PODCAST · fiction
Aus dem Leben eines Stadtvampirs
by k54 Stadtvampir
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.de K54 Stadtvampir – Kurzhörspiele aus dem Puls der Stadt.Ich bin K54, der erste Stadtvampir der Welt. Ich sauge Geschichten auf – kein Blut, nur pure Kreativität.Atmosphärische Kurzhörspiele (7-13 Min), die dich mitten ins urbane Leben ziehen. Teil eines interdisziplinären Kunstprojekts: 365 Hörgeschichten über zehn Jahre – ein digitales Archiv städtischer Momente.📷 Instagram: @k54superdupperWerde Teil der Community. Lass die Stadt zu deiner Energiequelle werden.
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038 Das Echo der Regentin
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.deMechelen. Staub. Und das Gefühl, dass gleich etwas passiert.Eine Stadt die ihre Geheimnisse nicht versteckt – sie wartet einfach darauf, dass jemand die richtigen Fragen stellt. K54 ist dabei, wenn eine Spur ins 16. Jahrhundert führt, ein Echo durch alte Mauern hallt, und sich zeigt: manche Geheimnisse sind größer als sie aussehen. Und manche kleiner. Und beides kann einen Abend sehr schön machen.K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie.📷 Instagram: @k54superdupper
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037 - Das Flüstern der Steine
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.de Manche Dinge warten schon lange. Nicht versteckt – nur übersehen. Ein Flohmarkt in einer Stadt, die ihre Geheimnisse in Stein gemeißelt hat. Ein Gerät, das eigentlich nicht existieren sollte. Und die Frage, die sich leise stellt: Was, wenn das Schweigen der alten Mauern gar kein Schweigen ist? K54 folgt einer Spur, die schon Jahre alt und fast vergessen scheint – und findet am Ende etwas, das die Welt ein bisschen anders aussehen lässt als vorher. K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie. 📷 Instagram: @k54superdupper
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036 Der Vampir von Gorbals
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.de Glassgow ist irritierend, nicht nur weil die Strassen in vielen amerikanischen Filmen zu sehen sind, sondern weil es eine Stadtlegende gibt, die man nur in den Pubs der Stadt finden kann, wo Kinder keinen zutritt haben. K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie. 📻 Instagram: @k54superdupper
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035 Whisky & Beton
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.de Manchmal beginnt eine Nacht mit abgelaufenem Bier. Manchmal endet sie mit einem verdienten Whisky. Was dazwischen liegt? Etwas an das sich selbst ein Stadtvampir nicht gerne erinnert.K54 muss raus. Die Frage ist nur – durch welchen Weg. K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie. 📻 Instagram: @k54superdupper
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034 - Portal ins Gestern
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.deWenn ich durch Hamburg streife, passieren Dinge. Oft sehr überraschend. Bist Du bereit für die maximale Freiheit Dich überraschen zu lassen? Die Straße ruft.K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie.📷 Instagram: @k54superdupper
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033 - Utrecht Boom Bap
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.deKapuze tief.Beat auf zwei und vier.Backstein unter grauem Himmel.Wenn sich Dinge fügen, klingt das nicht laut.Es klingt wie ein Snare-Schlag im richtigen Moment.Utrecht.BoomBap.Und die Frage, was bleibt, wenn das Chaos verstummt.K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie.📷 Instagram: @k54superdupper
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032 - So oder So ?
