PODCAST · music
BLECH - Podcast über Heavy Metal
by Metal1.info
Mit jeweils rund 20 Jahren Erfahrung als Metalfans und vertieften geisteswissenschaftlichen Ausbildungen sowie Medienberufen liefern wir ein ausgeprägtes Verständnis für den Zeitgeist, die Dynamiken in der Szene und die Themen, die diese Subkultur so umtreiben.Unser Wissen, Interesse & Lust an der Recherche ist eine Säule, unser persönliches Zusammenspiel die zweite. Aus unseren Gesprächen am Frühstückstisch oder vorm Plattenspieler erwuchs der Wunsch, die Welt da draußen an unserem Gesabbel teilhaben zu lassen. Die Zeit ist reif für BLECH!
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BLECH Folge 58: Metal, Tiere, Sensationen
Welche Rolle spielt Tiersymbolk im Metal? In dieser Folge BLECH nehmen wir euch mit auf unsere persönliche Expedition ins Tierreich – denn zwischen “Eagle Fly Free”, “Of Wolf and Man”, "Blashyrkh Mighty Ravendark” und all den Albumcovern mit Wölfen, Löwen, Drachen, und Ziegenböcken kreucht und fleucht es in der Metalszene mehr, als man auf den ersten Blick denken mag. Warum tauchen immer wieder die gleichen Tiere auf Metal-Covern und in Lyrics auf? Welche Symbolik und kultureller Kontext steckt dahinter? Wie verhält es sich mit der Tierliebe unter Metal-Musikern zwischen veganem Aktivismus, Jagd als Hobby und Fledermaus-Kopfabbeißen? Sind Metalfans eher Hunde- oder Katzenmenschen? Und wie reagieren Tiere eigentlich, wenn man ihnen Metal vorspielt? Auf unserer Genre-Safari nerden wir über Heraldik, Mythologie und christliche Ikonografie, begegnen 80er-Jahre-Sextieren, satanischen Ziegenböcken und heidnischen Hirschen und finden heraus, was passiert, wenn man Marienkäfern 18 Stunden lang AC/DC vorspielt. Außerdem geht es um Rob Halfords Katzen-T-Shirts, die korrekte Ausführung eines Blutadlers, Meerschweinchen-Metal und die Frage, warum so viele NWOBHM-Bands Tiernamen haben.
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BLECH Folge 57: Gimmick-Bands im Metal – was soll das eigentlich?
Gimmick-Bands wie Ghost, Powerwolf, Sleep Token, Wind Rose, Gloryhammer, Kanonenfieber & Co. stehen wie wohl kaum etwas anderes für die Social-Media-Verwertung unserer Subkultur. Zeit, sich dem Phänomen, das wir schon oft am Rande gestreift haben, mit einem Deep Dive zu widmen, inspiriert von der “Kostümfieber”-Kolumne unseres Metal1.info-Kollegen Moritz. Wir versuchen nicht zu lästern – versprochen! Was meinen wir eigentlich, wenn wir von einer Band mit Gimmick sprechen? Was ist der Unterschied zu Image, Konzept und Markenzeichen? Ist das alles nur Marketing und Content für Social Media? Oder liegen die Wurzeln des Trends viel tiefer? Auf der Suche nach den Ursprüngen des Gimmick-Wahn holt Martina ihr 90er-Jahre-Wrestling-Halbwissen heraus und buddelt sich ins Rabbit Hole der Novelty Songs, während Justus der KISS-Story frönt und das Goldene Zeitalter der Gimmicks im Eurodance verortet. Nutzt sich ein starres Konzept nicht irgendwann ab? In welchen Fällen hat die Musik auch ohne das Gimmick Bestand? Was ist mit plakativen Ästhetiken – ist Corpsepaint auch ein Gimmick? Wir sprechen nicht nur über die Bands auf den großen Bühnen, sondern diskutieren auch Acts wie Perchta, Castle Rat, Cult of Fire, Witch Club Satan oder Antrisch. Und dann geht es noch um die Scorpions-Pyramide, binomische Formeln, Landsknecht-Metal, die Pipeline von GWAR über Lordi zu Heavysaurus und die Frage, ob Iron Maiden, wenn sie sich heute gründen würden, nicht auch als gimmicky bezeichnet würden. Außerdem verraten wir, welche Gimmick-Bands wir persönlich eigentlich gar nicht so doof finden.
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BLECH Folge 56: Metal und Folk – mit Rafi von Eluveitie
Harte Gitarren und traditionelle Folkinstrumente – wie passt das eigentlich zusammen? Und warum finden das alle so toll? Zusammen mit unserem Gast Rafael Fella – seit 2012 Gitarrist bei Eluveitie – nehmen wir in dieser Folge BLECH den Folk Metal unter die Lupe. In unserem Genre-Deep-Dive berichtet Rafi aus der Musikerperspektive, wie sich Metal-Instrumente mit Geige, Flöte, Dudelsack und Co. vereinen lassen. Er erzählt von seinen musikalischen Wurzeln und gibt Einblicke, wie Songs bei Eluveitie entstehen und wie man so viele Musiker*innen und Instrumente im Studio und auf der Bühne organisiert. Wir sprechen über Gitarrentunings, Growling-Referenzen und die Herausforderung, aus dem begrenzten Inventar von Folk-Tunes immer wieder Neues zu erschaffen. Wie entstand der Folk Metal? Welche Metal-Genres fusionieren am häufigsten mit Folk? Und wie wandelte sich das Ganze von seinen politisch-sozialkritischen Anfängen in Richtung Trinkhorn-Eskapismus? Zwischen amerikanischer Folk-Tradition, irischer Pubkultur und Schweizer Ländlermusik diskutieren wir, was an traditionellen Melodien und Instrumenten heute noch fasziniert, welche emotionalen Bedürfnisse Folk-Musik erfüllen könnte und warum Folk-Metal so viel mehr als nur Sauflieder und Lai-Lai-Lai-Refrains ist.
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BLECH Folge 55: Wie peinlich ist Metal? (Und wie cool?)
Na, wer von euch ist schon mal auf einem Konzert oder beim Plattenhören zusammengezuckt, weil etwas so richtig peinlich war? In dieser Folge BLECH geht es um Cringe und Coolness – und zwar in der Eigen- und in der Fremdwahrnehmung der Szene. Ist es cringe, Metalfan zu sein? Gelten im Metal andere Dinge als cool als im Mainstream? Welche Stilrichtungen, Bands oder Looks finden wir in der Szene so richtig peinlich? Und wieso gibt es eigentlich so viele metallische Selbstparodien? Schämt sich der Metal hier etwa für sich selbst? Martina beschäftigt sich mit der Kulturgeschichte der Coolness, Justus hat sich damit auseinandergesetzt, was es über den Zeitgeist jüngerer Generationen aussagt, dass "cringe" so omnipräsent ist. Gemeinsam finden wir heraus, was Metal als Genre und Szene vielleicht ganz anders macht als die Massenkultur und teilen unsere gnadenlos subjektiven Einschätzungen: Schwarz-weiß-Ästhetik, Fusselbärte, Pathos-Balladen, Uralt-Bandshirts, Party Power Metal, knappe Ansagen, Kronkorken auf der Kutte, der D-Beat, Christopher Lee, Alan Averill oder Ihsahn – was davon finden wir cool? Und was ganz doll cringe? Außerdem geht es um die unsichtbare Orange, Headbangen in der Kirche, die Erfindung der Bürokutte und die Frage, ob das Didgeridoo das Growling unter den Musikinstrumenten ist.
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BLECH Folge 54: Metalbands und radikale Stilwechsel
Stellt euch vor, ihr habt 'ne Metalband, spielt eine Weile euren Stiefel – und dann macht ihr einfach mal was völlig anderes. WAS? Skandal! Das könnt ihr doch nicht bringen! Und ob: Für diese Folge BLECH haben wir die wichtigsten Kapellen herausgesucht, die im Laufe ihrer Karriere radikal an ihrem Sound geschraubt haben. Und natürlich fragen wir uns, welche Gründe das haben kann, dass eine Band sich weit von ihren Wurzeln entfernt. Warum wird aus frostigem Black Metal auf einmal atmosphärische Avantgarde, krachender Death Metal verwandelt sich in filigranen Progrock oder kreischender Speed Metal macht Platz für dramatische Musical-Sounds? Ist das einfach der Zeitgeist der 90er Jahre? Was ist mit Besetzungswechseln und neuen Einflüssen? Und spielen manchmal sogar kommerzielle Gründe eine Rolle? Wir haben viel gelernt bei der Recherche: Justus ist völlig aus dem Häuschen, wie ein Fan auf ein neues Album von Opeth reagierte, während Martina die wilden Stilfindungsphasen von Pantera, Anthrax oder Sepultura seziert. Und auch Baby-Darkthrone-Fotos sowie die Wollmütze von Kristoffer Rygg dürfen nicht unerwähnt bleiben.
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BLECH Folge 53: Kultfiguren und Personenkult im Metal
Starkult? So wie um Taylor Swift oder Cristiano Ronaldo? Kann uns im Metal nicht passieren, oder? Aber hallo! Passend zum zehnjährigen Todestag von Lemmy Kilmister widmet sich diese Folge BLECH der kultischen Verehrung mancher Metal-Ikonen. Denn wenn Fans sich Altäre bauen oder Gesichter tätowieren lassen, ist ein fast schon religiöses Level erreicht. Wir gehen der Frage auf den Grund, warum "Personenkult" einerseits negativ behaftet ist, aber eigentlich kaum ein Musikfan drum herum kommt. Gar nicht so leicht zu sagen ist, wer eigentlich "kult" im Metal ist: Welche Figuren haben es geschafft, wer bleibt trotz Erfolg un-kultig? Braucht es immer Tod, Selbstzerstörung und die Mitgliedschaft im Club 27, um zur Kultfigur zu werden? Und was ist eigentlich mit maskierten Bands und Musiker*innen, die behaupten, sie wollen sich dem Personenkult entziehen? Bei den zuweilen bizarren Ausprägungen von Metal-Personenkult stolpern wir über Insta-Fanpages und Funko-Pop-Figuren, über Wallfahrtsorte und Reliquien, "Kvlt"-Memes und 90er-Jahre-Talkshow-Auftritte. Außerdem geht es um die sehr große Floor Jansen, Gaahl und die Kult-Satan-Pause, Lippenstift am Grab von Oscar Wilde und die Frage, ob wir gerne selbst Kultfiguren wären.
