Audioflyer und Audio-Abendzettel auf Kampnagel podcast artwork

PODCAST · society

Audioflyer und Audio-Abendzettel auf Kampnagel

Hier versammeln wir eingesprochene Abendzettel und Audioflyer für Stücke auf Kampnagel.

  1. 23

    Audioflyer zu Jéssica Teixeira: Monga

    Die brasilianische Künstlerin Jéssica Teixeira hat bereits 2019 mit ihrem Solo E.L.A. international auf sich aufmerksam gemacht. MONGA, die neuste Arbeit von Teixeira, widmet sich der mexikanischen Künstlerin Julia Pastrana, einer der größten Inspirationen sogenannter »Freak Shows« des 20. Jahrhunderts. Teixeira zeichnet Elemente des 26-jährigen Lebens der Tänzerin, Performerin und Sängerin nach, das von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Ausbeutung geprägt war – und deren Körper selbst nach ihrem Tod noch die koloniale und ableistische Sensationslust Anderer bedienen musste. MONGA ist weder Dokumentartheater noch Spektakel, sondern eine Fortführung der Recherche Teixeiras, die ihren eigenen Körper als Rohmaterial der Dramaturgie einsetzt. Beschienen vom grellen Schein eines Ringlichtes starrt Teixeira zurück, spiegelt und entblößt die Gaffer, hält das Publikum in der Schwebe zwischen Intimität, Humor und Schock. »I’m not afraid of my body. If I was, would you be more comfortable?« Ein Abend zwischen Performance, Poesie und Live-Konzert, an dem der ein oder andere Shot Cachaça natürlich nicht fehlen darf…

  2. 22

    Audioflyer für Rita Mazza: The Voice

    Wie Menschen klingen und welche Geräusche sie machen, wird von der Gesellschaft normiert und beurteilt. Choreograf*in Rita Mazza seziert die in Bezug auf die menschliche Stimme vorherrschenden Kategorien und untersucht sie vom Standpunkt einer Person aus, deren Erstsprache die italienische Gebärdensprache ist. THE VOICE erkundet die intime Verknüpfung von Identität, Sexualität und Lautbarmachung und untersucht dabei Fragen von Kontrolle, Solidarität und Scham. Das Stück, in dessen Arbeitsprozess Fragen der Barrierefreiheit von Anfang an integriert waren, fordert die Mehrheitsgesellschaft heraus, die Hören als Norm ansieht.

  3. 21

    Info zur Touch Tour von [In]operabilities: Die Wellen

    Das Musiktheater-Kollektiv [in]operabilities taucht ein in Virginia Woolfs Sprachfluss und umkreist eine zentrale Szene ihres Romans DIE WELLEN: Ein Wiedersehen der Freund*innen in einem Londoner Lokal. Mit Verspieltheit und Melancholie verwandelt das interdisziplinäre Ensemble DIE WELLEN in ein vielsinnliches Musiktheater aus Worten und Gebärden, Klang, Vibrationen, Berührungen und Licht. In rhythmisch miteinander verwobenen Soli zeigen sich sechs Performer*innen, und mit ihnen unterschiedliche Generationen, Lebenswelten und Wahrnehmungsstile. Gedachtes, Geträumtes und Geäußertes, Zeitlupe und Zeitraffer verschwimmen. Im Innen und Außen suchen die Figuren nach Kontakt zu sich selbst, den Anderen und zur Welt. Es geht um die Kostbarkeit von Momenten, von jedem Moment. Es geht darum, dass jede Begegnung unendliche Möglichkeiten birgt. Und darum, dass alles verschwindet. Das Hamburger Projekt [in]operabilities versammelt Künstler*innen mit verschiedenen Perspektiven, Abilities und Expertisen. Mit dem Ansatz der Vielsinnlichkeit erforscht [in]operabilities Grenzgänge zwischen Wahrnehmungsweisen, Sprachen und Ausdrucksformen. Die Auseinandersetzung mit dem Kosmos der Oper führte zur Hinterfragung ihrer Aktualität und Zugänglichkeit – und zu dem englischen Wortspiel »opera-abilities«.

