PODCAST · education
Auslandsinfo
by Um die Welt mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
Die Konrad-Adenauer-Stiftung zählt zu den führenden Think-Tanks der Welt und unterhält mehr als 100 Auslandsbüros. Ihre Expertinnen und Experten erklären internationale Politik und geben im Gespräch Hintergrundinformationen zu aktuellen Entwicklungen und Ereignissen.
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Europas politische Mitte unter Druck – zwischen Machtverlust, Populismus und neuer Verantwortung
Die politische Mitte in Europa steht unter wachsendem Druck. Veränderte Mehrheitsverhältnisse, zunehmende Wählerbewegungen und erstarkende politische Ränder fordern das Gleichgewicht heraus. Was lange als verlässlicher Stabilitätsanker galt, verliert an Bindekraft. Insbesondere Mitte-Rechts-Parteien sehen sich dabei mit einer doppelten Herausforderung konfrontiert: Sie müssen integrativ wirken und zugleich klare politische Positionen vertreten. Nationale Interessen gewinnen an Gewicht, während die Koordination innerhalb der politischen Mitte komplexer wird. Parallel dazu nimmt der Einfluss rechtspopulistischer Kräfte zu – und mit ihm die strategische Frage, ob Abgrenzung oder Einbindung der zielführendere Umgang ist. Diese Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen: Sie betreffen die politische Handlungsfähigkeit der Europäischen Union ebenso wie Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in politische Institutionen. Vor diesem Hintergrund stellen sich zentrale Fragen: Verändert der Rechtsruck in Europa die Agenda der EU? Wie belastbar ist die politische Mitte aktuell? Und welche Strategien sind im Umgang mit populistischen Akteuren tatsächlich wirksam? Darüber spricht Magdalena Falkner mit Klaus Welle, Vorsitzender des Akademischen Rats des Wilfried Martens Centre for European Studies und ehemaliger Generalsekretär des Europäischen Parlaments.
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Zwischen Eskalation und Kontrolle – Wohin steuert der Konflikt mit dem Iran?
Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran hat eine neue Eskalationsstufe erreicht – militärisch, politisch und wirtschaftlich. Im Zentrum steht nicht nur die Frage nach Zielen und Strategien, sondern auch eine der sensibelsten Regionen der Welt: die Straße von Hormus, ein Schlüsselpunkt für den globalen Energiehandel. Wie klar sind die strategischen Ziele der beteiligten Akteure? Wie wirksam sind die militärischen Angriffe tatsächlich? Und welche Risiken ergeben sich daraus für die Region – und für Europa? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Nahost-Experten Dr. Thomas Volk, Leiter der Abteilung Naher Osten und Nordafrika der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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Konflikt & Kontrolle: Dschihadisten, Militärregime und internationale Interessen im Sahel
Der Sahel steht an einem geopolitischen Wendepunkt: Militärregime festigen ihre Macht, neue Allianzen entstehen – und internationale Akteure wie die USA, Russland, die Türkei und die Golfstaaten bauen ihren Einfluss gezielt aus. Während sich einige Staaten vom Westen abwenden, verschieben sich die Kräfteverhältnisse in einer ohnehin fragilen Region spürbar. Die Region gilt inzwischen als globales Epizentrum des Terrorismus. Mehr als die Hälfte aller terrorbedingten Todesfälle weltweit entfällt auf den Sahel. Terrororganisationen breiten sich weiter aus – und bedrohen zunehmend auch die stabileren Küstenländer Westafrikas. Gleichzeitig wachsen die strukturellen Spannungen: In den fünf Kern-Sahelländern Burkina Faso, Tschad, Mali, Niger und Mauretanien leben heute rund 100 Millionen Menschen, das Durchschnittsalter liegt bei etwa 17,7 Jahren, die Geburtenrate bei fünf bis sieben Kindern pro Frau. Mali, Niger und Burkina Faso rücken enger zusammen und bauen eine gemeinsame Militärallianz auf. Was bedeutet diese neue Allianz für die Sicherheit im Sahel? Welche Interessen verfolgen externe Akteure – und welche Folgen hat das für die Region und Europa? Darüber spricht Magdalena Falkner mit Ulf Laessing, Leiter des Regionalprogramms Sahel der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Bamako.
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Drohnen, KI und Zeitenwende – Ulrike Franke über die Zukunft der Kriegsführung
Der Krieg in der Ukraine verändert nicht nur die europäische Sicherheitsordnung – er zeigt auch, wie sich Kriegsführung technologisch wandelt. Drohnen gehören inzwischen zu den wichtigsten Instrumenten moderner Konflikte. Gleichzeitig gewinnen Datenanalyse und künstliche Intelligenz zunehmend an militärischer Bedeutung. Viele Militärstrategen sprechen deshalb von einer neuen Phase der Kriegsführung, in der technologische Innovation über strategische Vorteile entscheiden kann. Welche Rolle spielen Drohnen und KI bereits heute auf dem Gefechtsfeld und darüber hinaus? Und wie positionieren sich Europa und Deutschland in einem technologischen Wettbewerb, der zunehmend auch geopolitisch geprägt ist? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Franke, Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations.
