruft zum Protest auf – der rasch eskaliert. Der freie Journalist Peter Stäuber schildert Details zu den jüngsten Ereignissen. · Im vergangenen Sommer haben Waldbrände in Spanien, Frankreich und Griechenland eine Fläche so gross wie ein Viertel der Schweiz zerstört. Wie die EU nun angekündigt hat, plant sie dieses Jahr den grössten Einsatz gegen Waldbrände – mit zum Beispiel 200 zusätzlichen Feuerwehrleuten in gefährdeten Gegenden, mehr Löschflugzeugen und Helikoptern. Marco Conedera von der Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft schätzt die neuen EU-Massnahmen ein.

  28. 23

    Albanien: Luxus-Resort mit Trump-Verbindungen sorgt für Unmut

    Zehntausend Hotelzimmer und Privatvillen – in einem Naturschutzgebiet. Ein Tourismusprojekt sorgt in Albanien seit Tagen für Grossdemonstrationen. Jetzt ermittelt auch noch die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft. Das Gespräch mit SRF-Auslandredaktor Janis Fahrländer. Weitere Themen: · Ungarns neuer Ministerpräsident Péter Magyar will eine Vermögenssteuer – und nimmt damit insbesondere die Oligarchinnen und Oligarchen ins Visier, die während der Orbán-Ära von Staatsaufträgen profitiert haben. Mit Magyars Vorgehen sind aber nicht alle einverstanden, wie Osteuropa-Korrespondent Peter Balzli erklärt. · Onkologinnen sprechen von einem «Gamechanger»: Bei der wichtigsten internationalen Fachkonferenz für Krebsforschung ist ein neues Medikament gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs vorgestellt worden. SRF-Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi erklärt, warum die Mediziner so begeistert sind. · Kanada ist Weltklasse beim Eishockey oder Curling – das Land gilt aber nicht unbedingt als fussballbegeistert. Jetzt ist Kanada Co-Gastgeber der Fussball-Weltmeisterschaft. Wir besprechen mit dem Journalisten Gerd Braune, was davon im Land zu spüren ist.

  29. 22

    Mehr Kontrolle für Temu, Shein und Co: Ist das realistisch?

    Hunderttausende Päckli jeden Tag aus China: So viel bestellen Schweizerinnen und Schweizer bei Online-Handelsplattformen. Das Parlament will dies jetzt strenger regulieren. Lucien Jucker vom Konsumentenschutz hinterfragt dies. Weitere Themen: · Weite Teile Israels sind gestern durch Proteste beeinträchtigt worden. Zehntausende ultraorthodoxe Juden blockierten Strassen und stoppten Züge; vereinzelt kam es auch zu Gewaltvorfällen. Auslandredaktorin Susanne Brunner erklärt, worum es bei den Protesten geht und warum sie derzeit so intensiv sind. · Am Internationalen Tag der Milch geht es auch in der Schweiz vor allem um Werbung dafür. Seit rund 100 Jahren gibt es Slogans wie «Milch macht manches wieder möglich». Wirtschaftsredaktorin Jasmin Gut hat einen Blick zurück auf die Strategien der Milchindustrie geworfen. · Nachdem sie im letzten Jahr aus dem Deutschen Bundestag geflogen ist, holt die FDP zum Befreiungsschlag aus – mit Wolfgang Kubicki als neuem Vorsitzenden. Eigentlich galt er bei seiner Wahl als gesetzt, doch erhielt er am Parteitag weniger Stimmen als erwartet. Worum es dabei ging, erklärt Walter Rauhe, der für RSI aus Berlin berichtet.

  30. 21

    Israel erobert Burg im Südlibanon

    Die israelische Armee hat am Wochenende die Festung Beaufort unter ihre Kontrolle gebracht. Welche strategische und politische Bedeutung hat dies für Israel? Und wie realistisch ist eine neue Waffenruhe? Auslandredaktorin Anna Trechsel gibt Antworten. Der Messerangriff von Winterthur hinterlässt auch Verunsicherung. Was dahintersteckt erklärt Rosmarie Barwinski, Expertin für Psychotraumatologie und leitet das Schweizer Institut für Psychotraumatologie in Winterthur. Jahrelang haben sie Handelsschiffe angegriffen und Milliärden-Schäden verursacht. Dann wurde es ruhig um die Piraten vor Somalia. In den vergangenen Wochen wurden aber wieder mehrere Schiffe gekapert. Die freie Afrika-Korrespondentin Bettina Rühl über die Hintergründe. In 10 Tagen beginnt die Fussball-WM. Dann wird er immer wieder zu sehen sein: FIFA-Präsident Gianni Infantino. Er hat den Fussball-Weltverband zu einem der mächtigsten und kommerziell erfolgreichsten Sportimperien ausgebaut – ist aber wegen seiner Nähe zu umstrittenen Politikern in der Kritik. SRF-Redaktorin Isabel Pfaff hat für einen Podcast den Werdegang von Infantino recherchiert. Sie erzählt, wie sie vorgegangen ist.

