-
6
Torsten Bultmann - Von der Gruppenuniversität zur unternehmerischen Hochschule
Über den Umbau der Hochschulen im Sinne neoliberaler Thinktanks. aus der Veranstaltungsankündigung: Von der Gruppenuniversität zur unternehmerischen Hochschule mit Torsten Bultmann (Geschäftsführer des Bundes demokratischer WissenschaftlerInnen (BdWi)) am Mittwoch, 19. November 2008 um 20 Uhr im Clubhaus, Tübingen, Wilhelmstraße 30 Das Rektorat der Universität Tübingen hat eine Neugliederung der Fakultäten angekündigt. Damit folgt es dem Trend bundesweit stattfindender Hochschulreformen: von der Exzellenz-Initiative über Studiengebühren bis zum Umbau der Strukturen wird kräftig umgebaut. Eines der herrschenden Leitbilder ist dabei die „unternehmerische Hochschule“ mit völlig neuen Entscheidungsstrukturen, die sich an Managementkonzepten orientieren. In der Veranstaltung werden Tendenzen dieser Umstrukturierungen aufgezeigt und deren Folgen insbesondere für die demokratische Beteiligung der Gruppen an der Hochschule diskutiert. VeranstalterInnen: hib Reutlingen - Hochschulinformationsbüro des DGB Fachschaften-Vollversammlung an der Ernst-Bloch-Uni Tübingen ver.di-Betriebsgruppe an der Uni Tübingen http://www.tueinfo.org/cms/node/18521?destination=node%2F18521&c45b_name=b1
-
5
Die Rechte Gottes: Über Rechtsklerikale und christliche Fundamentalisten
Was sind eigentlich Fundamentalisten? Was sind Evangelikale? Was sind Kreationisten? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen eines Vortrages beantwortet werden. Der Vortrag soll eine Einführung in den Bereich christlicher Fundamentalismus und die Kritik daran bieten. Es werden die fundamentalistischen und erzkonservativen Strömungen im Protestantismus und Katholizismus vorgestellt, sowie ihre kennzeichnenden Einstellungen und Feindbilder. Für die Hardliner des Herrn ist Religion nie nur Privatsache, sondern immer auch ein politischer Auftrag. Deswegen wird im Vortrag auch ein Blick auf ihre politischen Aktivitäten und ihre Überschneidungen zu bzw. Bündnisse mit der politischen extremen Rechten geworfen. Daneben wird allgemein die Aufstellung der Turbo-Christen in der Bundesrepublik betrachtet und ihr politischer Einfluss an Hand von Beispielen aufgezeigt. Ebenso wird das Gewaltpotenzial der christlichen Rechtgläubigen hierzulande wie weltweit erörtert werden. Der Vortrag stellt keine generelle Kirchen- oder Religionskritik dar. Der Referent genoss selbst eine christliche Sozialisation (christlicher Kindergarten, Christenlehre, katholisches Gymnasium), trat aber später als Ungläubiger aus der Kirche aus. Ein Vortrag der SDS-Hochschulgruppe am Montag, 23. April 2012, 19 Uhr in der Neuen Aula, Hörsaal 1, Uni Tübingen http://tuebingen.solid-sds.de/linksjugend/vortrag-die-rechte-gottes http://tuebingen.solid-sds.de/wp-content/uploads/die-rechte-gottes.pdf
-
4
Clubhausfeste im Sommersemester 2012
Schon zu Beginn des letzten Wintersemesters konnten keine normalen Clubhausfeste mehr stattfinden, da der Uni-Leitung plötzlich klargeworden war, was alle schon seit zwei Jahren wußten: Das Clubhaus genügt nicht den hohen Brandschutzbestimmungen wie sie für einen Veranstaltungsort mit mehreren hundert Besuchern jede Woche gelten. Nachdem der große Saal im Clubhaus ab dem ersten Donnerstag des Wintersemesters gesperrt bleiben mußte, verlegten die Studis ihre Parties einfach nach draußen. Einige Male feierte man auf dem Parkplatz des Rektorats, dann einmal hinter dem Hegelbau und einmal zog man auch mit mobilem Soundsystem zu einer spontanen Demo-Party in die Tübinger Altstadt. Die Uni-Leitung versprach daraufhin, zum Sommer werde man das Clubhaus baulich so umgestalten, dass dort Parties wieder möglich wären. Nun hat am 16. April das Sommersemester begonnen, doch am letzten Donnerstag standen die Studis wieder draußen vor dem Clubhaus. Und innen drin im Clubhaus war außer den Toiletten alles abgesperrt. Wir haben uns heute mit Timo von der Fachschaften-Vollversammlung im Clubhaus getroffen und wollten wisssen: Wie ist es denn jetzt mit den Clubhausfesten im Sommer? Was war am letzten Donnerstag los und wie geht es jetzt weiter?