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.deWenn der Morgen noch im Nebel schläft und die Welt ihre Kanten verliert, öffnet sich ein Raum zwischen Atem und Stille. Zwei Wege kreuzen sich, ohne sich je zu begegnen. Zwei Blicke ruhen auf derselben Unendlichkeit. Ein Stein im Sand – Zeuge eines Moments, den niemand teilt und doch beide erleben.Eine meditative Klangwanderung am Ufer der Gedanken, wo das Rauschen des Meeres zur inneren Stimme wird und die Einsamkeit zur Freiheit.Für alle, die wissen: Manchmal braucht es keine Begegnung, um verbunden zu sein.K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie.📷 Instagram: @k54superdupper
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031 - 404:SleepNotFound
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.deIrgendwo zwischen der dritten Zeile Code und dem vierten Energydrink verliert die Zeit ihre Bedeutung. Die Bildschirme flackern, die Musik dröhnt, die Finger fliegen. Alles ist Rhythmus, alles ist Flow.Dann passiert etwas. Ein Moment, der nicht ins System passt. Eine Unterbrechung, die nicht vorgesehen war. Und plötzlich stellt sich die Frage: Wer debuggt hier eigentlich wen?K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie.📷 Instagram: @k54superdupper
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030 - Das Amulett des Schweigens
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.deEs gibt eine Stille, die nicht leer ist, sondern voller Erwartung. In einem Hotelzimmer in Dublin, zwischen dem vertrauten Klacken der Tasten und dem fernen Rauschen der Stadt, beginnt dieses Summen wieder. Es ist kein Geräusch, das man mit den Ohren hört; es ist eine Unruhe, die aus der Dunkelheit eines Schrankes kriecht. Manche Dinge sind zu schwer, um sie allein zu tragen, und zu laut, um sie zu ignorieren.Ich dachte, ich würde die Geschichte schreiben, doch heute Nacht spüre ich, dass die Geschichte bereits einen Platz für mich vorgesehen hat.K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie. 📷 Instagram: @k54superdupper
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029 - Pawnshop des Einzigartigen
🌐 Zum Kunstprojekt: www.stadtvampir.deDie Stadt hat einen Herzschlag. Und irgendwo dazwischen liegt ein Ort, den man nicht sucht – man wird von ihm gefunden. Ein Zettel klebt an einer Säule. Vielleicht war er schon immer da. Vielleicht erscheint er nur für jene, die ihn sehen sollen. Eine Adresse, die nicht auf Karten steht. Eine Tür, die sich nur öffnet, wenn man bereits davor steht. War es meine Entscheidung, hierherzukommen – oder wurde sie für mich getroffen? Ich wurde angezogen von der Leuchtreklame, wie die Motte vom Licht.K54 Stadtvampir – Atmosphärische Kurzhörspiele aus dem urbanen Leben, mit ein wenig Fantasie. 📷 Instagram: @k54superdupper
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028 - Urlaub von der Aufrichtigkeit
Es gibt eine Form der Ehrlichkeit, die schlichtweg zu anstrengend ist. In den Straßen von Dublin, zwischen karierten Röcken und dem Pragmatismus des Alltags, bleibt die Sehnsucht nach einer glanzvollen Lüge oft auf der Strecke. Doch wer den Blick senkt und dem metallischen Widerstand eines alten Gitters nachgibt, findet einen Ort, an dem die Doppelmoral nicht verurteilt, sondern zelebriert wird. Ein Raum, in dem man die Aufrichtigkeit wie einen nassen Mantel an der Garderobe abgibt, um sich in den Schutz einer vollendeten Maskerade zu flüchten. Hier ist der Ernst der Lage nichts weiter als eine charmante Pointe und die Heuchelei die einzige Sprache, die man fließend beherrschen muss. Eine Entdeckung für alle, die schon immer ahnten, dass ein gut geschnittener Anzug mehr über die Seele verrät als ein Geständnis – und dass man die Welt am sichersten erträgt, wenn man sie mit einem Glas Whiskey und einem süffisanten Lächeln auf Distanz hält.
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027 - Die Variable im Neonlicht
Manchmal verändert der Regen eine Stadt auf eine Weise, die man nicht erklären kann. Alles klingt anders; die Geräusche werden weicher, ferner, cineastischer. Unter diesem natürlichen Rauschen beginnt eine Beobachtung in Dublin, die sich größer anfühlt, als sie sollte. Manchmal genügt ein Moment im Regen, um zu begreifen, dass man nicht länger nur Zuschauer ist.