  31. 20

    Messerangriff in Winterthur: Was weiss man über den Verdächtigen?

    Der Messer-Angriff in Winterthur gibt weiter zu reden. Der mutmassliche Täter soll sich als Dschihadist gesehen haben. SRF-Extremismus-Experte Daniel Glaus ordnet ein, was über ihn bekannt ist. Ausserdem: · Ein neuer UNO-Bericht listet Israel neu als Land, dass sexualisierte Gewalt im Krieg einsetzt. Unser diplomatischer Korrespondent Fredy Gsteiger erklärt, welche Vorwürfe erhoben werden und wie Israel reagiert. · Sollen Kokain und Ecstasy legalisiert werden? Frank Zobel von Sucht Schweiz sagt, wie er den Vorschlag einer Westschweizer Arbeitsgruppe einschätzt. · Kritik an FIFA-Ticketpreisen: Der Sportjournalist Ronny Blaschke erklärt, wie aussergewöhnlich die hohen Preise für WM-Tickets sind und warum die FIFA zusätzlich unter Druck gerät.

  32. 19

    Norwegen rückt unter Frankreichs Nuklearschirm

    Norwegen fühlt sich von seinem Nachbarland Russland bedroht – und rückt deshalb unter den französischen Atomschirm. Aber kann Frankreich überhaupt leisten, was es verspricht? Und welches Zeichen sendet Norwegen so an die USA? Die Einschätzung von SRF-Diplomatie-Korrespondent Fredy Gsteiger. Weitere Themen: · Antibiotika sind eine wichtige Errungenschaft der Medizin - sie werden aber fast nicht mehr in Europa produziert. Die Basler Generikaherstellerin Sandoz ist eine der wenigen verbliebenen Firmen. Nun beschwert sich Sandoz bei der Europäischen Kommission: Chinesische Unternehmen würden die Preise drücken. Wirtschaftsredaktorin Nora Meuli erklärt, was Sandoz konkret moniert. · Der KI-Chiphersteller Nvidia aus den USA investiert im grossen Stil in Taiwan. Der Konzern will seine jährlichen Investitionen von 100 auf 150 Milliarden Dollar erhöhen. Warum Nvidia gerade auf Taiwan setzt – und wie diese Investitionen das China-Geschäft des US-Konzerns beeinflussen, erklärt Ostasienkorrespondent Samuel Emch. · Südafrika erlebt eine Welle von Gewalt – gegen Migrantinnen und Migranten aus anderen afrikanischen Ländern. Ghana hat nun reagiert und will mehrere hundert Bürgerinnen und Bürger in die Heimat zurückbringen. Weshalb eskaliert der Fremdenhass in Südafrika? Das erklärt die freie Journalistin Leonie March. · Mit der Artemis-Basis will die NASA in einigen Jahren den Mond besiedeln. Jetzt sind die Pläne konkreter geworden. «Hunderte von Quadratmeilen» soll sie gross werden, mit hüpfenden Drohnen und neuen Mondfahrzeugen. Wie das genau ablaufen soll? Das Gespräch dazu mit SRF-Wissenschaftsredaktorin Angelika Kren.

  33. 18

    Trotz Krieg: Hunderttausende pilgern nach Mekka

    Es ist die grösste Pilgerreise der Welt – der Hadsch. Über eine Million Menschen aus aller Welt reisen nach Mekka, obwohl die Lage dort wegen des Kriegs unberechenbar ist. Wieso nehmen Gläubige trotzdem das Risiko auf sich? Wegen des Stellenwerts der Reise, sagt Nahost-Journalistin Meret Michel. Weitere Themen: · In der Türkei bleibt der Druck auf die Oppositionspartei CHP hoch. Ein Gericht setzte den Parteichef Özgur Özel ab, später führte die Polizei beim Hauptquartier eine Razzia durch. Für Özel und die CHP drängt sich nun die Frage auf: Kommt noch Unterstützung von der internationalen Gemeinschaft? Der Bericht von Susanne Güsten. · Beim südkoreanischen Elektronikriesen Samsung ist ein Generalstreik der Mitarbeitenden abgewendet worden. Mitglieder der Gewerkschaft haben sich mit der Unternehmensführung geeinigt. Doch nicht Angestellten profitieren, wie SRF-Wirtschaftsredaktorin Susanne Schmugge erläutert. · Die Automarke Ferrari bringt ihr erstes Elektroauto auf den Markt. Beatrix Keim ist Direktorin bei einem deutschen Forschungsinstitut für Automobilität. Sie erklärt, weshalb eine der bekanntesten Sportwagenmarken jetzt diese Richtung einschlägt. · Love-Scam (Liebesbetrug) endet in den allermeisten Fällen mit finanziellem Verlust für die Betroffenen. Nicht so bei einer Frau im Kanton Zürich: Die Behörden konnten dem Opfer ihre fast 200'000 Franken zurückerstatten. Sie fanden das Geld auf einem Kryptokonto auf den Seychellen. Wie das möglich war, erzählt Cybersicherheits-Fachmann Marc Ruef.