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Im Fadenkreuz: Wie die baltischen Staaten mit Russlands Druck leben
Während in vielen Teilen Europas noch über die Bedrohung unserer Sicherheit diskutiert wird, ist sie in den baltischen Staaten längst Alltag – im Schichtbetrieb. Im NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence in Tallinn flimmern rund um die Uhr die Bildschirme. Patrouillen sichern Umspannwerke, Leitstellen überwachen sensible Netzknoten. Hybride Angriffe, Sabotageakte und Desinformationskampagnen gehören in Estland, Lettland und Litauen zur sicherheitspolitischen Realität. Die Verteidigungsminister der drei Staaten sind sich einig: In einer gemeinsamen Erklärung betonen sie, dass angesichts der aktuellen Sicherheitslage 5 % des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung notwendig sind – ursprünglich ist dies eine Forderung von Trump, seit Juni 2025 ist es auch auf NATO-Ebene als langfristiges Ziel vereinbart. Die Bundesregierung betont mittlerweile unmissverständlich: „Die Sicherheit der baltischen Staaten ist auch unsere Sicherheit.“ Dieser Satz verdeutlicht, wie sehr die Ostseeregion zu einem geopolitischen Brennpunkt geworden ist – geprägt von russischem Druck unterhalb der Schwelle eines offenen militärischen Angriffs. Doch was bedeutet diese Bedrohungslage konkret für den Alltag der Menschen? Wie verwundbar sind kritische Infrastrukturen? Und was kann Deutschland vom baltischen Umgang mit Cyberabwehr, Reserve und Resilienz lernen? Darüber sprechen wir mit Oliver Morwinsky, Leiter des Auslandsbüros Baltische Staaten der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Riga. Wer wissen möchte, wie sich Sicherheit anfühlt, wenn sie kein abstrakter Begriff ist, sondern Teil des täglichen Lebens, sollte diese Folge nicht verpassen.
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Wahl mit Signalwirkung: Rechtspopulismus gewinnt in Costa Rica
Costa Rica galt lange als demokratische Ausnahme in Mittelamerika, bis die Wahl von Rodrigo Chaves 2022 einen politischen Bruch markierte. 2026 bestätigt sich dieser Trend: Laura Fernández gewinnt mit 48 Prozent im ersten Wahlgang und sichert ihrer Bewegung die Parlamentsmehrheit. Wie stabil sind die politischen Institutionen des Landes heute? Welche Rolle spielen Sicherheit, Drogenrouten und Geopolitik? Und warum betrifft diese Wahl auch Europa? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Michaela Braun, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in San José, Costa Rica.
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Eis, Macht, Militär – Warum Grönland plötzlich so wichtig ist
„Wir brauchen Grönland!“ Mit diesem Satz hat Donald Trump eine Debatte ausgelöst, die weit über die arktische Insel hinausgeht. Grönland ist die größte Insel der Welt. Sechsmal so groß wie Deutschland. Und doch leben dort nur rund 56.000 Menschen. Achtzig Prozent der Fläche sind von Eis bedeckt. Lange galt Grönland als Rand der Welt. Heute steht es im Zentrum globaler Machtpolitik. Denn mit dem schmelzenden Eis öffnen sich neue Schifffahrtsrouten und Rohstoffe werden zugänglich. Seltene Erden, Uran, Öl und Gas rücken in greifbare Nähe. Gleichzeitig gewinnt die Arktis militärisch an Bedeutung – für die USA, für Russland und für China. Donald Trump argumentiert mit dem Thema Sicherheit. Kritiker sagen, dies sei vorgeschoben – es gehe um Kontrolle, Einfluss und Besitz. Europa reagiert alarmiert: Dänemark warnt vor einer Zerreißprobe für die NATO, Deutschland signalisiert Unterstützung und sucht nach Antworten im Bündnisrahmen. Welches Interesse hat Donald Trump wirklich an Grönland? Und was bedeutet all das für Europa, die NATO und die Menschen, die dort leben? Darüber sprechen wir mit Christine Leuchtenmüller, Leiterin des Auslandsbüros Nordische Länder der Konrad-Adenauer-Stiftung in Stockholm.
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Amerika den Amerikanern? Lateinamerika und die neue US-Sicherheitsstrategie
Die USA richten ihren strategischen Fokus neu aus – und rücken Lateinamerika wieder ins Zentrum ihrer Machtpolitik. Die neue Nationale Sicherheitsstrategie definiert die westliche Hemisphäre als exklusiven Einflussraum und setzt klare Grenzen gegenüber China und Russland. Was bedeutet dieser Kurswechsel für die Region – und für Europa? Darüber sprechen wir in dieser Episode unseres Podcasts mit Henning Suhr. Er leitet das Regionalprogramm Parteiendialog und Demokratie in Lateinamerika der Konrad-Adenauer-Stiftung mit Sitz in Uruguays Hauptstadt Montevideo und hat jüngst einen Länderbericht zur neuen US-Sicherheitsstrategie verfasst.
