Bühne frei - Der Theater Dortmund Podcast

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Bühne frei - Der Theater Dortmund Podcast

Das Theater ist eine der ältesten Kunstformen, die es gibt. Friedrich von Schiller hat gesagt: Das Theater ist ein Spiegel der Gesellschaft. Aber ist das auch im 21. Jahrhundert so? Wenn es Netflix, TikTok und soziale Medien gibt, warum sollte ich dann noch ins Theater gehen? Was machen eigentlich Regisseur*innen, Hutmacher*innen oder Maskenbildner*innen? Wir beantworten die Fragen im Podcast vom Theater Dortmund: Bühne frei! Neue Folgen gibt es jede zweite Woche Mittwoch!

  1. 69

    #68 Bühne frei für Mark Bednarz u. David Litzenberg aus der Statisterie

    „Man muss auch einen Tisch zum Leben erwecken können.“ (Mark Bednarz) Große Produktionen mit riesigen Bühnen- und wechselnden Szenenbildern, werden nicht nur von den Ensembles auf der Bühne dargeboten, sondern auch durch die Statisterie zum Leben erweckt. Von Kellner*innen und Soldat*innen über Bären, Trolle und sogar Möbelstücke ‒ was unser Ensemble der Statisterie alles verkörpert, lässt sich kaum in einer Podcastfolge erzählen. Mark Bednarz (Leiter der Statisterie) und David Litzenberg (stellv. Leiter) versuchen es trotzdem und erzählen Linda von ihren vielfältigen Aufgaben als Statist*innen der Oper und des Balletts, wie die spielerische Überbrückung von Umbauten oder das Doublen von Hauptrollen und erklären, wer alles zur Statisterie dazugehört. „Das Überraschende ist, man weiß vorher nie genau, was auf einen zukommt [...] man erlebt immer wieder was Neues.“ (David Litzenberg) Braucht man Vorerfahrung, um Statist*in zu werden? Wo kann man sich bei uns bewerben? Und unterscheidet sich die Arbeitsweise der Statist*innen im Ballett und in der Oper? Mark und David erzählen vom Ablauf der Proben, von Kartenspielen während der Vorstellungen und welches die verrücktesten Rollen waren, die die beiden bisher verkörpert haben. Du willst bei uns Statist*in für Opern- und Ballettproduktionen werden? Bewirb dich auf tdo.li/statisterie

  2. 68

    #67 Bühne frei für Schauspiel-Intendantin Julia Wissert

    „Das eine ist zu gucken, was war bisher und das andere ist zu gucken, was wird gewesen sein...“ Seit der Spielzeit 2020|21 leitet Julia Wissert das Schauspiel Dortmund. Die aktuelle Saison markiert einen der größten Umbrüche ihrer Intendanz: den Abschied vom Schauspielhaus und den Umzug in eine Ausweichspielstätte – das ehemalige C&A-Gebäude in der Dortmunder Innenstadt. Der Grund: Am Hiltropwall entsteht die Junge Bühne. Über die Herausforderungen, Chancen und Entscheidungsprozesse hinter diesem Schritt sprechen Julia und Linda in dieser Folge. Bevor es auf die neue Bühne geht, feiert Julias Produktion »Die Dreigroschenoper« am 04.06.26 Premiere im Salzlager auf der Kokerei Hansa. Im Gespräch geht es um die Besonderheiten ihrer Inszenierung, die aus vier unterschiedlichen Versionen des Originals entwickelt wurde. „Wir haben in der Vorbereitung versucht, dass wir Gesprochenes und Gesungenes gleichwertig auf der Bühne stattfinden lassen." Außerdem erzählt Julia von ihrer Arbeit als Regisseurin („Für mich beginnt die ganze konzeptionelle Arbeit damit, dass ich an etwas hängen bleibe, wo ich merke: "Ah, die Welt interessiert mich."), ihren Aufgaben als Intendantin („Eine Intendantin ist eine Krisenmanagerin.") und ihrer Vision für das Schauspiel Dortmund.

  3. 67

    #66 Bühne frei für Regisseurin Jessica Samantha Starr Weisskirchen

    „Ich bin tatsächlich jedes Mal, wenn ich ins Theater gehe, einfach aufgeregt [...] und ich hab immer wie so Schmetterlinge im Bauch, was eigentlich schön ist.“ Nach den erfolgreichen Produktionen »Woyzeck« und »Queens« kehrt Jessica in dieser Spielzeit mit der Uraufführung von »Pidor und der Wolf« zurück ans Schauspiel Dortmund, was für sie immer ein "Homecoming"-Gefühl ist. Die Regisseurin spricht mit Linda über das emotional und inhaltlich herausfordernde Stück von Sam Max, das die Verfolgung queerer Menschen in Tschetschenien thematisiert, die heute immer noch passiert. „Es ist für mich auch das allererste Mal, dass ich ein Stück inszeniere, das realpolitisch ist.“ Jessica erzählt von ihrer Arbeitsweise beim Inszenieren, von den Herausforderungen beim Proben eines solch schweren Stoffes und warum ihr die Teamarbeit am Theater Energie gibt, weiterzumachen. „Es ist manchmal wirklich, dass ich so denke: Wow, das ist schon wieder so ein Wunder, dass das jetzt tatsächlich geklappt hat.“

  4. 66

    #65 Bühne frei für Musicaldarstellerin Antonia Kalinowski

    „Das ist so ein Geschenk, ich weiß auch gar nicht, wie ich das anders sagen soll.“ Wer in den letzten Jahren ein Musical an der Oper Dortmund gesehen hat, ist an Antonia Kalinowski eigentlich nicht vorbei gekommen. Aktuell steht sie als Sandy in »Grease« auf der Bühne, während ihres Studiums an der Folkwang Universität der Künste Essen war sie Teil von »Cabaret« und »RENT«. Und in der nächsten Spielzeit wird sie die Hauptrolle der Ich im Erfolgsmusical »Rebecca« an der Seite von Mark Seibert und Bettina Mönch verkörpern! In wenigen Jahren ging Antonias Bühnenkarriere steil nach oben, wofür sie jeden Tag dankbar ist, wie sie selbst sagt. Ein Ritual von ihr ist z.B., dass sie sich nach jeder Vorstellung die Zeit nimmt, um sich zu bedanken, dass sie den Beruf ausüben darf. „Ich bin auch ganz, ganz dankbar und ehrfürchtig auf eine Art, dass es einfach so viele spannende Projekte hintereinander jetzt gab [...]“. Mit Linda spricht sie in dieser Folge über ihre Aufnahmeprüfung an der renommierten Folkwang Universität der Künste, über ihr Studium und wie es ist, gemeinsam mit Kommiliton*innen nun auf den großen Bühnen zu spielen. Sie erzählt von ihren Engagements nach dem Studium (u.a. die China-Tour von »Rebecca«) und was ihr die aktuelle Rolle der Sandy in »Grease« bedeutet, in die sie sich sehr gut hineinversetzen kann und die vielschichtiger ist, als man auf den ersten Blick vermutet. „Weil es mir glaube ich auch persönlich hilft, gerade für diese Rolle auch zu schauen, was gibt es für Momente in meinem Leben, die sich vielleicht ähnlich angefühlt haben?“. Außerdem sprechen Antonia und Linda über ihre Vorsätze für das neue Jahr, warum die Vorfreude auf »Rebecca« so riesengroß ist und was die beiden mit dem Musical verbinden. Es geht auch um die Bedeutung von Theater, als Zuschauende und auch als Mitarbeitende („Das sind irgendwie so Momente, da verbindet man Job und Lebensereignisse auf eine gewisse Art, die total berührend sind und total besonders für mich waren und erfüllend.“) und darum, dass die Oper Dortmund für Antonia etwas ganz Besonderes ist, sodass es sich für sie anfühlt, wie nach Hause zu kommen. „Ich finde das auch irgendwie immer wieder ganz großartig zu sehen, von wie vielen Leuten einfach diese Gesamtleistung abhängt [...] und da so ein Zusammen zu entwickeln, das macht schon sehr viel Spaß.“

  5. 65

    #64 Bühne frei für Generalmusikdirektor Jordan de Souza

    „(Dortmund) ist eine einzigartige Stadt, weil sie lieben Kultur, aber sind noch offen genug, dass man neue Wege versuchen kann. Das kommt schon selten vor.“ Der nächste Intendant ist bei Linda zu Gast: Jordan de Souza hat im Sommer 2025 seine Stelle als neuer Generalmusikdirektor der Dortmunder Philharmoniker angetreten und man merkt: Er ist motiviert, neue Wege zu gehen, möchte trotzdem gewisse Traditionen bewahren und hat einfach große Lust auf seinen Job! In dieser Folge erzählt er von seiner Vision für das Dortmunder Orchester und was er sich bei dem Spielplan 2025|26 gedacht hat. „Unsere Identität als Klangkörper deutlich zu gestalten, eine Verbindung mit dem Publikum zu schaffen, was wollen die Leute? [...] auch diese Entdeckungsfreude immer zu haben, nicht nur, was auf meiner Bucketlist steht.“ Neben neuen Formaten, wie »Deep Dive« oder den »Late Night Konzerten«, gibt es auch weiterhin die klassischen Philharmonischen Konzerte im Konzerthaus und die Kammerkonzerte, bei denen Musiker*innen an verschiedenen Orten in der Stadt musizieren. Auch die Angebote der Musikvermittlung liegen dem gebürtigen Kanadier am Herzen, denn ihm ist es besonders wichtig, die Musik in die Stadt hinauszutragen, um verschiedene Menschen damit zu erreichen. „Ich versuche, einen sicheren Ort zu schaffen, wo die Leute ihr eigenes Abenteuer oder ihr eigenes Erlebnis haben können.“ Jordan spricht mit Linda auch über seinen beeindruckenden Werdegang, über seine Liebe zum Theater und wie er diese Leidenschaft immer verfolgt hat und klärt grundlegende Fragen wie: Was macht eigentlich ein Generalmusikdirektor? Und was genau sind die Aufgaben eines Dirigenten? "Nur" schöne Konzerte spielen, reicht Jordan dabei nicht. „Die sechste Vorstellung am Mittwochabend soll sich wie eine Premiere anfühlen. Das ist mein Ziel, meine Verantwortung.“