  34. 17

    Russische Angriffe auf Kiew: Was es mit den Menschen macht

    Russland hat am Wochenende die ukrainische Hauptstadt Kiew angegriffen. Es waren die schwersten Angriffe seit Monaten. Weitere könnten folgen. Wie lebt es sich mit den russischen Angriffen in Kiew? Der freie Journalist Denis Trubetskoy erzählt, wie er das Wochenende erlebt hat. Weitere Themen in dieser Sendung: · Die Schweiz will bei der Sicherheit und Abschreckung im Weltraum vorwärtsmachen. Verteidigungsminister Martin Pfister hat deshalb seine deutschsprachigen Amtskollegen getroffen. Doch wie steht es um die Fähigkeiten der Schweizer Armee im Weltraum? Ludovic Monnerat, Kommandant des Kompetenzzentrums Weltraum, erklärt. · Die USA machen Druck auf Kuba und haben den ehemaligen Staatschef Raúl Castro angeklagt. Die Freude bei den Exil-Kubanerinnen und -Kubanern in den USA ist gross. Warum? Antworten gibt es von Jonathan Slapin, Politikwissenschaftler an der Universität Zürich. · In der Fondation Beyeler in Basel ist ein umstrittenes Bild ausgestellt worden. Es handle sich um Raubkunst, beim betroffenen Bild, und es habe früher einem jüdischen Sammler gehört. Das sagt ein renommierter Provenienzforscher. Regional-Redaktorin Claudia Kenan hat die ganze Geschichte. · Und der Sommer ist da. Eigentlich direkt der Hochsommer mit Temperaturen um oder gar über 30 Grad Celsius. Wie aussergewöhnlich sind solche Temperaturen Ende Mai? Simon Eschle von SRF-Meteo ordnet ein.

  35. 16

    Absetzung von CHP-Chef Özel: Ein Urteil ganz nach Erdogans Gusto

    Der türkische Oppositionsführer, Özgür Özel, soll sein Amt als Parteichef der CHP räumen. Das hat ein türkisches Gericht angeordnet. Eine juristische Grundlage gebe es dafür kaum, sagt der Journalist Thomas Seibert in Istanbul. Weitere Themen: · Luftalarm in Litauen. Zwischenfälle mit ukrainischen Drohnen in Estland. Und ein Regierungssturz in Lettland, ebenfalls nach einem Drohnenvorfall. Die baltischen Staaten haben eine turbulente Woche hinter sich – und das, obwohl Luftraumverletzungen, Drohnenverkehr und Sabotageakte dort eigentlich nicht ungewohnt sind. Auslandredaktor Peter Voegeli erklärt, was sich verändert hat. · Beim Angriff auf den Iran Ende Februar sollen die USA und Israel einen sehr konkreten Machtwechsel im Sinn gehabt haben. Zumindest gemäss einer Recherche der New York Times. Der Plan: Mahmoud Ahmadinedschad, den früheren iranischen Präsidenten, an die Staatsspitze zu hieven. Ahmadinedschad galt lange als Hardliner. Welche Stellung hat er heute im Iran? Darüber sprechen wir mit Karin Senz, der ehemaligen Iran-Korrespondentin der ARD. · Stephen Colbert zieht den Hut: Der Fernsehsender CBS hat diese Woche die letzte Folge seiner Late Night Show ausgestrahlt. Was bedeutet die Absetzung seiner Show für die USA – für ihre Fernsehlandschaft, die Late-Night-Sendungen und allgemein für die Meinungs- und Pressefreiheit? Die Einschätzung vom Politikwissenschaftler Curd Knüpfer von der Süddänischen Universität.

  36. 15

    Wird SpaceX zum grössten Börsengang aller Zeiten?