-
3
Das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) in Frankfurt am Main ist räumungsbedroht
Das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI) aus Frankfurt am Main ist gefährdet. Das 2003 zunächst von Studis besetzte Haus hat sich in der Zeit seines Bestehens zu einem, wenn nicht dem Knotenpunkt in der gesellschaftskritischen Frankfurter Subkultur und Studiszene entwickelt. Die einzigartige Einrichtung, die Wissenschaft, Kultur und politische Praxis verbindet und auch weiterhin und tiefgreifender verbinden will, beherbergt jedes Semester eine Vielzahl an autonomen Tutorien zu Themen, die an der Uni zu kurz kommen, oder dort gar nicht erst besprochen werden. Einmal im Jahr findet eine GegenUni statt, die sich einem Thema ausführlicher widmet: Im April 2012 zum Beispiel dem Thema Utopie. Abends finden im Haus Konzerte, Partys, Vorträge und Lesungen statt. Studigruppen organisieren Kongresse (Kritische Geografie; Kritik der Gesellschaft und ihrer Soziologie uvm.); manchmal findet auch einfach nur ein Kneipenabend statt. Auch Schülis haben dort einen Ort sich zu treffen, ihre Interessen zu organisieren und sich mit Anderen auszutauschen. Prinzipiell soll das Haus den in der Gesellschaft Irrelevantisierten, wie das IvI sie nennt, einen Raum geben, der ihnen sonst vorenthalten wird. Ein Leitmotiv des IvI ist die Auflösung der gesellschaftlich durchgesetzten Trennung dreier Begriffe und ihrer momentanen Geltung: Theorie, Praxis, Party. Während die (treffende)Theorie im akademischen Betrieb - wirkungslos gemacht - ein Dasein im Elfenbeinturm fristet, bleibt auch die Form der Party, auf die sich bekanntlich ja auch Gesellschaftskritiker begeben, davon unberührt. Was theoretisch schon kritisiert ist, findet selbst an dem Ort, an dem man ausgelassen sein will, mit Vehemenz statt: Schwulenfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus etc. Dagegen versucht das IvI eine Praxis zu setzen, die so etwas auf Partys verhindert. Durch das Zusammenführen der gesellschaftskritischen Organisation und Theorie mit dem Praxisanspruch wird die Praxis eine reflektierte: Sie verfällt nicht blindem Aktionismus, sondern wird sich über die Gründe, warum sie wirksam sein will, klar und analysiert, ob darin die gesellschaftliche Realität überhaupt angemessen erfasst ist. Ist sie das, kann sie Wege suchen, tatsächlich wirksam zu werden: Diesmal aber aufgeklärt über die Bedingungen unter denen das überhaupt möglich wäre. In dieser Sendung unterhielt ich mich mit Chris, einem Mitarbeiter des Instituts für vergleichende Irrelevanz zunächst im Allgemeinen über das Projekt: Über die Gründe, warum das IvI existiert, warum er es für notwendig hält und wie die Situation des IvI gegenüber anderen Studis und Dozentinnen ist. Der aktuelle Anlass für das Gespräch ist die traurige Mitteilung, die der Asta von der Universität erhalten hat: Das Gebäude des IvI wurde an einen Investor verkauft. Das Institut wird über solche frappierenden Neuigkeiten nicht von der Unileitung informiert und konnte bisher Einzelheiten, wenn überhaupt, aus der Presse entnehmen. Die Universität fährt eine Hinhaltetaktik: Informationen verweigert sie und gegenüber der Öffentlichkeit tut sie so als wäre ihr am IvI etwas gelegen, indem sie zum Beispiel anbietet, dass das IvI "auch mal Räume im Studierendenhaus benutzen" könne. Solche Angebote werden der komplexen Struktur und Organisation des IvI natürlich in keiner Weise gerecht. Auch Angebote von Seiten des Investors, die bislang kostenlosen Räume nun an das IvI zu vermieten, erscheinen angesichts der sowieso schon chronisch leeren Taschen der Studis und mehr noch der Irrelevantisierten eher als Hohn, zumal der Investor eine Ausgabe von - so wird vermutet - 1,1 Mio. Euro profitabel machen muss. Das IvI versucht nun zunächst Öffentlichkeit für sein Anliegen, das Haus ohne Mietzahlungen behalten zu können, herzustellen. Hilfe wünscht es sich in Form von Erklärungen anderer politischer Gruppen, die das Anliegen des IvIs unterstützen und von Einzelpersonen, die eine Petition (http://www.ipetitions.com/petition/ivi/) zum Erhalt des Instituts für vergleichende Irrelevanz unterzeichnen können. Weitere Informationen über den Stand der Auseinandersetzung um den Erhalt, bekommt man auf einem Soldiaritätblog (http://weloveivi.wordpress.com/) und auf der Homepage des IvI (http://ivi.copyriot.com/), auf der sich auch aktuelle und vergangene Veranstaltungen, sowie Texte zum Selbstverständnis und vieles mehr finden lassen.
-
2
spontanes Interview mit Andreas Rothfuß auf dem AlDi 2011
Im Rahmen der Live-Übertragung des Alternativen Dies aus dem Clubhaus entstand dieses spontane Interview mit Andreas Rothfuß, dem Kanzler der Uni Tübingen. Es geht um den großen Saal im Clubhaus, der seit Mittwoch, dem 12.10.2011 aufgrund von Brandschutz für jegliche Veranstaltungen gesperrt ist.
-
1
Konzertankündigung 10. Oktober 2011 @ Wilhelma
Konzertankündigung 10. Oktober 2011 @ Wilhelma by bildungsmagazin
No matches for "" in this podcast's transcripts.
No topics indexed yet for this podcast.
Loading reviews...
ABOUT THIS SHOW
Podcast by bildungsmagazin
HOSTED BY
bildungsmagazin
Loading similar podcasts...