  6. 64

    #63 Bühne frei für Ballettintendant Dr. Jaš Otrin

    „Wir wären nicht das Ballett Dortmund, wenn wir die Sachen normal machen würden.“ Mit dem Start der Intendanz von Jaš Otrin beginnt in dieser Spielzeit am Ballett Dortmund und NRW Juniorballett nach 20 Jahren Xin Peng Wang eine neue Ära. In welche Fußstapfen er tritt, ist dem ehemaligen Profi-Tänzer bewusst, er plant aber auch einige Veränderungen: Auf der Bühne werden voraussichtlich andere Tänzer*innen-Konstellationen zu sehen sein und andere Ensemble-Mitglieder werden Chancen auf große Rollen bekommen. Hinter der Bühne baut Jaš ein neues Team und auch ein Health Center, inklusive Mental Coach auf. „Wenn ich das in einem Wort übersetzen sollte, bin ich der Ermöglicher.“ Was macht ein Ballettintendant, der nicht selbst choreografiert und wie geht Jaš das ihm sehr wichtige Thema „Transition“, also den Weg von der Bühne in einen anderen Beruf, mit den Tänzer*innen an? Er selbst kann sich als ehemaliger Profi-Tänzer gut in das Ensemble hineinversetzen und auch, wie schwer der Schritt nach dem Karriere-Ende ist. „Wenn man eine gute Vorstellung hatte, geht man wie auf Wolken nach Hause.“ In dieser Folge sprechen Linda und er außerdem um den sehr abwechslungsreichen Spielplan 25|26, warum der Mix aus »Romeo und Julia« und Radiohead durchaus Sinn macht, warum Scheitern wichtig ist, wie intensiv und herausfordernd der Beruf eines/ einer Ballett-Tänzer*in ist und warum es wichtig ist, das immer wieder zu verdeutlichen. „Wir wollen wirklich zeigen, dass der Tanz heute noch relevant ist. Dass es nicht ein Beruf ist, wo man sagt: "Was machst du tagsüber, wenn du abends auf der Bühne stehst?". Das würde auch niemand einen Fußballer fragen, was er tagsüber macht, wenn er abends ein Spiel hat.“

  7. 63

    #62 Bühne frei für Choreografin Anna-Carolin Weber und Interaktionsdesigner Tobias Kopka

    „Es ist eigentlich nicht so, dass wir immer nur in einer Realität unterwegs sind.“ (Anna-Carolin Weber) Performances in mehreren Realitäten gleichzeitig? Das geht! In dieser Folge ist Linda mal wieder zu Besuch in der Akademie für Theater und Digitalität. Dort machen die Choreografin Anna-Carolin Weber und der Interaktionsdesigner Tobias Kopka vom VR Dance Club gerade eine Residenz und forschen an ihrem Projekt „We Are In This Together – Neue Empfindungen für Remote-Audiences in VR- und Tanz-Performances”. Die beiden beschäftigen sich damit, wie sich Zuschauer*innen digital und interaktiv in künstlerische Aufführungen einbinden lassen – egal, ob vor Ort oder online. Sie erforschen, wie Prinzipien aus der Gaming-Welt das Publikum aktivieren und zu echten Mitgestalter*innen der Performances machen können. Durch interaktive Elemente sollen die Zuschauer*innen den Verlauf und die Bewegungsdynamik der Erzählung beeinflussen und gemeinsam das Bühnengeschehen formen. Ziel ist eine gleichberechtigte, kreative Teilhabe – auch für das Remote-Publikum. „Da passiert [...] etwas mit mir, was mich bereichert nach Hause gehen lässt, Fragestellungen, die was mit mir machen.“ (Tobias Kopka) Den Auftakt für „We Are In This Together – Neue Empfindungen für Remote-Audiences in VR- und Tanz-Performances” bildet das Teilprojekt „Press X to Push Dancers Off Stage“ (gefördert vom NRW KULTURsekretariat), bei dem fünf Akteur*innen erproben, wie räumlich getrennte Besucher*innen das Bühnengeschehen durch den Einsatz virtueller Technologien sinnlich intensiv erleben und mitgestalten können. „We Are In This Together – Neue Empfindungen für Remote-Audiences in VR- und Tanz-Performances” wird von der Kunststiftung NRW gefördert und kooperiert mit der Akademie für Theater und Digitalität (Dortmund), dem Cologne Game Lab der Technischen Hochschule Köln und dem Spiel- und Produktionsort TanzFaktur (Köln). Entworfen wurde das künstlerische Forschungsprojekt gemeinsam mit dem US-amerikanischen Experten für „Playful Interactive Media and Performance“ Richard Lemarchand. Alle Infos zu den Projekten des VR Dance Club findet ihr unter: https://vrdanceclub.de/de/

  8. 62

    #61 Bühne frei für Schauspielerin Antje Prust

    „Auf jeden Fall war mir klar, schon als Kind, ich muss auf der Bühne stehen.“ Antje Prust ist seit 2020 Ensemblemitglied am Schauspiel Dortmund und hat seitdem viele unterschiedliche Rollen auf der Bühne verkörpert. Aktuell spielt sie neben »Antigone«, »ON AIR« und »Schwindel« auch in »Der zerbrochne Krug«. Die Probenarbeit mit dem Team um Regisseurin Lola Fuchs an dieser Produktion bezeichnet Antje als eine der schönsten in ihrer bisherigen Laufbahn und erzählt auch von ihrem eigenen Regiestil („Ich nenne es eine emotionale Dramaturgie“) und was ihr bei der Arbeit mit Regiepersonen wichtig ist: „Das Ideal für mich als Schauspielerin ist immer, wenn ich mit Regiepositionen zu tun habe, die mich weder alleine lassen, noch mir das Gefühl geben, dass ich ein Requisit bin, das man irgendwie durch die Gegend schieben kann und dem man alles so vorgibt.“ Antje spricht mit Linda auch über das Handwerk des Schauspielens und warum sie vor den Vorstellungen lieber nur einmal tief durchatmet, anstatt sich lange in ihre Rolle hineinzufinden („Ich versuche, mich [...] so krass wie möglich in eine Präsenz zu bringen [...] also mich so möglichst in den Moment reinzuholen, damit ich das wieder neu greifen kann.“). Es geht in dieser Folge außerdem um die Wichtigkeit von Theater in der heutigen Zeit „Wir reden ja viel über das, was Theater verändern kann oder ob das überhaupt was verändern kann...“ und für die Gesellschaft „[...] wieder zu spüren, dass man, zum Beispiel in Kontakt mit jungen Menschen [...], ein wichtiger Ankerpunkt wird für bestimmte Themen. Dass man einen Gesprächsraum öffnet.“

  9. 61

    #60 Bühne frei für Dramaturgin Jacqueline Rausch

    Den Beruf der Dramaturgin kann man nicht oft genug erklären, da es am Theater wohl kaum einen vielfältigeren gibt. Deswegen spricht Linda immer wieder gerne mit Menschen aus der Dramaturgie, in dieser Folge mit Jacqueline Rausch aus dem Kinder- und Jugendtheater (KJT). Jacky erzählt von ihren Aufgaben während des Probenprozesses, von der Arbeit und dem Austausch mit dem (jungen) Publikum, der Spielplanerstellung, dem Verfassen von allen möglichen Texten u.v.m. „Wir funktionieren in der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Abteilungen und das ist auch das Schöne daran.“ Im KJT stehen sowohl lustige als auch ernste Themen auf dem Programm: Von der abenteuerlichen Reise rund um Käpten Knitterbart oder einer Safari durch das Theater bis hin zu dem tiefgründigen Märchen der Schneekönigin von Hans Christian Andersen oder den Gefahren von Social Media... Durch die Stücke und mit vor- und nachbereitenden Workshops und Gesprächen bekommen die Kinder und jungen Erwachsenen im KJT wichtige gesellschaftliche Themen vermittelt. Das kann nur Theater! „Wir haben ein sehr berührendes Familienstück mit den Themen Freundschaft, Treue und natürlich auch die Kraft der Liebe. Und wir erleben, wie wichtig Mut ist und Hoffnung. Dass man einen geliebten Menschen nicht abschreibt und ihm zur Hilfe eilt, wenn er in Not gerät.“

  10. 60

    #59 Bühne frei für Opernintendant Heribert Germeshausen

    Wir starten in die Spielzeit 25|26 und auch in Staffel vier von »Bühne frei«! Für diese Folge hat Linda sich wieder einen besonderen Gesprächspartner vor das Podcastmikrofon geholt: Heribert Germeshausen, Intendant der Oper Dortmund, spricht über die sehr erfolgreiche letzte Saison und kommende Produktionen. Sein Highlight der letzten Spielzeit kann Heribert ganz klar festmachen: Der Ring des Nibelungen, im Mai zyklisch aufgeführt, bildete mit vielfältigem Rahmenprogramm den Höhepunkt des Wagner Kosmos, den Heribert mit dem Start seiner Intendanz 2018 initiierte. Worauf sich der Intendant in der kommenden Saison seiner Sparte am meisten freut, kann er aber nicht so genau festlegen: Neben großen Opern wie »Die Hochzeit des Figaro« oder »Turandot« stehen auch Highlights wie die spartenübegreifende Kooperation »Carmina Burana« und das Musical »Grease«, inszeniert von Gil Mehmert, auf dem Spielplan. „Theater ist auch einfach etwas Flüchtiges. Und deshalb ist der Ansporn da, auch bei »Grease«, kann ich jetzt schon sagen, egal wie erfolgreich es wird, es wird in dieser Inszenierung nach dieser Spielzeit nie wieder hier in Dortmund auf dem Spielplan sein.“ Außerdem sprechen die beiden über die renommierten Bayreuther Festspiele, mit denen die Oper und die Akademie für Theater und Digitalität im Sommer 2026 kooperieren, die Deutsche Erstaufführung von »Alle reden nur noch von Jamie« der OpernYoungsters und wie schwer es ist, an solche Aufführungsrechte zu kommen, warum der junge Wagner gar nicht so unsympathisch war und was die Aufgaben eines Opernintendanten sind. Exklusive Infos werden auch geteilt: Heribert verrät nämlich zum ersten Mal eine Produktion, die in Planung ist! „Man muss [...] auch ein gutes Gespür für einen Ort haben und das Publikum sehr gut kennen. Diese Verbindung zum Publikum ist wichtig. Dass man weiß, dass man das Theater, das man macht, tatsächlich für die Menschen vor Ort macht.“