  4. 20

    Audioflyer: Hey Listen – Das Audiodeskriptions-Spezial auf Kampnagel

    Im Herbst 2024 feiern auf Kampnagel vier Bühnenstücke Premiere, die eine künstlerische Audiodeskription integrieren. Hier werden keine nachträglich hergestellten Beschreibungen des Bühnengeschehens für blindes und sehbehindertes Publikum verwendet, sondern akustische Beschreibungen als eigene ästhetische Ebene von Anfang an eingebunden – genau wie Kostüm, Musik, Choreografie oder Bühnenbild. Die Audiodeskripton wird damit zu einem künstlerischen Element, das nicht über Kopfhörer, sondern im ganzen Raum für alle hörbar wird. In der Hamburger Freien Szene gibt es seit Jahren eine sprühende, experimentelle Entwicklung der künstlerischen Audiodeskription. Die vier Stücke im Herbst bieten eine große Bandbreite an kreativen Konzepten, um die ästhetische Erfahrungen von blindem, sehbehindertem und sehendem Publikum zu gestalten. Auftakt: Zum Auftakt des Spezials lädt Kampnagel zu einem gemeinsamen Essen ein, bei dem die vier Künstler*innengruppen von ihrer Arbeit berichten. Blinde und sehbehinderte Gäste haben Vorrang, die Anzahl der Plätze ist begrenzt (Anmeldung nötig unter [email protected] oder per Sprachnachricht an 01796714489). Vier Vorstellungen: Blinde und sehbehinderte Gäste erhalten mit dem Code AUDIO bei der Ticketbuchung bis 14 Tage vor Premiere freien Eintritt zu allen Vorstellungen. Die Künstler*innen-Teams bieten exklusive Nachgespräche mit blindem und sehbehindertem Publikum an den Samstagen der Vorstellungen an. Monique Smith McDowell: A PLACE CALLED HOME Mi 13. – Sa 16.11. (Nachgespräch am Sa-16.11.) [In]operabilities: DIE WELLEN Mi 22. – So 24.11. (Nachgespräch am Sa-23.11.) Ursina Tossi: GESPENSTER Mi 27. – Sa 29.11. (Nachgespräch am Sa-30.11.) Rykena/Jüngst: TRANSFIGURED Do 05. – So 08.12. (Nachgespräch am Sa-07.12.) Abschluss: Im Dezember gibt es einen gemeinsamen Abschluss bei Punsch und Keksen (Termin folgt). Abhol- und Begleitservice: Ein Abhol- und Begleitservice kann bis 7 Tage vorher für den Auftakt, die Samstags-Vorstellungen aller vier Shows, sowie das Punsch-Treffen angefragt werden unter [email protected] oder per Sprachnachricht an 01796714489.

  5. 19

    [In]operabilities: Die Wellen – Audiobeispiel Rhoda

    Das Musiktheater-Kollektiv [in]operabilities taucht ein in Virginia Woolfs Sprachfluss und umkreist eine zentrale Szene ihres Romans DIE WELLEN: Ein Wiedersehen der Freund*innen in einem Londoner Lokal. Mit Verspieltheit und Melancholie verwandelt das interdisziplinäre Ensemble DIE WELLEN in ein vielsinnliches Musiktheater aus Worten und Gebärden, Klang, Vibrationen, Berührungen und Licht. In rhythmisch miteinander verwobenen Soli zeigen sich sechs Performer*innen, und mit ihnen unterschiedliche Generationen, Lebenswelten und Wahrnehmungsstile. Gedachtes, Geträumtes und Geäußertes, Zeitlupe und Zeitraffer verschwimmen. Im Innen und Außen suchen die Figuren nach Kontakt zu sich selbst, den Anderen und zur Welt. Es geht um die Kostbarkeit von Momenten, von jedem Moment. Es geht darum, dass jede Begegnung unendliche Möglichkeiten birgt. Und darum, dass alles verschwindet. Das Hamburger Projekt [in]operabilities versammelt Künstler*innen mit verschiedenen Perspektiven, Abilities und Expertisen. Mit dem Ansatz der Vielsinnlichkeit erforscht [in]operabilities Grenzgänge zwischen Wahrnehmungsweisen, Sprachen und Ausdrucksformen. Die Auseinandersetzung mit dem Kosmos der Oper führte zur Hinterfragung ihrer Aktualität und Zugänglichkeit – und zu dem englischen Wortspiel »opera-abilities«.