    Die Weltraumfirma von Elon Musk wagt den Gang an die Börse. Deshalb hat sie nun zum ersten Mal Zahlen veröffentlicht, die einen Einblick geben, wie die Firma finanziell aufgestellt ist. Wirtschaftsredaktor Matthias Heim ordnet ein, ob die Zahlen den Hype rechtfertigen. Und: · Die Google-Suche, wie wir sie kennen, gibt es bald nicht mehr: Mit künstlicher Intelligenz will der Suchmaschinenriese sein Angebot grundlegend reformieren. Digitalredaktorin Tanja Eder erklärt, was Nutzerinnen und Nutzer erwartet. · In Österreich ist im grössten Spionage-Prozess der letzten Jahre ein Urteil gefallen: Egisto Ott, der frühere Verfassungsschützer, muss für vier Jahre und einen Monat ins Gefängnis, weil er geheime Informationen an Russland weitergegeben haben soll. Auslandredaktor Peter Voegeli ordnet das Urteil ein. · Thailand verschärft seine Einreisebestimmungen: In Zukunft sollen Reisende ohne Visum nur noch 30 statt wie bisher 60 Tage im Land bleiben dürfen. Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi erklärt den Schritt. · Braucht die Schweiz eine neue Beziehungsform? Seit dieser Woche läuft die Vernehmlassung zu einer parlamentarischen Initiative, die den «Pacte civil de solidarité» (Pacs) für die ganze Schweiz fordert – eine Art «Ehe light» oder «Konkubinat plus». In der Westschweiz gibt es das Modell schon. Westschweizkorrespondent Roman Fillinger sagt, wie es funktioniert.

  37. 14

    Kampf gegen Hass im Netz: Verein NetzCourage löst sich auf

    Nach 10 Jahren beendet NetzCourage sein Engagement gegen digitale Gewalt. Im Gespräch erklärt die Gründerin und ehemalige Zuger Kantonsrätin Jolanda Spiess, wieso sich der Verein dazu entschieden hat. Und: · Der Eurovision Song Contest hat ausserordentliche Konsequenzen für Moldau: Der Chef des öffentlich-rechtlichen Senders musste zurücktreten, weil die moldauische Jury wenige Punkte an befreundete Länder vergeben hat. Wie sich aus dem ESC politische Affären entwickeln können, besprechen wir mit dem Song-Contest-Forscher Irving Wolther. · Massive Niederschläge und gleichzeitig Hitzewellen: 2026 könnte ein El-Niño-Jahr werden. Manche Beobachterinnen und Beobachter gehen aufgrund aktueller Daten gar von einem «Super»-El-Niño aus. Sonia Seneviratne, Professorin für Klimawissenschaften an der ETH Zürich, ordnet das besondere Klima-Phänomen ein. · Eine neue Initiative will die Biene durch die Bundesverfassung schützen. Die Unterstützung aus der Politik dürfte gross sein: Kein anderes Tier geniesst so viel Rückhalt im Parlament. Weshalb das so ist, erzählt Inlandredaktor Matthias Baumer.

  38. 13

    Warum die «Royal Pop»-Taschenuhr gerade einen Hype erfährt

    Um die neue Uhr von Swatch und dem Luxushersteller Audemars Piguet zu ergattern, sind Tausende Menschen auf der ganzen Welt stundenlang Schlange gestanden. Weshalb gibt es diesen Hype? Mirjam Hauser, Professorin für Konsumpsychologie an der Fachhochschule Nordwestschweiz, hat Erklärungen. Weitere Themen: In Deutschland ist am Sonntag ein Tiger entlaufen. Er verletzte einen Helfer. Die ausgerückte Polizei sah im Raubtier eine Gefahr für die Öffentlichkeit und erschoss den Tiger. Brisant: Er ist aus einer privaten Anlage entflohen. Vanessa Gerritsen, Juristin und Geschäftsleitungsmitglied der Stiftung Tier im Recht, erklärt, warum sie gegen die private Haltung von Raubtieren ist. Auf den Malediven sind vor einigen Tagen fünf Taucherinnen und Taucher aus Italien in einer Unterwasserhöhle ums Leben gekommen. Bei der Bergungsaktion starb dann auch noch ein heimischer Rettungstaucher. Wie gefährlich ist Höhlentauchen? Und wie unterscheidet es sich vom normalen Tauchen? Antworten gibt Beat Müller von der Schweizer Höhlentauchvereinigung Swiss Cave Diving. Fleischersatzprodukte haben sich in der Küche längst etabliert. Der Trend zeigt aber – zumindest in Deutschland – wieder in eine etwas andere Richtung. Laut Behördenangaben ist die Produktion von Fleischalternativen zum ersten Mal seit Langem leicht gesunken. Gleichzeitig wird in Deutschland wieder mehr Fleisch gegessen. Wie sieht es in der Schweiz aus? Wirtschaftsredaktor Matthias Heim kennt den hiesigen Markt.