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Trump 2.0 aus Sicht der Golfstaaten - Honeymoon und blaue Augen
Donald Trump ist seit Beginn des Jahres zurück im Weißen Haus – und kaum eine Region blickt so gespannt auf Washington wie der Golf. In Doha, Riad oder Abu Dhabi hat man auf diesen Moment gewartet – mit Hoffnungen, aber auch mit Sorgen. Denn die Golfstaaten wissen: Wenn die USA ihre Außenpolitik ändern, spüren sie die Folgen oft als Erste. Begleitet von führenden Vertreterinnen und Vertretern der amerikanischen Wirtschaftselite besuchte Donald Trump im Mai 2025 mehrere Länder am Golf und verkündete im Anschluss Investitionszusagen in astronomischer Höhe von mehreren Billionen US-Dollar. In seinen Reden vor Ort machte er deutlich, die USA „belehren nicht mehr, wie man zu leben habe“ – vielmehr solle künftig gegenseitiger Respekt den Austausch prägen. Vereinbart wurden umfangreiche Investitionen, insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz und Rüstung. Doch die anfängliche Euphorie hielt nicht lange an: Neue Eskalationen in Gaza, im Jemen und schließlich Israels Angriff auf Katar erschütterten das Vertrauen in die Schutzmacht USA. Was bedeutet Trumps Rückkehr für die Machtbalance im Nahen Osten? Welche Rolle spielt dabei der Iran? Welche Folgen hat dies für den Gaza-Konflikt – und wie reagieren die Golfstaaten auf einen US-Präsidenten, der politische Entscheidungen häufig mit persönlichen Geschäftsinteressen verknüpft? Darüber sprechen wir mit Philipp Dienstbier, Leiter des Regionalprogramms Golfstaaten der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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Jugendproteste in Kenia – Über Widerstand, Ursachen und ihre Bedeutung für Europa
In Nairobi und vielen anderen Städten Kenias entlud sich im Juni 2024 und erneut ein Jahr später der Zorn einer Generation – laut, kreativ, digital vernetzt. Was als Protest gegen ein neues Steuergesetz begann, entwickelte sich zu einer landesweiten Bewegung: dem Aufstand der kenianischen Generation Z, der bis heute anhält. Ausgelöst wurden die Proteste durch ein neues Gesetzespaket, das neue und höhere Steuern auf viele Lebensbereiche einführen sollte und durch das unter anderem Grundnahrungsmittel teurer geworden wären. Unter verschiedenen Hashtags organisierten sich Tausende und koordinierten Protestzüge. Die Jugend fordert Transparenz, Teilhabe und wirtschaftliche Gerechtigkeit, und sie nutzt die digitalen Werkzeuge ihrer Zeit, um die Mächtigen zur Rechenschaft zu ziehen. Doch wie ist die Stimmung in Kenia heute? Wie hat die Regierung auf die anhaltenden Forderungen der Jugend reagiert? Und warum ist es für uns Europäer relevant, was in Kenia passiert? Darüber sprechen wir im Podcast mit Mathias Kamp. Er ist Leiter des Auslandsbüros Kenia bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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Globaler Wettlauf: Warum Europa an Wettbewerbsfähigkeit verliert
Deutschland und Europa verlieren im globalen Wettlauf an Einfluss - während neue Machtzentren in Asien, im Mittleren Osten und in Lateinamerika entstehen. Wie blicken Partnerländer heute auf uns? Warum gelten wir als zu langsam, zu normativ, zu wenig präsent? Und was müsste sich ändern, damit wir international wieder wettbewerbsfähig werden? Darüber sprechen wir in dieser Episode unseres Podcasts mit Dr. Denis Suarsana, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Indonesien und Ost-Timor und Autor einer neuen Studie zur internationalen Wahrnehmung und zur Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands und Europas.
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Wirtschaftswunder oder Wagnis? Mileis Wahlsieg und das neue Argentinien
Argentinien stand vor zwei Jahren am Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs. Nun geht Präsident Javier Milei mit einem deutlichen Sieg aus den Zwischenwahlen hervor und gewinnt neuen politischen Spielraum. Sein Reformkurs stabilisiert zwar die Inflation, bringt aber große soziale Härten mit sich. Gleichzeitig stärken die USA ihn mit einem milliardenschweren Kreditrahmen. Was bedeutet dieser Kurs für Argentinien? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Susanne Käss, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Buenos Aires.
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Republik Moldau – Aufbruch im Schatten russischer Einflussnahme
Sie ist kaum größer als Rheinland-Pfalz und hat weniger Einwohner als Berlin – und doch steht die Republik Moldau im Zentrum eines der entscheidendsten geopolitischen Spannungsfelder Europas. Nach der Parlamentswahl setzt Präsidentin Maia Sandu ihren proeuropäischen Kurs fort – trotz wirtschaftlicher Krisen, gezielter Desinformation und russischer Einflussversuche. Was bedeutet dieser Aufbruch für Moldau, Europa und die Stabilität in der Schwarzmeerregion? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Brigitta Triebel, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Chişinău.
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Polen: Europas neue Macht im Osten
„Polen ist Europas neue Militärmacht“ – schrieb die NZZ Anfang des Jahres. Kaum ein anderes Land hat den russischen Angriff auf die Ukraine so ernst genommen wie Polen. Mit massiver Aufrüstung, klarer Unterstützung für Kyiv und einem neuen Kurs unter Donald Tusk übernimmt Warschau sicherheitspolitisch Verantwortung an Europas Ostflanke. Was bedeutet das für Deutschland und die EU? Darüber sprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Tomislav Delinić. Er leitet das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen.
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Türkische Entwicklungszusammenarbeit: Nation Branding und neue Allianzen
Kaum ein Land hat seine Rolle als Geberstaat in den letzten zwanzig Jahren so stark ausgebaut wie die Türkei. Das „Turkish-type Development Assistance Model“ erhebt den Anspruch, humanitäre Werte mit politischen, wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Interessen zu verbinden. Welche Idee steckt hinter diesem türkischen Modell? Welche Chancen eröffnet es und welche Herausforderungen bringt es mit sich? Unsere Gesprächspartnerin Dr. Ellinor Zeino, Leiterin des Türkei-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung, hat in der neuen Ausgabe der Auslandsinformationen einen umfassenden Beitrag dazu verfasst. Die Auslandsinformationen sind das Außenpolitikmagazin der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Schwerpunktthema „Entwicklungszusammenarbeit“.
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Im Wandel der Weltordnung: Brasiliens Rolle als Middle Power
Brasilien steht derzeit stärker im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit als üblich. Der Hausarrest für Ex-Präsident Bolsonaro, US-Strafzölle und Chinas Milliardeninvestitionen prägen die aktuelle Lage. Gleichzeitig kämpft Präsident Lula mit innenpolitischer Polarisierung, während die EU ein Handelsabkommen mit dem Mercosur anstrebt. Welche Rolle spielt Brasilien heute auf der Weltbühne ? Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Europa? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Maximilian Hedrich, Leiter des Brasilien-Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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Brexit-Reset? Großbritanniens Annäherung an Europa
„Plötzlich ist Starmer der neue Churchill.“ So formulierte es die F.A.Z. im März, als das Vereinigte Königreich unter seinem Premier Keir Starmer nicht nur Waffen an die Ukraine lieferte, sondern sich auch als sicherheitspolitischer Partner Europas neu positionierte. Der von ihm angekündigte „Brexit-Reset“ ist mehr als Rhetorik: Er spiegelt sich in konkreten Vereinbarungen, gemeinsamen Formaten und wachsender Nähe zu Brüssel und Berlin. Was bedeutet dieser Kurs für das Land, für Europa und für das deutsch-britische Verhältnis? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Dr. Canan Atilgan, Leiterin des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in London.