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BLECH Folge 52: Wie wurde der Metal extrem? Mit Tom G. Warrior
Was ist da eigentlich passiert, als der Heavy Metal seine Grenzen gesprengt hat und innerhalb weniger intensiver Jahre Anfang bis Mitte der 80er so ziemlich alle extremen Metal-Genres auf einmal entstanden? Für unsere "BLECH History"-Folge freuen wir uns über einen besonderen Gast – Tom G. Warrior von Hellhammer, Celtic Frost und Triptykon, der diese Zeit entscheidend mitgeprägt hat. Wir fragen uns: Was macht extreme Musik aus? Ist das nur Härte? Wie funktioniert extremer Sound in anderen Genres? Welches innere Ziel verfolgt eine Band eigentlich damit, wenn sie Grenzen auslotet und immer noch einen Schritt weiter gehen will? Ist Provokation das gleiche wie "Extremität"? Und ist so etwas heute überhaupt noch möglich, in einer Zeit, in der extreme Musik normal teilweise sogar Mainstream geworden ist? Tom berichtet aus der Anfangszeit mit Hellhammer und Celtic Frost, seiner Jugend auf dem Schweizer Dorf, von der Freundschaft mit Martin Eric Ain und davon, wie harte Musik auch ein Schutzraum sein kann. Wir sprechen über die ersten internationalen Schritte, den Austausch mit anderen Bands, seine musikalischen und künstlerischen Einflüsse – von Motörhead über Metallica bis Punk und Wave –, aber auch über die innere Einstellung und die Frage, ob extreme Musik immer aus Leid geboren wird. Außerdem geht es darum, wie man sich das Growlen selbst beibringt, wie sich Tom beim Klassentreffen fühlen würde, ob es bald Hologramm-Black-Metal-gibt und warum Metal vielleicht irgendwann wie Jazz wird.
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BLECH Folge 51: Metal und der Tod – mit Bestatter Robert Freitag
Schwarze Klamotten, Totenköpfe, Death Metal und Funeral Doom – der Tod ist zumindest symbolisch im Metal allgegenwärtig. Aber woher kommt diese Faszination? Und was sagt sie aus? Darüber sprechen wir in dieser Folge BLECH mit Bestatter und Metalfan Robert Freitag. Robert bietet mit “Ab unter die Erde” unkonventionelle und auch subkulturelle Bestattungen an und berichtet uns aus der Praxis von sperrigen Särgen im Hausflur, schwarzen Mittelfinger-Kerzen, Whisky im Grab und krachenden Gitarren im Wald. Warum gibt es so viele Bandnamen wie Obituary, Grave Digger und Dark Funeral und all die Songlyrics über historische Hinrichtungen, okkulte Begräbnisse und verrottende Leichen? Ist die Beschäftigung mit dem Lebensende in all seinen, teilweise hässlichen Facetten reine Provokation oder steckt noch etwas anderes hinter der harten Attitüde? Wir fragen Robert, ob Metalfans anders trauern und wie Subkultur Trost spenden kann, teilen unsere Lieblingssongs über den Tod und sprechen über verstorbene Musiker*innen, deren Verlust uns persönlich bewegt hat. Außerdem geht es um den Unterschied zwischen kollektiver und individueller Trauer, Rituale für das 21. Jahrhundert, Begräbnis-Playlists und die Frage, ob es den Leichenschmaus noch braucht.
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BLECH Folge 50: Jubiläumsfolge – The State of Metal 2025
Wer hätte das gedacht, als wir 2021 unser Corona-Küchentisch-Projekt gestartet haben, dass wir 50 Folgen später immer noch BLECH reden? Fürs Jubiläum ziehen wir Bilanz und haben uns ein Stimmungsbild zum aktuellen Stand der Metalszene vorgenommen. Mit Input unserer Metal1.info-Kolleg*innen forschen wir nach: Worüber wird gesprochen? Worüber regen wir uns auf, was macht uns glücklich? Wie sieht es aus in Sachen Veröffentlichungspolitik, Konzertpublikum, Band-Hypes und politischen Diskursen? Was hat sich seit unserem Eintritt in die Szene um das Jahr 2000 herum verändert? Was zum Positiven? Was zum Negativen? Gab es noch einmal so große Umwälzungen wie den Grunge-Bruch der 90er? Was hat die Szene und die Art, wie wir Musik konsumieren, mehr verändert – Streaming oder Social Media? Wir diskutieren Szeneverjüngung und True-Metal-Zeitkapseln, Gimmick-Bands und Sammlerboxen sowie die ewige Frage nach KI – Außerdem geht es um die GoPro am Bierhelm, den Untergang des Longsleeves, Shoutouts an Taylor Swift und Tante Hannelore und die Witch-Club-Satan-Folge, die wir nie aufgenommen haben.
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BLECH Folge 49: Kann Metal die Welt retten? Engagement und Charity
Willkommen auf der hellen Seite des Metals! In dieser Folge BLECH spüren wir auf, wo und wie die Metalszene Gutes tut: mit sozialem Engagement, wohltätigen Organisationen und Spenden für den guten Zweck. Nachdem unsere Redaktionskolleg*innen auf Metal1.info im Zuge des “Heavy aber herzlich”-Specials bereits eine Reihe toller Organisationen mit Szenebezug vorgestellt haben, widmen wir uns dem Thema noch einmal aus der Vogelperspektive. Heaven Shall Burn und Gojira haben vermutlich viele als engagierte Bands auf dem Zettel – aber welche anderen Bands versuchen, über eigene Stiftungen Gutes zu bewirken? Für welche wohltätigen Organisationen und Zwecke engagieren sich Fans, Musiker*innen und Veranstaltende? Welche Themen finden weniger Berücksichtigung? Wie verhält es sich mit der Politik? Wir bemerken, dass die Szene von besonders polarisierenden Angelegenheiten meist die Finger lässt und eher den Konsens zu suchen scheint. Schutzbedürftige ohne eigene Stimme zu unterstützen – die Voice for the Voiceless zu sein – liegt da also nahe. Aber wie passen Veganismus und eine krawallige Organisation wie PETA da zu? Und liegt es vor allem am coolen Logo, dass die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd bei Metalheads so beliebt ist? Wir reflektieren unser eigenes Spendenverhalten und setzen das in Kontext: Wie verhält sich das Engagement der Metalszene zu dem der Deutschen insgesamt? Und wie sieht es in anderen Szenen aus? Außerdem dabei: Black-Metal-Fans, die heimlich Kaninchen streicheln, Ahab und der Tiefseebergbau, Martina versucht Politik zu definieren und plötzlich growlt Justus einen Vogelnamen.
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BLECH Folge 48: Tanz mit dem Teufel – Metal und Satanismus
Wir wollten nicht bis Folge 666 warten, bis endlich der Fürst der Finsternis zur Hauptperson in BLECH wird! Und so ist nach Odin und Jesus nun also der Leibhaftige an der Reihe in unserer losen Serie zu Metal und Religion. Schließlich hat Satan seit jeher einen herausragenden Platz in der Metalkultur. In dieser Folge erforschen wir, wie genau der Teufel in die Musik und in den Metal im Besonderen kam. Welche Funktion hat die teuflische Provokation für Fans und Musiker*innen hat und wo liegen die Grenzlinien zwischen Show und tatsächlichen Glaubenssätzen? Auf unserer Reise durch die Kulturgeschichte begleiten uns Aleister Crowley aka der unbeliebteste Bergsteiger des 20. Jahrhunderts, kalifornische Hippies, britische Hammer-Filme, die “Satanic Panic” und Anton Szandor Lavey mit seiner Church of Satan. Justus stellt fest, dass diese irgendwie weder eine "Church" noch "of Satan" ist, während Martina Verbindungen zwischen Internet-Edgelords und dem modern-satanistischen Hyper-Individualismus sieht. Warum das Volksparkstadion nicht mit Ochsenblut geflutet wird und wer eigentlich die Luzi ist, die da abgeht? Wir verraten es euch – (fast) ganz ohne Rückwärtsbotschaften!
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BLECH Folge 47: Wie funktioniert Metal-Ästhetik? Artworks, Logos & Co.
Willkommen in der visuellen Folge! Zwar wird BLECH kein Video-Podcast, trotzdem wollen wir uns dem widmen, was es rund um Heavy Metal zu sehen gibt: Album-Cover, Bandlogos, Bandfotos und Backdrops und sogar Schriftarten – welchen Einfluss hat das visuelle Element auf die Musik? Was macht Metal-Ästhetik aus? Welche Funktion hat sie? Woran erkennt man auf den ersten Blick, dass etwas “metal” ist? Und haben Metalfans einen anderen Sinn für Schönheit als Normalverbraucher*innen? Es geht um die Entwicklung der Metal-Ästhetik von den 70ern bis heute, den großen Black-Metal-Bruch, Provokation, Sexismus und Shock Value, Metal-Farben und die Frage nach Albumcovern in Zeiten von KI. Und natürlich verraten wir auch unsere persönlichen Artwork-Favoriten und Lieblings-Metal-Illustrator*innen. Außerdem diskutieren wir Logos, die man gut in Tische kratzen kann, die Semiotik von “Somewhere in Time”, Bandfotos mit der unsichtbaren Orange, Martinas Manowar-Confessions, Justus' Poster aus dem Müll und die Frage, ob Derek Riggs wie Eddie aussieht.
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BLECH Folge 46: Das Heavy-Metapher-Spiel
Achtung, wir werden albern! Nach der ernsten letzten Folge reden wir jetzt mal so richtig BLECH. Es geht diesmal darum, wie viel Spaß wir mit einer Reihe freier Assoziationen aus dem Metal-Universum haben können. Schließlich liebt der Musikjournalismus Metaphern – wir drehen den Spieß einfach mal um. Wir wollen nicht zu viel verraten, daher nur ein paar Andeutungen: Welche Band ist wie die Steuererklärung? Oder wie eine Pizza? Was hört sich nach Fahrradfahren an oder wie eine Kunstausstellung? Warum Martina Darkthrone mit Verliebtsein verbindet, welche Band für Justus wie Ibuprofen klingt und wo wir uns unerwartet gar nicht einig waren. Auch ihr werdet eine Menge Überraschungen erleben!
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BLECH Folge 45: Toleranz, Haltung, Abgrenzung und die Causa Prophecy – mit Moritz von Metal1.info
Mit Moritz, Chefredakteur von Metal1.info, diskutieren wir in dieser BLECH-Folge über die schwierige Frage, wie die Metalszene mit problematischen Figuren umgeht – oder umgehen sollte. Denn nach dem Interview mit Martin Koller von Prophecy Productions, das große Wellen schlug, gibt es erheblichen Redebedarf. Dabei geht es nicht nur um Vollblut-Nazis und moralisch integre Akteur:innen, sondern eben auch um die vielen Graustufen – und welche Verbindungen noch irgendwie "okay" sein können. Dass es hier keine einfachen und allgemeingültigen Antworten gibt, ist klar. Doch mit "muss jede:r für sich selbst entscheiden" wollen wir es uns nicht zu einfach machen. Wir versuchen zu differenzieren, zwischen Rechtsextremismus und ästhetischer Provokation, zwischen Gleichgültigkeit und politischer Agenda und zwischen vergangenen Fehltritten und aktuell erkennbarer Geisteshaltung. Wichtig finden wir: Meinungsfreiheit und Toleranz sind hohe Güter, aber werden oft missverstanden! Wir versuchen in dieser Annäherung auch den Blick über die Metalszene und ihre problematischen Angehörigen hinaus schweifen zu lassen: Ist da eine Diskursverschiebung nach rechts wie in weiten anderen Gesellschaftsteilen? Wie steht es mit dem "Sauberhalten" in weiteren Musikszenen? Bringen uns puritanische Reinheitsvorstellungen auch nur einen Schritt nach vorn? Und warum fühlen sich so viele Menschen angegriffen, wenn Probleme beim Namen genannt werden? PS: Zum Zeitpunkt der Aufnahme stand Inquisition noch auf dem Billig des Dark Troll Festivals. Das ist inzwischen nicht mehr der Fall.