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026 - Die Kanibalenmöwe
Es gibt Tage, an denen der Wind etwas mit sich trägt, das man nicht greifen kann. Ein leises Unbehagen vielleicht, oder die Ahnung, dass etwas Winziges den ganzen Verlauf verändern wird. Zwischen Regen, Routine und dem Versuch, einfach nur weiterzugehen, öffnet sich ein Moment, der sich größer anfühlt, als er sollte. Manchmal braucht es nur einen Augenblick, damit die Stadt einem zeigt, dass man hier niemals nur Zuschauer ist. Und irgendwo dazwischen stellt sich eine Frage, die man sich in Dublin früher oder später stellt:Was haben die Möwen eigentlich wirklich vor?
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025 - Die Villa der Dunkelheit
Manchmal verändert ein Raum die Zeit.Ein Schritt, ein Blick, ein Atemzug – und nichts ist mehr, wie es war. Kerzen flackern, Schatten flüstern, und irgendwo zwischen zwei Atemzügen beginnt etwas, das längst da war.Und vielleicht endet dort, wo alles anfängt: im Kopf.Es sprechen zusätzlich: Meredith - Dajana Golke (Die Drachenstimme)
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024 - Der Tiger mit der Sonnenbrille
Der Wind zieht durch schmale Gassen, trägt den Geruch von Salz und Staub in die Luft. Zwischen verblassten Mauern liegt die Stille vergangener Tage, nur unterbrochen vom Flirren des Lichts auf bröckelndem Putz. Formen, Farben, Schatten – alles scheint miteinander zu sprechen, ohne ein Wort zu sagen. Ein bizarrer Moment, als ich mir die Wand genauer ansehe.
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023 - Die Schattenstunde
Es gibt einen Moment, in dem die Dunkelheit noch nicht gehen will und das Licht sich noch nicht traut. In dieser Stille fließt alles ineinander – Müdigkeit, Gedanken, Bewegung. Vielleicht ist das der Augenblick, in dem man sich selbst am deutlichsten sieht. Oder ist es die Routine, die dein Leben in den Schatten stellt?
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022 - Im Schleier der Knatterbüchse
Es gibt viele Wege, der Welt zu entkommen. Wenn der Asphalt unter dir vibriert und der Wind dein Visier streichelt, beginnt die Zeit sich aufzulösen. In Geräusche, Gerüche, Gedanken.Und irgendwo zwischen Hafennebel und Apfelplantagen, zwischen Kindheitserinnerung und dem Knattern der Maschine, wartet ein Leuchtturm, dessen Geschichte dich begleitet. Vielleicht, weil die Lösung im Schleier verborgen ist?
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021 - Die stille Schicht
Die Stadt war nicht immer so. Viele Hände haben sie geformt, manche Spuren sind verblasst, manche ragen noch stolz in den Himmel. Die Stunden fließen langsamer, als man denkt, und wer genau hinhört, kann etwas entdecken – vielleicht alte Stimmen, vielleicht neue Freunde. Ein Ort zwischen Rost, Schweigen und Geschichten, der mehr erzählt, als man auf den ersten Blick sieht.
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020 - Fernsehturm grüßt die Sonne
Wenn der Regen nachlässt, beginnt die Welt anders auszusehen. Der Fernsehturm spiegelt Sonne und Schatten zugleich, die Luft trägt Schwere und Leichtigkeit in einem. Momente wie diese zeigen, dass man manchmal nur den Blickwinkel ändern muss, um Neues zu entdecken.
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019 - Im Dunkelmodus
Wenn die Stadt in den Dunkelmodus wechselt, verändert sich nicht nur das Licht. Menschen drängen nach draußen, Rudel finden sich, Grenzen verwischen. Was sucht man dort und was versucht man zu vergessen?Ein nächtlicher Streifzug zwischen Revierverhalten, Begegnung und dem anderen Ich. Begleite mich auf einem Weg durch vertrautes Gelände, das sich jede Nacht neu erfindet.
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018 - Die letzte Wende
Der Tag ist beinahe vergangen. Die Farben verlieren ihre Schärfe, und der Wind weiß noch nicht, ob er bleiben will. Worte werden weniger, Blicke länger. Vielleicht ist es nur ein Wendemanöver. Vielleicht aber auch mehr.Ein Moment zwischen Licht und Dunkel, Nähe und Stille.Und wer genau hinhört, spürt vielleicht, dass nicht nur das Boot den Kurs ändert.