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Neue alte Wunden: Postkoloniale Diskurse
Postkolonialismus – einst als theoretischer Ansatz zur Aufarbeitung von Kolonialgeschichte gedacht, ist er heute eine politische Streitfrage und gerät zunehmend selbst in die Kritik. Postkoloniale Ansätze beeinflussen nicht nur Debatten über die Vergangenheit, sondern auch aktuelle politische Bewertungen: Etwa, wenn es um Israel oder den Westen insgesamt geht. Was also bleibt vom ursprünglichen Anspruch des Postkolonialismus? Unser Gesprächspartner Dr. Andreas Jacobs von der Konrad-Adenauer-Stiftung hat in der neuen Ausgabe der Auslandsinformationen eine umfassende Analyse dazu verfasst. Die Auslandsinformationen sind das außenpolitische Magazin der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Schwerpunktthema „Koloniales Erbe und Außenpolitik“.
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Spannungen mit den USA – Kanadas Blick nach Europa
Kanada gehört zu den stabilsten Demokratien weltweit. Es verfügt über bedeutende Rohstoffvorkommen und steht traditionell in enger Partnerschaft mit den USA. Doch seit der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus ist das Verhältnis zwischen Washington und Ottawa zunehmend angespannt. Premier Mark Carney will nun das Land außenpolitisch neu ausrichten – mit stärkerem Fokus auf Europa. Wie reagiert Kanada auf Handelskonflikte, sicherheitspolitische Spannungen und den globalen Rohstoffwettlauf? Und welche Chancen ergeben sich daraus für Europa? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Dr. Bernd Althusmann, Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kanada.
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Ecuador: Im Würgegriff der Drogenkartelle
Guayaquil in Ecuador: Einst Fischereihafen, heute Hochburg der Drogenkartelle. Kinder schließen sich Gangs an und Politiker geraten ins Visier. Das Andenland ist innerhalb kürzester Zeit vom Reiseziel zum Hotspot des Kokainschmuggels geworden. Die Mordrate ist die höchste in Südamerika. Während dort Gewalt herrscht, landen die Drogen in europäischen Häfen. Wie hängen Europas Konsum und Ecuadors Krise zusammen? Welche Verantwortung tragen wir und was kann getan werden? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Johannes Hügel, Büroleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ecuador.
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Maritime Sicherheit: Die russische „Schattenflotte“ und der Schutz kritischer Infrastruktur im Meer
Die außenpolitischen Spannungen der Gegenwart finden zunehmend auch auf den Weltmeeren ihren Niederschlag. Maritime kritische Infrastruktur wie Unterwasserkabel oder Pipelines geraten in den Fokus. Vor einigen Monaten etwa wurde in Finnland ein Schiff beschlagnahmt, das ein Stromkabel in der Ostsee beschädigt haben soll und im Verdacht steht, Teil der russischen „Schattenflotte“ zu sein. In dieser Folge unseres Podcasts sprechen wir mit Ferdinand Gehringer, Experte für maritime Sicherheit bei der Konrad-Adenauer-Stiftung, über die „Schattenflotte“ Moskaus, die Herausforderungen beim Schutz maritimer Infrastruktur und die Frage, wie gut Deutschland in diesem Bereich aufgestellt ist.
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Regionalmacht Türkei: Geopolitischer Gewinner in Nahost?
„Unverzichtbar“, aber auch „unberechenbar“. So beschrieb jüngst die Zeitschrift „Internationale Politik“ die Türkei. Das Land, oft als Brücke zwischen Europa und Asien bezeichnet, ist ein Schlüsselakteur im Nahen Osten. Als NATO-Mitglied und EU-Partner verfolgt es eine eigenständige Außenpolitik und weitet seinen Einfluss von Syrien bis Libyen aus. Mit Dr. Ellinor Zeino, Politikwissenschaftlerin und Büroleiterin der Konrad-Adenauer-Stiftung in Ankara, sprechen wir über die zentralen außenpolitischen Ambitionen der Türkei, ihre Rolle im Syrienkrieg und die Frage, ob der Konflikt mit den Kurden vor einem Wendepunkt steht.
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Militärhistoriker Sönke Neitzel: Ist der Westen am Ende?
Von einem „Epochenbruch“ ist die Rede, ja sogar vom „Ende des Westens“: Gemeint sind die Risse im transatlantischen Verhältnis und ihre Folgen. Kehren die USA Europa den Rücken und zerbricht damit eine Partnerschaft, die für die europäische Sicherheit und Freiheit jahrzehntelang als unerlässlich galt? Sind die Europäer zukünftig auf sich alleingestellt, wenn es darum geht, ein imperiales Russland einzudämmen? Und hätten sie dazu überhaupt die nötigen Fähigkeiten? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem renommierten Militärhistoriker Prof. Sönke Neitzel von der Universität Potsdam.
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WHO ohne USA: Ein Risiko für die Globale Gesundheit?
Donald Trump setzt eine seiner umstrittensten Entscheidungen um: den Austritt der USA aus der WHO. Experten warnen vor gravierenden Folgen für die globale Gesundheitsversorgung, von der Impfstoff-Entwicklung bis zum Kampf gegen Krankheiten wie Aids und Malaria. Welche Gründe nennt Trump? Welche Auswirkungen hat der Rückzug des größten WHO-Geldgebers? Und könnte China das entstehende Vakuum zu füllen versuchen? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Experten für Gesundheitspolitik Lukas Lingenthal.
