PODCAST · society

Atlas

«Atlas» - das Magazin über Menschen, Landschaften und Musik. «Atlas» präsentiert Regionen der Welt mit ihren Menschen, ihrer Kultur und ihrer Musik. «Atlas» setzt auf Begegnungen und erschliesst fremde Lebenswelten – im persönlichen Gespräch und in der Beobachtung durch Korrespondentinnen und Korrespondenten.                                                 

  1. 14

    Philosophischer Spaziergang durch Badenweiler

    Badenweiler ist kleine, aber feine Bäderstadt im Markgräflerland, gleich vor den Toren Basels. Und es ist seit neustem Wohnort des Philosophen Rüdiger Safranski. Auf einem Spaziergang zeigt er seine neue Heimat. Eine Besonderheit an Badenweiler ist das fast mediterrane Klima. Da das Tal durch den Schwarzwald vom kalten Kontinentalklima abgeschirmt ist, erlaubt dies zum Beispiel den Anbau von Rebensorten wie Burgunder und Gutedel, die nur in dieser Umgebung in Deutschland vorkommen.

  2. 13

    Atacama in Chile - unwirtlich und anziehend

    Die Atacama im Norden Chiles gilt als trockenste Wüste der Erde. Und doch gibt es hier viele Reichtümer: Kupfer, das wichtigste Exportgut Chiles, wird hier abgebaut. Früher lockte Salpeter die Menschen in die Wüste. Und zunehmend begeistern sich Astronomen und Touristen für die unwirtliche Gegend. Atlas nimmt sie mit von der Küste des Pazifiks hinauf zu den Gipfeln der Anden. Unterwegs treffen wir den erfolgreichen chilenischen Schriftsteller und ehemaligen Minenarbeiter Hernán Rivera Letelier. Wir sprechen über Chacabuco, die verlassene Salpeterstadt, die der Diktator Augusto Pinochet als Konzentrationslager nutzte. Wir sind zu Gast bei einem Schweizer, der vor 20 Jahren in der Atacamawüste hängen geblieben ist.  Und wir besuchen ALMA, das derzeit grösste astronomische Projekt der Welt.

  3. 12

    Matera - Felsenstadt in Süditalien

    In der süditalienischen Region Basalicata liegt die Stadt Matera. Zur Zeit des Faschismus war sie Ort der Verbannung, auch für den antifaschistischen Schriftsteller Carlo Levi. Mit seinem autobiographischen Roman «Christus kam nur bis Eboli» machte er die Felsenstadt berühmt. Die Basalicata ist ein Land, in dem in uralten Zeiten Jäger und Hirten siedelten, bis es die Grossgrundbesitzer in riesige Besitztümer aufteilten. Carlo Levi schilderte die Stadt während des zweiten Weltkrieges und schockierte damit ganz Italien. Denn die Zustände in der Stadt waren verheerend.

  4. 11

    Usbekistan: Kulturtransfer zwischen Ost und West

    Die Seidenstrasse, die aus China über Zentralasien in den Nahen Osten führte, ist das touristische Aushängeschild Usbekistans. Samarkand und Bukhara waren die berühmten Stationen auf der Karawanenroute. Diese Städte wurden zu wichtigen Stationen im Kulturtransfer zwischen Ost und West. Ein Besuch in Bukhara, im Theater von Tashkent und bei vielen unterschiedlichen Leuten aus Kunst und Kultur.

  5. 10

    Im Schnellzug nach Haifa

    Haifa ist die drittgrösste Stadt Israels. Sie hat den grössten Hafen und einen der ältesten Bahnhöfe des Landes. Haifa ist aber auch die multireligiöseste Stadt Israels - und dabei überraschend friedlich im Zusammenleben von Juden, Christen, Muslimen, Drusen, Bahai und einiger anderer. Worin liegt das Erfolgsrezept für den Frieden in der Arbeiterstadt Haifa? Dieser Frage gehen die akustischen Bilder aus der Stadt am Carmelgebirge nach. Buchtipps: Paul Cotterell: Make straight the Way. A Historical Album of Railways in the Land of Israel. Verlag der Israel Railways. Friedrich von Borries / Jens-Uwe Fischer: Heimatcontainer. Deutsche Fertighäuser in Israel. edition suhrkamp 2009. Alex Carmel: Die Siedlungen der württembergischen Templer in Palästina 1868-1918. Verlag Kohlhammer Stuttgart. Yfaat Weiss, Verdrängte Nachbarn. Wadi Salib Haifas enteignete Erinnerung. Hamburger Edition HIS 2012. Gabriele Tergit, Im Schnellzug nach Haifa. S. Fischer Verlag 1989.

  6. 9

    Der leise Niedergang von Pompeji

    Pompeji ist eines der wichtigsten Zeugnisse antiker Kultur und eine der grössten archäologischen Grabungsstellen der Welt. Die Stadt wurde 79 n.Chr. von den Lavamassen des Vesuvs begraben. Heute jedoch macht sie nicht mit ihren Schätzen von sich reden, sondern mit dem Einsturz antiker Gemäuer. Als 2010 das «Haus der Gladiatoren» mit seinen berühmten Fresken in sich zusammenfiel, war die Aufruhr im In- und Ausland gross. Archäologen warnen seit Jahren vor der Gefahr eines weiteren Untergangs der Stadt. Seit Jahrzehnten werde in Pompeji nicht mehr in den notwendigen Unterhalt investiert, sondern in spektakuläre Events ohne Langzeitwirkung, kritisierten auch Experten der Unesco. Der spektakuläre Einsturz kostete den damaligen Kulturminister Bondi den Kopf, doch getan hat sich trotz vollmundiger Ankündigungen nichts. Geldmangel und Korruption verhindern die Rettung Nun eilt die EU zur Hilfe: Mit insgesamt 105 Millionen Euro soll Pompeji in den nächsten Jahren saniert werden. Strenge Kontrollen sollen verhindern, dass das Geld in dubiose Kanäle versickert. Die Rettung von Pompeji? Viele Beobachter sind skeptisch. Denn Pompejis desolate Lage ist nicht nur auf Geldmangel, sondern ebenso auf eine exzessive Bürokratie, Korruption und den Einfluss der Camorra zurückzuführen. Der leise Niedergang von Pompeji - ein Lehrstück über Italien. 