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017 - Das Tor zur Unterwelt
Das Tor zur UnterweltEs beginnt mit einem Zögern.Ein leiser Widerstand, ein Flackern, ein Hauch von Erinnerung. Dann öffnet sich etwas – kein Ort, kein Raum, eher ein Zustand. Es ist ein Hinabgleiten. In Staub und Stille, in das Echo vergangener Gedanken, in eine Welt, die jeder kennt.Das Tor zur Unterwelt steht offen.Und manchmal genügt ein einziger Schritt, um sich selbst aus dem Augenwinkel zu betrachten.
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016 - Die Senf Situation
Manchmal reicht ein falscher Handgriff, damit alles stehen bleibt. Eine Sitztreppe in der Sonne, Stimmen sind überall, ein warmer Tag, der sich anfühlt wie ein Leben. Und irgendwo dazwischen: der Wunsch, nichts zu verpassen – nicht mal das, was scheinbar nichts ist. In der Stadt kann man so schön die Seele baumeln lassen. Momente in denen Geschichten entstehen.
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015 - Das Archiv der Lebenswege
Manchmal bleiben wir stehen, ohne zu wissen warum. Ein Kirschbaum, ein Flimmern in der Luft, ein Gefühl, das nicht vergeht. Was wäre, wenn unser Unterbewusstsein mehr weiß als wir selbst? Wenn es Wege kennt, die wir nie gegangen sind – aber hätten gehen können?Ein Moment zwischen Realität und Möglichkeit. Und die Frage: Wie viele Leben tragen wir in uns?
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014 -Rockan über Chicago
In einem kleinen, stickigen Club irgendwo zwischen Bier, Kabelsalat und knisternden Verstärkern wartet der Sturm. Es sind keine großen Namen, kein Bühnenlicht, keine teuren Shows – nur rohe Energie, verschwitzte Gesichter und Gitarrenriffs. Diese Nacht ist mehr als nur Musik: Sie ist ein Rockan, der über Chicago tobt, und wenn es vorbei ist, bleibt Stille. Und in dieser Stille bedeutet ...
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012- Schattenfänger
012 – SchattenfängerManchmal genügt ein Blick auf den Boden, um zu begreifen, wie sehr wir verbunden sind – auch wenn wir uns nicht kennen. Schatten, die sich strecken, verzerren, zusammenfließen, als gehörten alle zusammen, obwohl jeder seinen eigenen Weg geht.Vielleicht braucht es nicht mehr als das: ein zufälliges Treffen, ein Bier in der Hand, ein Lied, das nicht perfekt sein muss – nur echt. Und während die Sonne sich verabschiedet, bleibt ein stilles Staunen: über einen Tag, der mehr war als nur Wegstrecke.Denn manchmal sind es die Schatten, die uns zeigen, wo das Licht fällt.
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011 - Der Rabe
011 – Der RabeManchmal steht er einfach nur da – still, mit Moos bedeckt, wie ein vergessenes Denkmal in einem Park, der längst keinem Zweck mehr dient. Und doch: Wenn der Wind leise flüstert und dein Blick länger verweilt als üblich, dann verändert sich etwas. Nicht an ihm. An dir.Eine Begegnung zwischen Realität und Erinnerung, zwischen steinernem Schweigen und innerem Erwachen.Kann Deine Fantasie das verarbeiten ?
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010 - Die Treppe ins Unsichtbare
Die Stadt rauscht – oben, wo die Menschen hasten, wo Schritte eilen und Blicke flüchtig sind. Doch dann: eine Treppe. Kaum beachtet, fast vergessen. Sie führt hinab, nicht tief, aber weit genug, um zu verschwinden.Hier unten scheint die Zeit sich anders zu bewegen. Die Geräusche verblassen, das Licht wird weich, fast wie ein Gedanke. Ich sitze auf kaltem Stein, mit Kabanossi und Cola, und spüre, wie der Tag sich dehnt.Zwischen Fleet und Abendlicht liegt ein Augenblick, in dem man nicht gebraucht wird, nicht gesehen – aber genau deshalb ganz bei sich ist.Vielleicht braucht es nicht mehr als das: eine Stufe, ein stilles Lächeln, ein kurzer Rückzug aus der sichtbaren Welt.Denn nicht jede Treppe führt in die Tiefe. Manche führen zurück zu dir selbst.