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BLECH Folge 44: Metal und Fantasy – mit Beiträgen von Nora Bendzko
Wer wünscht sich angesichts der Weltlage nicht eine kleine Auszeit von der Realität? So geht's offenbar vielen – auch im Metal, und das nicht erst seit gestern. Von psychedelischen Tolkien-Traumwelten der 70er über Manowars Conan-Hommagen, Drachentöter-Power-Metal der Jahrtausendwende bis hin zur metallischen Adaptionen von Fantasy-Computerspielen und natürlich dem Gesamt-Œuvre von Blind Guardian sind magische Welten seit jeher fester Bestandteil der Metal-Kultur. Aber warum ist Metal von Fantasy so begeistert wie Gollum von Saurons Ring? Unterstützt von Gastbeiträgen von Fantasy-Autorin und Metal-Sängerin Nora Bendzko (“Die Götter müssen sterben”) gehen wir der Sache auf den Grund. Wie klingt Fantasy? Welche Metal-Genres sind besonders empfänglich dafür? Welche Autor*innen und Stoffe werden bevorzugt behandelt und welche Bands erschaffen lieber eigene Welten? Was für Menschen hören so etwas eigentlich – sind die klassische Underdog-Heldenreise und der Krieg Gut gegen Böse, die der Metal feiert, anschlussfähig für alle? Ist Metal überhaupt auf der Höhe aktueller Fantasy-Trends? Und ist das alles nur Eskapismus – oder steckt mehr dahinter? Wir hauen uns unsere persönlichen Lieblings-Fantasy-Metal-Songs um die Elfenohren und diskutieren, was epischer Sound für uns bedeutet. Martina infodumped über Elric von Melniboné, während Justus lieber Sludge mit Bierdosen-Rüstungen genießt. Wir hadern mit der Definition von “Low Fantasy”, fragen uns, warum es keinen Harry-Potter-Metal gibt, und wühlen uns durch die Tiefen von Reddit, um Dungeons-and-Dragons-Metal jenseits von Visigoth und metallische Adaptionen von “Game of Thrones” und den Werken von Brandon Sanderson zu finden – um am Ende doch immer wieder bei Blind Guardian zu landen. Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 43: Metal in der DDR – mit Jan Kubon vom "Iron East"-Podcast
In der neusten Folge BLECH reisen wir musikalisch in ein Land, das es seit über 30 Jahren nicht mehr gibt. Mit Jan Kubon, dem Host des MDR-Podcasts "Iron East", sprechen wir über Metal in der DDR. Eine lebendige Metalszene trotz Stasi und Mangelwirtschaft? Für uns Wessis erstmal Terra Incognita, schließlich waren wir noch im Kindergartenalter, als die Mauer fiel, und zur Musik aus der DDR fallen uns gerade mal City, Karat und Macbeth ein. Gut, dass Jan uns weiterhilft und wir jetzt Formel I, Blitzz, Depressive Age & Co. auf die BLECH-Playlist setzen können. Jan stellt uns die wichtigsten Bands der DDR-Szene vor, erklärt, aus welchen Stilen sich der Metal hinter der Mauer entwickelt hat und was es mit der staatlichen Einstufung auf sich hat. Wo und was hat die Stasi alles überwacht und warum kam Metal eine Sonderrolle im durchpolitisierten Alltag zu? Wir sprechen über das Problem der Ostalgie, kritisch-musikalische Zeitzeugen, das Phänomen der "Ersatzbands" und warum kaum eine der großen Ost-Bands nach der Wende die große Karriere im wiedervereinten Deutschland machte. Aber auch die düsteren Entwicklungen der Nachwendezeit und das immer noch präsente Rechtsaußen-Problem des Ostens können wir nicht ignorieren. Ist "Iron East" ein Podcast für Ostdeutsche? Für Metaller*innen? Für Geschichts-Nerds? Jan gibt uns Einblicke hinter die Kulissen und die Herausforderungen in der Produktion. Außerdem verrät er, ob er als alter Blueser durch die Recherche zum Metalfan geworden ist und ob es eine dritte Staffel geben wird.
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BLECH Folge 42: Wird Metal immer dümmer!?
Mit Fatalismus ins neue Jahr starten? Können wir! Wir haben uns für diese BLECH-Folge nochmal dem gegenwärtigen Stand der Metal-Musiklandschaft gewidmet – und schütteln unsere Köpfe schneller, als wir headbangen können. Wie kann es denn angehen, dass der schlimmste Metal-Stumpfsinn die großen Hallen füllt und die Hörer*innenzahlen anführen? Und ist das überhaupt eine neue Beobachtung oder werden wir einfach nur alt? Es bleibt wohl niemandem verborgen, dass Musikhören und Konzertbesuche heute anders laufen als noch vor 20 Jahren. Bombast, glattgebügelte Produktionen und nicht zuletzt die wahnwitzigsten Gimmicks sind uns dabei besonders aufgefallen. Von Space-Fantasy, sexy Nonnen, saufenden Piraten, buddelnden Zwergen und leidenden Weltkriegssoldaten wird nach und nach jedes nerdige Sujet im Metal abgearbeitet. Limitiert das nicht zwangsläufig jedes musikalische Schaffen? Und müssen Songs im Laufe einer Bandkarriere immer vorhersehbarer werden, damit jeder Dulli sie bei drei Promille noch mitgrölen kann? Beim Blick zurück versuchen wir ehrlich zu uns zu sein: So richtig schlau war Metal zumindest textlich oft nicht. Weder brutaler, technischer Death Metal noch schwanzgesteuerter 80er Glam Metal glänzte mit geistreichen Ergüssen. Aber musikalisch war da doch mehr dran, weniger kalkuliert, oder? Wenn wir uns da mal nicht in allzu verengten Metal-Begriffen verrennen! Stumpfsinn hat natürlich viele Facetten: Es können Texte und lyrische Themen sein, die Martina mit der "Tropifizierung" von Literatur in Verbindung bringt. Oft sind es aber Songstrukturen – wie Justus analysiert – und nicht zuletzt überbordende Showelemente, die bloß keinen Interpretationsspielraum mehr bieten sollen. Ironische Distanz ist halt ein ganz bequemer Schutzpanzer. Aber Leute, das kann's doch nicht gewesen sein!? Disclaimer: Uns ist bewusst, dass "dumm" ein schwieriger, potenziell ableistischer Begriff ist, der zu menschenfeindlichen Abwertungen führen kann. Deswegen versuchen wir hier, möglichst vorsichtig damit umzugehen.
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BLECH Folge 41: "Name three songs!" Warum Metal den Listenwahn liebt
Pünktlich zu Spotify Wrapped und den unvermeidlichen Jahresrückblicken geht es auch im BLECH um Zahlen, Daten, Fakten: Stimmt es, dass Metal-Fans nicht nur Genre-Schubladen feiern, sondern auch von Aufzählungen und Toplisten besessen sind? Von den drei Alben für die einsame Insel über die besten Florida-Death-Alben von vor 1995 bis hin zu alphabetisch sortierten Plattensammlungen – wir gehen dem Zahlenwahn im Metal auf den Grund und diskutieren, ob Musikgeschmack quantifizierbar ist. Passend zur Jahreszeit teilen wir natürlich unsere Prognosen für unsere persönlichen Spotify-(und Deezer-)Statistiken und überlegen, ob diese cleveren Marketing-Tools der Streamingdienste überhaupt relevante Aussagen über unseren Musikgeschmack treffen können. Wir machen den Deep Dive in Sachen Charts und Best-of-Listen – (Martina hat es ausgezählt: 13x Listenwahn in der aktuellen Deaf Forever) und überlegen, ob das alles vielleicht mit den Toplisten aus dem Roman "High Fidelity" angefangen hat. Sind Genres wie Techno und HipHop genauso quantifizierungswütig wie Rock und Metal? Warum lieben unsere Gehirne Listen und was hat das mit dem "Paradox of Choice" zu tun? Wir vergleichen verschiedene Listen der "Besten Metalalben aller Zeiten" und überlegen, welche Platten aus welchen Gründen Kanon geworden sein könnten. Außerdem sprechen wir über Musikdatenbanken und digitale Höranalyse-Tools von Last.fm bis Rateyourmusic und wie und ob das hilft, neue Musik zu entdecken. Kann man diese Statistiken mit dem Tracken von Büchern bei GoodReads und Spielzeiten bei Steam vergleichen? Ganz im Geiste von High Fidelity haben wir außerdem unsere eigenen Toplisten mitgebracht. Wer schon immer wissen wollte, was unsere Top 5 Guilty-Pleasure-Songs sind, wie wir Songlängen ranken würden oder was wir zuletzt so richtig laut aufgedreht haben, kommt auf jeden Fall auf seine Kosten. Und dann geht es noch um kornische Countrysänger, Justus Lieblings-Marschmusik, warum eine Kutte wie eine Speisekarte ist und um die hessische Vertonung von Ernie und Bert.
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BLECH Folge 40: Jesus is a c*nt? Metal und das Christentum
Satan können ja alle! Deshalb reden wir im Zuge unserer losen Serie zu Metal und Religion bei BLECH diesmal darüber, welchen Einfluss das Christentum auf den Metal hat. Auch in einer Szene, die organisierte Religion größtenteils ablehnt, finden Jesus, Gottvater, der Heilige Geist, Maria, der Papst, Martin Luther und der ganze Rest statt – häufiger, als man zuerst vielleicht denken würde. Vom Gegenpapst bei Ghost, Rob Halford als Metal God und den Metal-Messen von Powerwolf zu Porno-Nonnen-Motiven bei Belphegor und dem legendären Cradle-of-Filth-T-Shirt kann sich die Metal-Ästhetik 2000 Jahren christlicher Ikonographie und kultureller Hegemonie nicht entziehen. Aber ist Metal als antichristliche Provokation und Religionskritik in Zeiten von Heavy-Metal-Gottesdiensten, Seelsorger*innen auf Festivals, Metal-Pfarrern und Metal-Mönchen auserzählt? Welche Funktion haben die vielen sakralen Metaphern und Bilder im Metal und welche Bibelgeschichten wurden am häufigsten behandelt (Stichwort Babylon, Exodus, Armageddon und die Number of the Beast?). Warum sind Kirchenorgeln, gregorianische Gesänge und Glocken so beliebte musikalische Elemente? Welche Musiker*innen haben im Laufe ihrer Karriere zum Christentum gefunden – und was hat es mit White Metal und “Unblack Metal” auf sich? Außerdem geht es um Konzeptalben über Martin Luther, den Sex-Appeal des Heiligen Sebastian, Gothic Novels, James Hetfield mit dem peinlichsten Tattoo der Welt, die Frage nach der Full Metal Monastery – und um den Undertaker. Gepriesen sei der Herr!