  11. 59

    #58 Bühne frei für die technische Dramaturgin Kristina Malyseva und den Software-Entwickler Benedikt Mildenberger

    „(Künstliche Intelligenz) verändert unsere sozialen Interaktionen [...] es nimmt einfach auf sehr viel Einfluss und so wird es auch auf den Theaterkontext Einfluss nehmen.“ (Kristina Malyseva) Mit wenigen Begriffen ein komplettes Theaterstück schreiben? Das funktioniert mithilfe der KI-gestützten Software „amazing plays“, die die technische Dramaturgin Kristina Malyseva und der Software-Entwickler Benedikt Mildenberger gerade im Rahmen ihrer Residenz an unserer Akademie für Theater und Digitalität entwickeln. „Unglaublich viel Kreativität steckt da drin und da kann man sich für alle möglichen Situationen Ideen abholen.“ (Benedikt Mildenberger) Und Linda durfte die Software in dieser Folge sogar testen: Die KI wird mit einem übergeordneten Thema und dem Zeitpunkt, in dem die Geschichte spielen soll, gefüttert und innerhalb von Minuten generiert sie u.a. eine Kurzgeschichte, ausführliche Rollenprofile und am Ende mehrere Szenen inklusive Regieanweisungen – eben einen vollständigen, dramatischen Text für die Bühne. Wie genau das funktioniert, was „amazing plays“ kann und z.B. ChatGPT nicht, in welche spannenden Projekte Kristina und Benni sonst noch involviert sind und was sie genau in ihrer Residenz an der Akademie machen, erfahrt ihr in dieser Folge. Außerdem stellt Linda die Frage: Besteht nicht die Gefahr, dass Softwares wie „amazing plays“ bald Dramaturg*innen und Texter*innen ablösen werden?

  12. 58

    #57 Bühne frei für Nicole Ellen Wells vom JugendTanzTheater

    „[...] und dann kommen wir hierher und machen alle das Gleiche: Weil wir tanzen. Und das ist super schön, dass einen das dann doch verbindet.“ Das JugendTanzTheater Ballett Dortmund hat das Motto: Jede*r, die oder der tanzen will, soll die Möglichkeit haben zu tanzen. Egal, wie alt man ist, egal wie viel Tanzerfahrung jede*r mitbringt, alle finden einen Platz in der Gruppe. Unter der Leitung von Tanzpädagoge und Choreograf Justo Moret entstehen dabei jedes Jahr wunderschöne und abwechslungsreiche Choreografien. Nicole Ellen Wells ist seit vier Jahren Teilnehmerin des JugendTanzTheaters und erzählt Linda, wie die Tänzer*innen gemeinsam mit Justo die diesjährige Produktion »LAMENTOS« kreiert haben. Vorlage war dieses Mal ein Gedicht, dass sie in Bewegungen und kleine Choreografien umgewandelt haben. In ihre Produktionen fließen auch immer die Gedanken und Sorgen der Teilnehmenden ein, die sie dann gemeinsam in einem Tanzabend auf der Opernhausbühne verarbeiten. »LAMENTOS« steht für Zusammenhalt, Reue, Klage und unterschiedliche Arten von Glauben, der einen am Ende doch immer verbindet. Und diese Verbundenheit macht für Nicole auch das JugendTanzTheater Ballett Dortmund aus, denn jede*r Teilnehmer*in findet hier seinen Platz, wird von der Gruppe aufgenommen und individuell gefördert. „Es ist auch einfach immer super spannend, was da entsteht. Also wenn da so dreißig verschiedene Leute sind, die alle einen verschiedenen Hintergrund haben, die alle mehr oder weniger Tanzerfahrung haben [...].“ Die Vorstellung von »LAMENTOS« ist am 02.07.25. Tickets und Infos unter: tdo.li/lamentos

  13. 57

    #56 Bühne frei für Bratschistin Zsuzsanna Lipták-Pikó

    „Ich glaube, der Vergleich zwischen Leistungssport und Musikinstrument spielen, ist wirklich treffend.“ Zsuzsanna Lipták-Pikó ist Bratschistin, seit 2019 Teil unserer Dortmunder Philharmoniker und neben den Philharmonischen Konzerten auch an fast allen Musiktheater-Produktionen, von Oper über Musical und Ballett, beteiligt. In dieser Folge erzählt sie Linda, wie der besondere Arbeitsalltag einer Berufsmusikerin im Orchester aussieht, was genau die Unterschiede zwischen Bratsche und Geige sind (Zsuzsanna spielt beide Instrumente) und was ungarische Volksmusik mit ihrer Laufbahn als Musikerin zutun hat. Außerdem ist Zsuzsanna auch Teil des Orchestervorstands, sie vertritt also die Interessen der bis zu 100 Dortmunder Philharmoniker im Theater. Sie erklärt, was genau dabei ihre Aufgaben sind und inwiefern sie der Intendanzwechsel von Gabriel Feltz zu Jordan de Souza in der neuen Spielzeit betrifft. Selbstverständlich sprechen die zwei auch über aktuelle und kommende Konzerte und Produktionen, besondere Herausforderungen für die Musikerin und über ihren Weg bis in den Dortmunder Orchestergraben (allein das Vorspielen bei uns am Theater Dortmund ist eine spannende Geschichte!). „Also es gibt in jedem Stück Momente, die ich besonders schön finde oder die herausfordernd sind und ich hoffe, dass die klappen. Und wenn die geklappt haben, dann freue ich mich. [...] da gibt's einfach die Gänsehautmomente, auf die ich mich jedes Mal freue. Also ich glaube, (ich freue mich) nicht, dass es vorbei ist und Applaus gibt, sondern eher währenddessen (auf) die schönen Momente.“

  14. 56

    #55 Bühne frei für Michael Eickhoff von der Akademie für Theater und Digitalität

    „Die (digitalen) Mittel, die uns zur Verfügung stehen, sind viel umfassender, vielfältiger […], lösen aber die alten Erzählformen gar nicht ab, sondern sie erweitern in gewisser Weise das Feld der darstellenden Künste.“ Michael Eickhoff war jahrelang (Chef-)Dramaturg am Schauspiel Dortmund und gründete 2019 die Akademie für Theater und Digitalität mit. Der Impuls: einen Raum und die Ressourcen schaffen für kreative Forschende, für den künstlerischen Nachwuchs und das Theater der Zukunft. Aus dem gleichen Antrieb ging in diesem Jahr ein weltweit genauso einzigartiges Projekt an den Start: Der Masterstudiengang "Theatre and Digitality" in Kooperation mit der Fachhochschule Dortmund. Welche Module es gibt, für wen der Studiengang gedacht ist und wie die besondere Mischung aus Theorie und Praxis realisiert werden wird, erzählt Michael Linda in dieser Folge. Die Frage, ob für Kunst und Theater zukünftig immer digitale Mittel zum Einsatz kommen müssen, stellen sich viele Kunstschaffende. „Das ist die Kernfrage, die habe ich damals Schauspielenden immer wieder gestellt, auch Regisseur*innen, warum möchtest du die Szene so inszenieren? Was willst du damit erzählen, was willst du damit ausdrücken? Das ist genauso die Kernfrage auch heute noch für mich: Warum brauchst du ein bestimmtes digitales Tool? Ist es wirklich notwendig, um deine eigentliche Aussage zu transportieren oder nicht? Denn nur Technik um der Technik willen muss man nicht machen, das ist langweilig, dann beweist man nur, dass Technik etwas kann, aber nicht, dass uns Schauspielkunst im [...] tiefsten Sinne eigentlich auch berühren kann. Egal, ob auf einer intellektuellen, emotionalen oder körperlichen Ebene.“

  15. 55

    #54 Bühne frei für Balletttänzer Matheus Vaz

    „Das Beste, was ich hier in Dortmund finde: Egal, ob du in der Main Company bist oder Junior, sie werden dir immer Gelegenheiten geben, auch Hauptrollen zu tanzen und Solos und das hilft uns sehr, uns selbst kennenzulernen [...] sobald wir im Theater sind, müssen wir unseren Tanz, unseren Weg finden [...] du musst dich als Tänzer kennenlernen.“ Matheus Vaz kam mit 11 Jahren aus Brasilien nach Deutschland, fing 2016 als zweiter Jahrgang am NRW Juniorballett an und blieb Dortmund treu: Seit 2018 ist er Ensemblemitglied im Ballett Dortmund und hat schon unzählige Rollen auf unserer Bühne getanzt. In dieser Spielzeit ist er Teil von »Dips«, »La Bayadère«, »Ein Mittsommernachtstraum«, »Schwanensee« und der Internationalen Ballettgala. Besonders die Rolle des Goldenen Idols in »La Bayadère« ‒ eine der schwierigsten Variationen im Handlungsballett überhaupt ‒ zu tanzen, war eine große Ehre, aber auch eine große Herausforderung für ihn. „Sobald ich erfahren habe, dass ich die Gelegenheit bekommen würde, war ich ein bisschen schockiert, hatte ein bisschen Angst, aber ich habe mich komplett gefreut. [...] Ich kann jetzt sagen: »Okay, meine Karriere ist schon komplett.«“ In dieser Folge erzählt Matheus, wie er mental bei so einer schwierigen Variation stark bleibt, was er kurz vor einem Auftritt denkt und tut, vom Trainingsalltag im Ensemble und von seinem spannenden Weg zum Profitänzer. Linda und Matheus sprechen außerdem über die Zusammenarbeit mit Ballettdirektor Xin Peng Wang und dessen letzte Spielzeit sowie Xins Nachfolger Dr. Jaš Otrin und was wir von der kommenden Spielzeit erwarten können.