  6. 18

    [In]operabilities: Die Wellen – Audiobeispiel Susan

    Das Musiktheater-Kollektiv [in]operabilities taucht ein in Virginia Woolfs Sprachfluss und umkreist eine zentrale Szene ihres Romans DIE WELLEN: Ein Wiedersehen der Freund*innen in einem Londoner Lokal. Mit Verspieltheit und Melancholie verwandelt das interdisziplinäre Ensemble DIE WELLEN in ein vielsinnliches Musiktheater aus Worten und Gebärden, Klang, Vibrationen, Berührungen und Licht. In rhythmisch miteinander verwobenen Soli zeigen sich sechs Performer*innen, und mit ihnen unterschiedliche Generationen, Lebenswelten und Wahrnehmungsstile. Gedachtes, Geträumtes und Geäußertes, Zeitlupe und Zeitraffer verschwimmen. Im Innen und Außen suchen die Figuren nach Kontakt zu sich selbst, den Anderen und zur Welt. Es geht um die Kostbarkeit von Momenten, von jedem Moment. Es geht darum, dass jede Begegnung unendliche Möglichkeiten birgt. Und darum, dass alles verschwindet. Das Hamburger Projekt [in]operabilities versammelt Künstler*innen mit verschiedenen Perspektiven, Abilities und Expertisen. Mit dem Ansatz der Vielsinnlichkeit erforscht [in]operabilities Grenzgänge zwischen Wahrnehmungsweisen, Sprachen und Ausdrucksformen. Die Auseinandersetzung mit dem Kosmos der Oper führte zur Hinterfragung ihrer Aktualität und Zugänglichkeit – und zu dem englischen Wortspiel »opera-abilities«.

  7. 17
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  12. 12

    Audioflyer für Juste Debout Finals 2024

    Juste Debout is back! Erstmalig in der Geschichte dieses monumentalen Aufeinandertreffen der besten Tänzer*innen der Welt, findet das große Juste Debout Finale in Hamburg statt. Im Hexenkessel der Alsterdorfer Sporthalle werden über 140 Tänzer*innen in den Kategorien HipHop, Popping, Locking und House in 2 versus 2 Konstellationen aufeinander treffen und die Halle zum Kochen bringen. Für viele Tänzer*innen bedeutet die Teilnahme an Juste Debout den entscheidenden Durchbruch in ihrer Karriere. Wie Ben Wichert, Sieger 2012, der heute künstlerischer Leiter der Hamburger HipHop Academy ist, oder Les Twins, die nach ihrem Sieg 2011 mit Beyoncé auf große Welttournee gingen und selbst zu Popstars wurden. Für die big Finals geben sich die Tanzlegenden Loïc, Slim Boogie, Sekou Heru und Les Twins die Ehre, um als Judges die teilnehmenden Tänzer*innen zu begrüßen, die aus der ganzen Welt nach Hamburg anreisen werden.

  13. 11
  14. 10

    Audioflyer für Unusual Symptoms / Theater Bremen / Adrienn Hód: Harmonia

    29.02. - 02.03.2024 In HARMONIA laden Unusual Symptoms, die Tanzkompanie des Theater Bremen, und die ungarische Choreografin Adrienn Hód dazu ein, den menschlichen Körper und seine Bedeutung in Tanz und Gesellschaft neu zu entdecken. Zwischen konzentrierten Erkundungen körperlicher Vielfalt, lustvoller Ausgelassenheit und einer guten Portion Selbstironie hinterfragt ein internationales Ensemble von Tänzer*innen mit und ohne Behinderungen die Hierarchien des klassischen Tanzes, aber auch die vermeintlich fortschrittlichen Formen der zeitgenössischen Tanzkunst. Um die ungestörte Aufmerksamkeit des Publikums bittend, werfen sie herkömmliche Vorstellungen vom Körper über Bord und machen sich daran, unseren Blick spielerisch neu zu auszurichten. Harmonia wurde 2023 mit dem Rudolf Lábán-Preis für das beste Tanzstück Ungarns ausgezeichnet und 2024 zur Tanzplattform eingeladen. Seit 2012 bilden Unusual Symptoms die Tanzkompanie des Theater Bremen. Ursprünglich gegründet von dem französisch-algerischen Choreografen Samir Akika, arbeitet das Ensemble seit 2018 unter der künstlerischen Leitung von Alexandra Morales und Gregor Runge. Die Arbeit mit renommierten und aufstrebenden Choreograf*innen der internationalen Tanzszene und in interdisziplinären Konstellationen prägen die von ihnen vorgenommene Neuausrichtung. Neben Produktionen des Hauschoreografen Samir Akika entstehen so Arbeiten von Choreograf*innen wie Claire Croizé, Faye Driscoll und Adrienn Hód, die in Bremen oft zum ersten Mal in Deutschland produzieren. Die Arbeiten der Company werden nicht nur in Bremen präsentiert, sondern regelmäßig von internationalen Festivals und Tanzhäusern eingeladen.

