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Menschenfreundliche Denkanstöße. Mars, humanes Töten und dazwischen Iphigenie
Eine „Medienwerkstatt“ am Institut für Philosophie der Universität Wien drehte sich um das Thema „Humanität“. Fünf in diesem Rahmen entstandene Podcasts werden dokumentiert. Sie drehen sich um die Themenkreise „Krieg und Humanismus?“ „Mensch und Tier“ sowie „Humanistische Hybris“. Präsentation Herbert Hrachovec.
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Virale Podcasts
Im Studienjahr 2020/21 stand die „Medienwerkstatt“ am Institut für Philosophie (Leitung Herbert Hrachovec) unter dem Thema Pandemie. Die Sendung bringt vier Beispiele von Audio-Podcasts, die in dieser Veranstaltung entstanden sind. Gesendet am 2.2.2022
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Corona und die Moral
Ein philosophischer Podcast über Corona und Moral, entstanden in einer Medienwerkstatt über Pandemie am Institut für Philosophie der Universität Wien. Die Teilnehmerinnen sind Maria-Theres Müller, Carolin Guckler und Johanna Gruber. Gesendet 13.10.2021
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Geborene Sprachexpertinnen? Über korrekte Grammatik und Regelfolgen
Ana Habjan hat eine linguistische Dissertation über die Rolle des sogenannten "native discourse" als Maßstab für grammatische Kompetenz geschrieben. Das Thema berührt sich mit philosophischen Überlegungen zu den Voraussetzungen des Sprachgebrauches und allgemeiner des Regelfolgens. Herbert Hrachovec führt ein Gespräch mit Frau Habjan. Gesendet am 20.5.2015
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Stimme: Ein kräftiges Organ
Peter Rantasa spricht mit Herbert Hrachovec über seine Diplomarbeit: "If Moses had owned a tape recorder". Eine differenzierende Analyse der Bezeichnung „Stimme“ sowohl für das materielle akustisch vernehmbare Ereignis einer klingenden Stimme einerseits als auch für das psychologische und kognitive Phänomen der inneren Stimme sowie der Stimme in Perzeption, Denken und Erinnerung andererseits sowie der phänomenologischen Stimme bereitet den Boden für die weitere begriffliche Behandlung dieser Frage. Aufgrund des unvermittelten und direkten Bezuges der Stimme zum Leben als solches, zu Körper, Geschlecht, Befinden, Emotion und Affekt und durch ihre „Schwellenfunktion“ als materielle Verbindung von Innen- und Außenwelt eines Subjektes wird phone in der Interaktion von Menschen als Zeichen für die ungekünstelte Alterität zum logos gehört. Im Gegenzug wird vor allem in öffentlichen Sphäre die Kontrolle des logos über die phone per Kultivierung mittels Stimm- und Sprechtechnik als wichtige „Technologie des Selbst“ / Foucault) ausgeweitet. Die kontrollierte Stimme gehört damit zu jenen Techniken, mittels derer sich das Subjekt in der Gesellschaft situiert. Sprechen lernen und eine „persona“ zu entwickeln gehören zusammen. Gesendet am 15.8.2012
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Das iPhone und mein Gehirn zusammen
Die "extended mind hypothesis" besagt (vereinfacht), dass Geräte, mit deren Hilfe wir kognitive Aufgaben in der Welt erledigen, ebenso wie das "Innenleben" zu unserer geistigen Ausstattung gerechnet werden können. Thomas Szanto, Lektor am Institut für Philosophie, arbeitet über diesen Themenkreis. Herbert Hrachovec führt ein Gespräch mit ihm. Gesendet am 26.10.2011
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Der frühe Paul Feyerabend: Protokollsätze mit Gesang
Der in Wien geborene Physiker, Wissenschaftstheoretiker und Philosoph Paul Feyerabend dissertierte in den frühen 50-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei Viktor Kraft über ein Thema, das in den Diskussionen des Wiener Kreises heiß umstritten war: Protokollsätze. Gleichzeitig machte er eine Gesangsausbildung am Konservatorium. Daniel Kuby hat den Beginn der wissenschaftlichen Karriere Feyerabends untersucht und spricht darüber mit Herbert Hrachovec.
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Aspekte Sehen – Charles S. Peirce und Ludwig Wittgenstein
Esther Ramharter spricht mit David Wagner über dessen Diplomarbeit "Aspekte Sehen", die der Frage nach Parallelen im Werk von Charles Peirce und Ludwig Wittgenstein nachgeht und die Frage stellt, wie "pragmatistisch" Wittgensteins Spätphilosophie denn ist. Die Musik zur Sendung stammt von Felix Mendelssohn Bartholdy (Perpetuum Mobile in C, Op. 119; Prelude In B-dur, Op. 35; Konzert in E-moll für zwei Klaviere und Orchester, 1. Satz).
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Archaeologie europaeischer Philosophie
Franz Wimmer spricht mit Karin Kuchler über die Entstehung der Idee von "Europa" als einer geographisch-kulturellen Einheit. Dabei handelt es sich um einen Identitätsdiskurs, der relativ spät - in der Neuzeit - stattgefunden und für das Selbstverständnis von "Philosophie" eine überraschend große Rolle gespielt hat. Es geht daher um die Frage, wann und wie die Vorstellung von Europa als einem (!) Gegenstand geschichtlicher Betrachtung entstanden ist, und somit um die Entstehung eines Elements europäischen Überlegenheitsgefühls. Und zugleich geht es auch um die Frage, welche Rolle dabei die Sicht auf die Geschichte der Philosophie als ein „europäisches“ Phänomen gespielt hat. Durch die Berufung auf den "griechischen Ursprung", mehr aber noch durch die Ausgrenzung von Anderen, entstand ein Begriff von "europäischer" Philosophie mit Exklusivitätsanspruch, welcher später zu einer Grundlage einer angenommenen "kulturellen" Einheit Europas werden wird.