  16. 54

    #53 Bühne frei für Musicaldarsteller Jonas Hein

    Musicalfans aufgepasst: Lindas Gesprächspartner in dieser Podcastfolge kennt ihr alle! Jonas Hein hat mit 16 Jahren sein Studium an der Folkwang Universität der Künste in Essen angefangen und nach unzähligen Produktionen, in denen er mitgespielt hat, hat ihn sein Weg in dieser Spielzeit ans Theater Dortmund geführt. Seit Oktober letzten Jahres begeistert er als Anthony Hope in unserem Musical »Sweeney Todd«, parallel steht er in »Moulin Rouge« in Köln als Christian auf der Bühne. Wie Jonas die beiden Produktionen gleichzeitig meistert, welche Parallelen es zwischen ihm selbst, Anthony und Christian gibt und was für ihn die bisherigen Highlight-Produktionen in seiner Karriere waren, erzählt er Linda in Folge #53. „Jede Show ist ein Unikat. Es wird keine Show geben im Theater, egal in welchem Genre, in welchem Bereich, die genauso ist wie die Vorstellung davor. Und da krieg ich Gänsehaut, weil das ist für mich so die Quintessenz am Darstellersein auf der Bühne.“ Jonas erklärt außerdem, warum der Alltag als Musicaldarsteller nicht immer leicht ist, welche Herausforderungen der Beruf mit sich bringt, warum es sich für ihn doch immer wieder lohnt, sich diesen zu stellen und was das Publikum ihm zurückgibt. „Es ist […] eine absolute Berufung, das machen zu dürfen. Und ich versuche das jeden Tag mit aller Kraft, die mir zur Verfügung steht, fürs Publikum auszuüben.“ --> Wie gefällt euch unser neues Intro?

  17. 53

    #52 Bühne frei für Nachhaltigkeitsmanagerin Mona Rieken

    Kunst mit Nachhaltigkeit verbinden. Das ist das Hauptziel, welches Mona Rieken als Nachhaltigkeitsmanagerin am Theater Dortmund, aber auch bei vielen andere Projekten verfolgt. Und da gibt es noch viel Luft nach oben. Linda erfährt, was das Theater Dortmund aber bereits schon für seinen ökologischen Fußabdruck tut (und was der ökologische Handabdruck ist), welche großen und kleinen Veränderungen in den nächsten Jahren für dieses wichtige Thema anstehen und warum Klimaschutz im Theater manchmal bei Kühlschränken beginnt. Außerdem sprechen die zwei über Monas spannenden Werdegang, denn bevor sie sich dem Thema Nachhaltigkeit ganz intensiv gewidmet hat, war sie jahrelang Dramaturgin am Stadttheater. „und das hilft mir [...], dass ich eher aus der Kultur komme und das Nachhaltigkeitswissen dazugelernt habe.“ Erfahrt außerdem, welche kleinen Veränderungen im Alltag ihr selbst der Umwelt zu Liebe vornehmen könnt und warum es nicht gut ist, sich damit zu sehr unter Druck zu setzen.

  18. 52

    #51 Bühne frei für Schauspielerin und Sängerin Anna Reizbikh

    „Das sind echte Menschen, die du dir hier gerade anschaust und die wollen dir den Tag verschönern, indem sie dir eine schöne Story zeigen.“ Anna Reizbikh liebt die Bühne: Neben sieben verschiedenen Bands, in denen sie singt, ist sie gerade auch in zwei Produktionen bei uns am Haus zu sehen. Und das in zwei verschiedenen Sparten! In der KJT-Produktion »Der Zauber von Oz« spielt sie die Hauptfigur Doro, in der sich Anna auch z.T. selbst wiedererkennt. Gemeinsam mit dem Kollektiv „i can be your translator“ zeigt sie seit der letzten Spielzeit »Hurra, Romeo und Julia! – Die Szene mit der Leiche, die habe ich gelöscht« von Linda Fisahn auf der Studiobühne im Schauspiel. Was ihr das Kollektiv bedeutet, wie die Gruppe sich gefunden hat und wann die Proben für deren nächste Uraufführung beginnen, berichtet sie Linda in dieser Folge. „So ist es auch im echten Leben, dass wir alle so unterschiedlich sind [...] und dass man am Ende des Tages immer einen Weg finden kann, wie man trotzdem gemeinsam etwas schaffen kann [...] dass man respektvoll und liebevoll zueinander sein soll." Menschen sind verschieden und können trotzdem (oder gerade deswegen) gemeinsam viel erreichen. Das ist nicht nur der Gedanke hinter „i can be your translator“, sondern auch die Message von »Der Zauber von Oz«, einer modernisierten Fassung des Klassikers. Wie gut Anna die Geschichte vorher kannte und was in ihren Augen „Wicked“ damit zu tun hat (Spoiler: nichts), wie Annas Weg auf die Bühne und schließlich ans Theater Dortmund war und warum Kinder sie nach Schulvorstellungen mit ihren Fragen immer wieder überraschen. All das und mehr hört ihr in dieser Folge.

  19. 51

    #50 Bühne frei für Musicaldarstellerin Bettina Mönch

    50 Folgen Bühne frei! Für die Jubiläumsfolge hat Linda sich natürlich einen ganz besonderen Gast eingeladen: Musicaldarstellerin Bettina Mönch ist dem Theater Dortmund schon lange verbunden! Ob in »RENT«, »Jekyll & Hyde«, »Cabaret« oder aktuell in »Sweeney Todd«: Wahrscheinlich hat jede*r Musicalfan Bettina in den letzten Jahren schon auf der Dortmunder Bühne bewundern können! Die beiden sprechen in dieser Folge über die unterschiedlichen Rollen, die die Musicaldarstellerin hier im Opernhaus schon verkörpern durfte und die Gründe, warum jede einzelne dieser Rollen für Bettina eine „Sternstunde“ war. „Es ist einfach ein besonderer Ort für mich und mittlerweile richtig eine Art künstlerisches Zuhause.“ Auch wenn Bettina sagt, dass sie keine der Produktionen als ihre Lieblingsproduktion hervorheben kann, ist ihr ihre aktuelle Rolle der Mrs. Lovett besonders ans Herz gewachsen: „Die Rolle ist wirklich so erfüllend, muss ich sagen, weil sie in ihrer Vielschichtigkeit alles so abbildet. Man hat [...] ganz viel Komik, aber man hat am Ende auch richtig Drama [...]. Die (Rolle) lässt einfach gar keine Wünsche offen.“ Parallel tourt Bettina gerade als Elisabeth im gleichnamigen Stück durch Deutschland und gibt nicht nur zu, dass diese Rolle mit einem großen Erwartungsdruck verbunden ist, sondern erzählt auch von den Herausforderungen, diese beiden stimmlich und charakterlich sehr unterschiedlichen Rollen gleichzeitig zu spielen. Außerdem geht es in der ersten Folge des Jahres um Vorsätze für 2025, Premierentage, Traumrollen und die besondere Magie der einzelnen Stücke am Theater Dortmund.

  20. 50

    #49 Bühne frei für die Maskenbildner*innen Melanie Platte und Philipp Oualiti

    „Ist schon ein schönes Gefühl [...].“ „Also ich würde sagen, das ist absoluter Stolz.“ „Ja, man sieht endlich die Arbeit, die man gemacht hat dann auf der Bühne und [...] wenn das dann alles auch gut ankommt [...], das ist schon einfach schön. Da merkt man, wir haben auch einfach einen tollen Beruf.“ Wenn man so von seinem Beruf schwärmen kann, hat man wohl alles richtig gemacht! Linda ist in dieser Folge zu Gast in der Maskenbildnerei des Musiktheaters und spricht mit den gelernten Friseur*innen und Maskenbildner*innen Melanie Platte und Philipp Oualiti. Die beiden berichten über ihre vielfältigen Aufgaben und geben Linda nochmal einen ganz neuen Einblick in ihre Abteilung. Neben dem Schminken und Stylen der Darsteller*innen vor und während der Vorstellungen gehört nämlich auch das Knüpfen von Perücken, Haare schneiden und das Anfertigen von Masken und Gesichtsteilen aus verschiedenen Materialien zu den Aufgaben der Maskenbildnerei. Die beiden erzählen, an welchen Produktionen sie gerade beteiligt sind (Spoiler: an allen im Musiktheater), warum es bei »Sweeney Todd« besonders stressig für die Maske ist, was bisher ihre Highlight-Produktionen waren und wie sie generell in den Produktionsprozess mit eingebunden sind. Außerdem teilen die beiden ein paar Anekdoten von Vorstellungen, in denen vielleicht nicht alles glatt lief und berichten wie es ist, mit den unterschiedlichen Künstlerpersönlichkeiten aus Musical, Oper und Ballett zu arbeiten.

  21. 49

    #48 Bühne frei für Videokünstler Mario Simon

    Mario Simon ist seit ihrer Gründung Teil der Akademie für Theater und Digitalität und für alles rund um Videoproduktion und Videodesign zuständig. Er ist vor allem Experte im Videomapping, also der Projektion von Video auf Gebäuden, Kulissen oder Objekten, was er an der Akademie nicht nur in Workshops vermittelt, sondern auch während seiner Zeit am Schauspiel Dortmund in Produktionen angewendet hat. Dort gab es viele Inszenierungen, die digitale Elemente eingebaut haben und mit den verschiedensten Videotechniken gearbeitet haben. „[...] das habe ich irgendwie immer so durchgezogen, dass ich [...] mir dann irgendwie immer eine Aufgabe gesucht habe, an der ich dann irgendwie eine neue Software gelernt habe oder irgendwie gelernt habe, mit irgendwas Neuem umzugehen.“ Mario spricht mit Linda über die Möglichkeiten von Video auf der Theaterbühne, nach welchen Kriterien er bewertet, ob digitale Elemente in einer Inszenierung Sinn machen und was die aktuellen Videotrends sind. Neben seiner Arbeit an der sechsten Sparte unseres Theaters, lehrt der Videokünstler auch an der Fachhochschule Dortmund. Ihr erfahrt auch einiges über Marios spannenden Werdegang „Vorher war ich nämlich Rockstar“, aktuelle Arbeiten, die man von ihm sehen kann, seine Lieblings-Fellowship-Projekte und -Inszenierungen am Schauspiel Dortmund unter Kay Voges, die Möglichkeiten, die die Akademie für Theater und Digitalität für digitale Produktionen bietet und Marios Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