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BLECH Folge 39: Metal als Marke mit Sascha und Constantin von Brain'n'Dead
Gerade haben wir bei BLECH noch über Ausverkauf diskutiert und jetzt geht es um Metal und Marketing? Wie soll das zusammenpassen? Besser als gedacht, erklären uns Constantin Hochwald und Sascha Winkler von der Agentur Brain'n'Dead, die wir für diese Folge als Experten eingeladen haben. Unter dem Banner "From Moshpit to Marketshare" sind die beiden, die sich seit Teenager-Tagen kennen, auf Metal-Projekte spezialisiert. In unserem Business-Blick auf die Szene geht es unter anderem darum, wie man Produkte für Metaller*innen bewirbt, ohne dass es peinlich wird, und was Metalheads als Zielgruppe ausmacht. Und wie verhält man sich als Metal-Marketingagentur zu den "Kommerz"-Vorwürfen, die in unserer auf Authentizität bedachten Szene immer mitschwingen? Sascha und Constantin bestehen den Black-Metal-Trueness-Test, erzählen uns von den schlimmsten Metal-Werbe-Fails zwischen Pommesgabel-Problemen bei Mineralwasser und "teuflisch guten" Süßwaren und erklären, warum Porzellan und das Wacken Open Air gut zusammenpassen. Es geht darum, welche Klischees über Metalheads durch Marktforschung und Studien bestätigt werden, wie Metalfans in Werbespots dargestellt werden und wie eine Band auch eine Marke sein kann. Was machen gut positionierte Künstler*innen besonders richtig? Was ist zu viel oder zu früh in Sachen Markenbildung? Und wo bleibt eigentlich die Authentizität, wenn sich eine Band im Anfangsstadium schon eine Markenberatung ins Haus holt? Und natürlich schwingt über allem die große Frage, ob mehr Geld und mehr Vermarktung überhaupt immer das Richtige für die Szene ist. Außerdem geht es um Motörhead-Windeln, den Kreator-Golf, Corpsepaint auf der Agenturfeier, Zombie-Süßigkeiten, Lorna Shore im Supermarkt und die Frage, warum Saschas und Constantins Teenager-Band eigentlich nicht die neuen Tokio Hotel geworden sind.
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BLECH Folge 38: Ausverkauft! Wie kommerziell ist Metal?
Geld regiert die Welt – das gilt auch für Metal. Selbst wenn unsere Lieblingsmusikrichtung nicht primär zum Geldverdienen geschaffen wurde, so ist die Metal-Kultur doch über weite Strecken professioneller Kommerz. Ist das ein Problem, wo es Berufsmusiker*innen doch schon sehr lange gibt? Darüber diskutieren wir in dieser BLECH-Folge. Dass es nicht mehr Plattenverkäufe sind, sondern Konzerte und Merchandise, was die Band-Kassen füllt, ist wohl hinlänglich bekannt – steigende Preise inklusive. Aber welche Auswirkungen haben wirtschaftliche Zwänge auf die Szene, welche Reaktionen rufen allzu ambitionierte kommerzielle Aktivitäten hervor? Und werden diese überhaupt von den Fans bemerkt? Trends mitzumachen hat im Metal bekanntlich nicht den besten Ruf und der Nimbus der Authentizität einer Band leidet darunter, wenn das Geld zu sehr im Vordergrund steht. Dennoch verticken Bands vom Schnuller bis zur Weinauslese so ziemlich jeden vorstellbaren Gegenstand mit ihrem Logo drauf. Notwendige Überlebensstrategie oder absurde Kommerzkacke? Nicht immer einfach zu beantworten – freut euch auf jeden Fall auf unsere sehr subjektiven “Flop 3” der beknacktesten Merch-Artikel! Auch im Metal gilt offenbar "Wachstum um jeden Preis". Ganz schön deprimierend. Und oft haben die Künstler*innen gar nicht überall Mitspracherecht – Stichwort T-Shirt-Preise. Dabei sind es meist nicht die Künstler*innen selbst, die hier das Sagen haben. Sollen Menschen nicht von ihrer Musik leben können? Wie stellen wir Fans sicher, dass unser Geld bei denen ankommt, die es wirklich verdienen? Und gibt es nicht auch Alternativen zum Metal-Turbokapitalismus?
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BLECH Folge 37: Haare in der Suppe: Was wir an Lieblingsbands, -alben und -songs blöd finden
Was haben die denn schon wieder zu meckern? Einiges! Denn auch die besten Metalbands, die kunstvollsten Alben und die mitreißenden Songs sind nicht perfekt. Zumindest haben wir uns in dieser BLECH-Folge zur Aufgabe gemacht, die Schönheitsfehler unserer Lieblinge zu suchen - sozusagen das Gegenteil von Folge 34, wo wir uns ungeliebte Bands schöngehört haben. Auch in der Meckerecke gibt es einige Überraschungen: So nörgelt Justus über die große Reunion einer Hamburger Legende und Martina findet eine typografische Kleinigkeit an einem Über-Album. Leicht angreifbar wird für Justus eine großartige Platte dank ihres unnötigen Dudelsack-Einsatzes. Und es gibt sogar Dinge, die Martina an einer wichtigen Institution aus Birmingham nicht mögen muss! Europa-Pathos beklagen wir beide sogar mehrfach und auch zu viel Abwechslung kann uns stören. Weder zu kurz noch zu lang sollte eine Platte sein - es ist aber auch nicht einfach! Viel mehr wollen wir euch vorher gar nicht verraten. Habt ihr Dinge, die ihr an euren Favoriten gar nicht mögt? Lasst es uns wissen! Wie immer gibt es auch zu dieser Folge die BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 36: Metal & KI Teil 2: Deep Dive mit Florian Magnus Maier von Alkaloid
Uns lässt das Thema Künstliche Intelligenz in Metal nicht los: Nach dem Überblick in BLECH-Folge 33 haben wir uns jetzt AI-generierte Metalsongs vorgenommen und sezieren diese gemeinsam mit Florian Magnus Maier, Ex-Dark Fortress und Frontmann von Alkaloid sowie Noneuclid. Denn Florian ist studierter Komponist und bringt somit geballte Musiktheorie-Kompetenz mit. Für diese Folge haben wir uns alle drei jeweils Songs mit unterschiedlichsten Prompts über Suno.ai generieren lassen. Dabei tritt Erstaunliches zutage. Ob Florians Crossover aus Thrash Metal und Space Reggae funktioniert, welche von Martinas Lieblings-80s-Klassikern die KI (nicht) kennt und was sie unter Justus' Black-Metal-Sea-Shanty versteht, ist nur die eine Seite der Medaille. Darüber hinaus fragen wir uns natürlich: Ist das überhaupt Musik? Was beeindruckt uns an Suno.ai, was enttäuscht massiv? Mit Florian als klugem Gesprächspartner bleiben philosophische Ausflüge in die Kunst- und Kulturgeschichte nicht aus. Aber wir sprechen auch über die Frage, ob Chat-GPT Verben kann, YouTube-Musik-Stars, die KI als I-Ging, Fußball-Gag-Songs fürs Fernsehen und den “besoffene-Metaller-Test”. Werden die Musik-Roboter uns alle ersetzen? Am Ende bleiben gemischte Gefühle, was die Zukunft von Metalszene und Musikkultur im Allgemeinen betrifft. Retten wird uns hoffentlich noch das Live-Erlebnis - mit echten Menschen eben.
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BLECH Folge 35: Bei den Göttern! Metal und Heidentum
Drei Jahre BLECH! Zeit, endlich mal die Gretchenfrage zu stellen: Wie hast du's mit der Religion? Schließlich arbeitet sich der Metal an kaum einem anderen gesellschaftlichen Thema stärker ab. Da der ganze Komplex allerdings viel zu umfassend für eine einzige Folge ist, beginnen wir unsere lose Serie zu Metal und Religion mit dem Heidentum - so gibt es doch besonders enge Verbindungen zwischen Metal-Subkultur und Paganismus, oder? Bevor wir uns der Frage widmen, wie viel Glaube tatsächlich in der oft plakativen Beschäftigung mit heidnischen Religionen im Metal steckt, tauchen wir in vergangene Jahrhunderte ein. Was genau bedeutet "heidnisch" bzw. “pagan” eigentlich und welche religiösen Strömungen sind damit gemeint? Mit unserer Recherche und einer Dosis Heavy-Metal-Historiker*innen-Halbwissen gewappnet, kommen wir zu dem Schluss: Das Heidentum ist für Metaller*innen nicht zuletzt deswegen so attraktiv, weil es so viel Raum für eigene Interpretationen gibt - Projektionsfläche Paganismus! Das ist nicht das Einzige, was Fans & Bands am Pagan Metal bewegt: Wir sprechen über Naturverbundenheit, Polytheismus & Pantheismus und den bemerkenswerten Fokus auf (nord-)germanische Mythologie, obwohl bei Kelten, Slawen und Balten ebenfalls vorchristliche Glaubenspraxen überliefert sind. Und auch vor dem Offensichtlichen verschließen wir nicht die Augen: Die Vorliebe rechter Kreise für völkische Themen macht leider auch vor Pagan Metal und Folk nicht halt. Dennoch soll die Musik natürlich nicht zu kurz kommen: Justus erzählt, was ihn in Teenager-Jahren besonders an epischem Viking & Pagan Metal begeistert hat, während Martina das Meditativ-Körperliche im modernen Nordic Ritual Folk abholt. Spätestens, wenn sich unsere Met-Becher leeren, haben wir noch ein bisschen Spaß: Ist die Edda eher Wikinger-Bibel oder Gesangbuch? Warum sind Schleswig-Holsteiner Grundschüler*innen die härtesten Heiden? Und wer ist eigentlich der nordische Gott des Podcasts?