  15. 9

    Audioflyer Rita Mazza: Matters of Rhythm

    01.03. - 02.03.2024 Musik bewegt sich in Wellen. Auch Licht bewegt sich in Wellen und ist zur Reflexion auf einen Körper angewiesen. Licht und Körper, die sich gemeinsam durch Raum und Zeit bewegen, schaffen eine stetige Choreografie visueller Frequenzen. In MATTERS OF RHYTHM untersucht Rita Mazza diese durch gebärdensprachliche Rhythmen motivierte Komposition des visuellen Sounds. Gemeinsam mit der Lichtkünstlerin Hanna Kritten Tangsoo entwickelt Mazza Bewegungs- und Lichtchoreografien, die den Fokus auf die Beziehung zwischen dem Performer*innenkörper und dem Licht als Quelle der Bewegung legen. Inspiriert von Henri Lefebvres Essaysammlung »Rhythmanalysis« und den Arbeiten der bildenden Künstlerin Christine Sun Kim stellen Mazza und Kritten Tangsoo die Frage, wie die Gegensätze zwischen Natur und Kapitalismus, zwischen zirkulären und linearen Rhythmen unsere Bewegungen prägen. Sie erforschen, wie Licht und Bewegung zusammenfinden, kommunizieren, interagieren, eine Beziehung aufbauen und dabei Musik für die Augen entstehen lassen. So ist jeder Sound eine Bewegung. Und Bewegungen – angeordnet in verschiedenen Formen, Mustern und Tempi – bilden Musik. Die Lichtchoreografie umfasst: mehrere sich bewegende Lichtobjekte, pulsierende und manchmal flackernde Lichter, hellere und dunklere Szenen sowie eine Vielzahl von intensiven Farben. Die Show ist sehr leise, es wird während der gesamten Aufführung keine Musik oder gesprochene Sprache verwendet.

  16. 8

    Audioflyer für Anajara Amarante: Butching Cowboys

    01.03. - 02.03.2024 Extravagant und Butch Queen, crip und queer: BUTCHING COWBOYS feiert eine neue Körpernorm. Anajara Amarante nimmt das Publikum mit in eine queere Version des südamerikanischen Surrealismus und lässt daraus ganze Tanzlandschaften entstehen. Auf der Bühne befreien sich die Performer*innen von allem, was sie sich als »Fremdkörper« fühlen lässt – den Symbolen, der Kleidung und den Praxen der Ärzt*innen – und lassen angelernte und erzwungene Verhaltensweise hinter sich. Gemeinsam mit den Künstler*innen erlebt das Publikum einen Crescendo-Abend, der visueller Protest und rituelle Feier zugleich ist. Trauer und Wut über eine Gesellschaft, in der eine Vielzahl von Körpern immer noch keinen Platz finden, werden hier zu einer neuen Form der Selbstermächtigung. Anajara Amarante ist ein*e chronisch kranke*r brasilianische*r, queere*r Künstler*in und beschäftigt sich mit Identitätsbildung, Postkolonialismus sowie der Konstruktion von Freude, Inklusion und Vielfalt. Anajara Amarante ist ein*e chronisch kranke*r brasilianische*r, queere*r Künstler*in. Anajara Amarantes künstlerische Praxis konzentriert sich auf den Bereich der darstellenden Künste mit dem Schwerpunkt Choreografie. Dabei sind die beruflichen Interessen persönlich und politisch: queere Körper, die von der behaupteten Norm abweichen, marginalisierte Gemeinschaften und Kunstpraktiken. Als in Europa lebende*r Brasilianer*in, interessieren Anajara die Identitätsbildung von Menschen mit verschiedenen kulturellen und sozialen Backgrounds, Postkolonialismus sowie die Konstruktion von Freude, Inklusion und Vielfalt. Tizo All ist ein*e queere*r BIPoC-Künstler*in mit einem starken Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit. Tizos künstlerische Arbeit ist ein Ort der Kollision, an dem das Individuum und das Kollektiv gleichzeitig aufeinandertreffen. Marc Philipp Gabriel ist ein in Berlin lebender Performance-Künstler, der mit Körper, Stimme, Installation, Video und Architektur aus der Perspektive von Tanz und Bewegung arbeitet. Suzanne Stavast ist ein*e in Berlin lebende Künstler*in mit einem BA in Anthropologie. Suzanne Stavasts Interesse gilt der Performancekunst, um die eigenen Beobachtungen über die Gesellschaft zu übersetzen.