  22. 48

    #47 Bühne frei für Regisseurin, Schauspielerin und Autorin Shari Asha Crosson

    „Wir wollen geliebt werden, aber wollen wir auch lieben? Und was heißt das und was ist das für eine Verantwortung? [...] Alle wollen ja geliebt werden und gesehen werden [...] und das war so der Aufhänger.“ Shari Asha Crosson ist Schauspielerin, Autorin und auch Regisseurin. Genauso vielschichtig wie ihre Vita sind auch die Stücke, die sie inszeniert. Linda und Shari sprechen kurz nach der umjubelten »Schwindel«-Premiere und am Tag der Wiederaufnahme von »I wanna be loved by you« über Sharis Arbeit als Regisseurin der beiden Produktionen am Schauspiel Dortmund. Sie erzählt, warum sich die 6 Wochen Probenzeit manchmal wie eine Reality Show anfühlen und wie es für sie ist, ein Stück nach der Premiere loszulassen. Im Gegensatz zu »Schwindel«, dem Roman von Hengameh Yaghoobifarah, hat Shari das Stück »I wanna be loved by you« selbst geschrieben. Wie lange die Schauspielerin an dem Text geschrieben hat und was die Unterschiede dabei sind, einen bestehenden Roman für die Bühne zu adaptieren oder die eigenen Worte als Theaterstück zu inszenieren, berichtet Shari in dieser Folge. „Meine Texte sind unmittelbarer. Das [...] bin auch immer ich. Also das ist auch ein bisschen scarier, aber ist vielleicht auch ein Mü echter [...] ohne das jetzt zu bewerten.“ Wie ist Shari ans Schauspiel Dortmund gekommen? Wie wird die Besetzung für die Stücke festgelegt? Und wie geht man eigentlich an die Aufgabe ran, ein Theaterstück zu schreiben? Außerdem erzählt Shari von ihrer Arbeit als Schauspielerin in Film und Fernsehen (sie hat u.a. in dem mit dem Grimme Preis ausgezeichneten Film »Nichts, was uns passiert« mitgespielt) und darüber, wie es am Filmset zugeht. Einen kleinen Sneak Peek zu ihren nächsten Projekten gibt es ebenfalls. Reinhören lohnt sich also!

  23. 47

    #46 Bühne frei für Balletttänzer Samuel Baßler

    „[...] und das respektiert auch ein Zuschauer, wenn jemand was auf der Bühne riskiert.“ Samuel Baßler hat mit sieben Jahren angefangen, Tanzunterricht zu nehmen und ist nach seinem Tanzstudium in München unserem NRW Juniorballett beigetreten. In dieser Folge erzählt er Linda von seinem Weg hierher und welche Vorteile es hat, erst zwei Jahre dort zu tanzen, bevor die "richtige" Profikarriere startet. Seit diesem Jahr ist Samuel nun fest im Ensemble des Ballett Dortmund und auch gleich in verschiedenen (zum Teil sehr großen) Rollen besetzt. Hört, wie es dem gebürtigen Münchener kurz nach der großen Ballett-Premiere der Spielzeit, »La Bayadère«, geht, welche Rollen in der Inszenierung von Xin Peng Wang besonders schwierig zu tanzen sind und was das Stück so einzigartig macht. Selbstverständlich sprechen die beiden auch über die anderen Produktionen, in denen Samuel mitwirkt, wie den Publikumsliebling »Ein Mittsommernachtstraum« von Alexander Ekman, mit dem das Ballett Dortmund regelmäßig auf der ganzen Welt gastiert, wie kürzlich bei den renommierten Salzburger Festspielen. „Du hast immer unterschiedliche Reaktionen von den Zuschauern und das ist auch witzig [...] das hast du nicht immer, dass du so in Verbindung kommst mit Zuschauern.“

  24. 46

    #45 Bühne frei für die KJT-Ensemblemitglieder Johanna Weißert und Jan Westphal

    Auch im Kinder- und Jugendtheater hat die Spielzeit 24|25 schon so richtig angefangen: Nach den Premieren von »Monsta«, einem Ein-Personen-Stück mit Jan Westphal und »Der Zauber von Oz«, bei dem Schauspielerin Johanna Weißert Regie geführt hat, beginnen als nächstes die Proben für das Weihnachtsmärchen »Dornröschen – Hundert Jahre im Land der Träume«. Linda spricht mit den beiden KJT-Ensemblemitgliedern über die Arbeit auf der Bühne und darüber, wie Johanna als Regisseurin an ein Stück herangeht. In beiden Fällen ist es im KJT meistens so, dass während der Proben noch viel am Text und Inhalt verändert wird und so noch ganz viel Neues entsteht. Das Team geht im Probenprozess gemeinsam auf die Suche nach dem, was wir am Ende auf der Bühne sehen. »Der Zauber von Oz« von Sergej Gößner ist sehr stark an den Klassiker »Der Zauberer von Oz« angelehnt: es gibt einen Sturm, einen Weg und die bekannten Begleiter*innen, sagt Johanna über ihre Inszenierung des „Sehnsuchtsstücks“. Linda spricht mit ihr und Jan in dieser Folge außerdem über die übergreifenden Themen der KJT-Stücke wie Angst und Mut, sich zu überwinden und gemeinsam Abenteuer zu erleben, über lustige und ernste Stücke, die Herausforderungen bei Jans Klassenzimmerstück »Der Entstörer«, Aberglaube und Rituale vor Premieren.

  25. 45

    #44 Bühne frei für Musicaldarstellerin Alina Simon

    Endlich zurück: Nach der Sommerpause starten wir in die 3. Staffel unseres Theater Dortmund-Podcasts! Und wir beginnen mit einem „Bam“, genau wie Gil Mehmerts Inszenierung von »Sweeney Todd«, die am 12.10.24 Premiere im Opernhaus feiert. Linda spricht in der ersten Folge der neuen Spielzeit mit Folkwang-Studentin und »Sweeney Todd«-Ensemblemitglied Alina Simon. Die Düsseldorferin erzählt vom Probenprozess des Musicals und der Rolle des Ensembles in der Inszenierung, ihrem Parallel-Projekt »Kick Like a Woman« in Bergisch Gladbach (Alina spielt 6 Rollen!), ihrem Werdegang und dem Studium an der Folkwang Universität der Künste. Durch ihre Eltern stand Alina schon als Kind auf der Bühne und wollte seitdem nichts anderes beruflich machen. Warum Parallel-Projekte ihr Ding sind und was ihr erster Berührungspunkt mit »Sweeney Todd« war, was Alinas Ritual vor einer Vorstellung ist und wie chaotisch es manchmal bei der Applausordnung zugeht ‒ über all das sprechen sie und Linda in dieser Folge. „Was ich an Dortmund einfach toll finde ist wirklich dieses Theater und die Menschen in diesem Theater, also man fühlt sich eigentlich immer willkommen.“

  26. 44

    #43 Bühne frei für Schauspieler Lukas Beeler

    In der letzten Folge vor den Theaterferien spricht Linda mit Schauspiel-Ensemblemitglied Lukas Beeler über seine erste Spielzeit am Schauspiel Dortmund, die für ihn direkt mit einer Hauptrolle in der großen Produktion »Das Kapital: Das Musical« von Kieran Joel begann. Was das als neues Ensemblemitglied für ein Gefühl für ihn war („bisschen druckig“), wie die Vorbereitung auf das Musical ablief und wo das Ensemble die Lieder von Leonardo Mockridge aufgenommen hat (👉 jetzt reinhören bei Spotify), erfahrt ihr in dieser Folge. Wer »Die Not steht ihr gut« von Lola Fuchs gesehen hat, versteht, warum Lukas und das Produktionsteam viel Spaß mit diesem Stück hatten. „Die Dernière von »Die Not steht ihr gut«, die war schon wahnsinnig toll […] Das war irgendwie so einer dieser Abende, wo alles gepasst hat […] Man ist dann so krass im Jetzt und es gibt nichts davor und es gibt nichts danach und man hat einfach Spaß und so eine mega große Freiheit […].“ Lukas und Linda schauen aber auch in die Zukunft, auf die neue Spielzeit nach den gerade angelaufenen Theaterferien: Mit der Wiederaufnahme von »Das Kapital: Das Musical«, der Übernahme der Rolle des Woyzeck im gleichnamigen Stück und der Premiere von »Dantons Tod und Kants Beitrag« geht es für Lukas gleich gut los. Außerdem sprechen die zwei darüber, wie der gebürtige Schweizer am Schauspiel Dortmund gelandet ist, über sein aktuelles Filmprojekt und warum Energiemanagement so wichtig in dem Beruf ist. ℹ️ Am 08.09.24 starten wir mit unserem großen Theaterfest in die Spielzeit 2024|25. Wir freuen uns, euch dort zu sehen und bedanken uns bei euch für eine großartige 2. Staffel von »Bühne frei«! Wir hören uns nach den Theaterferien!