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Eskalation im Ostkongo: Wie geht es weiter?
Es ist, so schreibt die Neue Zürcher Zeitung, die „grösste Eskalation des Kongo-Konflikts seit über einem Jahrzehnt“: Ende Januar eroberten Rebellen die Handelsmetropole Goma im Ostkongo und drohten mit der Einnahme der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa. Bei Beobachtern geht die Furcht vor einem Flächenbrand um, der eine ganze Region ins Chaos stürzen könnte. In dieser Folge sprechen wir mit dem Politikwissenschaftler Jakob Kerstan, der das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Demokratischen Republik Kongo leitet und den Beginn der Rebellenoffensive vor Ort erlebt hat. Er wird uns sagen, was die tieferliegenden Gründe für den Konflikt sind, welche Rolle Ruanda darin spielt und was er von der jüngsten Ankündigung einer Feuerpause durch die Rebellen hält.
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Kuba: Vom Mythos zum Drama
Kuba - für manche auf der linken Seite des politischen Spektrums der revolutionäre Mythos schlechthin. Wie an vielen anderen Orten hat sich der Traum von einem „sozialistischen Paradies“ aber auch in hier nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Realität ist geprägt von Armut und wirtschaftlichem Niedergang. Das Land befindet sich am Rande des Kollaps. Was sind die Gründe dafür? Welche Rolle spielen das Einparteien-Regime, die USA und die internationale Politik? Und gibt es Hoffnung auf Veränderung? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Politikwissenschaftler Maximilian Strobel.
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Die pazifischen Inselstaaten: Im Fokus der Großmächte
Sie liegen mitten im Pazifik und auf den ersten Blick ziemlich abgelegen – und doch rücken die pazifischen Inselstaaten in den Fokus der internationalen Politik. Nicht nur die Großmächte USA und China ringen um Einfluss in der Region, die Staaten wie Fidschi, Kiribati, die Salomonen oder Papua-Neuguinea umfasst. Warum aber gewinnen die pazifischen Inselstaaten geostrategisch an Bedeutung? Wie genau versuchen externe Akteure dort Einfluss zu nehmen? Und was bedeutet diese Entwicklung für die Inselstaaten selbst? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Indopazifik-Experten Jan Senkyr.
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Ost-West-Konflikt 2.0? Historiker Andreas Rödder über die neue Weltordnung
Die Weltordnung, die sich nach dem Kalten Krieg gebildet hat, zerfällt – und an ihre Stelle tritt eine neue Konstellation, in der sich eine Achse revisionistischer Mächte und ein liberaler Westen gegenüberstehen. Das zumindest ist die These des renommierten Historikers Andreas Rödder. Der Professor für Neuste Geschichte an der Universität in Mainz erläutert uns in diesem Podcast, warum die Ordnung, die nach dem Kalten Krieg entstand, aus seiner Sicht zerbrochen ist. Und er sagt uns, was er unter einer „wertebasierten Realpolitik“ versteht und warum er eine solche angesichts der weltpolitischen Lage für eine sinnvolle Richtschnur außenpolitischen Handelns hält.
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Epochenbruch in Nahost? Zum Sturz des Assad-Regimes in Syrien
Jahrzehntelang bestimmte das Assad-Regime die Geschicke Syriens – und am Ende kollabierte es innerhalb weniger Tage. „Für den Nahen Osten“, so schreibt der Spiegel, „ist das Ende der Assad-Diktatur ein epochales Ereignis“. Warum aber ist der Sturz des syrischen Autokraten potenziell so weitreichend für die gesamte Region? Und wie groß ist das Risiko, dass sich die Dinge in Syrien nicht zum Positiven wandeln, sondern das Land ins völlige Chaos abgleitet oder die eine autoritäre Herrschaft durch die nächste abgelöst wird? Das besprechen wir in dieser Folge mit dem Nahost-Experten Michael Bauer.
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Schwankende Demokratie? Südkoreas Krise und ihre Folgen
Ein Präsident ruft das Kriegsrecht aus, Militär dringt ins Parlamentsgebäude ein: Kurz sah es so aus, als würde Südkorea auf autoritäre Abwege geraten. Auf Druck von Öffentlichkeit und Parlament aber nahm der Präsident seine Entscheidung zurück. Was aber sind die Hintergründe der politischen Wirren in Südkorea? Droht der Demokratie nachhaltiger Schaden? Und was bedeuten die Ereignisse mit Blick auf die geopolitische Lage im Indopazifik und die angespannten Beziehungen zwischen Süd- und Nordkorea? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Korea-Experten Thomas Yoshimura.
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Putins treuster Partner? Nordkorea und die „Achse des Aufruhrs“
Die Nachricht ging im Oktober um die Welt: Nordkorea unterstützt den russischen Eroberungsfeldzug in der Ukraine mit eigenen Soldaten. Wie eng aber ist die nordkoreanisch-russische Partnerschaft wirklich? Welche Prämissen leiten die Außenpolitik des Regimes in Pjöngjang? Und welche Auswirkungen haben die jüngsten Entwicklungen auf das ohnehin äußerst angespannte Verhältnis zwischen Nord- und Südkorea? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Korea-Experten Thomas Yoshimura.