  17. 7

    Audioflyer für Marlene Monteiro Freitas / Dançando com a Diferença: ÔSS

    22.02. - 24.02.2024 ÔSS ist die eindrucksvolle Begegnung zwischen der Choreografin Marlene Monteiro Freitas und der Kompanie für inklusiven Tanz Dançando com a Diferença, in der sie die Unterschiede zwischen dem Festen und dem Weichen, den inneren Organen und der Haut choreografisch erkunden. ÔSS ist das kreolische Wort für »Knochen«. Es erinnert auch an den unter Karate-Kämpfer*innen verbreiteten Ausdruck OSS, der sich auf Begriffe wie Drücken, Schieben, Stützen bezieht. In ÔSS setzen sich Dançando com a Diferença und Marlene Monteiro Freitas mit dem Knochen als Träger uralter Geheimnisse auseinander, der anatomische Orientierung offenbart und einen strukturierenden Rahmen für weiche und zerbrechliche Elemente bietet. Gemeinsam heben die Künstler*innen die Unterschiede auf, verschieben Teile des Skeletts und setzen es neu zusammen. So dient ein Fuß als Hirn, das Herz als Ellbogen und das Knie wird zur Leber: Eine bildgewaltige, opulente, mitunter verstörende und auch humorvolle Performance.

  18. 6

    Audioflyer für Fia Neises: With Or Without You | Englisch

    23.02. - 24.02.2024 You squeeze my hand right before the steps begin. We dance together after the hospital calls. You lead me, hands holding, are we on a date after all? I say thank you and you ask: What for? Intimacy is the ungraspable feeling of warmth, eroticism, vulnerability or tenderness. In WITH OR WITHOUT YOU, the disabled dancers Fia Neises and Irene Giró invite the audience into spaces of “access intimacy” (Mia Mingus). They will disrupt prevalent habits of seeing, hearing and time and while hanging in the air, surrender to the illusion of independence. Accompanied by musician Jana Sotzko, they share stories of ambivalence and intimacy in assistance. Those who wish can participate or otherwise witness with pleasure.

  19. 5

    Audioflyer für Fia Neises: With Or Without You | Deutsch

    23.02. - 24.02.2024 Du drückst meine Hand, wenn die Stufen anfangen. Wir tanzen, nachdem das Krankenhaus angerufen hat. Du führst mich, die Hände halten sich, haben wir doch ein Date? Ich sage Danke und du fragst nur: wofür? Intimität ist das schwer zu begreifende Gefühl von Wärme, Erotik, Verletzlichkeit oder Sanftheit, das vertraut und unbehaglich zugleich sein kann. Mit WITH OR WITHOUT YOU laden die behinderten Tänzer*innen Fia Neises und Irene Giró in Räume der »Access Intimität« ein, nach dem Konzept der behinderten und queeren Autorin und Aktivistin of Color Mia Mingus. Sie werden Seh-, Hör- und Zeitgewohnheiten durcheinanderbringen und sich in der Luft hängend der Illusion der Unabhängigkeit hingeben. Begleitet von der Musikerin Jana Sotzko teilen sie Geschichten von Ambivalenz und Intimität in Assistenz. Wer möchte, kann aktiv Teil davon werden, oder genussvoll beobachten.

  20. 4

    Audioflyer zu Fokus Tanz #10 Sorry Not Sorry

    SORRY NOT SORRY! Der Fokus Tanz hat Geburtstag! Zur zehnten Ausgabe hat Kampnagel die britische Kompanie Dan Daw Creative Projects (DDCP) eingeladen, gemeinsam ein Programm auf dem gesamten Gelände zu kuratieren. Das Festival stellt damit ableistische* Gewohnheiten der Festival-Programmierung sowie normative Erwartungen an Tanz aus nicht-behinderter Perspektive infrage. Dan Daw, der Gründer und Leiter von DDCP, arbeitet aus queerer und behinderter Perspektive an der Schnittstelle zwischen Performance, Tanz, Kuration und Community und prägt mit seiner Arbeit internationale Diskurse und Praktiken. SORRY NOT SORRY fordert bedingungslos Raum für queer crip** Ästhetiken vor und hinter den Kulissen, ohne sich für die eigene Existenz zu entschuldigen – in einer immer noch fast ausschließlich von nicht-behinderten Personen geleiteten internationalen Tanzszene.