  39. 12

    Wie sich Kuba selbst verteidigen will

    Kuba bereitet seine Bevölkerung für den Fall vor, dass die USA das Land angreifen. Familien sollen Rucksäcke mit Lebensmitteln für den Kriegsfall bereithalten – doch der Bevölkerung fehlt es an allem. Der freie Journalist Tony Keppeler erzählt von der Lage auf der Insel. · Vor den Zwischenwahlen in den USA, sorgt das sogenannte Gerrymandering für Schlagzeilen. Republikaner wie auch Demokraten versuchen, die Wahlkreise so zu verändern, dass sie in den entsprechenden Wahlkreisen eine Mehrheit erhalten. Das hat in den USA Tradition, wie Patrick Emmenegger, Professor für Politikwissenschaft in St. Gallen, erklärt. · Der reichste Mann der Welt, Elon Musk, streitet sich mit der mächtigsten KI-Firma der Welt, OpenAI. Und das vor Gericht. Nicolas Killian, KI-Korrespondent für «Die Zeit», hat den Prozess mitverfolgt und berichtet, wie Elon Musk und seine Anwälte vor Gericht argumentieren und auftreten. · Entwicklerinnen und Entwickler von Internetshops bereiten sich darauf vor, dass in Zukunft nicht mehr nur Menschen auf ihren Seiten surfen, Artikel suchen, Produkte vergleichen und dann kaufen, sondern auch KI-Agenten. SRF-Digitalredaktor Jürg Tschirren darüber, was für Folgen dies auf die Vermarktung der Produkte im Internet hat.

  40. 11

    Musk und Trump in China vereint: Ist die «Bromance» zurück?

    Elon Musk und Donald Trump sind im Rahmen eines Staatsbesuchs nach China gereist. Musk war einer der wichtigsten Unterstützter Trumps, bis es zu einem Streit kam. Warum ist der Tech-Milliardär wieder zurück in der US-Delegation? Antworten von Professor Thomas Jäger von der Universität Köln. Weitere Themen: · Lange hat Trump davon gesprochen, dass die USA Grönland übernehmen sollten – wenn nötig auch mit militärischen Mitteln. Damit hat er ziemlichen Wirbel ausgelöst. Der damals aufgewirbelte Staub hat sich inzwischen wieder etwas gelegt. Nun ist bekannt geworden, dass die USA mit Dänemark über drei neue US-Militärbasen auf Grönland verhandeln. Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann mit Hintergründen. · Kevin Warsh – so heisst der neue Chef der US-Notenbank Fed. Der Senat hat am Mittwochabend der Ernennung zugestimmt. Doch wer ist Kevin Warsh? US-Börsenkorrespondent Jens Korte über den neuen Notenbankchef und seine Frau, die keine unerhebliche Rolle spielt. · Im Januar 2025 haben die USA massiv und Knall auf Fall Gelder für die Entwicklungshilfe gestrichen. Viele Länder in Afrika mussten ohne diese Hilfe stark umstellen. Es fehlt seither an Mitteln in der Gesundheitsversorgung oder in Schulen. Dominic Rohner von der Universität Lausanne hat in einer neuen Studie die konkreten Folgen der Kürzungen bei USAID untersucht. Fazit: Dort, wo die Hilfe abrupt entzogen wurde, gibt es mehr Gewalt, mehr Plünderungen, mehr bewaffnete Konflikte. · Viele im Land geniessen über Auffahrt ein verlängertes Wochenende. Vielleicht gibt es da auch einmal ein Glas Wein. Eine neue Statistik zeigt allerdings: Der weltweite Konsum und auch die Produktion von Wein gehen stark zurück. Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch hat die neuen Zahlen unter die Lupe genommen.

  41. 10

    Trump in Peking: In der Taiwanfrage kommt es auf Details an

    Donald Trump erweist Chinas Staatspräsident Xi Jinping die Ehre und reist für einen Staatsbesuch nach Peking. Bewegt sich Trump dort in der Taiwanfrage? Das hänge auch von unscheinbaren Formulierungen ab, sagt Simona Grano von der Universität Zürich. Weitere Themen: · Donald Trump reist nicht alleine nach Peking: Zur Delegation gehören auch Firmenchefs wie Elon Musk oder Tim Cook. Und das, während die USA sich eigentlich in einem Handelskrieg mit China befinden. Kommt es jetzt zu einer wirtschaftlichen Annäherung? Die Einschätzung von Politikwissenschaftler Ralph Weber von der Universität Basel. · Einer der «grausamsten und erschütterndsten Femizide der Schweiz», so nannte die Staatsanwältin den Mord an einer 38-jährigens aus Binningen. Jetzt ist das Urteil da. Der Täter ist in beiden Punkten schuldig: Mord und Störung des Totenfriedens. Wie kann die Gesellschaft mit solchen Taten umgehen? Darüber haben wir mit Henning Hachtel gesprochen, Direktor der Klinik für Forensik der Universitären Psychiatrischen Klinik in Basel. · Schlechte Noten für das Schweizer Bildungssystem – zumindest, wenn es um die Chancengleichheit der Schulkinder geht. Da schneidet die Schweiz laut einer Untersuchung von UNICEF schlecht ab. Die Studie zeigt zwar, dass 91 Prozent der privilegierten Jugendlichen die nötigen Kompetenzen in Mathematik und im Lesen erreichen. Bei benachteiligten Jugendlichen jedoch schaffen das nur 46 Prozent. Wie könnte man diese Lücke verkleinern? Die Erziehungswissenschaftlerin Katharina Maag Merki hat dazu eine klare Meinung: Die Selektion nach der sechsten Primarschulklasse erfolge zu früh.