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Die Hisbollah am Ende? Die Schiitenmiliz und die Zukunft des Libanon
Die libanesische Hisbollah steht militärisch erheblich unter Druck. Die schiitisch-islamistische Organisation hat durch israelische Angriffe in den vergangenen Monaten zahlreiche Führungskader verloren – allen voran ihren Anführer Hassan Nasrallah. Wie geschwächt aber ist die Hisbollah inzwischen tatsächlich? Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen rund um die durch Iran unterstützte Organisation für die politische Statik im Libanon und die politischen Machtverhältnisse in der Region? Und wie wahrscheinlich ist es, dass die Kämpfe zwischen Hisbollah und israelischer Armee alsbald enden? Das besprechen wir in diesem Podcast mit dem Nahost-Experten Michael Bauer. Er leitet das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung im Libanon.
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Am Abgrund? Georgien nach der Parlamentswahl
Die Regierungspartei sieht sich als Sieger, die Opposition erkennt das Ergebnis nicht an und zahlreiche Menschen protestieren gegen eine aus ihrer Sicht „gestohlene Wahl“: Georgien befindet sich nach der Parlamentswahl vor wenigen Tagen in einer äußerst angespannten Situation. Der Urnengang galt vielen als Schicksalswahl, die auch darüber entscheidet, ob sich das Land Richtung EU oder Russland orientiert. Auf welche Argumente aber stützt die pro-europäische Opposition ihre Vorwürfe? Was bedeuten die jüngsten Entwicklungen für das politisch ohnehin stark polarisierte Land? Und wie könnte es jetzt weitergehen? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Florian Binder, Mitarbeiter im Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in der georgischen Hauptstadt Tiflis.
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Die Unvereinigten Staaten: Prof. Stephan Bierling über die USA vor der Wahl
„Republikaner und Demokraten stehen sich im Bund und in den Einzelstaaten wie verfeindete Stämme gegenüber, unwillig zum Kompromiss, dem Herzstück des politischen Systems.“ Das meint der US-Experte Stephan Bierling. Wenige Tage vor der amerikanischen Präsidentschaftswahl sprechen wir mit ihm in diesem Podcast über die Ursachen der massiven parteipolitischen Polarisierung in den USA. Der Politikwissenschaftler erläutert, warum diese inzwischen die amerikanische Demokratie lähmt und gefährdet. Und er blickt auf die anstehende Wahl, die sich zwischen Donald Trump und Kamala Harris entscheidet und auch für Europa von immenser Bedeutung ist. Stephan Bierling ist Professor für Internationale Politik und transatlantische Beziehungen an der Universität Regensburg.
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107
Zwei Jahre Meloni: Zwischen radikalem Rand und bürgerlicher Mitte?
Als Giorgia Meloni vor zwei Jahren die Parlamentswahl in Italien gewann, war von einer möglichen „Katastrophe für Europa“ und einer „historischen Zäsur“ die Rede. Heute hat sich der Blick auf die italienische Ministerpräsidentin ausdifferenziert. Die einen sehen in Meloni eine zwar ausgeprägt rechte, im Grundsatz aber pragmatische Politikerin. Für andere wiederum ist sie eine Art Wölfin im Schafspelz, die sich nach außen konziliant zeige, im Kern aber eine autoritäre Agenda verfolge. Mit dem Italien-Experten Nino Galetti schauen wir in dieser Folge unseres Podcast genauer auf die bisherige Politik Melonis und ihrer oft als postfaschistisch bezeichneten Partei Fratelli d’Italia. Nino Galetti leitet das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Rom. Mehr zu den ersten zwei Jahren Meloni-Regierung gibt es in diesem Bericht von Nino Galetti: https://www.kas.de/de/laenderberichte/detail/-/content/giorgia-meloni-zwischen-allen-stuehlen Die aktuelle Ausgabe der „Auslandsinformationen“, des Außenpolitik-Magazins der Konrad-Adenauer-Stiftung, ist hier zu finden: https://www.kas.de/de/web/auslandsinformationen/ausgaben/detail/-/content/was-wird-aus-der-globalisierung Hier könnt ihr die Printversion des Hefts „Auslandsinformationen“ kostenfrei abonnieren: https://www.kas.de/de/web/auslandsinformationen/zeitschrift-abonnieren Unseren Podcast „Auslandsinfo“ könnt ihr auch abonnieren. Hier findet ihr unsere Übersichtsseite mit allen Folgen: https://www.kas.de/de/web/auslandsinformationen/podcasts Hier geht es zum Spotify-Link unseres Kanals: https://open.spotify.com/show/5xiy3Yw6nPEbkDkfYouHkg?si=c1ca6a09b87a4158
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Österreich wählt: Triumph der Rechtspopulisten?
Österreich wählt ein neues Parlament – am 29. September steht in unserem Nachbarland die Nationalratswahl an. Umfragen sehen seit geraumer Zeit die rechtspopulistische FPÖ vorne, das Rennen aber scheint wieder offener als noch vor einigen Wochen. In dieser Folge unseres Podcasts sagt uns der Österreich-Experte Sebastian Enskat, für wie wahrscheinlich er es hält, dass die FPÖ den zukünftigen Kanzler stellt, warum die Koalitionsbildung kompliziert werden könnte und wieso der Ausgang der Wahl auch für Deutschland und die Europäische Union von großer Bedeutung ist. Sebastian Enskat leitet das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Wien.
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Die US-Wahl und die Zukunft der EU: Der Europaabgeordnete Daniel Caspary im Gespräch
Harris oder Trump? Die Frage, wer ins Weiße Haus einzieht, treibt auch die europäische Politik um – vor allem vor dem Hintergrund einer Sicherheitslage, die sich in Europa mit dem russischen Krieg gegen die Ukraine fundamental gewandelt hat. Mit dem Europaabgeordneten Daniel Caspary blicken wir in dieser Folge unseres Podcasts auf die US-Präsidentschaftswahl und ihre Bedeutung für die Europäische Union. Wir schauen auf die geostrategische Ausrichtung der Vereinigten Staaten und die Frage, was daraus für Europa folgt. Und wir besprechen, welche Schritte die EU im sicherheits- und wirtschaftspolitischen Bereich unternehmen kann, um die eigene Stellung zu verbessern und die transatlantischen Beziehungen zu festigen.