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BLECH Folge 34: Schöngehört! Das Gute an ungeliebten Bands
Was wir an Musik lieben, das wissen alte BLECH-Hasen natürlich. Aber was ist mit all jenen Bands, denen wir - bislang - wenig abgewinnen können? Diese haben wir uns in der aktuellen Folge vorgeknöpft. Irgendwas Gutes muss doch dabei sein! Und so wühlen wir uns durch ganz unterschiedliche Metal-Künstler*innen und -Genres, immer in der Hoffnung, Schönheit in Verschmähtem zu finden. Die Spannweite reicht hier von Low-Fi-Black-Metal über sträflich ignorierte Heavy-Klassiker, weiter über Prog-Größen bis hin zu modernem Hype-Metal. Welche Band als nächstes zu diskutieren ist, haben wir ein bisschen dem Zufall überlassen, indem wir wahllos Zettel ziehen. So erfahrt ihr, warum Justus bei Opeth oder Enslaved bedauert, dass unsere frisch angebauten Hanfpflanzen noch nicht reif sind. Martina entdeckt Celtic Frost für sich wieder und spürt ein bisschen Eurodance-Nostalgie bei Electric Callboy. Was Ildjarn von einem kaputten Auto unterscheidet, findet ebenso Erwähnung wie die gekonnten Parodien von Nanowar of Steel. Mitunter wird's natürlich eine Herausforderung: Sind Beast in Black nicht nur KI-Trainingsmaterial? Ist ein Gimmick wie Babymetal nicht schnell auserzählt? Auch wenn es manchmal nur für sparsames Lob reicht: Wir haben uns wirklich alle Mühe gegeben! Natürlich liefert diese Folge jede Menge Material für die BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 33: Metal und künstliche Intelligenz
Kaum eine Sau wird derzeit so durch die Medienwelt getrieben wie generative KI. Und auch vor dem Metal machen ChatGPT, Midjourney & Co. nicht halt. In dieser Folge BLECH, die gleichzeitig ein Teil des Specials MetAI - Künstliche Intelligenz im Metal auf Metal1.info ist, diskutieren wir dieses kontroverse Thema. So rollen wir die Augen über AI-generierte Plattencover und überlegen andererseits, ob die in Zeiten von Fließband-Streaming vielleicht nur noch konsequent sind. Ein weiteres Level sind Musikvideos, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurden: Unterscheidet sich das noch von einem seelenlosen Bildschirmschoner? Unter Umständen ja, wenn man es richtig macht! Die Königsklasse des Irrsinns ist dann aber KI-Musik, die sich heute schon auf Basis schmaler Prompts generieren lässt – zum Beispiel mit dem Text-to-Music-Tool Suno.ai. Wir haben uns durch einige Beispiele von KI-Metal gehört, damit ihr es nicht müsst. Da gefielen uns "10 Hours Of Procedurally Generated Djent" oder automatisierter Death Metal mit Simlish-Lyrics doch noch ein bisschen besser. Apropos Lyrics: Martina hat mit ChatGPT Maiden-Songs gebastelt und verrät euch, welche literarischen Sujets da funktionieren und welche nicht. Justus philosophiert über einen automatisierten Themenfundus für Sabaton und wir beide verraten, wo wir selbst ChatGPT in unserem Alltag einsetzen – und wo lieber nicht. Wir lassen mit Philologin Jana vom Unklassisch-Podcast, der am 30.4. eine Folge zu KI und Latein veröffentlicht, und Software-Entwickler und Musiker Jakob außerdem zwei schlaue und erfahrene Menschen aus unserem Bekanntenkreis zu dem Thema Metal und KI sprechen. Doch so richtig Begeisterung über die Schwemme von generativer KI und ihren Einsatz in Kulturproduktion stellt sich nirgends ein. Über die Bestandsaufnahme hinaus versuchen wir, unseren Kulturpessimismus über Bord und einen Blick in die Zukunft zu werfen: Ist das nicht alles ein bisschen wie damals in der industriellen Revolution? Und "echte" Kunst jenseits der selbstreferentiellen Echokammer wird doch weiterhin wichtig sein, oder? In der Cyberpunk-Dystopie findet ihr uns dann auf jeden Fall Vinyl sammelnd und Bier trinkend auf dem analogen Underground-Konzert – wenn uns die Roboter bis dahin noch nicht ersetzt haben.
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BLECH Folge 32: Kuschelrock? Metal und Liebe
Metal ist Musik voller Leidenschaft. Doch Liebe und Zwischenmenschlichkeit sind - gerade im Vergleich zum musikalischen Mainstream - doch eher unterrepräsentierte Themen. Deswegen widmet sich diese Folge BLECH den ganz großen Gefühlen! Wir beginnen bei den schönsten und den schlimmsten Metal-Lovesongs und stellen fest, wie viele Balladen rein gar nichts mit Liebe zu tun haben. Weiter geht's mit dem eigenartigen Verhältnis zu Sex: Fuhr in den 1980er Jahren noch das Glam-Metal-Bums-Cabrio über den Sunset Boulevard, neigt die Musik inzwischen doch weitgehend zu verklemmtem Gekicher über Erektionen, Stoßgebete und dem Stelldichein auf der Flugzeugtoilette. Und dann gibt es noch die ganzen morbiden Vampirismus- und Nekrophilie-Themen der härteren Metal-Spielarten, die einmal mehr das überstrapazierte Thema der "schönen toten Frau" bemühen. Warum dieses distanzierte Verhältnis in den Metal-Lyrics, fragen wir uns - und kommen damit zu Attitüden der Szene. Lieben Metaller*innen etwa anders als andere Leute? Wie sieht die typische Metal-Hochzeit aus, welches Bild vermittelt das #MetalCouple auf Social Media und warum sind uralte Dating-Portale wie Metalflirt & Co. nicht totzukriegen? Zwar wird BLECH in dieser Folge nicht zum Pärchen-Podcast, aber natürlich plaudern Martina und Justus ein bisschen aus dem Nähkästchen. Welche Playlist passt gar nicht zum Knutschen, warum könnte eine Partnerschaft zu szenefremden Menschen schwierig sein und darf man eigentlich in Kutte heiraten? Disclaimer: Wir haben leider einen hetero-lastigen Blick auf diesen Themenkomplex, das ist uns vollkommen bewusst. Daher freuen wir uns, wenn sich Leute finden, die mit uns über Queerness in der Szene sprechen wollen! Schreibt uns!
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BLECH Folge 31: Schubladendenken: Warum gibt es so viele Metal-Genres?
Wie würden wir unseren Musikgeschmack beschreiben, wenn wir keine Band nennen dürften? Mit Genres natürlich. Oder Subgenres. Mit Heavy, Thrash, Black, Death, Nu Metal und dutzenden weiteren Spezifikationen hat die Metalszene dafür ein reichhaltiges Inventar parat. Zu reichhaltig, finden manche, denn schließlich ist Metal dafür bekannt, sich in unzählige Sub- und Sub-Subgenres von Cascadian Black Metal über Goregrind bis hin zu Symphonic Epic Hollywood Metal ausnerden zu lassen. Zeit für uns also, das Thema auch bei BLECH anzusprechen! Wozu braucht man Genres überhaupt? Helfen sie beim Entdecken neuer Lieblingsbands oder machen sie als Gatekeeping-Mechanismus neuen Metalfans das Leben unnötig schwer? Funktioniert das in Zeiten von Spotify und RateYourMusic anders als im Plattenladen oder im Radio? Und hat Metal mehr und spezifischere Subgenres als andere Musikrichtungen wie Punk oder Rap? Wie haben sich die Metal-Genres im Laufe der Jahre verändert? Welche Genrebezeichnungen bedeuten heute etwas anderes als zu ihrer Entstehungszeit? (Stichwort Power Metal) Gibt es Bands, die es geschafft haben, ihr eigenes Subgenre zu erfinden? Und welche Bands lassen sich überhaupt keinem Genre zuordnen? Warum sind so viele Extreme-Metal-Bands ihrem ursprünglichen Genre entwachsen? Wir erforschen Taxonomien von Aristoteles bis zu EU-Richtlinien, liefern unsere definitiven Listen der Genres, die wir für unverzichtbar halten, und philosophieren darüber, warum Black Metal eigentlich auch Death Metal heißen könnte und umgekehrt. Martina wettert gegen Piraten-Metal und wartet auf den Tag, an dem der Power Metal im Krieg der Genres mit glitzernden Einhornschwertern zurückschlägt. Justus ist Kritiker von “Northern Hyperblast” und schafft versehentlich den klassischen Heavy Metal ab. Außerdem geht es darum, zu welchem Konzert Justus sein Trinkhorn mitbringen würde, warum Zauberer Prog-Rock hören und ob Boromir eher Hardrock- oder NWOBHM-Fan wäre.
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BLECH Folge 30: Über Sinn und Unsinn von Konzeptalben
Ihr wisst, wir lieben Geschichten! Metalmusiker*innen offenbar auch - sonst gäbe es kaum so viele Konzeptalben in unseren Lieblingsgenres. Doch das mag verblüffen, schließlich scheinen im Metal-Bereich Texte sonst gar nicht so viel Bedeutung zu haben. Grund genug, dass wir in der aktuellen BLECH-Folge über diese besondere Kunstform sprechen. Natürlich fangen wir mit unseren persönlichen Lieblingen an - bei Martina überwiegend aus dem Power-Metal-Bereich, Justus bevorzugt Viking/Black Metal. Wichtig ist zunächst die Frage, was ein Konzeptalbum genau ausmacht: Braucht es eine durchgehende Story oder reicht ein grober thematischer Bogen bei den Texten? Welche Rolle spielt die musikalische Verknüpfung der Einzelstücke? Warum ist die Gattung in manchen Subgenres stärker verbreitet als in anderen? Und welche Zukunft hat das Konzeptalbum eigentlich noch in einer Playlistisierung der Musiklandschaft? Wir sezieren die verschiedenen inhaltlichen Typen von Konzeptalben, von historischen Stoffen bis hin zu originalen Science-Fiction-Storys. Martina stellt Vergleiche mit Rockopern und Musicals an, während Justus erzählt, wie er selbst mal ein Konzeptalbum geschrieben hat. Außerdem geben wir uns streitbar, welche berühmten Platten entgegen verbreiteter Annahme eben keine Konzeptalben sind. Und schließlich verraten wir noch, über welche Themen wir auf gar keinen Fall ein Konzeptalbum hören wollen!
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BLECH Folge 29: Wie nett ist die Metalszene?
Nein, BLECH wird nicht zum Reaction-Podcast. Aber die vieldiskutierte STRG_F-Doku auf YouTube "Übergriffe und Nazi-Merch: Was geht beim Metal?" hat uns zum Nachdenken gebracht – über das Selbstbild der Szene und unser metallisches Selbstverständnis von "böse aussehen, aggressive Musik hören, aber eigentlich supernett sein". Wir sind uns dabei bewusst, dass diese Folge eine Gratwanderung ist – es geht um schwere Themen wie sexuelle Übergriffe auf Festivals, aber auch um so basale Dinge wie Umgangsformen im Internet. Die große Frage lautet: Ist die Metalszene netter als der Mainstream? Kann man von einem Safe Space sprechen – oder gilt das nur für bestimmte Gruppen? Unterscheiden sich die Umgangsformen on- und offline signifikant von dem, was wir aus anderen Kreisen kennen? Das Thema hat bereits hohe Wellen geschlagen, exemplarisch an der mäßig geglückten Reaktion des "Dunklen Parabelritters" auf die STRG_F-Doku. Uns beschleicht daher der Eindruck: In einer Szene mit dem Selbstverständnis von Zusammenhalt und Geschlossenheit gelten Menschen, die Probleme benennen, als Nestbeschmutzer*innen. Und das hat auch mit den "Geek Fallacies" zu tun. Wo haben wir selbst Gatekeeping oder Nicht-Akzeptanz erlebt? Wo waren wir vielleicht schon einmal diejenigen, die andere ausgegrenzt haben? Wie verhält es sich mit physischer Gewalt? Welche Rolle spielt die "Katharsis", die befreiende, "reinigende" Wirkung von (harter) Musik als Triebabfuhr? Außerdem geht es um das alte Spiel mit der Provokation, um Edgelords mit Tote-Baby-Witzen, Nutella-essen mit dem Löffel, Seitensprüngen unter Country-Fans und darum, was Justus’ Mutter zu seinem Bums-Belphegor-T-Shirt gesagt hat.