  42. 9

    Bangladesch: Masernausbruch führt zu hunderten von Todesfällen

    Die Masern gehören zu den ansteckendsten Krankheiten, die es gibt. In Bangladesch breiten sie sich seit März stark aus: Über 350 Menschen sind bereits gestorben. Südasien-Korrespondentin Maren Peters erklärt, weshalb sich die Krankheit so stark ausbreiten konnte im Land. Weitere Themen: · Griechenland warnt: In Libyen würden sich über eine halbe Million Menschen auf die Flucht übers Mittelmeer nach Europa vorbereiten. Was steckt hinter dieser Warnung, und welche politischen Interessen verfolgt Griechenland damit? Die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger ordnet ein. · Texas verklagt Netflix: Der Streamingdienst soll Nutzerinnen und Nutzer überwacht haben – und seine Plattform absichtlich so gebaut haben, dass sie Kinder und Erwachsene süchtig macht. Wirtschaftsredaktorin Isabel Pfaff erklärt, was hinter den Vorwürfen steckt und wie gefährlich die Klage für Netflix werden könnte. · Justin Bieber, Shakira oder Neil Young: Die Rechte an ihren Songs könnten schon bald verkauft werden – zusammen mit vielen weiteren Musikkatalogen. Wie konkret ist dieser Milliarden-Deal, und weshalb sind Songrechte im Streaming-Zeitalter so wertvoll? Einschätzungen von Wirtschaftsredaktor Manuel Rentsch.

  43. 8

    Hantavirus: Wie gut hat die WHO reagiert?

    Die Evakuierung des Kreuzfahrtschiffs Hondius nach dem Hanta-Virus-Ausbruch ist so gut wie abgeschlossen. Die WHO und andere Behörden haben scharfe Massnahmen getroffen – und geben gleichzeitig Entwarnung: Es bestehe kein Risiko für eine Pandemie. Der Epidemiologe Jürg Utzinger ordnet ein. Weitere Themen: · Wie kam das Virus aufs Schiff? Bei der Suche nach Antworten richtet sich der Fokus auf Argentinien, von wo das Kreuzfahrtschiff losgefahren ist. Dort haben sich die Infektionsszahlen zuletzt verdoppelt, berichtet SRF-Korrespondentin Karen Naundorf. · Trotz Waffenruhe bombardiert Israel weiterhin den Libanon. Rund 1,8 Millionen Menschen sind laut UNO innerhalb des Landes auf der Flucht. Leana Podeszfa vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Beirut erklärt, warum sich die Lage für die Menschen nicht verbessert. · Bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in China sind 37 Menschen gestorben. China produziert einen Grossteil der Feuerwerkskörper weltweit. Der freie Journalist Fabian Kretschmer über den Unfall.

  44. 7

    Friedrich Merz: Noch kein Deutscher Kanzler war so unbeliebt

    Gemäss dem neusten ARD-Deutschlandtrend sind noch 16 Prozent der Menschen in Deutschland mit dem Kanzler zufrieden. Claudia Kade von der deutschen Tageszeitung «die Welt» über die Gründe für sein schlechtes Abschneiden – und, wer davon profitiert. Weitere Themen: · Im Vergleich zu früheren Jahren liegt auf den Schweizer Gletschern wenig Schnee. Das zeigen Untersuchungen des Gletschermessnetzes Glamos. Schmelzen die hiesigen Gletscher nun noch schneller? – und wenn ja, wie schnell? Glamos-Leiter Matthias Huss im Gespräch. · Seit einem Jahr sitzt Papst Leo XIV. auf dem Heiligen Stuhl. Schon ab Tag eins setzte er klare Akzente: gegen Krieg, Gewalt, Superreichtum und soziale Ungleichheit; für das Gemeinwohl und eine Kirche mit sozialem Gewissen. Seine klaren Äusserungen wie etwa gegen den Iran-Krieg verschaffen ihm viel Aufmerksamkeit. Aber wie konsequent verfolgt er seine Friedensbemühungen? Antworten von SRF-Religionsredaktorin Judith Wipfler. · Künstliche Intelligenz hat eine Sicherheitslücke im Betriebssystem von Linux entdeckt. Das System ist die Grundlage für Android-Smartphones und vielen weiteren digitalen Anwendungen. Eine Lösung des Problems wurde noch nicht gefunden. SRF-Digitalredaktorin Tanja Eder sagt: Diese Sicherheitslücke ist heikel.

  45. 6

    Warum kam das Hantavirus auf das Kreuzfahrtschiff?