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Jens Spahn im Gespräch: Was wird aus der Globalisierung?
Die geopolitischen Spannungen nehmen zu – und das hat Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Institutionen wie der Internationale Währungsfonds sprechen von „geoökonomischer Fragmentierung“ und meinen damit die Neuausrichtung internationaler Handelsströme entlang politischer Blöcke. Kommt die Globalisierung, so wie wir sie kennen, also an ihr Ende? Was bedeuten die geopolitischen Entwicklungen für die Wirtschafts- und Handelspolitik Deutschlands und Europas? Und wie könnte eine sinnvolle Politik gegenüber dem ökonomischen Schwergewicht China aussehen, das für die deutsche Wirtschaft enorm wichtig ist, politisch aber zunehmend konfrontativ agiert? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit dem Bundestagsabgeordneten Jens Spahn.
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Die „vergessene“ Katastrophe: Zum Krieg im Sudan
Millionen vertriebene Menschen, eine drohende Hungerkatastrophe, brutale Gewalt: Mit Blick auf den Krieg im Sudan sprechen Beobachter von der aktuell größten humanitären Krise der Welt. Was aber sind die tieferliegenden Ursachen des Konflikts? Wer sind die entscheidenden Akteure und von wem werden sie unterstützt? Und was kann getan werden, um die Situation der Flüchtlinge und der Zivilbevölkerung im Kriegsgebiet zu verbessern sowie ein Ende der Kämpfe herbeizuführen? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Steffen Krüger, Sudan-Experte bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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Gesellschaft und Politik in der Ukraine: Innenansichten aus einem gebeutelten Land
In dieser Folge unseres Podcasts schauen wir in die Ukraine – allerdings weniger auf das konkrete Geschehen an der Front als vielmehr auf die Stimmung in der ukrainischen Gesellschaft und Politik. Wie wird in der Ukraine selbst über die aktuellen Entwicklungen gesprochen? Warum nehmen die innenpolitischen Kontroversen im Land zu? Was bedeutet eine mögliche EU-Mitgliedschaft für die Menschen und wie groß ist die Herausforderung, in Kriegszeiten die dafür notwendigen Reformen auf den Weg zu bringen? Und warum blicken viele sorgenvoll auf den kommenden Winter? Darüber sprechen wir mit Thomas Birringer, der in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw das Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung leitet.
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Migration als Druckmittel? Die Sahelzone, Russlands Einfluss und die Ratlosigkeit Europas
In der von Gewalt und Armut geplagten Sahelregion verschieben sich die geopolitischen Machtverhältnisse – zum Nachteil Europas. Nach Militärputschen in Burkina Faso, Mali und Niger gewinnt Russland zusehends an Einfluss. In diesem Podcast erläutert Ulf Laessing die Folgen dieser Entwicklung. Der Sahelexperte, der in Mali lebt und die Region bestens kennt, berichtet, wie der Kreml die Militärregierungen umgarnt und warum die westliche Sahelpolitik vor diesem Hintergrund pragmatischer werden muss. Und er sagt uns, wieso in den europäischen Hauptstädten die Sorge wächst, dass Russland seinen Einfluss in der Sahelzone nutzen könnte, um das Thema Migration zu instrumentalisieren und Europa so unter Druck zu setzen. Mehr zur Arbeit von Ulf Laessing und der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Sahelregion gibt es hier: Die aktuelle Ausgabe der „Auslandsinformationen“, des Außenpolitik-Magazins der Konrad-Adenauer-Stiftung, kann man hier lesen:
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Atomwaffen-Experte Frank Sauer: Putins atomare Drohungen und das Konzept der nuklearen Abschreckung
Welches Kalkül verfolgt der russische Präsident Wladimir Putin mit seinen Atomwaffen-Drohungen? Wie funktioniert „nukleare Abschreckung“ und warum gewinnt diese – trotz gewisser Fallstricke – gegenwärtig wieder an Bedeutung? Und wie realistisch ist es, dass im Fall einer massiven Reduzierung des amerikanischen Engagements in Europa die Europäer selbst eine glaubwürdige nukleare Abschreckung organisieren könnten? Das besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Dr. Frank Sauer von der Universität der Bundeswehr München. Er ist Politikwissenschaftler und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Themen Nuklearwaffen, nukleare Abschreckung und Rüstungskontrolle.
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Wer verteidigt Europa? Dr. Jana Puglierin über die europäische Sicherheitspolitik und die Prioritäten der USA
In außenpolitischen Kreisen in den Vereinigten Staaten wird eine Neuausrichtung der amerikanischen Außenpolitik intensiv diskutiert. Fahren die USA ihr Engagement für die Sicherheit Europas massiv zurück, um über mehr Ressourcen für die Rivalität mit China zu verfügen? In dieser Folge unseres Podcasts sprechen wir mit der Politologin Dr. Jana Puglierin über den US-amerikanischen Blick auf Europa und über die Frage, was es für uns bedeutet, dass die Unterstützung der USA nicht mehr so selbstverständlich eingepreist werden kann wie in den vergangenen Jahrzehnten. Und wir schauen darauf, wie die Europäer ihre Verteidigungsfähigkeiten stärken und sich damit den neuen sicherheitspolitischen Realitäten anpassen können, die durch Russlands Krieg gegen die Ukraine geprägt werden.