  27. 43

    #42 Bühne frei für Jakob Lorenz

    Von virtuellen Orpheus-Minigames im Waschsalon über akustische Wegweiser: Wie die Zukunft des Theaters aussehen kann, fragen sich die forschenden Künstler*innen an unserer Akademie für Theater und Digitalität. So auch Soundkünstler Jakob Lorenz, Lindas Gesprächspartner in dieser Folge. Der ehemalige Fellow ist nochmal nach Dortmund zurückgekehrt, um in den Räumen und mit den Ressourcen der Akademie an einem neuen Projekt („SONA“) zu forschen, das Linda als eine der ersten Testpersonen ausprobieren durfte! Nur mithilfe von akustischen Signalen wurde sie dabei durch ein virtuelles Labyrinth geführt. Jakob erzählt, wie „SONA“ und Theater zusammenpassen, was er und sein Team in ihrem Fellowship vor zwei Jahren entwickelt haben und welchen Teil seiner Arbeit als freier Theaterkomponist er am Liebsten mag. Am 31.08. und 01.09.24 könnt ihr in Köln selbst einen Schritt in den virtuellen Irrgarten wagen: https://barnescrossing.de/en/current-events/ Ein Video zu Jakobs Fellowship-Projekt „Palimpsest“ findet ihr hier: https://www.youtube.com/watch?v=x_-ETR-Erbg

  28. 42

    #41 Bühne frei für Justo Moret

    „Für mich ist Kunst das, was die Seele berührt und den Geist erweitert. Und wenn beides zeitgleich passiert, sind wir sehr oft erstmal sprachlos. Und diese Momente liebe ich.“ Justo Moret ist ehemaliger Balletttänzer, heute ist er u.a. als Choreograf, Dozent an der Folkwang Universität der Künste und als künstlerischer Leiter des JugendTanzTheaterBallettDortmund tätig. Mit Linda spricht er über deren neue Produktion »Pi*cas*so«, ein partizipatives Projekt am Ballett Dortmund, inspiriert von dem bekannten Maler Pablo Picasso. Nach dem Motto "Jede*r kann tanzen" haben die Teilnehmenden gemeinsam mit Justo die unterschiedlichen Werke und Perioden des Künstlers in Bewegungen übersetzt und so eine siebenteilige Tanzproduktion geschaffen. Als großer Picasso-Fan möchte Linda natürlich genau wissen, wie das funktioniert. Erstmals erhält das JugendTanzTheater außerdem die Möglichkeit mit einer eigens für diese Produktion komponierten Musik zu arbeiten. Im engen Austausch mit Justo Moret schafft Tommy Finke den Sound für die sieben Bilder. Wie genau dieser Prozess stattfindet und warum das für ihn besonders ist, erklärt Justo in dieser Folge. Bei »Pi*cas*so« gibt es noch eine weitere Premiere: In Zusammenarbeit mit der Akademie für Theater und Digitalität ist ein „digitales Programmheft“ entstanden, in dem die Tanzenden die Besucher*innen im Vorfeld auf die Produktion einstimmen. Außerdem erwarten das Publikum ein zu Picassos Bildern passendes Bühnenbild und Videoproduktionen. Des Weiteren sprechen Linda und Justo über die Philosophie des JugendTanzTheaterBallettDortmund, Justos Werdegang und natürlich über Kunst (auf der Leinwand und auf der Bühne). Sowohl Kunst- und Picasso-Fans als auch Menschen, die damit gar nichts anfangen können, sollten die Produktion »Pi*cas*so« nicht verpassen. Jede*r wird etwas darin finden, das ihm/ihr gefällt und das Ende wird alle wachrütteln, ist sich Justo sicher. Termine: 03. & 04.07.24 Tickets: tdo.li/picasso In Kooperation mit der Akademie für Theater und Digitalität. Stückentwicklung im Rahmen des Projektes PlayOn! gefördert von der Europäischen Union.

  29. 41

    #40 Bühne frei für den Jubiläums-Recap

    Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht: Heute veröffentlichen wir schon die 40. Folge unseres Theater Dortmund-Podcasts! Was »Bühne frei« so besonders macht ist, dass wir mit vielen verschiedenen Menschen aus dem Theater sprechen können, was immer wieder verdeutlicht, dass ein Theater wie eine große Maschine ist mit vielen kleinen Zahnrädern, die ineinander greifen müssen, damit am Ende das fertige Produkt, unsere Produktionen auf der Bühne, entstehen kann. Von Regisseur*innen, Schauspieler*innen, Tänzer*innen über Theatermitarbeitende hinter den Kulissen, wie unsere Modistin oder Diversitätsmanagerin: Wir hatten schon jede Menge spannender Menschen bei uns im Podcast zu Gast! Jede*r Einzelne hat uns aus seinem/ ihrem Leben erzählt und mal wieder gezeigt, wie vielfältig die Theaterwelt ist und was für spannende Berufe es hier gibt. Um die 40. Jubiläumsfolge ein bisschen besonders zu gestalten, hat Linda ein paar Ausschnitte aus ihren Highlight-Folgen der letzten Monate in einem Recap zusammengetragen. Viel Spaß dabei! Was waren eure bisherigen Highlights oder welche Gesprächspartner*innen wünscht ihr euch für die nächsten Folgen? Schreibt uns gerne bei Instagram @theaterdortmund, wir freuen uns über eure Nachrichten!

  30. 40

    #39 Bühne frei für Violinistin Barbara Kohl

    Rund 100 Musiker*innen sind Teil des Orchesters der Dortmunder Philharmoniker, die neben den unterschiedlichsten Konzertformaten auch den Großteil unserer Opern- und Ballettproduktionen musikalisch begleiten. Barbara Kohl spielt seit Jahren eine der zweiten Violinen. Schon als Kind hat sie davon geträumt, Teil eines Orchesters zu sein. „Für mich war völlig klar, ich möchte ins Orchester. [...] Die Energie der Musik hat mich mitgenommen, da reinzutauchen [...] Das war eigentlich immer mein Wunsch.“ In dieser Folge geht es um Barbaras Werdegang, wie der Alltag einer Berufsmusikerin aussieht und was zu diesem (auch körperlich) anspruchsvollen Beruf gehört, wie weit im Voraus vor einer Vorstellung geprobt und geübt wird, warum Barbara „in Zeitlupe“ übt und was ihre Highlights auf dem Spielplan der Dortmunder Philharmoniker sind. „Diese ersten Takte, diese ersten Minuten [...] das nimmt mein Gemüt komplett mit. Und das genieße ich auch so in unserem Beruf, dass wir im Opernhaus, wenn das Licht ausgeht und so eine schöne Musik spielen können, dass man eben mit dem ganzen Gemüt angesprochen ist. Und das ist was, das glaube ich nicht vergleichbar mit irgendwas anderem ist.“

  31. 39

    #38 Bühne frei für das Kollektiv „i can be your translator“

    William Shakespeares „Romeo und Julia“ hat wahrscheinlich jede*r schon mal auf einer Bühne gesehen. Die Inszenierung »Hurra, Romeo und Julia! – Die Szene mit der Leiche, die habe ich gelöscht« vom Kollektiv „i can be your translator“ basiert auf dem Klassiker und auf dem gleichnamigen Film von 1996, wurde durch Regisseurin Linda Fisahn aber gründlich überarbeitet. Entstanden ist ein anderes „Romeo und Julia“ – mit Balkon in Verona, aber ohne Leichen am Ende. Dafür mit viel Musik, Romantik und einem sich verwandelnden Bühnenbild! In dieser Folge spricht Linda mit Lis Marie Diehl und Linda Fisahn von „i can be your translator“ über deren Kooperation mit dem Schauspiel Dortmund und natürlich auch über die kommende Uraufführung von Linda Fisahns Inszenierung. Erfahrt, warum die Regisseurin und Performerin unbedingt diese Geschichte auf die Bühne bringen wollte („Weil es da um die Liebe geht. Durch die Liebe, da wird es warm.“) und wie das Kollektiv die Produktion gemeinsam mit dem Schauspiel Dortmund erarbeitet hat. „Wir haben aber auch Szenen quasi dazu erfunden [...] Es gibt Sachen, die stehen jetzt so nicht in dem Theaterstück und die kommen auch nicht in dem Film vor.“ (Lis Marie) Infos & Tickets: tdo.li/hurra Uraufführung am 05.05.24

  32. 38

    #37 Bühne frei für die Schauspielerinnen Annika Hauffe & Bianka Lammert

    „Mut ist Angst plus ein Schritt.“ – Sätze wie dieser sind Teil der Kinder- und Jugendtheater-Produktion »angst oder hase«, die am 19.04.24 Premiere feiert. In der Endprobenphase hat sich Linda mit den beiden Schauspielerinnen Annika Hauffe und Bianka Lammert zusammengesetzt und über das Thema des Stückes, die Angst (und auch das Mutigsein) gequatscht. „[...] man ist ja nicht mutig, wenn man etwas einfach so machen kann, sondern der Mut greift ja erst, wenn auch ein kleines bisschen Angst dabei ist.“ (Annika) Das Stück von Julia Haenni ist eine Mut-Show ab 12 Jahren. Die drei sprechen in dieser Folge über die Ängste in dieser Generation, ihre eigenen Unsicherheiten, warum Angst lähmen kann und was dagegen hilft, warum Angst haben auch okay ist und das gute Gefühl, wenn man damit nicht allein ist. „Unser Beruf hat ja grundsätzlich [...] mit der Möglichkeit zu scheitern [...] zu tun [...] deshalb fühlt es sich ja auch so gut an [...] wenn es dann klappt.“ (Bianka) Neben auffälligen Kostümen und Sätzen, die zum Nachdenken anregen, erwartet das Publikum in »angst oder hase« auch eine besondere Technik: Durch den Einsatz von Bluescreens und einer Live-Kamera erscheinen die Spielenden gleichzeitig an mehreren Orten im Theatersaal. Diese Inszenierung sollten sich sowohl ängstliche als auch mutige Menschen nicht entgehen lassen! Gib dem Mutausbruch eine Chance! Tickets gibt es unter: tdo.li/angstoderhase

  33. 37

    #36 Bühne frei für Musical-Darsteller Lukas Mayer

    Kurz vor der »RENT«-Dernière blicken Angel-Darsteller Lukas Mayer und Linda auf die vergangenen Monate zurück. „Ich finde bei Produktionen eigentlich immer den ersten und den letzten Tag die größte Herausforderung. Den ersten Tag, weil man noch nichts weiß und den letzten Tag, weil man weiß, was man jetzt hinter sich lässt.“ Vom Plakatshooting über Videodrehs, Probeneinblicke, den Tag der Premiere, der „Pride Night Party“, bis hin zur Dernière am 01.04.24: Lukas und Linda haben in den vergangenen Wochen viel gemeinsam erlebt. Für das gesamte »RENT«-Team ging mit der letzten Vorstellung eine intensive Zeit zu Ende, die vor allem das außergewöhnliche Feedback des Publikums unvergesslich gemacht hat! „Was wir da an Reaktionen danach beim Applaus und an der Stage Door bekommen, das ist wirklich besonders und schön.“ Wie hat sich der ehemalige Folkwang-Student im Vorfeld auf die glamouröse Rolle des Angel Dumott Schunard vorbereitet? Wie behält man die nötige Coolness bei der Premiere? Und wie geht man damit um, sollte auf der Bühne doch mal etwas schief gehen? Außerdem sprechen die zwei über Lukas' aktuelle Hauptrolle (Jesus) in »Jesus Christ Superstar« am Staatstheater Nürnberg, Aberglaube am Theater, seinen frühen Wunsch, auf der Bühne zu stehen, die prägenden Musicalrollen in seiner bisherigen Karriere u.v.m.