  7. 8

    Macau, die Stadt der Spieler

    Einst wurde Macau das Monte Carlo des Ostens genannt, inzwischen wird die chinesische Küstenstadt aber längst mit Las Vegas verglichen. Doch selbst dieses Vorbild aus den USA hat die ehemalige portugiesische Kolonie umsatzmässig längst überholt. Der chinesische Milliardenmarkt liegt sozusagen direkt vor der Haustür. Doch was bedeutet der Geldsegen für Macau? Wir besuchen eine Casino-Attrappe, in der Studenten auf die Arbeit in der Glückspielindustrie vorbereitet werden, fahren mit der Gondel durch das chinesische Venedig und befassen uns in einem Zentrum für Spielsüchtige mit der Kehrseite der aufstrebenden Stadt.

  8. 7

    Seattle und die Musikszene

    Rund 500'000 Einwohner leben in Seattle, der Metropole im Nordwesten der USA. Die Stadt hat den Ruf, anders zu sein als andere US-Grossstädte: liberal, europäisch, kulturell aufgeschlossen. Und Seattle ist auch eine Musikstadt. Jimi Hendrix, Quincy Jones, Ray Charles und Kurt Cobain - sie alle wurden in Seattle geboren oder begannen hier ihre Karriere. Wie klingt Seattle heute, was zeichnet die Stadt im Nordwesten der USA musikalisch aus? «Atlas» hat sich auf Spurensuche gemacht.

  9. 6

    Das Moskau der Korrespondenten

    Die Moskauer SRF-Korrespondenten wohnen seit Jahrzehnten im Quartier am Weissrussischen Bahnhof. Das Viertel hat sich seit dem Ende der Sowjetunion radikal verändert. Unsere Korrespondenten Max Schmid und Peter Gysling erzählen von ihrem persönlichen Blick auf die russische Hauptstadt.

  10. 5

    Ginseng-Geschichten aus der Mandschurei

    Der Ginseng ist von vielen Mythen und Geschichten umgeben und seinen Wurzeln werden beinahe magische Heilkräfte nachgesagt. Doch die Wildpflanze wächst nur an ganz wenigen Orten der Welt wächst, zum Beispiel in der Mandschurei im Nordosten Chinas. Mareile Flitsch, die Ethnologin und Direktorin des zürcherischen ethnologischen Museum, hat die Geschichten, die zu Hunderten um diese Pflanze ranken, gesammelt und untersucht.

  11. 4

    New York, Stadt der kulinarischen Vielfalt

    Grosse persönliche Träume macht New York zum Magneten. Wer hierher kommt, der will hoch hinaus. So hoch, wie es geht. Einer, der es geschafft hat, ist der Schweizer Star-Koch Daniel Humm, der ursprünglich aus dem Aargau kommt. «Atlas» hat Daniel Humm getroffen. Ausserdem begegnen wir einem Restaurant-Hygiene-Inspektor, essen einen typischen amerikanischen Hamburger und besuchen einen Mann, der unter dem Begriff «Farm-to-Table» Brücken baut zwischen der Natur draussen vor den Toren der Stadt und dem Genusserlebnis auf in New Yorker Restaurants.

  12. 3

    Assam, das Land der Mising

    Indien ist ein Vielvölkerstaat: Die indische Verfassung erkennt mehr als 600 Stämme als sogenannte «scheduled tribes» an. Diese Minderheiten werden jedoch oft von den anderen Volksgruppen als minderwertig und ungebildet angesehen und ausgegrenzt. Etwa die im nordostindischen Gliedstaat Assam lebenden Mising. Das Schicksal und die Musik der Mising, eines aus dem Himalaya eingewanderten Volksstammes, und die blutigen Konflikte der jüngeren Geschichte Assams sind Thema des zweiten Teils der Reportage «Assam, Teeland, Tränenland».

  13. 2

    Assam: Teeland, Tränenland

    Auf der Reise durch den nordostindischen Gliedstaat Assam besuchen wir einen Tempel, in dem die Vagina einer Göttin verehrt wird, und werfen ein Blick hinter die Kulissen des weltweit grössten Teeanbaugebietes und auf die schlimmen Arbeitsbedingungen. Und wir begegnen wilden und gefangenen Elefanten. Teil 2 von «Assam: Teeland, Tränenland» wird am 23. September gesendet.

  14. 1

    Bei den Nomaden im Tschad

    Für Nomaden sind die Tiere existenziell. Deswegen kümmern sich ihre Besitzer oft besser um deren Gesundheitszustand als um den eigenen. Der Basler Epidemiologe und Tierarzt Jakob Zinsstag hat eine besondere Methode entwickelt, um über den Umgang mit Tieren die Gesundheit der Menschen zu verbessern. Wie er das macht, erzählt der renommierte Forscher, der viele Jahre in Afrika gelebt hat, am Beispiel der nomadisierenden Fulbe im Tschad.

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