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BLECH Folge 28: Metal maritim – mit Cornelius von Ahab
Seit Anbeginn der Zeiten sind Menschen vom Meer fasziniert. Da bildet die Metal-Kultur keine Ausnahme. Mit Cornelius von Ahab haben wir uns für diese BLECH-Folge einen Schöpfer maritimer Sounds eingeladen, der als Schlagzeuger der Nautic-Doom-Metal-Band für mächtig Tiefgang sorgt. Welche Aspekte an der See sind eigentlich so anziehend - und so schrecklich gleichzeitig? Wie nähert man sich musikalisch dem Meeresrauschen oder dem Druck der Tiefsee an? Welche Formen von Metal beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit maritimen Themen? Und wie kann das Meer gleichzeitig für bedrohliche Urgewalt und für Freiheit stehen? Cornelius erzählt von Konzerten auf Schiffen, sowohl mit Ahab auf der MS Stubnitz als auch als privater Teilnehmer einer schwedischen Metal-Kreuzfahrt. Wir sind uns einig, dass derartige Veranstaltungen zukünftig lieber auf einem Segelschiff stattfinden sollten. Wir unterhalten uns über maritime Literatur von "Moby-Dick" und "The Rime of the Ancient Mariner" bis hin zu "20.000 Meilen unter dem Meer" sowie die besten Filme und Serien, die auf oder im Meer spielen. Und schließlich darf Cornelius auch noch auflösen, welche Rolle welcher Ahab-Musiker in einer Schiffsbesatzung hätte.
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BLECH Folge 27: Beauty and the Beast: Schönheitsideale im Metal
Wie wichtig ist gutes Aussehen im Metal? Für Bands? Unter den Fans? In dieser Folge BLECH dreht sich alles um das Thema Schönheit und Körperkult. Über Mode sprachen wir schon in Folge 4 – diesmal geht es um die Körper unter den Klamotten. Vertritt die Metalszene andere Schönheitsideale und Körperbilder als der popkulturelle Mainstream? Wie wird über Körperlichkeit und Aussehen gesprochen und wie ist das mit Geschlechterrollen verknüpft? Welche Rolle spielt körperliche Stärke? Was für Männlichkeitsbilder vertritt der Metal? Sind Tattoos und Piercings noch Szeneausweis oder längst Mainstream? Wie muss man als Metaller*in seine Haare tragen? Gilt auch für uns der Selbstoptimierungswahn der sozialen Medien oder gibt es in der Szene Raum für Body Positivity? Wir analysieren Internet-Toplisten der "hottest guys" und "most beautiful women in metal", diskutieren den Kultfaktor von Bierbäuchen und die Frage, warum so viele Musiker Yoga machen. Außerdem geht es um Wikinger-Workouts in Valhalla, Schuhe aus dem Clownsladen, den berüchtigten Pete-Steele-Playgirl-Shoot und das 1920er-Jahre-Gesicht. Und last but not least verraten wir, was wir beim Workout hören und wer unsere Musiker*innen-Crushes sind. PS: In der Folge reden wir der Einfachheit halber mehrmals von "beiden Geschlechtern" – natürlich sind wir uns bewusst, dass Geschlechtsidentität ein komplexeres System ist und nicht für alle Menschen binär abgebildet werden kann. Wenn ihr mit uns aber über nicht-binäre Identitäten im Metal sprechen möchtet, meldet euch sehr gerne unter [email protected], wir freuen uns!
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BLECH Folge 26: Schall und Rauch: Die Folge über Bandnamen
Der Name ist das Aushängeschild einer Band und prägt den ersten Eindruck, oft noch bevor überhaupt ein Riff erklungen ist. Zeit also, dass wir bei BLECH über Bandnamen im Metal sprechen. Welche finden wir großartig, was geht gar nicht und was für strategische Überlegungen stecken vielleicht dahinter, wenn sich eine Gruppe Musiker*innen für einen Namen entscheidet? Was macht einen richtig guten Bandnamen aus? Welche ungeschriebenen Regeln gelten da für welche Genres und was braucht eine Band, um zur Marke mit Wiedererkennungswert zu werden? Gibt es Trends in Sachen Band-Benennung? Welche Bandnamen waren vor 40 Jahren cool, sind heute aber eher cringe? Und an welche haben wir uns einfach gewöhnt? Wie viele Tolkien-inspirierte Bandnamen können wir aus dem Stegreif aufzählen und wie viele fallen uns ein, die die Worte "Dark", "Black", "Steel", "Iron" oder "Metal" enthalten? Warum ist es wichtig, ein Bandlogo ins Matheheft malen zu können und was für Konsequenzen hat es eigentlich, wenn sich eine Band umbenennt? Es geht um englischen Wortsalat, die Frage, warum es keine Metalbands mit "The" gibt, Bandnamen, die wie aus dem Generator klingen und NWOBHM-Tiere. Außerdem spielen wir "Genial Daneben" mit Bandnamen, fordern die Rückkehr des Heavy-Metal-Umlauts, diskutieren, warum Mayhem auch der Name einer 80er-Glam-Band sein könnte und spekulieren über das Quacken Open Air in Entenhausen.
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BLECH Folge 25: Der Fall Rammstein und Machtmissbrauch im Rock-Business
Ein hartes Thema. Aber wir können nicht nicht darüber sprechen. Für unsere Folge zu den Vorwürfen gegenüber Rammstein bzw. Till Lindemann und Machtmissbrauch und frauenfeindlichen Strukturen im Rock- und Metal-Business im Allgemeinen haben wir uns deswegen Verstärkung vor die Mikrofone geholt: Unsere Gäste Afra und Moritz von Metal1.info sprechen nicht nur als Journalist:innen, sondern auch als (ehemalige) Rammstein-Fans. Die beiden haben sich Rammstein in München trotzdem angesehen und berichten davon, wie sich das im Lichte der aktuellen Vorwürfe angefühlt hat, wie Fans und Band reagiert haben – und ob sie Stand heute überhaupt noch einmal ein Konzert der Band besuchen würden. Wie fühlt man sich als langjähriger Fan, wenn die Lieblingsband moralisch nicht vertretbare Dinge tut? Warum reagieren die Rammstein-Fans so renitent in den Kommentarspalten? Und ist das, was Plattenfirma und Verlag in Hinblick auf Rammstein und Lindemann unternommen haben, überhaupt “canceln”? Wie nachhaltig sind solche Prozesse überhaupt? Und dann ist da noch die Frage nach der Trennung von Werk und Autor und die heikle Diskussion um die Kunstfreiheit, wenn es um harte Musik mit gewaltverherrlichenden und frauenfeindlichen Texte geht Aber es geht nicht nur um die Causa Rammstein, sondern um das Thema Machtmissbrauch zwischen Musikern und Fans in einem breiteren Kontext. Wir beleuchten die These, dass sich Rockstars immer in einer Machtposition gegenüber ihren Fans befinden, versuchen uns an einer differenzierten Definition des Konzepts “Groupie” und diskutieren die Frage, ob diese Art von Sex mit Musikern überhaupt selbstbestimmt und auf Augenhöhe möglich ist. Ist die Idee “Sex, Drugs & Rock’n’Roll” tot? Sollte sie sterben?
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BLECH Folge 24: Metalbands beim Eurovision Song Contest
Wir betreiben ESC-Nachlese zwischen Glitzer und harten Gitarren – in dieser Folge BLECH geht es nicht nur um Lord of the Lost in Liverpool. Denn mit Lordi, Teräsbetoni, Avantasia, Knorkator, Nightwish und diversen anderen Bands aus dem härteren Spektrum ist Metal und Rock im Finale und in den Vorentscheiden der vergangenen Eurovision-Wettbewerber immer wieder präsent gewesen – und wir widmen uns der Frage: Hat Metal einen Platz in der Eurovision-Welt? Und wie hat sich die Rolle harter Musik beim ESC in den letzten Dekaden verändert? Wir teilen natürlich unsere persönlichen Eurovision-Erinnerungen zwischen Lordi und Lena und können das Spekulieren über die Gründe für den letzten Platz von Lord of the Lost nicht ganz lassen. Justus hat sich außerdem in das ESC-Regularium reingenerdet, während sich Martina Oscar Wilde statt Peter Urban als Kommentator wünscht und wir beide über fiktiven rumänischen Grindcore und den Sängerkrieg auf der Wartburg philosophieren. Wir überlegen, ob man mit Härte noch schocken kann oder ob der Genre-Überraschungsfaktor längst aufgebraucht ist. Es geht um problematischen Patriotismus, den Vergleich mit Fußballturnieren, die Campiness von Metal-Ästhetik und deren Positionierung im für den ESC so essentiellen Spektrum von Vielfalt und Queerness. Außerdem erfahrt ihr, was Ghost mit Gucci und der Met-Gala zu tun haben und welche Metalbands wir uns persönlich auf der Bühne im ESC-Finale vorstellen können. Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 23: Lieblingsbands zwischen Loyalität und Leiden
In dieser BLECH-Folge dreht sich alles um die “Eine” – die Lieblingsband, mit der man schon so viel Lebenszeit verbracht hat – die die größe Sektion im Plattenregal oder in der T-Shirt-Sammlung ausmacht, bei der man auch nach Jahren noch auf die Konzerte hinfiebert und ganz vorne mit dabei sein will. Wir suchen nach den Gründen, warum überhaupt bestimmte Bands zu unseren Favoriten werden und bleiben – und was passiert, wenn man viel Hör- und Konzert-Zeit miteinander verbringt. Es geht um gehaltene Treue und verlorene Loyalität und das nach all den Jahren manchmal auch schwierige Verhältnis zur einstigen oder immer-noch-Lieblingsband. Ist musikalische Auseinanderentwicklung oder Stagnation der größere “Trennungsgrund”? Und was passiert eigentlich, wenn sich die einstigen Lieblinge als persönliche Ausfälle erweisen? Passend zum Thema geht es auch um das neue Metallica-Album "72 Seasons": Klar, dass Martina über ihre in die Jahre gekommene Metallica-Liebe sprechen muss. Justus hingegen erzählt von seiner On-Off-Beziehung mit Ensiferum. Ferner gehen wir der Frage auf den Grund, was Fan-Sein überhaupt ausmacht. Es geht um absurdes Merchandise, teure Meet-and-Greet-Veranstaltungen und die Illusion, Künstler*innen besonders nahe zu kommen. Martina verlangt Justus einiges ab, wenn er spontan drei fiktive Klischee-Fan-Typen erstellen muss. Und nicht zuletzt diskutieren wir, was die größten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Fußballfans und Metalheads sind.