  34. 36

    #35 Bühne frei für Ballett-Inspizientin Jelena-Ana Moody

    Erst auf, jetzt hinter der Bühne: Jelena-Ana Moody ist ehemalige Profi-Tänzerin und jetzt Inspizientin am Ballett Dortmund. Was genau ein*e Inspizient*in am Theater macht und welche große Verantwortung der Beruf mit sich trägt, erzählt die gebürtige Serbin in dieser Folge Linda. Das Ballett war schon immer ein großer Teil in Jelenas Leben: Mit 3,5 Jahren fing sie an zu tanzen, kam mit 16 Jahren nach Deutschland, um ihre mehrjährige Ausbildung zu beginnen und tanzte unzählige Rollen auf internationalen Bühnen. Wie wärmen sich Tänzer*innen vor einer Vorstellung auf? Wie laufen Auditions ab? Was sind Jelenas Lieblingsrollen ihrer Karriere und was ist das für ein Gefühl, jetzt hinter der Bühne zu arbeiten? Die für ihre „herausragenden Erfolge im Bereich Tanz in Deutschland und der Welt" ausgezeichnete Tänzerin beantwortet in dieser Podcastfolge alle Fragen, die Linda sich (und vielleicht auch ihr euch) schon immer rund ums Ballett gestellt hat.

  35. 35

    #34 Bühne frei für Schauspieler Raphael Westermeier

    Seit 2020 spielt er auf der Bühne des Schauspiel Dortmund, er ist in Film und Fernsehen zu sehen und seit 2023 Landesvorsitzender NRW und stellv. Vorsitzender des Hauptvorstandes der Bühnengewerkschaft GDBA (Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger): Raphael Westermeier probiert sich gerne immer wieder neu aus. In dieser Folge erzählt er von den Unterschieden zwischen der Arbeit an einer Theaterproduktion und vor der Kamera am Filmset, durch welchen Moment in seiner Kindheit er gemerkt hat, dass er Schauspieler werden möchte und wie es ist, einen intensiven »Woyzeck« oder ein leichtes Musical wie »Das Kapital: Das Musical« zu spielen. „Ich liebe es, genau in dieser Unterschiedlichkeit zu sein. [...[ Ich mag, wenn ein Text da ist oder eine Arbeit und ich gucken kann, welchen Anteil in mir weckt das und was holt das heraus. Und wenn dann quasi von außen beschrieben wird, dass das eine sehr große Unterschiedlichkeit ist freut mich das total, weil ich das als großes Kompliment empfinde.“

  36. 34

    #33 Bühne frei für die Akademie für Theater und Digitalität

    Seit September 2023 hat die Akademie für Theater und Digitalität ein neues Zuhause: Direkt am Dortmunder Hafen lassen sich im rund 1.800 qm großen Neubau mehrere Forschungslabore, ein Video- und Audiostudio, Werkstätten u.v.m. bestaunen. Hier werden neue Formen und Technologien des Theaters (z.B. mithilfe von Künstlicher Intelligenz) entwickelt, die dann auf den Bühnen der ganzen Welt angewandt werden können. Als sechste Sparte des Theater Dortmund und weltweit einmaliges Modellprojekt bietet die Akademie Raum für digitale Innovation, künstlerische Forschung und technikorientierte Aus- und Weiterbildung. Jährlich werden dafür sogenannte „Fellowships“, gefördert durch vielfältige Partnerinstitutionen, an Kunst- und Theaterschaffende aus aller Welt vergeben. Jackie und Linda werden von Marcus Lobbes und Simone Jahnke durch die neuen Räumlichkeiten geführt, in denen es Einiges zu entdecken gibt! Alle Infos zur Akademie für Theater und Digitalität findet ihr unter: tdo.li/akademie

  37. 33

    #32 Bühne frei für das Tiny Music House

    Das Tiny Music House der Dortmunder Philharmoniker ist seit der Spielzeit 2021/22 in ganz Dortmund unterwegs. Jackie und Linda sprechen mit Mediengestalterin Michelle Piras, die mit ihrem Team verantwortlich für die Workshops und Aktionen des Tiny Music House ist. Neben einem Tonstudio und einer Kreativecke gibt es auch zwei kleine Bühnen, auf denen z.B. Schulklassen ihre erarbeiteten Ergebnisse präsentieren können. Dies sind z.B. eigene Hörspiele oder selbstgeschriebene und -produzierte Songs. Ziel des Konzeptes ist es, verschiedenen Altersgruppen klassische Musik und musikalische Bildung näherzubringen. Dafür müssen die Gruppen Dank des Tiny Music House nicht unbedingt zu uns ins Theater kommen, sondern Michelle und ihr Team fahren zu den Menschen in den Stadtteil! Das Tiny Music House wird gefördert vom NRW Kultur Sekretariat und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und gesponsert von DEW21. ℹ️ Weitere Infos findet ihr hier: tdo.li/tinymusichouse

  38. 32

    #31 Bühne frei für Morgan Moody

    Morgan Moody ist seit der Spielzeit 2011/12 Ensemblemitglied an der Oper Dortmund und aus den Opern, Operetten und Musicals des Hauses nicht mehr wegzudenken. In der aktuellen Spielzeit konnten wir Morgan bereits in »Die Zauberflöte«, »La Bohème« und »Orpheus in der Unterwelt« bewundern, bald beginnen die Proben für die Oper »Fin de Partie (Endspiel)« (Deutsche Erstaufführung am 01.03.24). Morgan erzählt Jackie und Linda, wie er sich auf seine unterschiedlichen Rollen vorbereitet, welche Wunschrollen er für die Zukunft hat, warum Bösewichte ihm leichter fallen als lustige Charaktere, von Familienzeit, seiner Verbundenheit zu Dortmund und natürlich auch von seinem kürzlich verliehenen Titel "Kammersänger". Erfahrt, was diese besondere Ehrung dem gebürtigen Kalifornier bedeutet und warum er bei seiner Dankesrede nervöser war, als vor jeder dreistündigen Opernvorstellung.

  39. 31

    #30 Bühne frei für die Schauspiel-Dramaturg*innen Negar und Jasco

    „Deswegen gehe ich glaube ich ins Theater, weil ich möchte gerne überrascht und berührt werden.“ Ob »Die Gerächten«, »Der Ring des Nibelungen« oder auch »I wanna be loved by you«: Die Produktionen, bei denen Negar Foroughanfar und Jasco Viefhues als Dramaturg*innen des Schauspiel Dortmund mitwirken, könnten abwechslungsreicher nicht sein. Von Beyoncé über Richard Wagner finden die unterschiedlichsten Themen und Interpretationen ihren Platz auf dem Spielplan der Schauspiel-Sparte! Wie genau das funktioniert, mit welchem Programm der diesjährige Feministische Thementag in die nächste Runde geht und warum es so schön ist, dass das Ape(lina)-Programm wieder weitergeht, besprechen Jackie und Linda mit Negar und Jasco in dieser Folge (Folge #30 – wie schnell die Zeit vergeht!). So viel ist sicher: Jackies und Lindas Terminkalender füllen sich mit jeder Menge Theaterbesuchen!

  40. 30

    #29 Bühne frei für Linda und Jackie an Weihnachten

    Heute haben wir Geschenke für euch: Wir verlosen 1 x 2 Plätze für eine Theaterführung am 21.01.24 um 11 Uhr. Wie ihr teilnehmen könnt, um die spannenden Backstage-Einblicke zu gewinnen, erfahrt ihr in der Folge – reinhören lohnt sich also! In dieser Folge feiern wir ein bisschen verfrühtes Weihnachten zusammen. Linda und Jackie sprechen über einige Gäste aus den Folgen der aktuellen Staffel, ihre persönlichen Highlights am Theater Dortmund und vergangener Folgen und beide freuen sich schon auf viele Vorstellungen und Theater-Momente im neuen Jahr. Wir wünschen allen, die feiern, ein frohes Fest und kommt gut ins neue Jahr!

  41. 29

    #28 Bühne frei für Massimo Buonerba

    Linda hat sich in dieser Folge (leider wieder ohne Jackie) mit einem guten Freund zusammengesetzt: Massimo Buonerba arbeitet im Künstlerischen Betriebsbüro (KBB) des Opernhaus Dortmund und stand dort auch schon häufig selbst auf der Bühne. Die beiden plaudern über ihre gemeinsamen Erfahrungen am Theater (angefangen mit den gemeinsamen Proben zu »Inside Carmen« im Jahr 2019), klären, was genau die Aufgaben des KBB sind und wie Massimo den Alltag zwischen Vollzeitjob und Bühnenprojekten stemmt. Er ist nämlich Mitglied der OpernYoungsters, einem partizipativen Projekt des Theater Dortmund, und gerade mitten in den Endproben für das Konzertformat »Youngsters Unplugged«. Zum Abschluss jeder Spielzeit bringen die OpernYoungsters außerdem eine große Produktion auf die Bühne, 2024 die Komische Oper »Die Piraten von Penzance«. Schon vorher war Massimo als Statist tätig, arbeitete in der Marketingabteilung und ist dem Theater Dortmund somit schon lange verbunden. „Ich arbeite wahnsinnig gerne hinter der Bühne, aber ich glaube, ganz verzichten darauf, auf der Bühne zu sein, möchte ich auch nicht.“ »Die Piraten von Penzance«: Ab dem 30.06.24 im Opernhaus Dortmund, Tickets: tdo.li/piraten

  42. 28

    #27 Bühne frei für Diversitätsmanagerin Ella Steinmann

    Ella Steinmann ist Diversitätsmanagerin am Schauspiel Dortmund – eine Berufsbezeichnung, die man noch viel zu selten hört. Gemeinsam mit Linda (in dieser Folge leider krankheitsbedingt ohne Jackie) spricht sie über Diversität sowie diskriminierungskritische Maßnahmen und Sprache am Theater. In Ellas Job geht es nicht nur um große Projekte, die eine Institution diskriminierungsfreier machen können, sondern auch um kleine, alltägliche Situationen im Umgang mit verschiedenen Menschen: Den sicheren Heimweg am Abend für schutzbedürftige Personengruppen, verschiedene Makeup- und Mikrofonfarben oder die Nutzung sensibler Sprache. In Workshops, Gesprächsrunden und auch als Moderatorin bringt Ella den Menschen diese Themen näher. Dabei möchte sie niemandem etwas vorschreiben, sondern in den Austausch gehen und erklären, warum gewisse Worte oder Taten verletzend sein könnten. Offen über Diskriminerung und mögliche Gegenmaßnahmen zu sprechen, ist dabei immer der wichtige erste Schritt. Aus diesem Grund war uns das Thema auch für unseren Podcast ein wichtiges Anliegen!