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009 - Der Panamakanal
Es gibt Orte, an denen die Zeit stillzustehen scheint – der Panamakanal ist einer dieser Orte. Stehst du hier, spürst du, wie die Luft schwer wird, als ob die Welt selbst innehält und nur der Moment zählt. Der Kanal vor mir, ein schimmerndes Band aus Wasser, zieht sich zwischen den beiden Ozeanen wie ein verborgener, geheimer Übergang, der nichts preisgibt von den Geschichten, die er birgt. Und doch ist da etwas, etwas Uraltes, das diesen Ort umgibt. Irgendetwas, das dich anzieht, ohne dass du es benennen kannst.Ich sehe die Schiffe. Große, stolze Kolosse, die in der Stille des Kanals vor Anker liegen. Sie wirken wie alte Schatten, die auf das Wasser gemalt wurden – eine stumme Flotte, gefangen zwischen den Ozeanen, dem Warten und der Bewegung. Manche von ihnen haben den Rost längst angenommen, als hätten sie die Geduld einer ganzen Generation aufgesogen. Diese Schiffe, sie lassen mich an einen Schiffsfriedhof denken. Doch ist das wirklich die Wahrheit ?
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008 - Das Haus an der Ecke
Die Nacht atmet schwer. Der heiße Wind trägt den Duft von Salz, Rum und fernen Versprechen durch die engen Gassen. Kopfsteinpflaster glänzt im Licht der Laternen, als hätte es den Rhythmus der Stadt in sich aufgesogen. Die Musik dringt aus offenen Türen, verschmilzt mit Stimmen, Gelächter, der leisen Melancholie einer vergangenen Zeit.Dann, ein Schritt durch eine Tür – und alles verändert sich. Hitze, dicht wie ein Mantel aus Erinnerungen. Der Klang der Band durchschneidet die schwere Luft. Die Stadt schläft nicht, sie tanzt. Hier, wo jeder Blick eine Geschichte erzählt, wo der Rum niemals nach einer einzigen Runde endet, wo die Nacht verspricht, unendlich zu sein.
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007 - Im Schatten der Kathedrale
Die Nacht breitet sich aus, weich und endlos, ein Flüstern zwischen den Gassen. Kopfsteinpflaster schimmert im warmen Schein der Laternen, das Rauschen des Meeres mischt sich mit den fernen Stimmen aus den Tavernen. Die Stadt schläft nicht – sie wacht, atmet, begleitet jene, die sich in ihren Schatten verlieren. Über allem ragt die Kathedrale, ihr steinerner Blick ruht auf den verwinkelten Wegen. Seit Jahrhunderten wacht sie über die Stadt, ein stiller Zeuge unzähliger Geschichten. Ihre Türme ragen in den Himmel, ihr Schatten fließt durch die Gassen, als wolle er jene behüten, die unter ihm wandeln.Schritte in der Dunkelheit, ein reservierter Tisch, ein leises Lächeln am Rand eines Weinglases. Worte werden zu Bildern, Blicke zu unausgesprochenen Gedanken. Die Kathedrale ist allgegenwärtig – ein stummer Begleiter, ein stilles Versprechen. Später, wenn der Wind ihre Gesichter streift und das Meer seine Geschichten erzählt, wird nichts mehr eilen. Kein Morgen, keine Vergangenheit – nur dieser Moment. Eine Erinnerung, die bleibt, lange nachdem die Nacht vergangen ist.