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BLECH Folge 22: Warum Metal so romantisch ist – mit Markus Stock von Empyrium
Wie bitte? Heavy Metal und Romantik? Na klar! Aber nicht im Sinne von Kerzenschein, Kitsch und Knutschen, sondern im Geiste der Literatur- und Kunstepoche des 19. Jahrhunderts. Zusammen mit Markus Stock alias Ulf Theodor Schwadorf (Empyrium, The Vision Bleak, Sun Of The Sleepless uvm.) haben wir uns im BLECH-Podcast den ideengeschichtlichen Wurzeln unserer Lieblingsmusik gewidmet. Denn das steht für uns alle schnell fest: Metal als Subkultur weist gewaltige Parallelen zur Romantik auf. Natürlich geht das nicht ohne theoretischen Exkurs: Was ist eigentlich romantisch? Ausdruck einer vergangenen Strömung oder vielmehr eine zeitlose Geisteshaltung? Welche Autoren, Maler und Komponisten zählen üblicherweise zur Romantik, in Deutschland und außerhalb? Markus nennt uns seine zahlreichen Lieblingskünstler und erklärt, wo diese ihn und sein musikalisches Schaffen beeinflusst haben. Gemeinsam erkunden wir, welche anderen Metalbands und Genres besonders durch die Romantik geprägt sind und welche zentralen Motive dabei die größte Rolle spielen. Naturliebhaber Markus nimmt uns dabei mit, wie er sich auf einer beinahe fehlgeschlagenen Waldwanderung als Mensch wieder so richtig gespürt hatte. Sind unsere romantischen Naturvorstellungen nicht schließlich eigentlich Seelenlandschaften, auch bei den fiesesten Black-Metal-Bands? Und weil wir nicht so gern an der Oberfläche kratzen, gehen wir noch tiefer: Das Schöne wird mit dem Erhabenen abgeglichen, wir streifen vorsichtig das Thema der politischen Schatten der Romantik und diskutieren, ob der Metal die Welt genauso metallisieren möchte, wie die Romantiker die Welt romantisieren wollten. Und wir fragen uns: Würde Lord Byron zu Powerwolf mit einem Bierhelm auf dem Kopf crowdsurfen? Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 21: Heißer Scheiß: Über aktuelle Metal-Trends
Wir gucken nicht immer in die Vergangenheit, sondern auch in Gegenwart und Zukunft! In der 21. Folge BLECH gehen wir Metal-Trends und aktuellen Strömungen in der Subkultur auf den Grund – so viel uns vorher unbekannte Musik haben wir vielleicht noch nie für eine Podcast-Folge gehört! Wir haben Umfragen bei unseren Hörer*innen und Freund*innen gemacht, Bandnamen gesammelt, Festival-Billings durchforstet, Streaming-Zahlen bei Spotify und Google-Suchvolumina ermittelt und sogar eine quietschbunte Excel-Tabelle erstellt. Und hinter den schnöden Zahlen stecken erstaunliche Erkenntnisse. Auf unserer Expedition in die Welt der Mikro- und Megatrends rümpfen wir die Nasen über inhärenten Konservatismus, verstehen aber gleichzeitig Modern Metal nicht so wirklich. Wir stellen fest, warum Bumm-Bumm-Power-Metal eigentlich wie Eurodance ist, und versuchen zu erforschen, welche Vorlieben aus der metallischen Anglosphäre zu uns herüberschwappen. Ist nur noch Stumpf Trumpf oder geht der Trend zu komplexen Rhythmen, für die sich Martina für zu dumm hält? Hat Pagan Folk endgültig den okkulten Ritual-Rock abgelöst und sind im Black Metal Kapuzen das (gar nicht mehr so) neue Corpsepaint? Wird Global Tribal Metal das neue große Ding und kommen die erdigen Sounds zurück? Welche musikalischen Trends gab es eigentlich in der Vergangenheit; welche davon sind gekommen, um zu bleiben? Außerdem verraten wir, auf welche Trends und Hypes wir selbst schon einmal reingefallen sind, erfinden unsere eigene finnische Hype-Power-Metal-Band mit B, philosophieren über die Djent-rifizierung, darüber, welches Metal-Genre von einer KI geschrieben werde könnte und ob Pickelhauben die neuen Kapuzen werden könnten.
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BLECH Folge 20: Metal und das Internet: Fluch oder Segen?
Zwanzig Folgen BLECH! Zum kleinen Jubiläum gibt es von uns vier Heavy Metal Hot Takes rund um die Frage, was das Internet mit dem Metal gemacht hat. So diskutieren wir, ob Streaming unseren Musikgeschmack kaputt macht, weil Martina nur noch Playlists hört, während Justus weiterhin an Alben glaubt. Wir konstruieren das Klischeebild des “Desktop-Metallers”, weil Foren offenbar immer noch wichtig sind und diverse Metal-Websites nicht an Mobiloptimierung glauben. Ist Metal zu hässlich für Social Media? Dem ist Martina auf ihrer Expedition nach “MetalTok” nachgegangen, während sich Justus durch Reaction Videos gequält hat. Apropos Social Media: Wer noch keine parasoziale Beziehung mit einer Szenegröße eingegangen ist, werfe den ersten Like. Außerdem geht es natürlich um unsere eigenen Erlebnisse: Martina berichtet, wie sie noch “offline” zum Metal gekommen ist und nach welcher Band sie bei ihren ersten Online-Schritten über Yahoo (!) gesucht hat. Digital Metal-Native Justus hingegen erzählt, welche Rolle Forumskultur für seinen Kontakt mit harter Musik gespielt hat.
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BLECH Folge 19: Metal und Gewalt – mit Lenny von Endseeker
Wie brutal darf Metal sein? Und ist das überhaupt eine Frage, die man sich stellen muss? In dieser Folge BLECH dreht sich alles um Splatter, Gore und Death Metal. Zusammen mit unserem Gast Lenny von Endseeker widmen wir uns dem Verhältnis von Metal und Gewalt – in Texten, auf Plattencovern und allgemein. Wir sprechen über die Faszination an fiktionaler Gewalt, die tief in unserer Kulturgeschichte verankert ist, und wie sich Metal mit brutalen Lyrics hier einordnet. Es geht darum, ob man gory Death Metal als Gewaltverherrlichung ansehen kann, wo die Grenze zwischen Bühnen- und Privatpersonen verläuft und die Frage, welchen Impact Splatter-Lyrics haben, wenn sie eh unverständlich gegrowlt werden. Was halten wir von der immer mal wieder aufwallenden Zensurdebatte? Wo liegen unsere persönlichen Grenzen, wenn es um brutale Inhalte in der harten Musik geht? Hört der Spaß auf, wenn die Texte oder Cover homophob und/oder misogyn sind, selbst wenn es sich um überzeichneten Cartoon-Splatter handelt? Welche Rolle spielen der Zeitgeist und der Kontext, in dem diese Lyrics entstanden sind? Wie geht man damit um, wenn Kinder oder junge Teenager mit brutalem Content konfrontiert werden? Und wie hat sich das Verhältnis von (Death) Metal und lyrischer Grenzüberschreitung in den vergangenen 30 Jahren verändert? Außerdem geht es um Polonaisen bei Cannibal Corpse, warum “brutal” ein Kompliment ist, was gory Lyrics mit der Spaßgesellschaft der 90er Jahre zu tun haben und warum wir alle mehr Death Metal hören sollten – statt den "Struwwelpeter" zu lesen. Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 18: Live and dangerous – die Folge rund um Konzerte
Die pandemiebedingte Konzertpause ist auch für uns vorbei. Mit unseren Live-Erlebnissen der letzten Monate im Gepäck widmen wir uns in dieser Folge BLECH allem, was vor und auf den Metal-Bühnen dieser Welt passiert. Wir schwärmen von unseren persönlichen besten Konzerten aller Zeiten und berichten von den seltsamsten Erlebnissen unserer Konzert-Karrieren. Wir liefern euch eine Typologie der schlimmsten Konzertbesucher*innen und eine Liste unserer Lieblingsclubs, diskutieren über Crowdsurfing, Walls of Death und die leidige Frage nach Mitgefilme und Insta-Storys. Natürlich sprechen wir auch über die aktuelle Konzertkrise mit mangelnden Vorverkäufen und abgesagten Shows und wie die Zukunft der Metal-Liveszene aussehen könnte. (Dazu empfehlen wir übrigens auch diesen ausführlichen Kommentar bei Metal1.info.) Justus verrät, warum auch ein lustiges Konzert intensiv sein kann, und schimpft (mal wieder) über Sabaton. Martina schämt sich, ständig Stadionbands zu gucken, und rantet über “Fear of the Dark”-Brüller. Außerdem geht es um den langen Anlauf zu Primordial, Selbstzensur bei Ulver, Konsequenz bei Midnight und die Achselhöhle von James Hetfield.
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BLECH Folge 17: Das finstere Metal-Alter – mit Jannik von Vogelfrey
Wir waren auf dem Mittelaltermarkt – und haben gleich das Thema unserer neuen Folge BLECH mitgebracht! Um herauszufinden, warum Metal und Mittelalter so gut zusammenpassen, haben wir Jannik von Vogelfrey eingeladen. Mit unserem Gast sprechen wir darüber, welche alten Geschichten man als Mittelalterband im Jahr 2022 noch erzählen kann, wie Humor und ironische Distanz in die Musik passen und die Frage, ob Elfenohren und Orks etwas auf dem Mittelaltermarkt zu suchen haben. Außerdem geht es um die Entwicklung der Szene in den letzten 20 Jahren, das böse A-Wort, “Osthupen”, Marktsackpfeifen und die Mittelalter-Quinte – und ein bisschen natürlich auch um das neue Vogelfrey-Album “Titanium”, das am 16.9. erschienen ist. Und wir wären nicht die Nerds, die wir sind, wenn wir uns zum Mittelalterbild des Metals nicht auch noch in unserem Historiker:innen-Freundeskreis umgehört hätten. Justus liefert eine hochoffizielle Mittelalter-Definition und schwärmt von quellenarmen Räumen und archaischer Rohheit. Martina hat sich ein Schwert gekauft und sucht den Heiligen Gral im 19. Jahrhundert. Ach ja, und um Grave Digger und um Steampunk geht es auch noch irgendwie. Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 16: Als Frau in der Metalszene – mit Afra von Metal1.info
Keine Frage, Metal ist männerdominiert. In dieser BLECH-Folge wollen wir aber gezielt die weibliche Perspektive auf die Szene hervorheben. Dazu haben wir uns Afra von Metal1.info eingeladen, die als Konzertfotografin scharfe Beobachtungen mitbringt. Während Justus zumindest versucht, sich vornehm zurückzuhalten, tauschen Afra und Martina ihre Erfahrungen mit der Szene aus: Wird man als Metal-affine Frau immer noch weniger ernst genommen als die männlichen Fans? Wo haben wir unangenehme Übergriffigkeiten erlebt, wo wurden wir positiv überrascht? Wie fühlt man sich, wenn man mal wieder die einzige weibliche Person in einer Männergruppe ist – Stichwort “Schlumpfine-Prinzip"? Wie gehen Metallerinnen miteinander um – haben wir Zickenkrieg oder weibliche Solidarität erlebt? Was gibt es für Frauenrollen zwischen “one of the Boys” und “die Freundin von”? Und ganz wichtig: Was hat sich in den letzten Dekaden verändert? Wie haben sich die Diskurse über Feminismus und Geschlechterrollen in der Metalszene niedergeschlagen? Außerdem geht es um den Bechdel-Test und das Ophelia-Motiv, Awareness auf Festivals, männliche Seilschaften, Steel Panther, den ästhetischen Wert von Tittencovern und die Frage, warum man sich als Frau sowohl in Bandshirt und Kutte als auch in Minirock und Korsett falsch angezogen fühlt. Disclaimer: In dieser Folge geht es vor allem um die subjektiven Erfahrungen, die Martina und Afra in der Metalszene gemacht haben. Wir können selbstverständlich nicht für alle weiblich gelesenen Menschen sprechen und möchten das Thema in einer späteren Folge auch gerne noch in einem breiteren Kontext beleuchten.