    Ins Unispital Zürich wurde ein Patient mit dem seltenen Hantavirus eingeliefert. Er war Passagier des Kreuzfahrtschiffes, auf dem sich mehrere Personen angesteckt haben. Das Virus kommt eigentlich vor allem bei Nagetieren vor. Einordnungen von Virologin Isabella Eckerle. · Golfstaat unter Beschuss: Anfang der Woche meldeten die Vereinigten Arabischen Emirate Angriffe aus dem Iran – dieser dementiert. Unbestritten ist: Die Emirate sind der Golfstaat, der seit dem US-israelischen Angriff auf den Iran am stärksten von iranischen Drohnen und Raketen getroffen worden ist. Wie sind die Emirate im Visier des Irans gelandet? Das wollten wir von Islamwissenschaftler Toby Matthiesen wissen. · Wer gelegentlich auf einer Einkaufsmeile flaniert, wird es schon bemerkt haben: Die Schweizer Innenstädte befinden sich im Wandel. Sie entwickeln sich immer stärker von reinen Einkaufsorten zu Erlebnis- und Aufenthaltsräumen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Immobilienberatungsfirma Wüest Partner. Wirtschaftsredaktor Matthias Heim hat sich die Studie genauer angeschaut. · Weltstars wie Bad Bunny, Céline Dion oder Ariana Grande machen dieses Jahr einen Bogen um die Schweiz und spielen keine Konzerte hier. Warum weniger grosse Musikacts in der Schweiz gastieren, erklärt Musikredaktor Luca Bruno.

  46. 5

    Viele ukrainische Soldaten leiden an Spielsucht

    Glücksspiel als Ablenkung vom harten Kriegsalltag: Immer mehr ukrainische Soldaten tummeln sich in Online-Casinos. Das kann ernste Folgen für die Betroffenen haben, aber auch für das gesamte Land. Die ukrainische Regierung will nun eingreifen. Journalistin Daniela Prugger mit den Einzelheiten. · Gucken indische Fussballfans bei der diesjährigen WM in die Röhre? Im bevölkerungsreichsten Land der Welt hat nämlich bislang noch kein TV-Sender die Übertragungsrechte erworben. Wie kommt das in Indien an? Antworten von Südasien-Korrespondentin Maren Peters. · Die deutsche Bahn bekommt Konkurrenz aus Italien. Dort ist die Marke Italo fest etabliert und bietet auf den Schnellfahrstrecken zwischen den grossen Städten eine Alternative zu den Zügen der staatlichen Trenitalia an. In zwei Jahren will das Unternehmen nun auch Züge nach Deutschland schicken. Italo ist nach Flix schon die zweite private Firma, die in den deutschen Fernverkehrs-Markt drängt. Was bedeutet dieser Wettbewerb für die Fahrgäste? · Tierversuche sind für die einen unverzichtbar für den medizinischen Fortschritt. Für andere ein No-Go. Gleichzeitig arbeitet die Forschung immer intensiver an Alternativen zu Tierversuchen. Jenny Sandström, Geschäftsführerin des 3R Kompetenzzentrums Schweiz erklärt, wie solche Alternativen funktionieren.

  47. 4

    Armenien wendet sich EU zu - und von Russland ab

    Fast 50 Staatschefs und Präsidentinnen trafen sich am Montag in Armenien zum Gipfel der Europäischen Gemeinschaft - auch die Schweiz. Die EPG ist eine Antwort auf Russlands Angriffskrieg in der Ukraine. Warum war dieses Treffen gerade in Armenien? Russlandkorrespondent Calum MacKenzie ordnet ein. Weitere Themen: · Nächstes Jahr im April wählt Frankreich eine neue Präsidentin, einen neuen Präsidenten. Mit dabei ist ein alter Bekannter. Jean-Luc Mélenchon tritt für die Linksaussenpartei «La France Insoumise» an. Wie schon bei den drei letzten Wahlen. Warum tut er das? Publizist Joseph De Weck hat Antworten. · Mitte Mai spielen in Seoul ein südkoreanisches und ein nordkoreanisches Frauenteam im Fussball gegeneinander. Die Siegerinnen stehen im Final der asiatischen Champions League. Neben dem Sport ist bei dieser Begegnung auch viel Politik mit im Spiel, denn diese Konstellation ist selten. Wir haben mit Frederic Spohr darüber gesprochen - er leitet in Seoul und Taipeh die Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung. · Der deutsche Nazi-Kriegsverbrecher und KZ-Arzt Josef Mengele hat im Konzentrationslager Auschwitz über Leben und Tod entschieden. Nach dem Krieg hat er sich womöglich zeitweise in der Schweiz aufgehalten, bevor er sich nach Südamerika abgesetzt hat. Nun haben die Schweizer Geheimdienste Akten dazu veröffentlicht. Ein Beitrag von Inlandredaktor Matthias Strasser.