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006 - Die verdrehte Perspektive
Die Stadt verändert sich mit dem Blickwinkel. Was vertraut scheint, wird fremd. Geräusche verschlucken Gedanken, Lichter werfen Schatten in die eigene Wahrnehmung. Ein Tunnel, ein Moment, eine Frage: Sehen wir die Welt, wie sie ist – oder nur, wie wir sie erwarten?
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005 - Im Bann der Bronze
Im Bann der BronzeDie Stadt flimmert im Dunst der Nacht, Stimmen verwehen, Lichter zucken über nasses Pflaster. Er taucht ein, verschwindet in der Menge, ein Schatten unter anderen. Doch dann – eine Bewegung am Rand, ein Blick, der nicht seiner ist. Bronze, starr und doch lebendig, ein Fingerzeig in zwei Richtungen.War da eine Stimme? Ein Flüstern im Wind? Oder nur ein Spiel der Gedanken, verloren zwischen Straßenlaternen und flackernden Neonschildern? Die Stadt zeigt Wege, doch welchen nimmt man? Manche Zeichen führen zu Antworten. Andere – nur tiefer hinein.
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004 - Der lachende Totenkopf
Die Nacht vergeht, doch ihr Echo bleibt. Schritte auf Kopfsteinpflaster, flackernde Lichter, der Nachhall von Stimmen, die längst verschwunden sind. Die Stadt schläft nicht – sie atmet, flüstert, hinterlässt Zeichen für jene, die sie lesen können.Dann taucht er auf. Silber, eingefräst, ein Lächeln ohne Leben. Ein Zufall? Eine Warnung? Oder einfach nur ein Schatten, der im Vorübergehen hängen bleibt?Manche Bilder lassen einen nicht los. Manche Fragen brauchen Zeit. Und manche Antworten findet man nur, wenn man weiterzieht.
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003 - Die geklaute Dimension
Wusstest du, dass Orte uns in eine andere Welt entführen können? Der Eibsee, eingerahmt von majestätischen Bergen, ist so ein Ort – ein Spiegel der Natur und eine Bühne für das Unerklärliche.Stell dir vor, du stehst am Ufer, das Wasser glitzert im Licht, und dein Freund wird plötzlich zu einem Schatten. Für einen Moment verliert er eine Dimension, als hätte der Ort selbst die Regeln der Realität verändert. Magisch, unbegreiflich und faszinierend zugleich – ein Augenblick, der sich ins Gedächtnis brennt.
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002 - Die verlassene Fabrik
Die Schatten wandern mit der Sonne, als ich mich auf den alten Kopfsteinpflasterweg begebe. Vor mir ragt die verlassene Fabrik auf – ein Relikt vergangener Tage, in denen Maschinen in geduldigem Grün surrten und der Arbeitstakt von einer großen Klappzahlen-Uhr bestimmt wurde. Nun ist alles still. Die Mauern atmen Geschichte, die Fenster spiegeln den Wandel. Ein Netzwerk aus Wegen und Überführungen formt ein geometrisches Muster, in dem Zeit und Raum ineinanderfließen. Während ich weitergehe, taucht alles in ein Schwarz-Weiß-Gefühl – als hätte die Realität ihre Farben verloren. Doch dann, mit einem Schritt durch die große Halle, kehrt das Jetzt zurück. Die Zeit – ein seltsames Konstrukt.
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001 - Die Zahl 426
Es sind die leisen, fast unsichtbaren Dinge, die meine Aufmerksamkeit erregen – wie ein unscheinbares Straßenschild, das plötzlich aus dem Nebel der Gewohnheit tritt. Die Zahl 426. So nüchtern und doch voller Geheimnisse. Sie flimmert in den Straßenlichtern, fast wie ein Flüstern, das nur ich hören kann. Was verbirgt sich hinter dieser Zahl, die der Stadt ihr Gesicht gibt? Was, wenn diese Zahl nicht nur zufällig dort ist, sondern eine Geschichte erzählt, die tief in den Wänden dieser Stadt verborgen liegt? Vielleicht ist die Zahl 426 der Schlüssel zu einem Geheimnis, das nur die Nacht kennt… Begleitet mich in dieser Folge, wenn ich durch die Stadt streife.
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