  21. 3

    TÒ SU / Mahlknecht Prinoth: The Staff Your Dreams Are Made Of – Audiodescription English

    THE STAFF YOUR DREAMS ARE MADE OF is the second part of a trilogy about living realities and working conditions on the high seas by the German-Italian artist duo TÒ SU (alias Martina Mahlknecht and Martin Prinoth). The multimedia performative installation invites the audience into the otherwise inaccessible world below deck of giant cruise ships. Five Filipino former crew members share with the audience their experiences during their deprived lives on board and the often bizarre working situations with the guests, asking the question of to whom dreaming is reserved and who makes these dreams possible.

  22. 2

    TÒ SU / Mahlknecht Prinoth: The Staff Your Dreams Are Made Of – Audiodeskription Deutsch

    Die Kreuzfahrt boomt! Sie ist die am schnellsten wachsende Tourismusbranche der Welt, und Hamburg ist ein Global-Player der Kreuzfahrtindustrie. Im Jahr 2022 kreuzten weltweit mehr als 24 Millionen Passagiere auf Luxusschiffen die Ozeane und produzierten einen Umsatz von über 25 Milliarden Euro. Möglich machen das billige Arbeitskräfte, die acht bis zwölf Stunden am Tag und neun Monate am Stück den Schiffsbetrieb am Laufen halten. Die performative Filminstallation THE STAFF YOUR DREAMS ARE MADE OF lädt das Publikum in die sonst unzugängliche Welt unter Deck der Riesenschiffe ein. In dem Nachbau einer Personalkabine erinnern sich fünf philippinische Crewmitglieder an ihr oft skurriles Leben an Bord und stellen die Frage, wem das Träumen vorbehalten ist. THE STAFF YOUR DREAMS ARE MADE OF ist der zweite Teil einer Trilogie über Lebensrealitäten und Arbeitsbedingungen auf hoher See des deutsch-italienischen Künstler*innen-Duos TÒ SU (alias Martina Mahlknecht und Martin Prinoth); zuletzt war TÒ SU mit der immersiven Filminstallation OVERSEAS im Rahmen der Spielzeiteröffnung 2022 im Kampnagel-Programm.

  23. 1

    Audio-Abendzettel für Kerstin Steeb & Team: IT'S A MASS

    Ausgehend von einer Recherche zu Diskriminierungserfahrungen von Opernsänger*innen entwickelt die Hamburger Musiktheaterregisseurin und Pro Quote-Aktivistin Kerstin Steeb mit IT´S A MASS eine Opern-Wrestling-Show, welche die hochkulturelle Königsdisziplin Oper vom Thron in den Ring befördert. Gemeinsam mit Sänger*innen, in deren Arbeitsbiografien der Opernbetrieb Narben hinterlassen hat, rechnet sie ab und wagt den Versuch, das Genre musikalisch und strukturell neu zu denken. Im Zentrum steht eine queerfeministische Perspektive, die diskriminierende Besetzungspolitiken und reaktionäre Strukturen performativ auflöst. Die Sänger*innen steigen in die Arena und liefern sich in persiflierenden, aber auch intimen Matches ihren persönlichen Diskriminierungserfahrungen aus, um gestärkt aus den Kämpfen hervorzugehen. Vielstimmig hinterfragen sie mal laut, mal leise, humorvoll und auch wütend ihre Beziehung zum Apparat Oper und stellen ihre Liebe zum eigenen Beruf auf die Probe. IT‘S A MASS wird ein Fest, in dem kaum ein Konflikt unausgesprochen bleibt. Kerstin Steeb inszeniert regelmäßig an großen Häusern und kennt den Opernbetrieb aus eigener Erfahrung. IT’S A MASS ist ihre dritte und größte freie Theaterproduktion und ihre erste Zusammenarbeit mit Kampnagel. Barrierefreiheit: rollstuhlgerecht, sound- oder textstark, mit Hörverstärkung durch Induktionsschleife, Early Boarding. Bühneneinführung an allen Vorstellungstagen, Treffpunkt jeweils 30 Minuten vor Beginn im Foyer. Mögliche Trigger: Thematisierung von Rassismus, Sexismus, Ableismus, Bodyshaming und Bezüge zu Gewalt und Suizid.

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