  43. 27

    #26 Bühne frei für KJT-Dramaturgin Milena Noëmi Kowalski

    ... und sprechen mit Milena. Sie steht auf, vor und hinter der Bühne, begleitet die Proben und reist mit in Dortmunder Klassenzimmer: Milena ist Dramaturgin und seit der Spielzeit 2022/23 auch stellvertretende Intendantin des Kinder- und Jugendtheater Dortmund. In dieser Folge erzählt sie Jackie und Linda in gemütlichem Setting von ihrer Arbeit und den aktuellen KJT-Produktionen. Es geht u.a um das inklusive, theatrale Live-Hörspiel »Grusel«, bei dem die Zuschauenden mitten auf der Bühne sitzen. Außerdem erfahren die beiden, wie das KJT mit Themen wie Magersucht und Verschwörungstheorien seinen Bildungsauftrag in verschiedenen Zielgruppen erfüllt. Theater soll stärken, unterhalten, manchmal auch verwirren und zum Nachdenken anregen. Infos und Buchung für Schulklassen per E-Mail unter: [email protected]

  44. 26

    #25 Bühne frei für Helena Sturm

    Gerade hat sie noch die erfolgreiche "Schwanensee"- Premiere begleitet, jetzt probt sie schon wieder für "Orpheus in der Unterwelt" Helena Sturm ist zurzeit in 2 Sparten unterwegs. Einmal als Ballett-Dramaturgin hinter der Bühne (Was macht eigentlich eine Dramaturgin?) und in der Operette als Tänzerin mittendrin. Beim Ballett Dortmund ist Helena für die Dramaturgie aller Stücke der Spielzeit mitverantwortlich und das fühlt sich für sie an wie „nach Hause kommen“. Auch wenn sie vor ihrer ersten Einführung im Opernfoyer am Tag der "Schwanensee"-Premiere dann doch das Lampenfieber gepackt hat („da hab ich mir gedacht, vielleicht tanze ich auch lieber was“). Auf das Dortmunder Publikum war aber wie immer Verlass, denn das ist ganz besonders wertschätzend, sagt die gebürtige Augsburgerin. Gute Vorbereitung ist für Helena das A und O. Sie hat einige wichtige Rituale vor einer Show und die Zusammenarbeit im Team von "Schwanensee" (Choreografie und Inszenierung: Xin Peng Wang) und die Zusammenarbeit vom Team von "Orpheus in der Unterwelt" (Inszenierung: Nikolaus Habjan, Choreografie: Adriana Naldoni) ist wirklich besonders. Das alles erzählt Helena Sturm Jackie und Linda in dieser Folge. Viel Spaß beim Hören.

  45. 25

    #24 Bühne frei für Olaf Krumnack

    In dieser Folge sprechen Linda und Jackie mit Olaf Krumnack, dem stellv. Vorsitzenden der Theater- und Konzertfreunde Dortmund über den Förderverein und auch über eine ganz besondere Auszeichnung: Den Förderpreis "Bajazzo", der in diesem Jahr endlich wieder verliehen wird. Am 28. Oktober findet die feierliche Preisverleihung statt und ihr könnt noch dabei sein: Sichert euch unter tdo.li/tuksbajazzo euer Ticket und erlebt, wie u.a. die KJT-Produktion »Spaaass – Wer bestimmt, was lustig ist?« und das JugendTanzTheater Ballett Dortmund ausgezeichnet werden! Euch erwartet ein spannender Abend, an dem auch einige Preisträger*innen ihr Können zeigen. Linda und Jackie sprechen außerdem ein wenig über ihre Highlights der letzten Wochen: Ob »RENT«-Premiere, Kostümverkauf oder Öffentliche Probe... Im Theater Dortmund war so einiges los! Und wenn ihr mehr über die beiden Gewinner-Projekte aus dem Theater Dortmund erfahren wollt, in unserer 11. Folge "Bühne frei" haben wir mit dem Team von »Spaaass – Wer bestimmt, was lustig ist?« gesprochen und in Folge #16 könnt ihr alles zum JugendTanzTheater nachhören!

  46. 24

    #23 Bühne frei für Gil Mehmert

    "Hair", "Cabaret", "Les Misérables", "West Side Story", "Das Wunder von Bern", "Jekyll & Hyde"… das alles hat der Theater- und Filmregisseur Gil Mehmert schon inszeniert. Aktuell führt er bei uns in Dortmund für 2 Produktionen zeitgleich Regie. Die Oper "La Bohème" ist die Grundlage für das Musical "RENT", sowohl die Geschichte als auch das Bühnenbild der Inszenierung sind ähnlich. Jackie und Linda haben in diesem Bühnenbild mit Gil Mehmert gesprochen. Zur Geschichte: Eine Gruppe mittelloser Studierenden /Künstler*innen verlässt sich auf die Freuden des Lebens, um ihren schlimmen Alltag zu überstehen. "La Bohème« spielt 1890, "RENT" 100 Jahre später und beides sollten wir uns anschauen, erzählt Gil Mehmert Jackie und Linda in dieser Folge. Hört rein...

  47. 23

    #22 Bühne frei für Svenja Riechmann

    Von Schulkooperationen und Workshops: Jackie von Radio91.2 und Linda aus dem Theater Dortmund-Marketing sprechen heute mit Svenja Riechmann. Sie ist die Koordinatorin Theatervermittlung/ Theatervermittlerin vom Ballett Dortmund. Eines ihrer Projekte ist das JugendTanzTheater Ballett Dortmund, von dem sie mit Justo Moret schon in Folge #16 erzählt hat. Außerdem gehört zu ihrer Arbeit u.a. die Koordination von Theaterprojekten mit insgesamt 45 Schulen in Dortmund, die den Schüler*innen Lust auf das Theater Dortmund machen sollen. Für diese und weitere Projekte schaut Svenja sich ALLES am Theater Dortmund an: Ob Ballett, Kinder- und Jugendtheater oder Oper – Svenja und ihre Kolleg*innen analysieren die Stücke und ordnen sie für verschiedene Altersgruppen ein. Trotzdem kann Svenja bei Premieren auch abschalten und genießen „Wenn ich da nichts zu tun habe, außer einfach Zuschauerin sein zu dürfen [...] das empfinde ich dann nicht als Arbeit.“

  48. 22

    #21 Bühne frei für Tobias Ehinger auf dem Theaterfest

    Zwischen Theaterführungen, offenen Proben und Kostümshows nehmen Jackie und Linda die neue Folge direkt auf dem Theaterfest auf. Die beiden sprechen über ihre Highlights auf dem Theaterfest, mit dem das Theater Dortmund die Spielzeit 2023|24 einläutet. Nachdem der Geschäftsführende Direktor des Theaters, Tobias Ehinger spontan bei einer Theaterführung eingesprungen ist, ist er zu Gast bei den beiden. Es geht um seinen Lebenslauf („In meinem ersten Leben war ich Balletttänzer") und der wertvollen Mischung aus Klassikern und experimentellen Stücken auf dem neuen Spielplan und auch warum Dortmund ein ganz besonderer Kulturstandort ist.

  49. 21

    #20 Bühne frei für die neue Spielzeit

    In der neuen Staffel „Bühne frei – der Theater Dortmund Podcast“ gibt es zwei neue Stimmen: Linda Kamp vom Theater Dortmund und Jackie Kindling von Radio 91.2.

  50. 20

    #19 Bühne frei für den Malsaal

    Nimmt man die "falsche" Tür im Flur des Theater Dortmund, findet man sich plötzlich im riesigen Malsaal wieder. Überall stehen große Farbeimer, auf dem Boden liegt eine riesige Leinwand, auf der ein neues Bühnenbild entstehen soll. Bühnenmaler*innen bemalen die Leinwand mit riesigen Pinseln, nur wenige Meter weiter arbeiten die Theaterplastiker*innen an einer lebensgroßen Hirschfigur. Das Formen von Skulpturen, Ornamenten, Bühnenteilen u.v.m. aus Styropor, Gips und weiteren Materialien liegt im Arbeitsbereich von Plastikerin Claudia Steiner und ihrem Team, um die Bemalung von Bühnenbildern, Treppenstufen oder Holzböden, die irgendwann zu einer inszenierten Szene auf den Bühnen des Theaters Dortmund werden, kümmert sich die Abteilung von Andreas Beuter, Bühnenmaler und Leiter des Malsaals. Beide erzählen in der neuen Folge von ihren Berufen, besonderen Herausforderungen bei der Anfertigung von speziellen Bühnenbildern und ihrer Leidenschaft fürs Theater, die Bühnenmalerei und Theaterplastik.

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ABOUT THIS SHOW

Das Theater ist eine der ältesten Kunstformen, die es gibt. Friedrich von Schiller hat gesagt: Das Theater ist ein Spiegel der Gesellschaft. Aber ist das auch im 21. Jahrhundert so? Wenn es Netflix, TikTok und soziale Medien gibt, warum sollte ich dann noch ins Theater gehen? Was machen eigentlich Regisseur*innen, Hutmacher*innen oder Maskenbildner*innen? Wir beantworten die Fragen im Podcast vom Theater Dortmund: Bühne frei! Neue Folgen gibt es jede zweite Woche Mittwoch!

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Theater Dortmund; audiowest

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