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BLECH Folge 15: Viel Meinung, wenig Ahnung – eine Folge voller Heavy Metal Hot Takes
Kurz vor der BLECH-Sommerpause gibt es eine Spezialfolge: Eine Stunde nichts als steile Thesen! Wir versuchen gegenteiliger Meinung voneinander zu sein und feuern uns heiße (und manchmal auch lauwarme) Takes aus dem Metal-Universum um die Ohren. Zum Beispiel diskutieren wir über die Daseinsberechtigung von Thrash Metal, Listenwahn, Konzeptalben, Dudelsäcke, den Sexappeal von Metal-Frontmännern und -frauen sowie die Frage, ob Metal eigentlich dreckig sein muss. Martina ist verkatert von Weinschorle und schimpft über Manowar, Justus möchte schon wieder über Grave Digger reden und wir überlegen gemeinsam, zu welchen Balladen Metal-Dudes schon mal geweint haben. Starke Meinungen gibt's außerdem zur Performance ganzer Alben auf Konzerten und zu Marketing-Mechanismen in der Szene. Wir sind sicher, da sind Aufreger für alle dabei! Achtung: Mit dieser Folge geht BLECH in die einmonatige Sommerpause. Im August sind wir wieder für euch da! Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 14: Mit Corpsepaint auf dem Eiffelturm – Metal und Humor
Ein Jahr BLECH! In unserer Jubiläumsfolge steht der Spaß im Vordergrund. Aber natürlich mit seriösen Fragen: Kann eine Musik, die sich so ernst nimmt wie der Metal, auch Selbstironie? Warum sind Extreme-Metal-Cover von Popsongs immer noch so lustig? Weshalb werden Black und True Metal am meisten parodiert? Und kann Musik alleine witzig sein oder braucht es immer Text? Wir liefern eine akademische Definition von Humor - true to brand - und erklären Witze mit Bier. Dabei erfahrt ihr, wieso Manowar wie ein Musical sind, was JBO zu den Hofnarren des Metal macht und was Steel Panther mit Schlager gemeinsam haben. Justus erzählt vom nicht-farbechten Geknuddel mit Abbath und Martina verrät, warum sie bei Nanowar of Steel lachen muss. Wir wühlen im Internet nach Metal-Memes und stellen uns den Untiefen des Festivalhumors. Lachen ist Krieg! Die in dieser Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf der BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 13: Metal und Verschwörungstheorien – mit Michi vom Nachgefragt-Podcast
Unsere 13. BLECH-Folge dreht sich um ein Thema, das in den Pandemiejahren besondere Brisanz gewonnen hat: Metal und Verschwörungsmythen. In einer Crossover-Folge mit Michi vom Nachgefragt-Podcast versuchen wir als "Nachgeblecht" Licht ins Dunkel zu bringen. Ob Illuminati, Aliens oder okkulte Wahrheiten – Verschwörungserzählungen sind Teil des traditionellen Metal-Themenspektrums. Und gab es nicht schon immer Musiker*innen, die in Interviews die eine oder andere verquaste Äußerung von sich gegeben haben? Doch in den letzten Jahren scheint aus dem Spiel bei vielen plötzlich Ernst geworden zu sein. Extrembeispiel ist sicher Jon Schaffer von Iced Earth, der am Sturm auf das Kapitol beteiligt war und Mitglied der rechten, verschwörungsgläubigen Miliz “Oath Keepers” ist. Aber auch Alien-Afficionado Peter Tägtgren (Hypocrisy, Pain) pöbelt gegen “Big Pharma”, Five Finger Death Punch produzieren ein Musikvideo mit QAnon-Symbolik und Dave Mustaine äußert sich seit Jahr und Tag jenseits von Gut und Böse. Und im Zuge der pandemiebedingt abgesagten Touren und Verdienstausfälle drifteten deutsche diverse Szenekoryphäen in Querdenker-nahe Gefilde. Expertin Michi klärt auf: “Was sind eigentlich Verschwörungstheorien? Wie viele Menschen glauben daran und was sind die bekanntesten?" Gemeinsam diskutieren wir, welche Mythen und Erzählungen in Metal-Lyrics besonders populär sind, ob Metal mit seiner traditionellen Anti-Establishment-Haltung anfälliger für Verschwörungstheorien sein könnte als andere Musikrichtungen, wo die Grenze zwischen provokativem Spaß und politisch-problematischen Ernst liegt – und ob wir jetzt wirklich Teile unserer Plattensammlungen wegschmeißen müssen. Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist. Den Nachgefragt-Podcast findet ihr auf Spotify und auf der Nachgefragt-Website. Dort gibt es auch noch weitere Shownotes mit zusätzlichen Quellen und Infos zu dieser Folge.
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BLECH Folge 12: Heavy Meta – warum sich der Metal so gerne um sich selbst dreht
Heavy Metal Breakdown im Heavy Metal Universe. The Gods made Heavy Metal – oder waren das gleich die Metal Gods? In BLECH Folge 12 geht es darum, warum sich der Metal so gerne selbst feiert. Wir diskutieren wichtige Songs über unsere geliebte Subkultur und deren schiere Menge, ebenso wie Selbst- und Fremdbezeichnungen für die zahllosen Subgenres. Beim Thema "Umgang mit Klischees" sind wir schnell bei der Frage, welchen Zweck all die großen und kleinen Hymnen an den Metal eigentlich verfolgen. Sind es Liebeserklärungen an die Szene oder Kirchenlieder einer Ersatzreligion? Wo hat Selbstironie ihren Platz und ist das Um-sich-selbst-Kreisen im Heavy Metal überhaupt einzigartig? Wir schaffen es tatsächlich, nicht in jedem zweiten Satz das Wort “Selbstreferentialität” unterzubringen. Dafür feiern wir die schönsten “Steelblüten”, entscheiden, ob wir lieber Kutten mit Patches von Liedermachern oder klassischen Komponisten tragen würden, und überlegen, wie sich Cthulhu-Countrymusik anhören würde. Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 11: De Linguis Metalli – Sprache(n) im Metal
In BLECH-Folge Nummer elf dreht sich alles das wichtigste Kommunikationsmittel der Menschheit: Sprache. Wir befassen uns mit der allumfassenden Weltsprache Englisch und ihrem nicht immer treffsicheren Einsatz in Metal-Lyrics. Ebenso nehmen wir allerlei weitere Sprachen in den Fokus: sei es Deutsch mit seinem international fragwürdigen Renommé, seien es obskure Kleinsprachen und Mundarten aus entlegenen Winkeln der Welt. Welche Gründe hat es, dass das Englische so dominant ist? Welchen Reiz machen kleinere oder sogar tote Sprachen für Metal-Texte aus? Ist Text manchmal sogar nur Ornament? Und welchen Zweck erfüllt eigentlich Latein, wenn es Songs verziert? Hierzu haben wir uns sogar Unterstützung von Latinistin Jana geholt, die für uns Latein-Lyrics analysiert. Wir versuchen, die sprachliche Bandbreite der Metal-Kultur zu ergründen und einzuordnen. Und dazu zählt auch die Frage, was eigentlich den Szenesprech ausmacht. Wer zu Schlagzeug noch nie "Schießbude" gesagt hat, werfe die erste Axt! Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 10: Abgerauscht! Alkohol und Drogen in der Metalszene
Für die zehnte Folge BLECH melden wir uns aus dem Dry January – und diskutieren das naheliegende Thema: Wie verhält sich harte Musik zu Alkohol, Drogen und dem Rausch im Allgemeinen? Warum haben so viele Metalbands ihre eigene Biermarke und auf welchem Festival wird Rotwein statt Bier ausgeschenkt? War Lemmy Kultfigur oder armer Alkoholiker? Konsumieren Metalheads lieber Downers als Uppers? Wie funktioniert das mit dem Rausch als Gemeinschaft stiftendes Ritual? Und gibt es eigentlich große Metal-Persönlichkeiten, die gar keine Probleme mit Alk oder Drogen hatten? Zwischendurchs spricht Martina vom Apollinischen und Dionysischen, aber Justus hätte lieber Apollinaris und Dosenbier. Außerdem geht es um deutschen Mittelstands-Metal, norddeutsche Feuerwehr-Trinksprüche und die Frage, wie viel Prozent Sauflieder eine Metalband pro Album so abliefern darf. Die in der Folge erwähnten Songs findet ihr wie immer auf unserer BLECH-Playlist.
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BLECH Folge 9: Unangemeldete Nebentätigkeiten – was Metaller*innen heimlich hören
Das Jahr 2021 ist vorüber und spätestens bei einer Bestandsaufnahme unserer Hörgewohnheiten wird klar: Es muss eben nicht immer nur Metal sein! Die meisten von uns haben die eine oder andere musikalische Vorliebe aus der entmetallisierten Zone, wie uns der Freundeskreis bestätigt hat. Warum aber tauchen Genres wie Klassik, Folk oder Synthwave häufiger auf als Schlager oder Jazz? Gibt es so etwas wie ironisches Musikhören und lässt sich das von ehrlicher Liebhaberei trennen? Und ecken Metaller*innen in diesen Zeiten noch mit Rap an? Wir schnacken uns durch Richard Wagner, Johnny Cash, The Dubliners und Fettes Brot; aber auch David Hasselhoff, die Gummibärenbande, Blümchen und Scooter dürfen nicht fehlen. Und natürlich schreit diese Folge förmlich nach einer Erweiterung der BLECH-Playlist!
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ABOUT THIS SHOW
Mit jeweils rund 20 Jahren Erfahrung als Metalfans und vertieften geisteswissenschaftlichen Ausbildungen sowie Medienberufen liefern wir ein ausgeprägtes Verständnis für den Zeitgeist, die Dynamiken in der Szene und die Themen, die diese Subkultur so umtreiben.Unser Wissen, Interesse & Lust an der Recherche ist eine Säule, unser persönliches Zusammenspiel die zweite. Aus unseren Gesprächen am Frühstückstisch oder vorm Plattenspieler erwuchs der Wunsch, die Welt da draußen an unserem Gesabbel teilhaben zu lassen. Die Zeit ist reif für BLECH!
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Metal1.info
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