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Und nun, Europa? Dr. Beatrice Gorawantschy über die Europawahl und ihre Folgen
Europa hat gewählt. Welche Lehren aber lassen sich aus der Wahl ziehen? Was bedeutet das Ergebnis für die zukünftige Politik der Europäischen Union? Warum konnte die Europäische Volkspartei (EVP) so gut abschneiden, während nicht zuletzt die Grünen deutlich verloren? Und was folgt aus dem Erstarken rechtspopulistisch bis rechtsextremer Kräfte im Parlament? Diese Fragen besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts mit Dr. Beatrice Gorawantschy, die das Europabüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Brüssel leitet.
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Großmacht Indien? Der Hindu-Nationalismus und die außenpolitischen Ambitionen Neu-Delhis
Indien ist der einwohnerstärkste Staat der Erde, die indische Volkswirtschaft die fünftgrößte der Welt. Entsprechend groß sind die außenpolitischen Ambitionen in Neu-Delhi. In dieser Folge unseres Podcasts schauen wir genauer auf die indische Außenpolitik und deren handlungsleitende Motive. Wir stellen die Frage, inwieweit die Realität mit dem Selbstverständnis des Landes als Großmacht schritthalten kann. Außerdem blicken wir auf die indischen Parlamentswahlen sowie die Politik von Premierminister Modi, der in weiten Teilen der Bevölkerung beliebt ist, dem Kritiker jedoch vorhalten, eine „hindu-nationalistische“ Politik zu verfolgen, die Ressentiments gegen Minderheiten schüre. Zu Gast ist der Indien-Experte Lewe Paul.
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Im Schatten der Gewalt: Zu den Wahlen in Mexiko
In Mexiko stehen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen an, außerdem Wahlen auf Ebene der Bundesstaaten und in den Kommunen. Der Wahlkampf aber wird von Gewalt begleitet. In dieser Folge sprechen wir mit dem Mexiko-Experten Hans-Hartwig Blomeier über die Hintergründe der Gewalt. Wir schauen zudem auf den Zustand der mexikanischen Demokratie und das politische Ringen um das Präsidentenamt. Aller Voraussicht nach wird Mexiko in Zukunft erstmals in der Geschichte eine Frau an der Staatsspitze haben. Wer ist die aussichtsreichste Kandidatin? Vor welchen Herausforderungen wird die künftige Präsidentin stehen? Und welches politische Erbe hinterlässt der amtierende Präsident Andrés Manuel López Obrador?
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Die finnische Außenministerin Elina Valtonen im Interview: Finnlands Sicherheit und der Blick auf Russland
Finnland teilt eine rund 1340 Kilometer lange Grenze mit Russland – mit einem Land also, das aus seinen imperialistischen Ambitionen keinen Hehl macht. Der großangelegte russische Angriff auf die Ukraine hat daher auch in Helsinki zu einer Art „Zeitenwende“ geführt. War Finnland lange außenpolitisch neutral, trat es 2023 der NATO bei. Mit der finnischen Außenministerin Elina Valtonen sprechen wir in dieser Folge über die sicherheitspolitische Neuausrichtung ihres Landes, die Bedeutung einer glaubwürdigen Abschreckung Russlands und über die Frage, was andere europäische Staaten mit Blick auf ihre gesamtgesellschaftliche Resilienz von Finnland lernen können.
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Kampf um den Weltraum? Dr. Antje Nötzold über die Rivalität der Großmächte im All
Strategisch wichtige Satellitenpositionen im All, Zugänge zu Umlaufbahnen und Rohstoffen und ein neues Wettrennen zum Mond: Längst konkurrieren die Großmächte auch (wieder) im Weltraum. Wie aber gehen sie dabei konkret vor? Welche Ambitionen verfolgt China und wie reagieren die USA? Warum könnte der Weltraum in Zukunft ein Ort direkter Kriegsführung werden und wie lässt sich eine Eskalation verhindern? Und was lehrt uns der Krieg in der Ukraine über die wachsende Bedeutung der Entwicklungen im All? Das besprechen wir in dieser Folge mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Antje Nötzold von der Technischen Universität Chemnitz.
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Die NATO-Debatte in den USA und die Partnerschaft des Bündnisses mit Kolumbien: Peter Rough und Stefan Reith im Gespräch
Wie fest stehen die Vereinigten Staaten von Amerika zur NATO? Welche Konsequenzen könnte eine Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus für das Bündnis haben? Und wie diskutiert man in den USA die Zukunft der Nordatlantischen Allianz und die künftige außenpolitische Ausrichtung des Landes? Das besprechen wir mit Peter Rough vom US-amerikanischen Thinktank Hudson Institute. Außerdem blicken wir auf die NATO-Partnerschaft mit Kolumbien. Stefan Reith von der Konrad-Adenauer-Stiftung berichtet aus Bogotá, warum man dort die Kooperation mit dem Bündnis sehr schätzt und selbst ein traditionell NATO-kritischer Präsident nicht von ihr abrückt. Diese Folge ist Teil einer kleinen Serie anlässlich des 75-jährigen Bestehens der NATO.
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Gefahr im Roten Meer: Die Huthi-Miliz und die Freiheit der Schifffahrt
Seit Monaten attackiert die Huthi-Miliz unter anderem mit Drohnen und Raketen Handelsschiffe, die vor der jemenitischen Küste unterwegs sind. Dort befindet sich die für die Weltwirtschaft zentrale Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet. Als Reaktion auf die Angriffe haben sowohl die USA als auch die EU Missionen ins Leben gerufen, um die Seewege zu sichern. Auch die deutsche Marine ist vor Ort, der Einsatz gilt als sehr gefährlich. Was aber ist das Kalkül hinter den Attacken der Huthis? Welche Rolle spielt Iran? Und vor welchen konkreten Herausforderungen steht das Engagement zum Schutz der Handelsschiffe? Das besprechen wir in dieser Folge mit Philipp Dienstbier, Experte für Sicherheitspolitik und Leiter des Regionalprogramms Golfstaaten der Konrad-Adenauer-Stiftung.
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