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Herbert Lachmayer zu Mozart
Herbert Lachmayer war Kurator der Ausstellung "Mozart, Experiment Aufklärung" in der Wiener Albertina. Er spricht mit Herbert Hrachovec über die Agentur "Mozart & Mozart", Musik und Gesellschaft zwischen Hof und Bourgeoise, sowie über sein Verständnis des Ausstellungsmachens als "knowledge on stage".
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Wittgenstein witzig? (1)
Herbert Hrachovec spricht mit Friedrich Penkner über dessen Dissertation zu Wittgenstein und Witz. Der gewöhnlich als tiefernst eingeschätzte Philosoph hat eine Denkstrategie verfolgt, die sich charakteristischer Verfahrensweisen von Witzen bedient. Gesendet am 24.01.2007
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Wittgenstein witzig? (2)
Zweiter Teil der Sendung von Herbert Hrachovec mit Friedrich Penkner über dessen Dissertation zu Wittgenstein und Witz. Gesendet am 24.01.2007
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Thomas Brandstetter: Die Maschine von Marly
Herbert Hrachovec spricht mit Thomas Brandstetter über seine Dissertation:"Kräfte messen. Die Maschine von Marly und die Kultur der Technik1680-1840". Der genannte, riesige mühlenartige Apparat versorgteursprünglich die Wasserspiele des französischen Königs Luis XIV inVersaille. Die Arbeit Th. Brandstetters verfolgt seine Entwicklung überdie französische Revolution hinaus bis in das industrielle Zeitalter.Sie macht deutlich, dass im Verlauf der Zeit der Begriff Technikunterschiedlich verstanden wird.
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Philosophie in Lateinamerika – lateinamerikanische Philosophie? (1)
Franz Wimmer spricht mit David Cortez über gegenwärtige Strömungen und Themen der Philosophie in Lateinamerika, wobei der Schwerpunkt auf der Philosophie der Befreiung sowie auf postmodernen und postkolonialen Debatten liegt. Gesendet am 06.09.2006.
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Philosophie in Lateinamerika – lateinamerikanische Philosophie? (2)
Zweiter Teil der Sendung von Franz Wimmer mit David Cortez über gegenwärtige Strömungen und Themen der Philosophie in Lateinamerika. Gesendet am 06.09.2006.
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Sprache als Handlung, Setzung und Figur (2)
Herbert Hrachovec und Gerald Posselt gehen der Frage nach, was es heißt, wenn man von Sprache als Handlung, Setzung und Figur spricht. Ist Sprache ein bloßes Mittel zum Ausdruck der Gedanken und ein Mittel der Kommunikation, oder ist Sprache nicht immer auch schon ein Tun, dem gerade erst durch die rhetorischen Tropen und Figuren seine performative Kraft zufließt? Dabei versuchen Hrachovec und Posselt, eine Brücke zu schlagen von der antiken Rhetorik bis hin zu einem kritischen Begriff des Rhetorischen, der in unserer medialen Welt neue Aktualität gewinnt. Im Mittelpunkt wird dabei jener rhetorische Tropus stehen, den die antike Rhetorik "Katachrese" oder "abusio" nennt und der darauf verweist, daß "Mißbrauch" nicht etwas ist, das der Sprache von Außen widerfährt, sondern der Sprache selbst und dem Sprechen inhärent ist.
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Sprache als Handlung, Setzung und Figur (1)
Herbert Hrachovec und Gerald Posselt gehen der Frage nach, was es heißt, wenn man von Sprache als Handlung, Setzung und Figur spricht. Ist Sprache ein bloßes Mittel zum Ausdruck der Gedanken und ein Mittel der Kommunikation, oder ist Sprache nicht immer auch schon ein Tun, dem gerade erst durch die rhetorischen Tropen und Figuren seine performative Kraft zufließt? Dabei versuchen Hrachovec und Posselt, eine Brücke zu schlagen von der antiken Rhetorik bis hin zu einem kritischen Begriff des Rhetorischen, der in unserer medialen Welt neue Aktualität gewinnt. Im Mittelpunkt wird dabei jener rhetorische Tropus stehen, den die antike Rhetorik "Katachrese" oder "abusio" nennt und der darauf verweist, daß "Mißbrauch" nicht etwas ist, das der Sprache von Außen widerfährt, sondern der Sprache selbst und dem Sprechen inhärent ist.
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Die Maschinenmetapher bei Ludwig Wittgenstein (2)
Zweiter Teil der Sendung vom 31. Jänner 2001.
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Die Maschinenmetapher bei Ludwig Wittgenstein (1)
Richard Heinrich und Enzo dePellegrin sprechen über dessen Dissertation zur Entwicklung der Maschinenmetapher in Wittgensteins Nachlaß. Gesendet am 31. Jänner 2001.
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Carl Einstein (2)
Zweiter Teil der Sendung von Richard Heinrich mit David Quigley ueber dessen Dissertation, die sich mit dem Werk Carl Einsteins beschaeftigt. Gesendet am 19.04.2006
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Carl Einstein (1)
Richard Heinrich spricht mit David Quigley ueber dessen Dissertation, die sich mit dem Werk Carl Einsteins beschaeftigt: ein viel zu wenig bekannter Kulturtheoretiker in der ersten Haelfte des 20. Jahrhunderts, Freund von Braque und Picasso, Dramatiker, Publizist und Kaempfer im spanischen Buergerkrieg. Gesendet am 19.04.2006
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