  48. 3

    Infantino will FIFA-Präsident bleiben

    Gianni Infantino will ein weiteres Mal als Präsident des Weltfussball-Verbands FIFA kandidieren. Es ist bereits seine vierte Kandidatur. Warum kommt die Ankündigung jetzt, so kurz vor der Fussball-WM? Der freie Sportjournalist Ronny Blaschke beleuchtet die Taktik. Weitere Themen: · Mit der Blockade der Strasse von Hormus und dem Iran-Krieg kommt das Petro-Dollar-System ins Wanken. Von diesem System haben die USA profitiert. Was ist da genau los? Ölmarkt-Expertin Heike Buchter erklärt die Hintergründe. · Corona erregt noch immer die Gemüter: Die Schweiz hat fast 1 Milliarde öffentliche Gelder für die Impfstoffe ausgegeben, was kürzlich bekannt wurde. Dies reisst alte Wunden auf – etwa bei jenen Personen, die von der Covidimpfung gesundheitliche Schäden davongetragen haben. Wissenschaftsredaktorin Irène Dietschi berichtet. · Am 14. Juni wählt St. Moritz einen neuen Gemeindepräsidenten oder eine neue Gemeindepräsidentin. Die Gemeinde zeigt sich wie auch sonst weltoffen: Es kandidieren eine Frau aus Bern, ein Mann aus einer anderen Bündner Region und ein Mann aus Berlin. Warum tritt keine Ur-St. Moritzerin oder Ur-St. Moritzer an? Darauf gibt Fadrina Hofmann von der Engadiner Post Antwort.

  49. 2

    Myanmar: Lebenszeichen von Aung San Suu Kyi

    Aung San Suu Kyi erhielt den Friedensnobelpreis, wurde später Regierungschefin in Myanmar und verschwand vor 5 Jahren in einem Gefängnis. Jetzt hat die Militärjunta ein Bild von ihr veröffentlicht und sie offenbar in den Hausarrest überführt. Südostasien Korrespondent Martin Aldrovandi ordnet ein. Weitere Themen: · Mitte Mai steigt in Wien der Eurovision Song Contest. Was einen ESC-Gewinnersong ausmacht? Das haben drei Forschende untersucht, unter ihnen Dirk Helbing, Professor für Computational Social Science an der ETH Zürich. Er erlkärt, wie sich die ESC-Gewinner in den letzten Jahrzehnten entwickelt haben. · Seit 25 Jahren veröffentlicht Reporter ohne Grenzen ein weltweites Ranking zur Pressefreiheit. Und noch nie fiel die Bilanz so düster aus. Weshalb ist das so? Und warum wird in der Schweiz die Pressefreiheit "nur" mit zufriedenstellend bewertet? Valentin Rubin von Reporter ohne Grenzen im Gespräch. · Das Hubble-Weltraumteleskop liefert seit gut 35 Jahren Fotos und Messdaten aus dem All. Jetzt bekommt es einen Nachfolger: das Nancy-Grace-Roman-Teleskop. Die Nasa will das Teleskop im September ins All schiessen. Wissenschaftsredaktorin Anita Vonmont erklärt, was das neue Modell kann.

  50. 1

    Mexikanische Politiker als Drogenhändler? Die US-Justiz klagt an

    Die US-Justiz wirft mexikanischen Politikern Verbindungen zum Sinaloa-Drogenkartell vor. Der Prominenteste von ihnen ist der Gouverneur des gleichnamigen Bundesstaats – und Parteikollege von Präsidentin Claudia Sheinbaum. SRF-Auslandredaktorin Anna Lemmenmeier zu den Hintergründen. Weitere Themen: · Greift die US-Regierung tatsächlich "unsere" Migros und "unseren" Coop an? So ähnlich lautete diese Woche eine Schlagzeile im Tages-Anzeiger. Hintergrund ist der Zollstreit mit den USA, genauer gesagt ein US-Bericht über Handelsschranken im Ausland. Werden da wirklich die beiden grössten Schweizer Detailhändler erwähnt? Wirtschaftsredaktor Damian Rast erklärt. · US-Präsident Donald Trump ärgert sich wieder über die Late Night Show von Jimmy Kimmel. Grund ist ein Witz von letzter Woche: Kimmel hat über Trumps Ehefrau Melania gesagt, sie habe "das Leuchten einer werdenden Witwe". Das war kurz vor dem Attentatsversuch bei einem Dinner im Weissen Haus - und nun sagt Trump, Kimmel habe praktisch zur Gewalt aufgerufen. Er fordert seine Entlassung. Und das, obwohl Kimmel eigentlich ständig Witze auf Kosten des US-Präsidenten macht. Der Amerikanist Martin Lüthe von der Freien Universität Berlin erklärt, warum Trump dem Moderator gerade jetzt droht. · Die Säntisbahn steht ab Freitag für rund sechs Monate still. In dieser Zeit wird die Bahn auf den Ostschweizer Hausberg komplett erneuert, für 23 Millionen Franken. Was sich die Betreiber davon erhoffen, schildert der Bericht von Ostschweiz-Korrespondent Sascha Zürcher.

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